Eine weile schon ist es her seit Blanche einen Kristall von Hedra geschenkt bekommen hat, ebenso lang der Entschluss etwas Einzigartiges daraus zu schaffen.
Es war ruhig die Tage, trotz dessen Gerimor mal wieder in Chaos verfiel, wohl war Getares zurückgekehrt und brachte Unglück über die Bewohner der im ohnehin schon Kriegs geplagten Insel.
Und doch, endlich hatte Blanche Zeit sich Gedanken zu machen, die Grund Idee einer Hellebarde aus Zwergenkristall stand ohnehin schon, und durch die Arbeit mit Ignatius bei den anfertigen von Artefakten war sie auch mit der Arbeit mit den Kristallen schon recht geübt.
Also fing sie erst mal mit einer groben Skizze an, eine Breite Kristall-schneide bildete sich auf dem Papier ab, getragen von Diamant auf einem Schaft auf Mahagoni, nicht fehlen durften die goldenen Adern, welche sich vom Kristall hinüber zum Diamant-Kern auf den Schaft zu schlängeln vermögen.
Einige Korrekturen an den Zeichnungen wurden angefertigt. Bis irgendwann doch ein Ganzer Stapel dieser Zeichnungen neben ihr Lag.
Seufzend nippte sie an ihrem Whisky, als sie die Arbeit doch unterbrechen musste, es war Zeit zum Tempel K'awis zu gehen, immerhin war es nun Zeit für das Ritual der Bindung, für die Herstellung der Schutzamulette.
So Packte sie ihre Skizzen zusammen und machte sich eines Tempels würdig, bereit für den Besuch in Jenem, davor jedoch ging sie zu ihrem liebgewonnenen Freund Iganatius, um ihm die Skizzen mit Erklärungen zu übergeben.
der Weg zur Artefakt Schmiedin?
-
Blanche Taloh
- Beiträge: 42
- Registriert: Mittwoch 11. Oktober 2023, 23:11
- Ignaz Nefario Milan
- Beiträge: 659
- Registriert: Montag 15. Februar 2016, 20:07
Er war bereits beeindruckt als Blanche diesen erhabenen Kristall von
Hedra erhielt. Sein kühles Licht wirkt erhellend und doch bescheiden.
Fast scheint es als wäre sich der Kristall darüber bewusst,
dass zu grelles Strahlen seiner Anmut schaden würde.
Dieses Hellblau besticht durch seine Schlichtheit und trotzdem
vermag es den Raum selbst aus einer Ecke heraus zu dominieren.
So eine Kristallhellebarde wäre ein Meisterstück wie es sie selten gibt.
Ignatius konnte sich schon ganz genau ausmalen wie sie aussehen würde.
Sofort schossen ihm Ideen in den Kopf. Welche Eigenschaften
mag dieser einzigartige Kristall wohl beisteuern? Könnte man
seine Form für einen besseren Nutzen speziell zurechtschleifen?
Welche Verzauberung könnte oder sollte man in sie hinein betten?
Die nächsten Tage über konsultierte er die Aufzeichnungen der
Akademie der arkanen Künste über die Materialeigenschaften
von Kristallen und Edelsteinen innerhalb der Artefaktmanufaktur.
Nebenher studierte der die gängigen Bestandteile diverser bekannter
Waffenartefakte und machte sich Gedanken darüber, wie man jene
bei Blanches Vorhaben zielführend integrieren könnte oder gar müsste.
Entsprechend versah er die Skizzen und Erklärungen von Blanche mit
Kommentaren und fügte eigene Ausführungen und Gedankenanstöße
für weitere Nachforschungen oder konkretere Ausarbeitungen hinzu.
Eine magisch gehärtete Waffe aus Kristall, wuchtig und leuchtend,
hergestellt in einer k'awianischen Schmiede. Das wäre doch was.
Hedra erhielt. Sein kühles Licht wirkt erhellend und doch bescheiden.
Fast scheint es als wäre sich der Kristall darüber bewusst,
dass zu grelles Strahlen seiner Anmut schaden würde.
Dieses Hellblau besticht durch seine Schlichtheit und trotzdem
vermag es den Raum selbst aus einer Ecke heraus zu dominieren.
So eine Kristallhellebarde wäre ein Meisterstück wie es sie selten gibt.
Ignatius konnte sich schon ganz genau ausmalen wie sie aussehen würde.
Sofort schossen ihm Ideen in den Kopf. Welche Eigenschaften
mag dieser einzigartige Kristall wohl beisteuern? Könnte man
seine Form für einen besseren Nutzen speziell zurechtschleifen?
Welche Verzauberung könnte oder sollte man in sie hinein betten?
Die nächsten Tage über konsultierte er die Aufzeichnungen der
Akademie der arkanen Künste über die Materialeigenschaften
von Kristallen und Edelsteinen innerhalb der Artefaktmanufaktur.
Nebenher studierte der die gängigen Bestandteile diverser bekannter
Waffenartefakte und machte sich Gedanken darüber, wie man jene
bei Blanches Vorhaben zielführend integrieren könnte oder gar müsste.
Entsprechend versah er die Skizzen und Erklärungen von Blanche mit
Kommentaren und fügte eigene Ausführungen und Gedankenanstöße
für weitere Nachforschungen oder konkretere Ausarbeitungen hinzu.
Eine magisch gehärtete Waffe aus Kristall, wuchtig und leuchtend,
hergestellt in einer k'awianischen Schmiede. Das wäre doch was.
