- *Pergamente die das Siegel des Kalifen tragen werden an die ehrenwerte Haatim Callista Anisa Ifrey, Haatim Maheen Ayat Yazir die Wesire des Reiches der Sonne, der Orden der Hadcharim sowie die Mitglieder des ersten Hauses persönlich durch einen Boten, der von einer handvoll Janitscharen begleitet wird, übergeben*
23. Ashatar 264
- Menek'Ur
Salam Aleikum <entsprechende Anrede>.
Dieses Pergament wird nur einem bestimmten Personenkreis zur Verfügung gestellt und ich wünsche, dass es unverzüglich vernichtet wird nachdem es gelesen wurde. Zu den Ereignissen des gestrigen Abends...
Ich bin allem Anschein nach am gestrigen Abend innerhalb der Ruinen von Tirell über eine Schwelle getreten, die für einen kurzen Augenblick Raum und Zeit, das hier und jetzt, verschoben hat. Ich hielt mich irgendwo zwischen den Welten auf und sah Konturen, Umrisse von Gestalten die durch die Akademie Tirell wandelten, als diese noch existent und vollkommen intakt war. Unter anderem einem Anaan Durrah, der sich in einen verschlossenen und wohl sehr wichtigen Raum voller Artefakte und Schätze begab. Ich folgte ihm kurzerhand hinein und konnte in der Mitte des Raumes ein hell erleuchtetes und strahlendes Portal ausmachen. Es erschien mir neben all den anderen Kostbarkeiten sehr wichtig und so begann ich es zu untersuchen. Es reagierte auf mich und es kam mir vor, als würde es über der vergangenen Zeit stehen. Ein wärmender und gleichzeitig vertrauter Glanz ging von ihm aus und so entschied ich mich, durch das Portal hindurch zu laufen.
Ich möchte an dieser Stelle nicht ins Detail gehen und euch lediglich über die wichtigen Ereignisse berichten. Letztlich fand ich mich in einem Raum wieder, der von der dortigen Essenz des Feuers als der Raum der Elementarmagie bezeichnet wurde. Ein Raum zu dem nur wenige, sehr wenige Kreaturen überhaupt Zutritt haben. Ich stellte mich ihm vor, bezeugte meine Mitgliedschaft zur Akademie der Leviathan und zum ersten Haus und dufte ihr eine Handvoll Fragen stellen. Unter anderem zum besagten goldenen Wesen, zu Shakeel.
Shakeel, ein Anaan des ersten Hauses und Fadrim eines damaligen Emirs. Ein ehemaliges Kind der Elementarmagie, so nannte er ihn. Doch ist sein Name aus den Büchern gestrichen worden vor vielen Jahrhunderten, als MenekUr gerade erst entstand.
Shakeel Omar war ein vielversprechendes Kind der Elementarmagie, als Tirell und dieser Raum noch jung waren führte das Wesen weiter aus. Er hat die ersten Wächter geformt und das Feuer war sein Vertrauter. Er verstand es, das Licht der Sonne selbst und die Glut darin zu Wesenheiten zu bündeln, doch sein Herz schlug für seine Heimat und war nur halb in Tirell Zuhause. Auch Menek'Ur war jung... und wurde bedroht. Er versuchte seine Gabe zu bündeln, brauchte dafür aber den Beistand der anderen Magier, um die Kraft der Sonne selbst in sich zu vereinen, doch man war vorsichtig und wies ihn zunächst ab. Geduld ist eine Tugend, die ihm nicht innewohnte und so... wagte er sich eines Tages alleine an das Ritual.
Sein Körper konnte diese Kraft jedoch nicht alleine beherbergen und er verschmolz mit der immensen Macht... der Schmerz ließ ihn toben und er begann das, was er schützen wollte, unbewusst zu zerstören, konnte die Kraft alleine nicht lenken. Bald nannte man ihn nicht mehr Shakeel Omar, sondern Ghuldarfayar... das goldene Feuer und als dieses Wesen wurde er vom Orden zuletzt gebannt, in ein Buch geschlossen und versiegelt. Doch sein Bruder, der Emir bat darum das Buch in Menek'Ur behalten zu dürfen, wo es auch heute noch hätte verwahrt sein sollen.
