Aus Alt mach neu
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Liana Wolkenfeld
Aus Alt mach neu
Schon bevor das Licht Liana blendete und unmengen Energie sich innerhalb des Bannkreises sammelte, zehrte sie schwer an ihren Kräften. Sie hatte sich das alles irgendwie einfacher vorgestellt. Sie hatte vor Magister von Goldenfalls Idee nichtmal geahnt, das man Edelsteine schmelzen könnte. Vermutlich wäre ihr Weg einfacher gewesen, aber das ist nun auch nicht immer der bessere Weg. Sie wurde schon etwas nervös, als sie merkte das sie vor Lauter Feuer nichts mehr sehen könnte, und somit die Verantwortung ein Stück weit abgeben musste. Doch dann war es mithilfe der Magi geschafft: Sie hatten drei neue Edelsteine erschaffen, in Perfekt Runder Form, und hübsch glänzend in einer MIschung aus den Ursprungsfarben der entsprechenden Edelsteine.
Jetzt mussten sie nurnoch den Zweck erfüllen den sich Liana erhofft hatte.
Doch wie sollte es weitergehen? Sie Zerbrach sich schon länger den Kopf darüber wem sie die Steine zur Analyse und verarbeitung anvertrauen sollte. Immerhin gab es solche Steine vermutlich nicht in der Natur. Und wenn doch eher selten.. Steine verschmalzen ja nicht einfach miteinander. Vielleicht sollte sie zu dem neuen Schmied in Magister von Daskes Nachbarschaft gehen? Sie schlängelte schon länger um den Laden herum. "Funken und Spähne." Ihre Erfahrung mit Menschenschmieden waren jedoch grenzwertig. Eigentlich würden sich die Kaluren dafür anbieten, doch davon hielt sie zumindest Momentan die Angst noch ab- aber wenn sie bedachte, was sie Fähig war zu leisten.. War die Angst vielleicht doch unbegründet. Und wer kannte sich schon besser mit den Geschenken der Erde aus als das Volk der Kaluren? Na gut. Einen Brief schreiben. Und dann würde sie sehen wie es weitergehen würde. Aufjedenfall musste sie aufpassen das diese gierigen kleinen Kreaturen ihr die Steine nicht streitig machen würden. Nach der ganzen Arbeit und Vorbereitung dafür, wollte sie die nicht mehr verlieren.
So setzte sie zunächst ein Schreiben auf, wiederwillig. Aber es nutzte ja nichts, da musste sie nun durch. Viel zu viel Risiko für ihren Geschmack..
Jetzt mussten sie nurnoch den Zweck erfüllen den sich Liana erhofft hatte.
Doch wie sollte es weitergehen? Sie Zerbrach sich schon länger den Kopf darüber wem sie die Steine zur Analyse und verarbeitung anvertrauen sollte. Immerhin gab es solche Steine vermutlich nicht in der Natur. Und wenn doch eher selten.. Steine verschmalzen ja nicht einfach miteinander. Vielleicht sollte sie zu dem neuen Schmied in Magister von Daskes Nachbarschaft gehen? Sie schlängelte schon länger um den Laden herum. "Funken und Spähne." Ihre Erfahrung mit Menschenschmieden waren jedoch grenzwertig. Eigentlich würden sich die Kaluren dafür anbieten, doch davon hielt sie zumindest Momentan die Angst noch ab- aber wenn sie bedachte, was sie Fähig war zu leisten.. War die Angst vielleicht doch unbegründet. Und wer kannte sich schon besser mit den Geschenken der Erde aus als das Volk der Kaluren? Na gut. Einen Brief schreiben. Und dann würde sie sehen wie es weitergehen würde. Aufjedenfall musste sie aufpassen das diese gierigen kleinen Kreaturen ihr die Steine nicht streitig machen würden. Nach der ganzen Arbeit und Vorbereitung dafür, wollte sie die nicht mehr verlieren.
So setzte sie zunächst ein Schreiben auf, wiederwillig. Aber es nutzte ja nichts, da musste sie nun durch. Viel zu viel Risiko für ihren Geschmack..
- Thurgrom Donnerhall
- Beiträge: 50
- Registriert: Sonntag 26. September 2021, 09:11
Stunden Lang verbrachte er mal wieder eine Zeit in der Mine und schürfte ein Erz nach dem anderen aus dem Boden hervor. Cirmias war ihm heute besonders gnädig denn das heilige Erz war, im Gegensatz zu manch anderen Tagen, reichlich zu finden. Mit stolzgeschwellter Brust machte er sich zurück auf den Weg zur Klamm, wo er seine gemütlich eingerichtete Haushöhle hatte. Auf dem Weg dorthin, stolperte ein kleiner schmutziger, rotzfrecher Bursche mit Schokoladenresten um den Mund herum, vor seine Füße. Mit einem Brief in der Hand fragte er nach einem Schmied und Thurgrom nahm das Stück Papier gleich an sich, überflog die darauf geschriebenen Worte und musterte den Bengel einmal kritisch. „Da steht dass dar eine Nachricht zurück bringen sollst... komm mit, akh schreibe eine Tafel“
Ohne große Umschweife wurde also eine Antwort verfasst die dem schmächtigen Jungen in die Hand gedrückt wurde. Unter der Last der Steintafel wurde der Bote zurück zu Liana geschickt.
Viel zu lange brauchte es bis jene Nachricht, von einem nun nicht mehr so vorlauten Burschen, sein Ziel erreichte mit der Einladung auf die Klamm um das Anliegen vorzutragen.
Er würde Chrom und Brogrum eben so von jenem Treffen berichten und hoffte auch ihr Interesse wecken zu können, sich die Bitte des Langbeines anzuhören.
Die gerade mal einen Kopf größere Person mit eher zierlichem Körperbau und langen schwarzen Haaren, dazu sternenförmige Tätowierungen sowie einigen Piercings im Gesicht, stand dann, nachdem Chrom, Romrik und Thurgrom bereits ungeduldig warteten, vor seiner Tür. Mit steifer und unsicher wirkenden Haltung begrüßte sie die fremden Kaluren und trat trotz einladender Geste eher zögerlich hinein.