Discord: ignatius_milan
-
Blanche Taloh
- Beiträge: 42
- Registriert: Mittwoch 11. Oktober 2023, 23:11
Der frisch skizzierte Entwurf war da. Eine Halberde aus Zwergenkristall, deren Schneide sich mit goldenen Adern über einen Diamantkern und einen Mahagonischaft windet. Blanche wusste, dass sie dieses Meisterstück allein erschaffen würde, so wie es ihre Berufung als Schmiedin vorsah. Ignatius, ihr vertrauter Magier und Freund, hatte ihr mit seinen Kenntnissen über Kristalleigenschaften und Verzauberungen wertvolle Ratschläge gegeben, doch die eigentliche Handwerkskunst lag nun in ihren Händen. In ihrer Werkstatt, umgeben vom heimischen Geruch von Kohle und glühendem Eisen, stand Blanche vor dem Amboss. Ihr Blick fiel auf den rohen Hedra-Kristall, der in einem zarten Blau schimmerte. Er schien ihr zuzuzwinkern, als wolle er sie zu dieser monumentalen Aufgabe ermutigen. Ihre definierten Muskeln spannten sich an, als sie ihren Hammer hob. Sie wusste, dass dies nicht nur eine Aufgabe, sondern ein Ritual war – eine Verschmelzung ihrer Seele mit dem Material.
Der Entwurf, mit der Hellebarde, deren Kristallschneide auf einem Mahagonischaft ruht, war für Blanche die Verwirklichung eines Traums. Sie hatte die Skizzen von Ignatius bekommen und er hatte seine Anmerkungen für die Vorgehensweise hinzugefügt. Sie wusste, dass das wahre Herzstück die Verbindung des Kristalls mit dem Rest der Waffe sein würde. Eine kraftvolle Waffe, welche die Stärke einer erfahrenen Schmiedin mit den arkanen Geheimnissen des Kristalls von Hedra vereint.

Die ersten Tage waren von harter körperlicher Arbeit geprägt. Die Form des Kristalls wurde langsam, mit sanften, aber präzisen Hammerschlägen, herausgearbeitet. Jeder Schlag war ein Gebet, ein rhythmisches Klopfen, das die Essenz des Kristalls respektierte. Die blaue Farbe leuchtete bei jedem Schlag, als würde er Blanches Absicht verstehen.
Nachdem die Grundform der Kristallschneide fertiggestellt war, begann die delikate Arbeit der Integration der goldenen Adern. Hierfür verwendete Blanche eine dünne Goldlegierung, die sie im Feuer auf magische Weise zum Schmelzen brachte. Mit einer kleinen Zange zog sie die goldenen Fäden vorsichtig in die Kristallschneide. Es war eine langwierige und anstrengende Arbeit, denn jeder Faden musste exakt platziert werden, damit die magische Energie später frei fließen konnte.
Mit einem letzten prüfenden Blick auf die goldenen Adern, die nun wie eine zweite Haut über den Kristall schimmerten, widmete sie sich dem Mahagonischaft. Der Schaft musste nicht nur stabil genug sein, um die Wucht der Hellebarde auszuhalten, sondern auch in der Lage, die Energie zu leiten. Nach mehreren Tagen war auch dieses Werkstück vollendet. Die Halberde war nun fast fertig. Nur noch ein letzter Arbeitsschritt lag vor ihr. Die Bindung in der Akademie der Insel.
Der Entwurf, mit der Hellebarde, deren Kristallschneide auf einem Mahagonischaft ruht, war für Blanche die Verwirklichung eines Traums. Sie hatte die Skizzen von Ignatius bekommen und er hatte seine Anmerkungen für die Vorgehensweise hinzugefügt. Sie wusste, dass das wahre Herzstück die Verbindung des Kristalls mit dem Rest der Waffe sein würde. Eine kraftvolle Waffe, welche die Stärke einer erfahrenen Schmiedin mit den arkanen Geheimnissen des Kristalls von Hedra vereint.

Die ersten Tage waren von harter körperlicher Arbeit geprägt. Die Form des Kristalls wurde langsam, mit sanften, aber präzisen Hammerschlägen, herausgearbeitet. Jeder Schlag war ein Gebet, ein rhythmisches Klopfen, das die Essenz des Kristalls respektierte. Die blaue Farbe leuchtete bei jedem Schlag, als würde er Blanches Absicht verstehen.
Nachdem die Grundform der Kristallschneide fertiggestellt war, begann die delikate Arbeit der Integration der goldenen Adern. Hierfür verwendete Blanche eine dünne Goldlegierung, die sie im Feuer auf magische Weise zum Schmelzen brachte. Mit einer kleinen Zange zog sie die goldenen Fäden vorsichtig in die Kristallschneide. Es war eine langwierige und anstrengende Arbeit, denn jeder Faden musste exakt platziert werden, damit die magische Energie später frei fließen konnte.
Mit einem letzten prüfenden Blick auf die goldenen Adern, die nun wie eine zweite Haut über den Kristall schimmerten, widmete sie sich dem Mahagonischaft. Der Schaft musste nicht nur stabil genug sein, um die Wucht der Hellebarde auszuhalten, sondern auch in der Lage, die Energie zu leiten. Nach mehreren Tagen war auch dieses Werkstück vollendet. Die Halberde war nun fast fertig. Nur noch ein letzter Arbeitsschritt lag vor ihr. Die Bindung in der Akademie der Insel.
Zuletzt geändert von Blanche Taloh am Donnerstag 14. August 2025, 18:06, insgesamt 1-mal geändert.