An Ihre Erlaucht und den Baron:
Am 15. Eisbruch 266 stattete Ihre Hochgeboren Ekatharyna von Junkersteyn
Berchgard auf willkommene Einladung hin einen Besuch hab. Zusammen
mit Tharoan Mederic, der hier meiner Bitte nachkam dem Treffen
beizuwohnen, suchten wir den künftigen Lazarettraum auf.
Das Fazit Ihrer Hochgeboren nach erster Begehung sah wie folgt aus, dass
sich der Raum nur für eine geringe Anzahl an Verletzten eigne. Mehr als ein
Heiler könne sich nur schlecht als recht innerhalb des Behandlungsbereichs
bewegen. Aber sie sei mit allem Notwenigen ausgestattet, das jedoch
natürlich noch optimiert werden könne.
Es folgten gemeinsame Diskussionen über einen möglichen Wachstum des
Lazaretts, jedoch kam man überein und war sich auch einig darin, dass das
Projekt erst wachsen und sich beweisen sollte. Hier sei man jedoch sehr
zuversichtlich, dass sich dieser Aufwand lohnen wird und man vielleicht im
Laufe der Zeit größer planen könne, womöglich mehr in Richtung
Stadtzentrum.
Was die Anpassungen betrifft, so wünscht Ihre Hochgeboren, dass
womöglich ein Bett weicht und dafür eine Feuerstelle zum Erhitzen von
Wasser und Brenneisen geschaffen wird. Ich schlug zusätzlich vor, dass ein
Regal aufgestellt wird, das von den Heilern auch pragmatisch genutzt
werden kann.
Ob das Lager vergrößert werden muss steht noch offen. Man sehe aber die
Ausweitungsmöglichkeiten in den angeschlossenen Garten. Es solle zudem
außen ein Ladenschild angebracht und eine Bankreihe aufgestellt werden.
Die Räumlichkeiten in der Mauer seien nicht Teil des Hospitals mit seinem
Hauptsitz in Adoran, sondern bleiben städtisch und öffentlich. Allerdings
wird die Freiherrin von Junkersteyn als Teil des Dreigestirns der
Hospitalleitung im Falle des gebotenen Einsatzes die Leitung der
Heilertrupps in Tiefenberg übernehmen. Sie wird das Ladenschild nutzen,
um auf ihre Anwesenheit aufmerksam zu machen, beispielsweise während
gehaltener Unterrichte. Zudem soll das Berchgarder Lazarett auch
Krankheitsfälle behandeln und nicht nur bei Kampfgeschehen Nutzen finden.
Entsprechend dürfen Bewohner der Stadt und Hilfsbedürftige stets nach
einem Heiler schicken lassen, sodass Erkrankte und Verletzte nicht mehr
nach Adoran transportiert werden müssen.
Nach der Absegnung dieses Vorhabens - des Umbaus des Lazaretts, die
Öffnung der Räume für Heilkundige des Herzogtums unter der Leitung der
Freiherrin von Junkersteyn - durch den Baron von Berchgard und der Gräfin
von Tiefenberg sei eine Ankündigung aus der Feder der Schreiberin der
Grafschaft gewünscht.