Nach einem guten Schluck des angebotenen Zwergenbieres, wurde ihre Stimmung Zunehmens etwas lockerer und als es endlich um ihr Anliegen ging, fing die junge Frau auch zu reden wie ein Wasserfall.
In einer, wie ein Schatz gehüteten Tasche, brachte sie drei Edelsteine mit welche in ihrer Form und Beschaffenheit nahe zu perfekt waren, fast schon unnatürlich! Und dass waren sie auch. Thurgrom verstand es zwar nicht komplett aber man hatte wohl mit magischer Kraft jeweils zwei Edelsteine zur Gänze miteinander verschmolzen sodass ein neuer unnatürlicher aber lupenreiner Kistall entstand. Chrom machte sich sogleich mit sichtlich interessiertem Blick daran die Steine etwas genauer zu betrachten und erste Untersuchungen anzustellen.
Thurgrom hingegen war an einer anderen Aufgabe viel mehr interessiert. Einen Stab als spätere Fassung für die drei Edelsteine herzustellen. Der Kern aus Diamant, für entsprechende Stabilität, und umschlungen von Silber. Dazu noch eine aufwändige Verzierung mit Wolken und Blitzen.
Gleich schossen dem Kaluren dutzende Ideen im Kopf umher wie eine Umsetzung des ganzen aussehen könnte. Aber es würde Zeit und Planung in Anspruch nehmen, wie alles was aus der meisterlichen Hand eines kalurischen Schmiedes entstehen soll. Die Garantie dass solche Werke dann ihren Preis auch wert waren, sei es in der Langlebigkeit solcher Waren oder in der kunstvollen Gestaltung, dafür stand jeder Zwerg mit seinem Namen ein.
So verbrachte er nun viel Zeit damit Entwürfe in Steintafeln zu hämmern um jene dem jungen Langbein zukommen zu lassen bis der richtige Stab dann endgültig gefertigt werden konnte.
Ohne große Umschweife wurde also eine Antwort verfasst die dem schmächtigen Jungen in die Hand gedrückt wurde. Unter der Last der Steintafel wurde der Bote zurück zu Liana geschickt.
Viel zu lange brauchte es bis jene Nachricht, von einem nun nicht mehr so vorlauten Burschen, sein Ziel erreichte mit der Einladung auf die Klamm um das Anliegen vorzutragen.
Er würde Chrom und Brogrum eben so von jenem Treffen berichten und hoffte auch ihr Interesse wecken zu können, sich die Bitte des Langbeines anzuhören.
Die gerade mal einen Kopf größere Person mit eher zierlichem Körperbau und langen schwarzen Haaren, dazu sternenförmige Tätowierungen sowie einigen Piercings im Gesicht, stand dann, nachdem Chrom, Romrik und Thurgrom bereits ungeduldig warteten, vor seiner Tür. Mit steifer und unsicher wirkenden Haltung begrüßte sie die fremden Kaluren und trat trotz einladender Geste eher zögerlich hinein.
Nach einem guten Schluck des angebotenen Zwergenbieres, wurde ihre Stimmung Zunehmens etwas lockerer und als es endlich um ihr Anliegen ging, fing die junge Frau auch zu reden wie ein Wasserfall.
In einer, wie ein Schatz gehüteten Tasche, brachte sie drei Edelsteine mit welche in ihrer Form und Beschaffenheit nahe zu perfekt waren, fast schon unnatürlich! Und dass waren sie auch. Thurgrom verstand es zwar nicht komplett aber man hatte wohl mit magischer Kraft jeweils zwei Edelsteine zur Gänze miteinander verschmolzen sodass ein neuer unnatürlicher aber lupenreiner Kistall entstand. Chrom machte sich sogleich mit sichtlich interessiertem Blick daran die Steine etwas genauer zu betrachten und erste Untersuchungen anzustellen.
Thurgrom hingegen war an einer anderen Aufgabe viel mehr interessiert. Einen Stab als spätere Fassung für die drei Edelsteine herzustellen. Der Kern aus Diamant, für entsprechende Stabilität, und umschlungen von Silber. Dazu noch eine aufwändige Verzierung mit Wolken und Blitzen.
Gleich schossen dem Kaluren dutzende Ideen im Kopf umher wie eine Umsetzung des ganzen aussehen könnte. Aber es würde Zeit und Planung in Anspruch nehmen, wie alles was aus der meisterlichen Hand eines kalurischen Schmiedes entstehen soll. Die Garantie dass solche Werke dann ihren Preis auch wert waren, sei es in der Langlebigkeit solcher Waren oder in der kunstvollen Gestaltung, dafür stand jeder Zwerg mit seinem Namen ein.
So verbrachte er nun viel Zeit damit Entwürfe in Steintafeln zu hämmern um jene dem jungen Langbein zukommen zu lassen bis der richtige Stab dann endgültig gefertigt werden konnte.
- Chrom Felsschlaeger
- Beiträge: 1642
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 04:40
Drei unnatürliche Schönheiten
Chrom ging wie immer deinem Tagwerk nach das darin bestand Anschreiben zu lesen Steintafeln zu meißeln und Boten zu empfangen oder zu entsenden.
Unter dem ganzen Schreibkram war auch eine Nachricht von Thurgrom Donnerhall das eine Langen namens “Liana Wolkenfeld“ am 29, Hartung zu den Kaluren kommen wollte und einen Schmied und einen Gemmenschneider brauchte. Mehr wusste Chrom darüber erstmal nicht, was ihn aber umso neugieriger machte.
Am Abend des 29. begab Chrom sich also zu seinem Nachbar Thurgrom, der auch schon da war und gemeinsam warteten die beiden gespannt auf den Besuch aus dem Lichten Reich. Auf einmal stand ein noch recht verschlafener Romrik in der Stube und gähnte müde vor sich hin.
Erst nach einem ordentlichen Schluck frisch gezapftem Bier wurde er wach und man wartet nun zu Dritt. Dann, etwas verspätet klopfte es sehr verhakten an der Tür, man hätte es fast überhört wenn nicht grade Ruhe im Raum gewesen wäre.
