- *ein Bote gibt ein Schreiben bei der Templerschaft ab. Der Verfasser der Zeilen hat sich recht kurz gefasst, das Schriftbild wirkt jedoch sauber und lesbar.*
Des All-Einen Segen mit seiner Templerschaft.
Seit Tagen beschäftigt mich die Erinnerung an einen sehr sonderbaren Traum, den ich jüngst hatte.
Ich bitte hiermit um ein Treffen mit einem Vertreter der Templerschaft.
Unter seinem Auge.
Knappe der Bruderschaft des Herrn
Eine Nachricht an den Tempel
Moderator: Rahal [Mod]
- Arix Drapenstein
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Eine Nachricht an den Tempel
- Jadia Conandil
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Cailen Vindheim
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*ein paar Tage nach dem spontanen Gespräch, welches auf die Bürgerversammlung folgte, erreicht ein Bote der Bruderschaft den Tempel und gibt zwei sorgfältig versiegelte Pergamente ab. Der Bote betont, dass die Schriftstücke eilig den Weg in die Hände der Clericii Angerlohe, Athes und Vindheim finden sollen. Dazu gesellt sich noch eine kleinere Notiz:*
- Des All-Einen Segen mit der Templerschaft.
Anbei die Niederschrift des Geträumten von mir und auch von Knappe Barasthan. Möge es einen klärenden Beitrag zu den aktuellen Begebenheiten darstellen.
Unter seinem Auge.
Knappe der Bruderschaft des Herrn
[img]http://www.zwiegelichter.de/Siegel_Bruderschaft.png[/img]
Knappe Drapenstein hat geschrieben: Rothauchende Versprechen, perlendes Lachen, schimmernde Haut, ekstatische Wogen.
Abrupt verebben die wohltuenden Ströme deines Traums, als sie mühelos weggewischt werden.
Ein viel mächtigeres Gefühl breitet sich aus: Unumstößliche Macht, unantastbare Selbstsicherheit, pure Kraft, die jedes Zelle deines Körpers durchströmt und den vorherigen Traum neiderfüllt verblassen lässt.
Der Körnige Sand unter Dir scheint sich nach unten zu ducken und kaum zu wagen ein verräterisches Knirschen von sich zu geben. Mit einem mühelosen Sprung überwindest du hunderte von Schritten und landest neben dem Wasserfall, der sich in die Oase am Fuße des Berges ergießt.
Etwa hundert Meter zu deiner Rechten ragt der "ihr" gewidmete Kuppelbau auf dem Plateau des Berges hervor. Kurz erwägst du ihre Stätte zu besuchen.
..
Einen Lidschlag später stehst du inmitten der Palmen und richtest deine scharfen Sinne aus. Nein, kein Hauch ihrer Präsenz.
Selbst im Schlaf hatte sie stets über diesen Ort gewacht...
Das bedeutete wohl, dass sie wirklich nicht in der Lage war dein Eindringen hier zu verhindern, dass sie.. verging.
Kurz wallt soetwas wie Bedauern durch Dich, Du hattest erwartet, dass Sie ihren derzeitigen Zustand nur fingierte oder einen Anker ausgworfen hat, aber wie es scheint, war sie über die eigenen Füße gestolpert.
Zeit für eine Ablenkung. Du trittst etwas aus den dich verbergenden Schatten. Abwartend streift dein Blick über die Spuren der Hellen, die auch hier überall zu sehen waren.
Da, dieses elendige Gesumme der kleinen Schmeißfliegen erklang, als sie ihn endlich entdeckt hatten.
Sie würden sicher die Oase und die blauäugige Brut schützen wollen.
Du fährst die Krallen aus...
Knappe Barasthan hat geschrieben:Unruhig wälzt Du dich diese Nacht auf den Bettlaken hin und her, als Dich ein Alp jagt und einen dunklen Traum bescherrt.
Doch mit einem Mal wird der Alp zerschlagen, zerbirst in tausend Stücke und schwindet, bis er schließlich nur noch ein schaler Nachgeschmack ist.
Weiß. Fallender Schnee. Kalte Bergluft. Anspannung.. langsam verdichten sich die neuen Wahrnehmungen.
Ein Lichtstrahl bricht aus der schneegeschwängerten Wolkendecke.
Das Rauschen von Flügeln erklingt. Wenig überrascht beobachtest Du die ferne Präsenz, die wohl einen observierenden "Rundflug" macht.
Vorher, am verborgenen Tal, hast Du ihre enervierende Präsenz ebenfalls erahnt. Dieser Bund an Zauderern sorgte sich wohl um die Schwächelnde und um ihre teure "Mutter".
Ob das kleine "Wiesel" auch in der Nähe war? Er war flink und geschickt darin, durch das Gefüge des Seins zu wandeln.
Wie gerne würdest Du ihn einmal vor dich hertreiben...
Du vertreibst den Gedanken.
Wenn sie abgelenkt waren und sich um das Gleichgewicht des hellen und dunklen Zwillings sorgten, würden sie sich sicher eine Blöße geben müssen.
Du fletscht die Zähne, während sich Raum und Zeit erneut um dich herum zu falten beginnen.
- Till Angerlohe
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