Adoran, Regiment 19. Ashatar 266
Krone und Reich zur Ehr, Euer herzogliche Hoheit,
mit demütigen Gruß und aufrichtiger Achtung erlaube ich mir, in meiner Funktion als Frau Oberst des Regiments von Lichtenthal, meine ehrliche Besorgnis und in meiner vereidigten Pflicht ein Anliegen vor Euch auszubreiten.
Zunächst möchte ich mitteilen, dass Eure Ländereien nach der Verschiebung der Landschaften durch das Regiment abgesichert wurden, die neuen Landstriche werden in gewissenhafter Weise durch Patrouillen beschützt. Eure Ländereien sollen nach den schreckhaften Rissen und unter eurer Führung erneut aufblühen, das Regiment wird in seiner Funktion Sorge tragen, dass das herzogliche Banner in voller Pracht über dem Herzogtum weht.
Doch ist es meine Pflicht, Euch in Kenntnis zu setzen, dass unsere Möglichkeiten zur rechtschaffenen Ausübung unserer Aufgaben innerhalb des Regimentes in jüngster Zeit durch Handlungen in der Grafschaft Tiefenberg beschränkt werden. Beim Kronprinzenmarkt in Berchgard, einem zwar privat, durch zwei Gilden angekündigten Anlass, jedoch von großer Bedeutung durch die Namensgebung, wurde es von der Gräfin Tiefenberg erlaubt, dass eine Delegation aus Menekur mit einer Anzahl von fünf bewaffneten und gerüsteten Wachen durch unsere gesicherten Straßen wandelten. Nach einem kurzen Gespräch mit euer Erlaucht von Alsted konnte ich zumindest bewirken, dass die Bewaffnung abgelegt wurde, dennoch wurde das Tragen der Rüstung entgegen unserer Gesetze erlaubt. Das Protokoll sieht vor, dass eine Eskorte und persönliche Leibwachen des Ehrenwerten Emir aus Menekur gestattet sei, jedoch ist die Anzahl von 5 Wachen eine viel zu hohe, die nicht mehr im Einklang mit dieser Ausnahmeregelung zu vereinbaren ist.
Dies mag den Anschein einer nachgiebigen Geste tragen, jedoch kann ich nicht umhin, meine ernsthafte Besorgnis über diese Entwicklung zu äußern. Als höchste Autorität des herzoglichen Regiments von Lichtenthal obliegt es mir und meinen treuen Soldaten, über die Sicherheit und den Frieden unseres Landes zu wachen. Jeder Vorfall, der die Gefahr birgt, die Ruhe unserer Ländereien zu stören, berührt die Grundfeste unserer Pflicht.
Euer herzogliche Hoheit, es ist nicht meine Absicht die Eintracht zwischen den Grafschaften und Institutionen oder gar im Adel zu brechen, sondern ich erbitte Eure Weisheit, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen, die sowohl die gebührende Höflichkeit gegenüber der Gräfin von Tiefenberg wahren als auch die Handlungsfähigkeit und die Verantwortung des herzoglichen Regiments von Lichtenthal sicherstellen.
Möge Eure Weisheit einen Weg erleuchten, um jene Einigungen zu finden, die unser Herzogtum weiterhin in Frieden und Prosperität verharren lassen. Es ist auch, vielleicht besonders, in Zeiten von Frieden im Herzogtum, von entscheidender Bedeutung, dass wir vereint handeln, um die Sicherheit und das Wohlergehen unseres Herzogtums zu gewährleisten.
In höchster Hochachtung und mit demütiger Bitte um Eure Überlegung einer Klärung der Befugnisse.

Oberst des Lichtenthaler Regiments

Krone und Reich zur Ehr, Euer herzogliche Hoheit,
mit demütigen Gruß und aufrichtiger Achtung erlaube ich mir, in meiner Funktion als Frau Oberst des Regiments von Lichtenthal, meine ehrliche Besorgnis und in meiner vereidigten Pflicht ein Anliegen vor Euch auszubreiten.
Zunächst möchte ich mitteilen, dass Eure Ländereien nach der Verschiebung der Landschaften durch das Regiment abgesichert wurden, die neuen Landstriche werden in gewissenhafter Weise durch Patrouillen beschützt. Eure Ländereien sollen nach den schreckhaften Rissen und unter eurer Führung erneut aufblühen, das Regiment wird in seiner Funktion Sorge tragen, dass das herzogliche Banner in voller Pracht über dem Herzogtum weht.
Doch ist es meine Pflicht, Euch in Kenntnis zu setzen, dass unsere Möglichkeiten zur rechtschaffenen Ausübung unserer Aufgaben innerhalb des Regimentes in jüngster Zeit durch Handlungen in der Grafschaft Tiefenberg beschränkt werden. Beim Kronprinzenmarkt in Berchgard, einem zwar privat, durch zwei Gilden angekündigten Anlass, jedoch von großer Bedeutung durch die Namensgebung, wurde es von der Gräfin Tiefenberg erlaubt, dass eine Delegation aus Menekur mit einer Anzahl von fünf bewaffneten und gerüsteten Wachen durch unsere gesicherten Straßen wandelten. Nach einem kurzen Gespräch mit euer Erlaucht von Alsted konnte ich zumindest bewirken, dass die Bewaffnung abgelegt wurde, dennoch wurde das Tragen der Rüstung entgegen unserer Gesetze erlaubt. Das Protokoll sieht vor, dass eine Eskorte und persönliche Leibwachen des Ehrenwerten Emir aus Menekur gestattet sei, jedoch ist die Anzahl von 5 Wachen eine viel zu hohe, die nicht mehr im Einklang mit dieser Ausnahmeregelung zu vereinbaren ist.
Dies mag den Anschein einer nachgiebigen Geste tragen, jedoch kann ich nicht umhin, meine ernsthafte Besorgnis über diese Entwicklung zu äußern. Als höchste Autorität des herzoglichen Regiments von Lichtenthal obliegt es mir und meinen treuen Soldaten, über die Sicherheit und den Frieden unseres Landes zu wachen. Jeder Vorfall, der die Gefahr birgt, die Ruhe unserer Ländereien zu stören, berührt die Grundfeste unserer Pflicht.
Euer herzogliche Hoheit, es ist nicht meine Absicht die Eintracht zwischen den Grafschaften und Institutionen oder gar im Adel zu brechen, sondern ich erbitte Eure Weisheit, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen, die sowohl die gebührende Höflichkeit gegenüber der Gräfin von Tiefenberg wahren als auch die Handlungsfähigkeit und die Verantwortung des herzoglichen Regiments von Lichtenthal sicherstellen.
Möge Eure Weisheit einen Weg erleuchten, um jene Einigungen zu finden, die unser Herzogtum weiterhin in Frieden und Prosperität verharren lassen. Es ist auch, vielleicht besonders, in Zeiten von Frieden im Herzogtum, von entscheidender Bedeutung, dass wir vereint handeln, um die Sicherheit und das Wohlergehen unseres Herzogtums zu gewährleisten.
In höchster Hochachtung und mit demütiger Bitte um Eure Überlegung einer Klärung der Befugnisse.
Oberst des Lichtenthaler Regiments