Thorgrum öffnete die Tür und was man sah war eine zierliche Person, kaum größer als Thurgram der direkt neben ihr stand. In Ihrem Gesicht hatte Sie Tätowierungen und einige Hautstecker was sie den Kaluren gar nicht so unähnlich machte. Chrom jedenfalls war diese Person vom Ersten Augenschein an recht sympathisch. Thurgram bad sie einzutreten und Sie folgte seiner Einladung.
Die Person schien recht angespannt und verkrampft und ihre Augen wirkten ängstlich. Sie lies uns drei keinen Moment aus den Augen und Sie hielt etwas krampfhaft in ihrer Hand.
Sie setzte sich gegenüber am Tisch nieder und kam man ins Gespräch. Ein kleiner Lederbeutel wurde zögerlich auf den Tisch gelegt und erklärt dass sich darin drei Edelsteine von besonderer Art befänden. Liana erklärte das diese drei Steine, jeder einzelne aus einer Mélange zweier verschiedener Steine sei die in einem Schmelzverfahren entstanden seien.
Chrom machte große Augen da er sich mit Edelsteinen bestens auskannte, doch als Sie erklärte wie die Steine entstanden sind war er sich seiner Gefühle nicht mehr sicher, da die Steine nicht natürlichen Ursprungs waren. Liana bat Chrom die Steine näher zu untersuchen um herauszufinden welche Eigenschaften jeder einzelne Stein möglicherweise hat. Chrom bat an die Steine erst einmal einer schnellen Untersuchung zu unterziehen und begab sich mit den Steinen in sein Haus wo er die Steine mittels Lupe und gegen Licht genauer beschaute. Dort konnte er erkennen das jeder Stein eine Kristalline Struktur aufwies die immer noch erkennen lies aus welchen Steinen sie einst bestanden. Er konnte aber auch erkennen, das diese Kristaline Struktur ungleichmäßig war, was darauf schließen lies, beim Schmelzprozess die Temperatur nicht gleichmäßig genug gewesen war. Dies tat der Strahlkraft der Steine aber keinerlei Abbruch. Zum Abschluss seiner Untersuchung polierte Chrom die Steine noch mit einem Poliertuch auf Hochglanz.
Dann begab sich Chrom zurück zu den anderen um sie über das Ergebnis seiner Untersuchung zu informieren. Liana schien einerseits interessiert aber andererseits etwas enttäuscht das ich zu den Eigenschaften nicht beichten konnte. Chrom erklärt ihr das er dafür mehr Zeit bräuchte und bad sie ihm die Steine für weitere Untersuchungen einige Zeit zu überlassen, dem stimmte Liana trotz anfänglichem Unbehagen dann doch zu.
Dann wurde sich noch über die Art und Beschaffenheit eines Stabs gesprochen wo sich Chrom jedoch zurück hielt, da dass eher was für die Schmiede.
Chrom ging wie immer deinem Tagwerk nach das darin bestand Anschreiben zu lesen Steintafeln zu meißeln und Boten zu empfangen oder zu entsenden.
Unter dem ganzen Schreibkram war auch eine Nachricht von Thurgrom Donnerhall das eine Langen namens “Liana Wolkenfeld“ am 29, Hartung zu den Kaluren kommen wollte und einen Schmied und einen Gemmenschneider brauchte. Mehr wusste Chrom darüber erstmal nicht, was ihn aber umso neugieriger machte.
Am Abend des 29. begab Chrom sich also zu seinem Nachbar Thurgrom, der auch schon da war und gemeinsam warteten die beiden gespannt auf den Besuch aus dem Lichten Reich. Auf einmal stand ein noch recht verschlafener Romrik in der Stube und gähnte müde vor sich hin.
Erst nach einem ordentlichen Schluck frisch gezapftem Bier wurde er wach und man wartet nun zu Dritt. Dann, etwas verspätet klopfte es sehr verhakten an der Tür, man hätte es fast überhört wenn nicht grade Ruhe im Raum gewesen wäre.
Thorgrum öffnete die Tür und was man sah war eine zierliche Person, kaum größer als Thurgram der direkt neben ihr stand. In Ihrem Gesicht hatte Sie Tätowierungen und einige Hautstecker was sie den Kaluren gar nicht so unähnlich machte. Chrom jedenfalls war diese Person vom Ersten Augenschein an recht sympathisch. Thurgram bad sie einzutreten und Sie folgte seiner Einladung.
Die Person schien recht angespannt und verkrampft und ihre Augen wirkten ängstlich. Sie lies uns drei keinen Moment aus den Augen und Sie hielt etwas krampfhaft in ihrer Hand.
Sie setzte sich gegenüber am Tisch nieder und kam man ins Gespräch. Ein kleiner Lederbeutel wurde zögerlich auf den Tisch gelegt und erklärt dass sich darin drei Edelsteine von besonderer Art befänden. Liana erklärte das diese drei Steine, jeder einzelne aus einer Mélange zweier verschiedener Steine sei die in einem Schmelzverfahren entstanden seien.
Chrom machte große Augen da er sich mit Edelsteinen bestens auskannte, doch als Sie erklärte wie die Steine entstanden sind war er sich seiner Gefühle nicht mehr sicher, da die Steine nicht natürlichen Ursprungs waren. Liana bat Chrom die Steine näher zu untersuchen um herauszufinden welche Eigenschaften jeder einzelne Stein möglicherweise hat. Chrom bat an die Steine erst einmal einer schnellen Untersuchung zu unterziehen und begab sich mit den Steinen in sein Haus wo er die Steine mittels Lupe und gegen Licht genauer beschaute. Dort konnte er erkennen das jeder Stein eine Kristalline Struktur aufwies die immer noch erkennen lies aus welchen Steinen sie einst bestanden. Er konnte aber auch erkennen, das diese Kristaline Struktur ungleichmäßig war, was darauf schließen lies, beim Schmelzprozess die Temperatur nicht gleichmäßig genug gewesen war. Dies tat der Strahlkraft der Steine aber keinerlei Abbruch. Zum Abschluss seiner Untersuchung polierte Chrom die Steine noch mit einem Poliertuch auf Hochglanz.