Letztlich wurden mir zwei Möglichkeiten das Wesen wieder loszuwerden offenbart. Zum einen könnte man ihn wieder zurück in das Buch sperren - Einzelheiten und der Ablauf dieses Weges sind mir bekannt. Der andere Weg ist jener, den das Wesen bereits mehrfach von mir gefordert hat. Ihn in meinen Körper zu lassen, gar mit ihm zu verschmelzen.
Der erste Weg wäre wohl der, der die wenigsten Risiken birgt. Außer, es würde in ferner Zukunft wiederholt befreit werden. Sei es durch ein Missgeschick wie dieses Mal oder durch eine Kreatur die einen Greul gegen unser Volk hegt. Wer kann mit Gewissheit sagen, dass dies gut ausgehen würde. Das Volk der Menekaner durch eine solche Tat nicht womöglich ausgelöscht würde?!
Daher würde ich den zweiten Weg wählen und dem Wesen, seinem Bewusstsein meinen Leib als letzte Ruhestätte anbieten und mit ihm verschmelzen. Gewiss bin ich mir darüber im klaren, dass dies auch bedeutet das gewisse Eigenschaften von Shakeel auf mich übergehen. Sei es die Affinität zum Feuer als auch positive oder negativen Charaktereigenschaften. Der Kern meiner Persönlichkeit wird aber erhalten und sich nicht verändern.
Letzten Endes wäre dieser Weg für das Reich der Sonne und das Volk der Menekaner der sicherste, so dass wir in Zukunft nicht mehr von ihm heimgesucht und bedroht werden können...
Ich wünsche eure Einschätzung zu diesem heiklen Thema und erwarte alsbald eine Rückantwort.
Wasser und Schatten...

Vertrauliche und versiegelte Pergamente ergehen an...
Moderator: Menekaner [Mod]
- Tahir Kemal Omar
- Beiträge: 898
- Registriert: Freitag 22. April 2016, 11:17
Vertrauliche und versiegelte Pergamente ergehen an...
- Sahid Ibrahim Yazir
- Beiträge: 742
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
*Nachdem Sahid das an ihn gerichtete Schreiben in der Kohlenpfanne in seinem Büro säuberlich verbrannt hat, setzt er zu einigen kurzen Zeilen auf, die er persönlich an Tahir übergeben wird, so sie sich das nächste Mal in der Festung der Hadcharim begegnen werden.*
Salam Aleikum Tahir,
das Schicksal hat euch die schwere Bürde aufgegeben, zwischen zwei schlechten Lösungen zu wählen.
Denn was wir wissen ist, dass beide Vorschläge in der Vergangenheit neda von Erfolg begleitet waren.
Das Einsperren des Wesens in das Buch war einerseits ein offensichtlicher Fehler gewesen und ich teile eure Einschätzung, dass wir zukünftigen Generationen von Menekanern diese begraben lauernde Gefahr ersparen sollten.
Doch bedenkt auch, dass Ghuldarfayar bereits einmal voller Ungeduld versuchte, mit der Sonne zu verschmelzen und überlegt euch gut, ob er nun dabei ist Euch zu manipulieren, seinen Fehler von damals zu wiederholen.
Aus Euren Zeilen entnehme ich jedoch, dass Ihr euch in Eurem Herzen bereits entschieden habt, welchen Weg Ihr gehen wollt.
So will ich Euch folgende Worte der Freundschaft mit auf den Weg zu eurer Entscheidung geben:
Ich werde zur Mara beten, dass ihr die Wahl trefft, die Euer Herz und Euer Glaube euch raten wird.
