Der Bernstein würde zahlen.
Mit Gold oder mit anderem.
Die Besprechung und die Begehung des Bauplatzes liefen in geschäftiger Tatkraft ab. Die Handwerker waren offenbar Feuer und Flamme. Offenbar kannte man hier gewisse Sprichworte nicht.
Wer Arbeit kennt
und danach rennt
und sich nicht drückt,
der ist verrückt.
Sie versuchte sich zu drücken und der Weißschopf schubste sie jedesmal nach vorn. Die Geduld ist mit den Klugen, doch langsam wäre es dem Luder recht, er hätte ein paar Catuli um sie zu sekieren. Der einzige Ausweg war, die ganze Misere so schnell wie möglich hinter sich zu bringen und sich dann in den Hintergrund zu verdrücken. Die Pilgerstätte war schön weit weg vom Tempel, dort konnte sie vermutlich Ruhe vor diesen sich multiplizierenden Aufgaben finden.
Sie wurde in das Unterfangen geworfen, somit würde es ihre Farbe tragen. Stirn neigen, Hände an eine Hüfte, Ruhe.
Nichts ist stiller als eine geladene Harpune.
Seinen Segen, Clericus Angerlohe,
die Handwerker und Herr Vylen haben sich den Ort angesehen und wir haben den ungefähren Grundriss abgeschritten. Es wurden einige Ideen und Vorschläge genannt. Jynela wird der Garde bescheid geben, die können auch schaufeln und bewachen.
Herr Meredett und Frau Tara bitten darum, dass die vorhandenen Zeichnungen ausgehängt werden, damit sie ihre Vorschläge und Ideen dazu zeichnen können. Ich konnte nicht alle Fragen beantworten, also müsst Ihr das übernehmen:
- Zeichnung aushängen
- Materialbedarf berechnen und an Handwerker übermitteln - hier auch die Kinder des Alleinen mit einbeziehen.
- Ideen der Handwerker wenn möglich mit einarbeiten, sofern sie welche noch einbringen.
- Violette Kerzen bestellen.
Der Termin für den Erdaushub wurde von mir auf den 17. Rabenmond gelegt. Bis dahin werde ich die Nobilia über alles informiert haben. Alina will eine Acromaga fragen wegen möglichem Auftauen von gefrorenem Boden.
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Ein weiteres Schreiben wird dann für einen anderen Clericus bis nach Düstersee getragen und sorgsam abgelegt. Rein zufällig könnten dort im Tempel nun auch ein oder zwei violette Kerzen brennen. Auch der Geruch nach Veilchen lässt sich kaum verleugnen. Das Schreiben an den Clericus wird mit einem hübschen, adrett gebundenen Schleifchen in Veilchenblau zusammen gehalten.
Seinen Segen, Clericus Vindheim,
Ich warte auf eine Belohnung.
Überlegt Euch etwas.