Dann begab sich Chrom zurück zu den anderen um sie über das Ergebnis seiner Untersuchung zu informieren. Liana schien einerseits interessiert aber andererseits etwas enttäuscht das ich zu den Eigenschaften nicht beichten konnte. Chrom erklärt ihr das er dafür mehr Zeit bräuchte und bad sie ihm die Steine für weitere Untersuchungen einige Zeit zu überlassen, dem stimmte Liana trotz anfänglichem Unbehagen dann doch zu.
Dann wurde sich noch über die Art und Beschaffenheit eines Stabs gesprochen wo sich Chrom jedoch zurück hielt, da dass eher was für die Schmiede.
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Warum Fantasie besser ist als Wissen? Von Wissen gibt es nur eine begrenzte Menge.
(A. Einstein)
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- Chrom Felsschlaeger
- Beiträge: 1642
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 04:40
Am nächsten Tag begibt sich Chrom zur Bauhütte um anzufragen ob die Priesterschaft bereit sein ihm bei der Untersuchung der Edelsteine behilflich zu sein da er davon ausgeht das die Eigenschaften die diesen Steinen möglicherweise innewohnen nicht so einfach erschließen würden.
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- Vala Hammergrund
- Beiträge: 297
- Registriert: Donnerstag 11. April 2019, 20:06
Ein langer und beschwerlicher Weg lag hinter der Bartlosen Kalurin, ehe sie wieder durch viele unterschiedliche Stollen endlich wieder in ihre Heimat gelangte.
Vieles hatte sich geändert, aber wie hieß es so schön?
Je mehr sich ändert, desto mehr bleibt sich gleich!
Die Klamm war noch genau so, wie sie sie in Erinnerung hatte. Die Wege fein säuberlich gekehrt, der Schnee türmte sich auf den Flächen- Die Häuser sahen aus, als hätten sie kleine Mützen aus Schnee auf dem Kopf. Das Handelshaus war weiter geführt worden, das war gut.
Die Bauhütte....
Als sie diese betrat, vernahm sie das grummeln des alten Kaluren, welcher schon vor ihrer Abreise für Zucht und Ordnung im kalurischen Sinne geachtet hatte.
Das erste Mal seit längerer Zeit legte sich ein Lächeln auf die Züge der Rothaarigen.
Zu Hause!
Ein gutes Gefühl, es war.... als hätte ihr Herz einen Anker ausgeworfen.
Nach einem stummen Gebet voller Freude und mit tiefem Frieden im Herzen, erhob sie sich wieder.
Cator Steinfaust brummte irgendwas von „viel zu tun“ vor sich hin, ehe er zu Vala aufsah.
„Chrom war hier, dar bist jetzt wieder da, dann hab akh nor mehr damit zu tun. Geht um irgendwelche Edelsteine, kümmer dar!“
„Was ist denn mit Dorlikin?“
„Akh weiß nor, wo der ist, und nun tu, was auch immer dar tun wolltest, stör' mich nor“
Einige blinzler später, folgte sie dem Grummeln und verließ die Bauhütte.
Kaum wieder da und schon wieder was zu tun.
Es hatte sich nichts geändert.
So würde sie helfen, was Chrom auch immer vorhatte zu tun, sie musste sich nur erstmal aufklären lassen. Zumindest wenn er nicht schon anderweitig Hilfe bekommen hatte, aber Neugierig war sie trotzdem.
Vieles hatte sich geändert, aber wie hieß es so schön?
Je mehr sich ändert, desto mehr bleibt sich gleich!
Die Klamm war noch genau so, wie sie sie in Erinnerung hatte. Die Wege fein säuberlich gekehrt, der Schnee türmte sich auf den Flächen- Die Häuser sahen aus, als hätten sie kleine Mützen aus Schnee auf dem Kopf. Das Handelshaus war weiter geführt worden, das war gut.
Die Bauhütte....
Als sie diese betrat, vernahm sie das grummeln des alten Kaluren, welcher schon vor ihrer Abreise für Zucht und Ordnung im kalurischen Sinne geachtet hatte.
Das erste Mal seit längerer Zeit legte sich ein Lächeln auf die Züge der Rothaarigen.
Zu Hause!
Ein gutes Gefühl, es war.... als hätte ihr Herz einen Anker ausgeworfen.
Nach einem stummen Gebet voller Freude und mit tiefem Frieden im Herzen, erhob sie sich wieder.
Cator Steinfaust brummte irgendwas von „viel zu tun“ vor sich hin, ehe er zu Vala aufsah.
„Chrom war hier, dar bist jetzt wieder da, dann hab akh nor mehr damit zu tun. Geht um irgendwelche Edelsteine, kümmer dar!“
„Was ist denn mit Dorlikin?“
„Akh weiß nor, wo der ist, und nun tu, was auch immer dar tun wolltest, stör' mich nor“
Einige blinzler später, folgte sie dem Grummeln und verließ die Bauhütte.
Kaum wieder da und schon wieder was zu tun.
Es hatte sich nichts geändert.
So würde sie helfen, was Chrom auch immer vorhatte zu tun, sie musste sich nur erstmal aufklären lassen. Zumindest wenn er nicht schon anderweitig Hilfe bekommen hatte, aber Neugierig war sie trotzdem.
- Vala Hammergrund
- Beiträge: 297
- Registriert: Donnerstag 11. April 2019, 20:06
Eigentlich hatte sie nur zu einem kleinen Treffen der neuen Bauhüttler gerufen.
Eigentlich wollte sie nur einmal kennenlernen, wer nun alles zur Gemeinschaft der Bauhütte gehörte, einmal alle Gesichter sehen, einmal eine Unterhaltung ohne das es um irgendwas wichtiges, irgendwas Unterrichtsmäßiges, irgendwas Themenbasiertes ging.
Fast zwei Jahre war sie auf Pilgerreise gewesen, schlagartig wurde ihr das bewusst, als Irmdra ihre Abwesenheitszeit erfragte.
Zwei Jahre in denen viel geschehen war, gerade im Heiligen Berg.
Neue Gesichter fand sie in Nilzadan zu Hauf, was nichts an der Gemeinschaft geändert hatte.
Ihrem Ruf kamen Irmdra und Khori aus der Sippe Bärenstolz nach, neue Anwärter, die ihre Aufgaben noch erfüllten, ehe sie die Weihe Cirmias empfingen.