Vertraut auf die beiden, Euer Herz und Euren Glauben - bessere Ratgeber werdet ihr neda finden.
Wenn Euch Euer Vorhaben gelingen mag, so werde ich voll der Freude sein.
Solltet ihr damit aber scheitern, so wisset dies:
Wenn Euer Scheitern die Rettung für unser Volk bedeutet, so werdet Ihr es sein, der dem Beispiel Eures Cousins Abdul Quadir Omar aus meiner Geschichte folgen wird.
Ihr werdet ein Held sein ohne Statue, ohne Ruhm und Euer Name wird verwehen wie eine Düne im Wind.
Doch in den Herzen und in den Erinnerungen der Tapfersten wird Euer Opfer niemals vergessen werden.
Mara Eluive leite Eure Schritte in dieser schweren Stunde.
*Schwungvoll unterzeichnet*

Salam Aleikum Tahir,
das Schicksal hat euch die schwere Bürde aufgegeben, zwischen zwei schlechten Lösungen zu wählen.
Denn was wir wissen ist, dass beide Vorschläge in der Vergangenheit neda von Erfolg begleitet waren.
Das Einsperren des Wesens in das Buch war einerseits ein offensichtlicher Fehler gewesen und ich teile eure Einschätzung, dass wir zukünftigen Generationen von Menekanern diese begraben lauernde Gefahr ersparen sollten.
Doch bedenkt auch, dass Ghuldarfayar bereits einmal voller Ungeduld versuchte, mit der Sonne zu verschmelzen und überlegt euch gut, ob er nun dabei ist Euch zu manipulieren, seinen Fehler von damals zu wiederholen.
Aus Euren Zeilen entnehme ich jedoch, dass Ihr euch in Eurem Herzen bereits entschieden habt, welchen Weg Ihr gehen wollt.
So will ich Euch folgende Worte der Freundschaft mit auf den Weg zu eurer Entscheidung geben:
Ich werde zur Mara beten, dass ihr die Wahl trefft, die Euer Herz und Euer Glaube euch raten wird.
Vertraut auf die beiden, Euer Herz und Euren Glauben - bessere Ratgeber werdet ihr neda finden.
Wenn Euch Euer Vorhaben gelingen mag, so werde ich voll der Freude sein.
Solltet ihr damit aber scheitern, so wisset dies:
Wenn Euer Scheitern die Rettung für unser Volk bedeutet, so werdet Ihr es sein, der dem Beispiel Eures Cousins Abdul Quadir Omar aus meiner Geschichte folgen wird.
Ihr werdet ein Held sein ohne Statue, ohne Ruhm und Euer Name wird verwehen wie eine Düne im Wind.
Doch in den Herzen und in den Erinnerungen der Tapfersten wird Euer Opfer niemals vergessen werden.
Mara Eluive leite Eure Schritte in dieser schweren Stunde.
*Schwungvoll unterzeichnet*
*Das "G" in Yazir steht für Gönnen
- Maheen Ayat Azeezah
- Beiträge: 2501
- Registriert: Donnerstag 1. Juni 2017, 17:06
*So Tahir das Siegel des Tempels berührt, um es zu brechen und das Schreiben zu lesen, wird das eingewobene klerikale Schutzsiegel das Wachs einmal zum Aufleuchten bringen, ehe es sich unter seiner Berührung auflöst*
Klerikal gesicherter Brief hat geschrieben:
24. Ashatar 264 n. BK.,
unter der Herrschaft des Erhabenen Amar Haydar Omar im Zeitalter der Dualität,
5. menekanisches Zeitalter,
Goldene Stadt - Menek'Ur.
Salam Aleikum und der Schöpfermutter Segen mit Euch, ehrwürdiger Tahir Kemal aus dem Blute des Propheten,
Anaan aus dem edlen Blute der Omar,
Shojen der Akademie Leviathan,
Kalif des Reiches der Sonne.
