Tod des Junkersteyner Gardisten Adalwolf - Das Herz des Alatners
Welcher Gardist des Regiments auch immer am nächsten Morgen den Kameraden Adalwolf vor dem Wohnhaus der Freiherrin von Junkersteyn vermisste, der würde im frischen weißen Schnee Wolfspfoten entdecken, sowie auch die Spuren von kleineren, weiblichen Stiefelabdrücken und die Spuren des Vermissten selbst. Sie führen nordöstlich etwas in den kleinen Wald vom Wohnhaus der Freiherrin und im ersten Moment könnte es so aussehen, als wäre es der Kampf mit dem Wolf gewesen, der diese verräterischen Spuren hinterlassen hat. Man wird dann aber auch entdecken, dass weitere, etwas größere männliche Sandalenabdrücke im Schnee vorhanden sind. Sieht man etwas weiter, so wird man sehr schnell bemerken, dass hier ein Mord passiert ist. Der leblose Körper des Gardisten Adalwolf liegt im blutgetränkten Schnee, neben ihm eine herausgebrochene menschliche Rippe… und kommt man näher, wird man sehen, dass der Körper des Gardisten wie Wild am Brustkorb aufgeschnitten wurde. Wer auch immer hier am Werk war, der nahm seine Tat ganz genau. Die Todesursache wird recht schnell klar, denn im aufgeschnittenen Brustkorb des Gardisten fehlt das kleine pochende Herz, das nie mehr lieblich zu schlagen vermag. Es wurde mit einer gewissen Gewalt herausgeschnitten und kurzzeitig auf dem schneebedeckten Boden neben ihm gelegt, denn weitere Spuren verraten, dass ein größeres Gefäss und ein blutiger Dolch neben dem Leichnam abglegt wurden. Man hatte das Herz also offenbar als Beute mitgenommen, nur wieso? Die Spuren der Mörderin sind im Schnee ebenfalls zu finden, die neben ihm gekniet haben muss, um das Entfernen des Herzens auszuführen. Man wird dann nur noch weitere Fußabdrücke von Mörderin und Mittäter finden, die westlich von Junkersteyn führen und dann im Nichts versanden.
