Auch das Volk Alatar's blieb nicht verschont von Veränderungen, wenngleich das Axorn tief unter der Erde ist, so erstreckte sich vor dem Eingang nun eine große, bisher unbekannte Fläche. Sie gab Rätsel auf, aber offenbarte zugleich auch Möglichkeiten.
Der Lethrixor, die Junglethoryxae und der Junglethyr waren zuerst an die Oberfläche getreten, nachdem die Risse verschwanden. Sie blickten sich um und vernahmen diesen Berg, welcher sich nun wie eine Klaue um dieses neue Stück Land schwang. Es dauerte dann auch nicht lang und der pragmatische Wesenszug der Letharen hielt einzug in ihre Gedanken, woraufhin sie erste Worte und Ideen austauschten, was mit dieser Fläche möglich wäre. Welche Vorteile brachte sie? Welche Schwachpunkte gibt es?
Die potenziellen Schwachpunkte waren auch schnell ausgemacht und sie waren sich einig, das es zwei wesentliche Stellen zu sichern gab. Eine davon war der Bergpass gen Westen, denn er bildete eine direkte Verbindungsstelle zum alatarischen Reich. Die weiteren Punkte wurden ebenso kurz angesprochen, aber die Priorität lag vorerst beim Bergpass.
Und so machte sich der Junglethyr auf, die Ideen der drei zu einem Bericht für den Lethyren zusammenzufassen...
Im Lethyrenturm wird ein Bericht für Szyr'dhar hinterlegt, welcher mit einer spärlichen Skizze ausgestattet sein wird.
- Vaters Wille mit unserem Volk Lethyr Szyr'dhar,
nachdem nun alle Unruhen ob der Risse verblasst sind, sollten wir die nächsten Schritte einleiten. Hierfür habe ich mit Lethrixor Ryx'tar und der Junglethoryxae Velvyr'tae die neu erwachsene Fläche vor unserem Eingang betrachtet.
Gen Westen erstreckt sich das Gebirge wie eine Klaue und bietet einen natürlichen Schutz, lediglich ein kleiner Pass führt hindurch. Zum Osten hin führt weiterhin der Weg zum Donnerholm hinauf und eine Holzbrücke ermöglicht das überqueren des Flusses, während sich gen Süden eine große, freie Fläche erstreckt.
Unserer Ansicht nach, sollten wir vor allem damit beginnen den Bergpass abzusichern und im besten Fall durch ein Tor, welches wir im Zweifel verschließen können. Hierfür habe ich dir eine Skizze beigelegt für die grobe Ausrichtung des geplanten Tores.
Das Tor soll umgeben sein von zwei aufsteigenden Türmen mit massiven Gesteinsmauern, während eine Flamme den Durchreisenden schon von weitem aufzeigt, wessen Land sie hier betreten.
Die weiteren Planungen für diese Fläche könnten wir im Anschluss angehen.
Wenn du ebenso der Ansicht bist, dass dieses Vorgehen sinnvoll ist, so erwarten ich und unsere Geschwister deinen Befehl. Ich kümmere mich dann auch um den reibungslosen Ablauf, wenn es deinem Sinn entspricht.
Der Lethyr Szyr'dhar war nicht dafür bekannt große Zeit zu verschwenden, vor allem nicht wenn ihm etwas gut vorbereitetes vorgelegt wird.
Und so dauerte auch die Antwort mit seinem Befehl nicht lang.
Schon kurz nach Erhalt des Schreibens, wird er die Befehle an die übrigen Geschwister weiterleiten und vor allem Ryx'tar und Velvyr'tae ein gesondertes Schreiben zukommen lassen...*nachdem er den Schrieb des Junglethyrs gelesen hatte, machte er sich drauf und dran einen schriftlichen Befehl samt Aufgabenkoordination und Kommunikationsstrukturen aufzusetzen*
Vaters Wille Junglethyr,
hiermit ergeht der schriftliche Befehl an dich als Bauleiter dieses Bauvorhaben durchzuführen. Du überwachst das Gesamtvorhaben.
Folgende Aufgabenverteilung soll angestrebt werden:
- Der Lethrixor Ryx'tar wird hierbei die Qualitätsprüfung durchführen, um fachmännische Expertise zu liefern, ob dieses Tor kriegerischen Aktivitäten standhalten kann. Desweiteren wird er geeignete Lethrixoren bereitstellen, welche dieses Tor fortan bewachen.
- Die Junglethoryxae wird die kommunikative Ebene bedienen. Hierein fällt die Übermittlung unseres Bauvorhabens an Rahal, insbesondere den Rat als auch die Garde. Es wird nicht von Haus aus angeboten, der Garde einen Schlüssel für dieses Tor zu übergeben. Auf Nachfrage dieser, kann dieser jedoch ausgehändigt werden.
- Lethyr ym Leth'Axorn-










