Ein Schreiben des Tempels an Muireall Laval

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Cailen Vindheim

Ein Schreiben des Tempels an Muireall Laval

Beitrag von Cailen Vindheim »

Des Herren Alatar Gunst und Segen mit euch, Ahad Laval.

Es ist schon eine Weile her, dass ich von euch hörte. Entsprechend hoffe ich, dass es euch nach wievor wohl ergeht und der Segen des Herren euch weiterhin begleitet.

Zu unser aller Wohlgefallen scheint auch die Bedrohung durch die kristallinen Schwarmwesen endgültig der Vergangenheit anzugehören.
Entsprechend möchte ich euch ersuchen, das euren Händen anvertraute Artefakt wieder an den Tempel zurück zu führen, auf dass es abseits individueller Schicksale auch weiterhin der Gemeinschaft als Ganzes zur Verfügung steht.

Bitte lasst mich wissen, wie es euch zeitlich gelegen kommt.

Die Weisheit des Herren mit uns allen.


Cailen Vindheim

Tetrarch Alataris
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Muireall Laval
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Registriert: Montag 28. Januar 2013, 05:27

Beitrag von Muireall Laval »

Erst drei Wochenläufe nach Versenden der Nachricht durch Tetrach Vindheim wird im Tempel von Rahal ein mit einer schlichten stilisierten Lilie versiegeltes Schreiben eintreffen. In dem dicken Umschlag befindet sich neben einem beschriebenen Pergamentbogen ein kleiner, silberner Schlüssel.
  • Chala, Insel Chridhe,
    12. Eisbruch 266.

    Unter dem Segen des All-Einen seien Euch meine Grüße entboten,
    ehrenwerter Tetrarch Vindheim.


    Euer Schreiben erreichte mich am gestrigen Tag in der alten und neuen Hauptstadt
    Buidheanns, Chala auf der Insel Chridhe, wo ich derzeit helfe nach den langen Ja-
    hren der widrigen Besatzung durch die Truppen des Königreichs Alumenas Strukur
    und Gestaltung in Verwaltung und Abwicklungen der alatarischen Regierung zu brin-
    gen. Gleichwohl erfreue ich mich guter Gesundheit und bedanke mich für die durch
    Euch geäußerten Wünsche diesbezüglich.

    Was Eure Anfrage betrifft, bin ich gerne bereit den Hammer der Drei, welcher mir
    im Zuge der Kämpfe und des Ringens um Oberhand gegen die Heerscharen des
    Nichts anvertraut wurde, in die Hände des Tempels zu überführen. Hierfür wurden
    entsprechende Anweisungen getätigt, die dafür sorgen werden, dass das Artefakt
    zusammen mit der dafür gefertigten Waffenscheide den Tempel in Rahal geheim
    und sicher erreichen wird.
    Ich weise darauf hin, dass der Hammer der Drei einen eigenen Willen und ein Be-
    wusstsein besitzt, welche er mir zumindest bei Berührung offenbarte. Deshalb emp-
    fehle ich ihn entsprechend zu verwahren, dass sie nicht von jedermann angefasst
    werden kann. Sollte ein Führen der Waffe je wieder nötig werden, wovon wir alle
    hoffen, dass dies nie wieder vonnöten sein wird, erkläre ich mich gerne erneut be-
    reit ihr Träger zu sein.

    Wie Ihr selbst angemerkt habt, handelt es sich bei dem Artefakt um eines der Ge-
    meinschaft. Es entstand aus der geeinten Macht der Drei, weshalb wir als Gläubige
    des All-Einen kein alleiniges Recht darauf geltend machen können. Ich überlasse es
    selbstredend dem Tempel gegebenenfalls Gespräche zu führen oder Maßnahmen
    diesbezüglich zu ergreifen. Als verantwortliche, ehemalige Trägerin des Hammers
    der Drei sehe ich mich in der Pflicht das Volk Ahamanis wie die Diener des Rabens
    über die erfolgte Übergabe der Waffe in die Hände des Tempels Alatars zu informie-
    ren. Zwei entsprechende Schreiben wurden verfasst und entsendet.

    Ich hoffe in Bälde selbst wieder nach Gerimor zurückkehren zu können, bin mir des-
    sen aber noch nicht sicher. Ihr werdet es gewiss erfahren, wenn jener Tag kommt.


    Möge Sein Auge stets wohlwollend auf uns ruhen.


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    Ahad des All-Einen,
    Schirmherrin von Rahal.


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Am folgenden Tag wird den Tempel in Rahal ein anderer Bote mit einer länglichen und unscheinbaren Holzkiste erreichen, welche nur und ausschließlich in die Hände des Tetrarchen Vindheim übergeben wird. Offenbar von einem Templer Alatars klerikal versiegelt und mit Kette und Schloss abgesperrt, wird wohl nur Cailen selbst alle Schlüssel zur Öffnung in der Hand haben. Darin findet er ordentlich verpackt und gepolstert den rötlich glänzenden Kriegshammer mit dem mit kunstvollen Runen und Symbolen von Panther, Rabe und Schimäre versehenen Schaft in seiner verzierten Waffenscheide aus Drachenleder.


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