Dorlikin kam etwas später, allerdings war auch er dem Ruf gefolgt.
Aus einer Zwanglosen Unterhaltung wurde dann doch eine kleine Aufgabe.
Als Chrom die Bauhütte betrat, kam er mit einem Anliegen.
Es ging um Edelsteine, von einer Menschenfrau gefertigt. Mra, gefertigt, denn diese Edelsteine waren keines natürlichen Ursprunges. Sie hatte zwei Edelsteine ineinander gefügt, jeweils einen Brillianten, mit einem Amethysten, mit einem Saphir und einem Turmalin.
Chrom erzählte, dass er die Steine mittels Lupe untersucht hatte, und Kristalline Spuren erkennbar waren und auf irgendeine Art und Weise ein Muster ergaben, ob dies allerdings Absicht oder Zufall war, konnte keiner Beantworten.
Erst untersuchte Irmdra einen der Steine. Schön glatt waren sie, poliert und scheinbar gut behandelt.
Mehr konnte sie allerdings auch nicht erkennen.
Was nichts an der Neugier Vala's änderte.
So war sie an der Reihe, einen der Steine zu untersuchen. Erst mit bloßem Auge, dann mit der Lupe.
Kristalline Strukturen, mra, aber das, was dort erkennbar war, war nichts, was sie verstand.
Zufall.... Bestimmt durch Zufall entstanden.
Ein wenig wie bei der Herstellung von Legierungsbarren, erkennbar waren beide Steine, verwoben ineinander, aber dennoch ein Neues.
Spontan legte sie den Stein in beide Hände und murmelte ein Gebet, das, was ihr gerade in den Sinn gekommen war, vielleicht würde Cirmias, wenn es denn einen Grund für ihn gab, helfen, Erleuchtung zu bringen.
Herr Cirmias,
Vater, der du erschufst Berg und Stein
in deiner unendlichen Weisheit, mit deiner unendlichen Macht.....
Dir Untertan sei alles, was lebt im Berg
Dir zum Gefallen sei alles, was existiert in deiner Schöpfung
Öffne meine Augen, weise den Weg
in die Geheimnisse dieses Steines....
In deiner Unendlichen Macht, in deiner unendlichen Güte, in deiner unendlichen Kraft......
Aber es kam keine Erleuchtung.
Keine Erkenntnis.
Auch Dorlikin hatte keine andere Erklärung nach seiner Untersuchung.
Was wiederum bedeutete, dass er höchstwahrscheinlich keinen Bezug zu diesen Steinen hatte.
Erst hinterher erwähnte Chrom, dass die Menschenfrau diese Steine für einen Stab brauchte.
Natürlich....Magie!
Vala hatte sich schon gedacht, das diese Steine nicht rein aus Schmiedefeuer oder Gemmenschleiferei entstanden waren. Sie waren Magisch bearbeitet. Was auch erklärte, warum Cirmias an diesen Steinen kein Interesse zeigte, und ihr Gebet nichts weiter war, als eben ein Gebet.
Eine Bearbeitung ohne Magie konnte auch eigentlich nur in heißestem und bestem Feuer Nilzadaner Schmieden, wenn nicht direkt in Verbindung mit dem Ilmasund möglich sein.
Da diese Steine nicht im heiligen Berg entstanden waren, konnte es nur Magie sein.
Eine Aufgabe, welche unlösbar war, für die Gemeinschaft der Bauhütte.
Aber sicher würden andere, neue, Aufgaben kommen, auf sie warten und.... sie überrollen. Aber solange dies noch nicht der Fall war, sollten sie eine ruhige Zeit genießen. Allesamt!
Eigentlich wollte sie nur einmal kennenlernen, wer nun alles zur Gemeinschaft der Bauhütte gehörte, einmal alle Gesichter sehen, einmal eine Unterhaltung ohne das es um irgendwas wichtiges, irgendwas Unterrichtsmäßiges, irgendwas Themenbasiertes ging.
Fast zwei Jahre war sie auf Pilgerreise gewesen, schlagartig wurde ihr das bewusst, als Irmdra ihre Abwesenheitszeit erfragte.
Zwei Jahre in denen viel geschehen war, gerade im Heiligen Berg.
Neue Gesichter fand sie in Nilzadan zu Hauf, was nichts an der Gemeinschaft geändert hatte.
Ihrem Ruf kamen Irmdra und Khori aus der Sippe Bärenstolz nach, neue Anwärter, die ihre Aufgaben noch erfüllten, ehe sie die Weihe Cirmias empfingen.
Dorlikin kam etwas später, allerdings war auch er dem Ruf gefolgt.
Aus einer Zwanglosen Unterhaltung wurde dann doch eine kleine Aufgabe.
Als Chrom die Bauhütte betrat, kam er mit einem Anliegen.
Es ging um Edelsteine, von einer Menschenfrau gefertigt. Mra, gefertigt, denn diese Edelsteine waren keines natürlichen Ursprunges. Sie hatte zwei Edelsteine ineinander gefügt, jeweils einen Brillianten, mit einem Amethysten, mit einem Saphir und einem Turmalin.
Chrom erzählte, dass er die Steine mittels Lupe untersucht hatte, und Kristalline Spuren erkennbar waren und auf irgendeine Art und Weise ein Muster ergaben, ob dies allerdings Absicht oder Zufall war, konnte keiner Beantworten.
Erst untersuchte Irmdra einen der Steine. Schön glatt waren sie, poliert und scheinbar gut behandelt.
Mehr konnte sie allerdings auch nicht erkennen.
Was nichts an der Neugier Vala's änderte.
So war sie an der Reihe, einen der Steine zu untersuchen. Erst mit bloßem Auge, dann mit der Lupe.
Kristalline Strukturen, mra, aber das, was dort erkennbar war, war nichts, was sie verstand.
Zufall.... Bestimmt durch Zufall entstanden.
Ein wenig wie bei der Herstellung von Legierungsbarren, erkennbar waren beide Steine, verwoben ineinander, aber dennoch ein Neues.