- Wäre es ein Zeichen der Vergebung und eine große Geste des Vertrauens Shakeel das zu gewähren, was er sucht? Hat man ihm gar Unrecht getan, als er aus den richtigen Gründen einst das Falsche tat und man dafür das, was aus ihm geworden ist, einsperrte? Ist es der richtige Weg sich mit ihm zu verbrüdern, gar mit ihm zu verschmelzen, um so Gnade walten zu lassen und ihm eine weitere Kerkerzeit zu ersparen?
Darüber habe ich nachgesonnen, nachdem ich Euer Schreiben erhielt. Ich dachte an Etaiha, die ihre Taten bereute und sich uns warnend offenbarte, und erwogen, dass Shakeel als einstiger Bruder eines Erhabenen und Kind aus dem Blute des Propheten grundsätzlich ebenso verdient hat in den Kreislauf der Schöpfung einzutreten, in den Zyklus der Seelen, die von der Last des Lebens gereinigt werden, um erneut wiedergeboren zu werden oder helfend an die Seite der All-Mara treten...
Sollte man ihm das also verwehren? Nein.
Alles von der Mara Geschaffene sollte sich im Reigen des Seins seinem Ende nähern - sei es der kurze Funke des Lebens einer Biene, die wenige Jahre andauernde Lebensspanne einer Wüstenmaus, das bis zu einem Jahrhundert alt werdende Geschlecht der Menschen, aber auch uns unsterblich 'scheinende' Wesen, wie die Beni Geraghi. Ich denke sie alle werden einst, manche schneller, andere langsamer, vergehen - um in anderer Form wieder die Schöpfung zu bereichern.
Doch ebenso wie die (verfallenen) Djinn scheint Shakeel, als eine Art hybrides Elementwesen, wohl nicht einfach so durch die Klinge der onyxäugigen Schnitterin, der Weisen der Wüste, getötet werden zu können. Dies entnehme ich der Kunde der Essenz des Feuers, die dies als dritte Alternative nicht aufzählte...
Es wäre jedoch eine Möglichkeit, so umsetzbar, die im Einklang mit den fundamentalen Prinzipien der Schöpfung, die von der All-Mara erschaffen wurden, stünden würde.
Betrüblicherweise scheint uns dies wohl, wie bei korrumpierten Djinnen, nicht möglich - dieses Wissen scheint uns bisher verwehrt.
Doch das Wissen um die uns wohl-, wie feindlich gesonnenen Liedgeister können wir nutzen, um beide genannten Möglichkeiten zu prüfen.
Wenn wir den Blick auf die der Mara und ihrem erwählten Volk freundlich gesinnten Liedgeister lenken, so kennen wir Kooperationen und erwachsende Freundschaften, wie sie zwischen den erfahreneren Liedwirkern unseres Volkes und den Djinn geknüpft werden. Vor allem das Haus Omar steht bekanntlich besonders in der Gunst der Liedgeister. Trotz solch einer möglichen und innig wachsenden 'Beziehung' kennen wir bei Liedwirkern keine Verschmelzung, wie der von Euch präferierte zweite Weg es erwägt.
Wir kennen solch eine Symbiose jedoch sehr wohl vom Orden und seinen Elitekriegern, den Hadcharim, die sich partnerschaftlich mit einem Beni Geraghi verbinden.
Shakeel ist aber kein Liedgeist, sondern - Ihr mögt mich korrigieren - eine elementare Entität, dass dem Element des Feuers nahe steht und mit einem menschlichen Geist verschmolzen ist... und die Folgen einer solchen Vereinigung in Eurem Körper sind bestenfalls unvorhersehbar.
Schwerer wiegt jedoch, so meine ich, dass uns hier kein wohlgesonnener Liedgeist gegenübersteht, der mit einem Charim des Ordens eine Symbiose eingehen will, der eigens über Jahre der Ausbildung körperlich, wie geistig darauf vorbereitet wurde, sondern ein Euch und unser Volk verhöhnendes Wesen (soweit ich die schmeichelhaften Worte Shakeels und sein Lachen bei der Exkursion richtig gedeutet habe)...
