Junkersteyn
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So viele Namen, so viele Ziele und es nagte an ihm, dass die Liste immer länger wurde anstatt kürzer. Die Brüder und Schwestern des Schattens, die losgezogen waren, um diese Namen endlich von der Liste zu streichen, kehrten nicht zum Axorn zurück.
Ob sie noch am Leben oder einen guten Tod gestorben waren, blieb ungewiss. Fakt war jedoch, dass sie nicht zurückkehrten und dass die Liste nicht kürzer wurde.
Vater duldete kein Versagen, aber vor allem duldete er keinen Aufschub und die Geduld des Mael'qil wird auch nicht unendlich sein.
Berenguer
Er unterstrich nochmal den letzten Namen auf der Liste. Der einäugige Glatzkopf durchkreuzte immer wieder seine Pläne. Zweimal hätte der Glatzkopf ihn beinahe erwischt und zweimal wäre sein Dasein auf dieser Welt beinahe beendet worden.
Gerade das letzte Mal war sein Leben auf Messers Schneide. Ein Moment der Unachtsamkeit- es würde sein letzter Moment sein.
Und da war noch dieser Magier, der ihn dazu zwang in den Nebelwald zu flüchten. Ein Lethar im Nebelwald. Lieber wäre er in die Kloake von Adoran gesprungen als sich in den Nebelwald zu flüchten. Aber sie ließen ihm keine Wahl, hatten ihn umzingelt. Er rieb sich den Schädel, befühlte die Stelle, die von dem Feuerzauber immer noch angesengt war und zerrte an dem kleinen Haarbüschel, das schon in die verbrannte Haut eingewachsen war.
Der Magier. Er musste herausfinden wie dessen Name lautete und dann würde dieser ebenfalls auf die Liste kommen.
Die Liste wurde immer länger und länger. Verdammt.
Ein kurzes Schnalzen mit der Zunge, als würde ihn ein genialer Einfall plötzlich euphorisch stimmen.
Ja, das war es. Die Lösung war Junkersteyn. Dort würde alles beginnen und dort musste die Saat erst einmal verteilt werden, auf dass er die Früchte seiner Bemühungen später ernten konnte.
Junkersteyn sollte der Schlüsseln zum Tor sein, dessen Zugang ihm bisher verwehrt geblieben war....