Spontan legte sie den Stein in beide Hände und murmelte ein Gebet, das, was ihr gerade in den Sinn gekommen war, vielleicht würde Cirmias, wenn es denn einen Grund für ihn gab, helfen, Erleuchtung zu bringen.
Herr Cirmias,
Vater, der du erschufst Berg und Stein
in deiner unendlichen Weisheit, mit deiner unendlichen Macht.....
Dir Untertan sei alles, was lebt im Berg
Dir zum Gefallen sei alles, was existiert in deiner Schöpfung
Öffne meine Augen, weise den Weg
in die Geheimnisse dieses Steines....
In deiner Unendlichen Macht, in deiner unendlichen Güte, in deiner unendlichen Kraft......
Aber es kam keine Erleuchtung.
Keine Erkenntnis.
Auch Dorlikin hatte keine andere Erklärung nach seiner Untersuchung.
Was wiederum bedeutete, dass er höchstwahrscheinlich keinen Bezug zu diesen Steinen hatte.
Erst hinterher erwähnte Chrom, dass die Menschenfrau diese Steine für einen Stab brauchte.
Natürlich....Magie!
Vala hatte sich schon gedacht, das diese Steine nicht rein aus Schmiedefeuer oder Gemmenschleiferei entstanden waren. Sie waren Magisch bearbeitet. Was auch erklärte, warum Cirmias an diesen Steinen kein Interesse zeigte, und ihr Gebet nichts weiter war, als eben ein Gebet.
Eine Bearbeitung ohne Magie konnte auch eigentlich nur in heißestem und bestem Feuer Nilzadaner Schmieden, wenn nicht direkt in Verbindung mit dem Ilmasund möglich sein.
Da diese Steine nicht im heiligen Berg entstanden waren, konnte es nur Magie sein.
Eine Aufgabe, welche unlösbar war, für die Gemeinschaft der Bauhütte.
Aber sicher würden andere, neue, Aufgaben kommen, auf sie warten und.... sie überrollen. Aber solange dies noch nicht der Fall war, sollten sie eine ruhige Zeit genießen. Allesamt!
- Chrom Felsschlaeger
- Beiträge: 1642
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 04:40
Chrom saß über dem Protokoll das Vala während der Verhandlungen mit Hajinedar, Karim Ehab Azeezah und Suraya Ayana Yazir als seine Assistenz aus Menek’Ur angefertigt hatte. Die Verhandlungen gestalteten sich Schwierig, da der Wunsch nach einem Vorzugspreis für das heilige Metall geäußert wurde in Verbindung mit einem Entgegenkommen beim Salzpreis.
Beides konnte man so eigentlich gar nicht gegenüberstellen da die nachfrage nach Salz im Berg eher gering ist während die Nachfrage noch dem heiligen Metall dagegen immens. Chrom schüttelte immer wieder leicht den Kopf und fuhr sich dabei grübelnd durch den Bart.
Der kleine Lederbeutel mit den Edelsteinen von Liana Wolkenfeld, der auf seinem Schreibtisch stand fiel ihm immer wieder in den Blick und machte ihm das Nachdenken schwer. Grummlend sprach er leise zu sich selbst, - “ verdammich, noch so eine knifeige und noch dazu unerledigte Sache“.
Kurz entschlossen schnappte er sich den Lederbeuten, stand auf und ging schnurstracks in die Bergstadt und dort zur Bauhütte, in der Hoffnung dort jemand aus der Gemeinschaft Cirmias anzutreffen. Langsam und andächtig betrat Chrom die Bauhütte und verneigte sich gen Altar zur Huldigung Cirmias. Dann schweift sein Blick durch den Raum und erblick am anderen Ende drei Gestalten in hellblauer Robe. Er nickt knapp und lächelt, - hmm, - gut getroffen dachte er so bei sich gleich drei, besser konnte es kaum sein. Mit aller Ruhe und bedächtig durch schritt er die Tempelhalle und trat an die drei Robenträger heran. “Cirmias zur Gruße“ Freundlich grüßend neigt er jedem das Haupt zu. Erst jetzt erkannte er wen er da vor sich hatte, es war Vala Hammergrund, Lehrling der Bauhütte sowie Irmdra Bärenstolz und Khori Bärenstolz, jeweils Anwärter der Bauhütte.
“Das ist sehr erfreulich das ich hier jemand antreffe und dann gleich drei, ich hoffe ich störe nicht“.
Mit fragenden Blick schaute er einen nach dem anderen an und bekam schnell seine erhoffte Antwort.
“Das ist sehr erfreulich denn ich kommen mit einem Anliegen hier her in der Hoffnung das man mir hier vielleicht weiterhelfen kann“.
Chrom erläuterte sein Anliegen in allen Einzelheiten und informierte die Anwesenden auch über seine Erkenntnisse bezüglich der drei Steine. Die drei hörten sich aufmerksam an was Chrom ihnen da erzählte und ihre Neugierde wuchs mit jedem weiteren Wort des Zwerges. Chrom entnahm einen der Steine dem kleinen Lederbeutel und reichte diesen Irmdra zur Ansicht, - es war der, der aus einem Amethyst und einem Billanten zu einem neuen Stein verschmolzen wurde. Mit dem Stein reichte Chrom noch eine Lupe, dieselbe mit der auch er die Steine untersucht hatte.
Irmdra schaute sich den Stein von allen Seiten genau an, konnte aber nichts Besonderes erkennen, außer das der Stein wohl nicht natürlichen Ursprungs war. Sie reichte den Stein an Vala weiter, welche den Stein und die Lupe an sich nahm um ihn ihrerseits genauer zu betrachten. Als dies wohl zu keinem für Sie zufrieden stellenden Ergebnis führte begann Sie über den Stein zu meditieren und Cirmias mittels eines Gebets um Erleuchtung zu bitten. Doch auch dies bleib Ergebnislos. Der Bergvater schien an diesen besonderen Steinen kein Interesse zu haben.
Im weiteren Gespräch kam man dann zusammen mit Dorlikin Donnerfaust Geselle der Bauhütte, der inzwischen dazu gestoßen war zu der Erkenntnis dass diese Steine nur auf magische Weise entstanden sein konnte, was Chrom aber längst wusste aber bis dahin bewusst verschwieg, da Liana ihm bereits bei ihren Besuch erklärt hatte wie und wo die Steine entstanden waren und wofür diese zur Anwendung kommen sollten. Man kam gemeinsam überein, dass man hier keine weiteren Erkenntnisse würde gewinnen können und wohl auch nicht wollte, da Magie im Reich der Kaluren wenig Anklang fand. Chrom steckte die Steine wieder zurück in den Beutel, bedankte sich für den versuch und erklärte das er Liana Bescheit geben würde das ihre Untersuchungen keine Erkenntnisse gebracht hätten und das sie die Steine gerne jeder Zeit würde abholen können. Dann verabschiedete man sich voneinander und ging seiner Wege.
Direkt am nächsten Tag meißelte Chrom eine Steintafel und entsendete diese per Bote zu Liana.
Beides konnte man so eigentlich gar nicht gegenüberstellen da die nachfrage nach Salz im Berg eher gering ist während die Nachfrage noch dem heiligen Metall dagegen immens. Chrom schüttelte immer wieder leicht den Kopf und fuhr sich dabei grübelnd durch den Bart.
Der kleine Lederbeutel mit den Edelsteinen von Liana Wolkenfeld, der auf seinem Schreibtisch stand fiel ihm immer wieder in den Blick und machte ihm das Nachdenken schwer. Grummlend sprach er leise zu sich selbst, - “ verdammich, noch so eine knifeige und noch dazu unerledigte Sache“.
Kurz entschlossen schnappte er sich den Lederbeuten, stand auf und ging schnurstracks in die Bergstadt und dort zur Bauhütte, in der Hoffnung dort jemand aus der Gemeinschaft Cirmias anzutreffen. Langsam und andächtig betrat Chrom die Bauhütte und verneigte sich gen Altar zur Huldigung Cirmias. Dann schweift sein Blick durch den Raum und erblick am anderen Ende drei Gestalten in hellblauer Robe. Er nickt knapp und lächelt, - hmm, - gut getroffen dachte er so bei sich gleich drei, besser konnte es kaum sein. Mit aller Ruhe und bedächtig durch schritt er die Tempelhalle und trat an die drei Robenträger heran. “Cirmias zur Gruße“ Freundlich grüßend neigt er jedem das Haupt zu. Erst jetzt erkannte er wen er da vor sich hatte, es war Vala Hammergrund, Lehrling der Bauhütte sowie Irmdra Bärenstolz und Khori Bärenstolz, jeweils Anwärter der Bauhütte.
“Das ist sehr erfreulich das ich hier jemand antreffe und dann gleich drei, ich hoffe ich störe nicht“.
Mit fragenden Blick schaute er einen nach dem anderen an und bekam schnell seine erhoffte Antwort.
“Das ist sehr erfreulich denn ich kommen mit einem Anliegen hier her in der Hoffnung das man mir hier vielleicht weiterhelfen kann“.
Chrom erläuterte sein Anliegen in allen Einzelheiten und informierte die Anwesenden auch über seine Erkenntnisse bezüglich der drei Steine. Die drei hörten sich aufmerksam an was Chrom ihnen da erzählte und ihre Neugierde wuchs mit jedem weiteren Wort des Zwerges. Chrom entnahm einen der Steine dem kleinen Lederbeutel und reichte diesen Irmdra zur Ansicht, - es war der, der aus einem Amethyst und einem Billanten zu einem neuen Stein verschmolzen wurde. Mit dem Stein reichte Chrom noch eine Lupe, dieselbe mit der auch er die Steine untersucht hatte.
Irmdra schaute sich den Stein von allen Seiten genau an, konnte aber nichts Besonderes erkennen, außer das der Stein wohl nicht natürlichen Ursprungs war. Sie reichte den Stein an Vala weiter, welche den Stein und die Lupe an sich nahm um ihn ihrerseits genauer zu betrachten. Als dies wohl zu keinem für Sie zufrieden stellenden Ergebnis führte begann Sie über den Stein zu meditieren und Cirmias mittels eines Gebets um Erleuchtung zu bitten. Doch auch dies bleib Ergebnislos. Der Bergvater schien an diesen besonderen Steinen kein Interesse zu haben.
Im weiteren Gespräch kam man dann zusammen mit Dorlikin Donnerfaust Geselle der Bauhütte, der inzwischen dazu gestoßen war zu der Erkenntnis dass diese Steine nur auf magische Weise entstanden sein konnte, was Chrom aber längst wusste aber bis dahin bewusst verschwieg, da Liana ihm bereits bei ihren Besuch erklärt hatte wie und wo die Steine entstanden waren und wofür diese zur Anwendung kommen sollten. Man kam gemeinsam überein, dass man hier keine weiteren Erkenntnisse würde gewinnen können und wohl auch nicht wollte, da Magie im Reich der Kaluren wenig Anklang fand. Chrom steckte die Steine wieder zurück in den Beutel, bedankte sich für den versuch und erklärte das er Liana Bescheit geben würde das ihre Untersuchungen keine Erkenntnisse gebracht hätten und das sie die Steine gerne jeder Zeit würde abholen können. Dann verabschiedete man sich voneinander und ging seiner Wege.
Direkt am nächsten Tag meißelte Chrom eine Steintafel und entsendete diese per Bote zu Liana.
Zuletzt geändert von Chrom Felsschlaeger am Freitag 18. Februar 2022, 22:36, insgesamt 4-mal geändert.
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Warum Fantasie besser ist als Wissen? Von Wissen gibt es nur eine begrenzte Menge.
(A. Einstein)
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- Andreas Erlenthal
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Zuletzt geändert von Andreas Erlenthal am Mittwoch 6. April 2022, 20:23, insgesamt 1-mal geändert.
- Thurgrom Donnerhall
- Beiträge: 50
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Lange hat Liana auf eine Antwort aus dem Berg warten müssen. Für viele Kaluren, die eine deutlich längere Lebensspanne als die Menschen haben, ist eine Woche oder gar ein Monat nicht das gleiche an Zeit wie eben für die Menschen. So auch in diesem Fall.
Aber man war in dieser Zeit sicher nicht Untätig oder habe die von der jungen Liedwirkerin erteilte Aufgabe vergessen, im Gegenteil. Immer wenn es im möglich war plante und werkelte er an dem Stab von ihr herum und überlegte wie man jenen am sinnigsten fertigen könnte.
Zwei Gussformen mussten für diese Aufgabe angefertigt werden. Aus Massivem Stein welcher tief in den Stollen zu finden war und selbst die Hitze von Lava eine zeit lang aushielt, musste geborgen werden um dann daraus die gewünschten Gussformen zu fertigen. Eine jener Formen war für dann Innenkern des Stabes, welcher aus Diamant bestehen sollte. Dies war ein einfaches unterfangen und schnell war ein nahezu perfekt gerader Stab aus Diamant gefertigt.
Schwieriger war es nun jenen Stab mit Silber zu umhüllen. Die Zweite Gussform bestand aus zwei massiven Blöcken des Steines, welche er hierzu gesucht hatte, eine jede Seite hatte in aufwändigster Arbeit die Hälfte des Stabes eingemeißelt bekommen. Diese galt es nun aufrecht zu stellen, aneinander zu schieben und mittels Stahlbügeln zu verschließen. Der Diamantstab wurde durch eine Öffnung am oberen Ende mittig in die Form eingelassen und am Boden mittig zum Stehen gebracht. Zwei Keile am oberen Ende fixierten jenen zusätzlich noch einmal, ließen aber genug Platz um nun das, durch den Schmelzprozess, flüssige Silbererz entlang des Diamantstabes in die Form gießen zu können. Selber hatte er von den Alten von dieser Methode gehört um so eine Aufgabe zu bewerkstelligen, wenn auch noch nie eigens angewandt doch zu seiner Überraschung, dies würde er natürlich der jungen Liana so nicht berichten, gelang es zu seiner Freude auf Anhieb gleich beim ersten Versuch. Sobald das Metall bereits etwas an Festigkeit gewonnen hatte, lies die Form seitlich mit einem Seilzug zu Boden und befreite es von der obenliegenden Seite der Gussform. Eine gute Portion Wasser sollte dann den freiliegenden Stab dann weiter auskühlen lassen. An den Enden war nun jeweils noch die Spitzen des Diamantkerns zu sehen, welche später dann als Abschluss dienen sollten. Kunstvoll und praktisch zugleich waren nur wenige Hammerschläge nötig einen leicht ründlichen Abschluss zu schaffen.
Nun war es an der Arbeit den Feinschliff vorzunehmen. Es waren Fassungen der drei Edelsteine unbekannter Art zu fertigen. Diese sollten untereinander an der Kopfseite des Stabes liegen, ein späteres Muster durch Stahlwolle eingerieben, welches als Wolken zu erkennen war, sollte um den Stab als Verzierung dienen und aus feinem Golddraht welcher in den Stab eingelassen wurde, bildete viele kleinere und größere Blitze. Lediglich die drei Einkerbungen blieben vorerst leer und warteten bereits jetzt schon auf das einlassen der drei Edelsteine.
Aber man war in dieser Zeit sicher nicht Untätig oder habe die von der jungen Liedwirkerin erteilte Aufgabe vergessen, im Gegenteil. Immer wenn es im möglich war plante und werkelte er an dem Stab von ihr herum und überlegte wie man jenen am sinnigsten fertigen könnte.
Zwei Gussformen mussten für diese Aufgabe angefertigt werden. Aus Massivem Stein welcher tief in den Stollen zu finden war und selbst die Hitze von Lava eine zeit lang aushielt, musste geborgen werden um dann daraus die gewünschten Gussformen zu fertigen. Eine jener Formen war für dann Innenkern des Stabes, welcher aus Diamant bestehen sollte. Dies war ein einfaches unterfangen und schnell war ein nahezu perfekt gerader Stab aus Diamant gefertigt.
Schwieriger war es nun jenen Stab mit Silber zu umhüllen. Die Zweite Gussform bestand aus zwei massiven Blöcken des Steines, welche er hierzu gesucht hatte, eine jede Seite hatte in aufwändigster Arbeit die Hälfte des Stabes eingemeißelt bekommen. Diese galt es nun aufrecht zu stellen, aneinander zu schieben und mittels Stahlbügeln zu verschließen. Der Diamantstab wurde durch eine Öffnung am oberen Ende mittig in die Form eingelassen und am Boden mittig zum Stehen gebracht. Zwei Keile am oberen Ende fixierten jenen zusätzlich noch einmal, ließen aber genug Platz um nun das, durch den Schmelzprozess, flüssige Silbererz entlang des Diamantstabes in die Form gießen zu können. Selber hatte er von den Alten von dieser Methode gehört um so eine Aufgabe zu bewerkstelligen, wenn auch noch nie eigens angewandt doch zu seiner Überraschung, dies würde er natürlich der jungen Liana so nicht berichten, gelang es zu seiner Freude auf Anhieb gleich beim ersten Versuch. Sobald das Metall bereits etwas an Festigkeit gewonnen hatte, lies die Form seitlich mit einem Seilzug zu Boden und befreite es von der obenliegenden Seite der Gussform. Eine gute Portion Wasser sollte dann den freiliegenden Stab dann weiter auskühlen lassen. An den Enden war nun jeweils noch die Spitzen des Diamantkerns zu sehen, welche später dann als Abschluss dienen sollten. Kunstvoll und praktisch zugleich waren nur wenige Hammerschläge nötig einen leicht ründlichen Abschluss zu schaffen.
Nun war es an der Arbeit den Feinschliff vorzunehmen. Es waren Fassungen der drei Edelsteine unbekannter Art zu fertigen. Diese sollten untereinander an der Kopfseite des Stabes liegen, ein späteres Muster durch Stahlwolle eingerieben, welches als Wolken zu erkennen war, sollte um den Stab als Verzierung dienen und aus feinem Golddraht welcher in den Stab eingelassen wurde, bildete viele kleinere und größere Blitze. Lediglich die drei Einkerbungen blieben vorerst leer und warteten bereits jetzt schon auf das einlassen der drei Edelsteine.
Zuletzt geändert von Thurgrom Donnerhall am Mittwoch 6. April 2022, 20:22, insgesamt 1-mal geändert.