Ich komme bei meinen Überlegungen, die ich Euch hier mitteilend niederschreibe, zu dem Schluss, dass es hochriskant wäre sich auf solch unergründetes Terrain zu wagen:
Es könnte sein, dass sich Shakeel vergebungssuchend mit Euch verbindet,
es könnte sein, dass Ihr ein Leben lang mit ihm ringen müsst,
es könnte sein, dass er Euch irgendwann übermannt...
Ich empfinde hohe Achtung, dass ihr dieses mögliche Kräftemessen zum Wohle künftiger Generationen erwägt, doch diese Entität ist vermutlich an die zweitausend Jahre alt und war davon den größten Teil eingesperrt. Welch Wahnsinn kann die Zeit anrichten, welch Schäden selbst an starken Gemütern verrichten?
Ich sehe also nur die Möglichkeit, da wir ihn vermutlich nicht vernichten können, ihn erneut einzusperren und auf die Stärke zukünftiger Generationen zu vertrauen, so wie wir auf die All-Mara und die Stärke unseres Volkes vertrauen.
Zwar ahnend, dass ihr die andere Möglichkeit eher erwägen wollt, würde ich zum Versiegeln raten. Gerade wenn ich daran denke welch Verlust euer Fehlen für das Volk, die Akademie, aber vor allem für eure Rani und eure Kinder bedeuten würde, kann ich sowohl als verheiratete Blüte, wie auch als Haatim nur eindringlich bitten diese Entscheidung von allen Seiten zu beleuchten und zu treffen.
So Euer Entschluss, im Einklang mit Willen Eures erhabenen Cousins, auf den zweiten Weg fällt, so versichere ich jedoch meine volle Unterstützung, auf dass die Stärke des Zusammenhalts, des Volkes uns auch durch diese Prüfung führt.
In der Hoffnung verbleibend, dass meine Einschätzung meinem Kalifen helfen wird...
,
Haatim der All-Mara"![]()
Zuletzt geändert von Maheen Ayat Azeezah am Dienstag 24. August 2021, 07:45, insgesamt 2-mal geändert.

- Callista Anisa Ifrey
- Beiträge: 1108
- Registriert: Dienstag 29. Juli 2014, 20:36
Am Morgen wird sich ein Bote aufmachen um Tahir ein Schriftstück zu überreichen. Gesiegelt mit dem Zeichen der Haatim und dem Haus Ifrey wird er ihre geschwungene Handschrift erkennen wenn er die Siegel bricht.
Salam Aleikum ehrwürdiger Tahir Kemal aus dem Blute der Omar,
Kalif des Reiches,
die letzten Stunden habe ich über die Ereignisse nach Gedacht und auch darüber, was die Allmara in ihrer Weitsicht und Güte als Visionen mir mitgeteilt hat.
Und auch eure Worte haben mich zum Nachdenken auf verschiedenen Ebenen angeregt.
Zuallererst muss ich euch mitteilen, dass ich eure Gedankengänge verstehe und nachvollziehen kann.
Würde ich zum Schutz des Volkes über den jetzigen Zeitpunkt hinaus, genauso denken wie ihr.
Ist es doch immer unser oberstes Anliegen, das Volk der Allmara zu beschützen. Und dafür auch unsere eigene Unversehrtheit aufs Spiel setzen.
Was mich jedoch dazu bringt, euch zu zeigen, dass ihr ein hohes Risiko eingehen wollt. Ein Risiko was euch das Leben und eure Seele kosten könnte.
Ein verschmelzen mit einem Fremden Bewusstsein, ist wider die Natur, die die Allmara unserer Seele und unserem Körper mitgegeben hat.
Kein Körper kann und sollte auf Dauer zwei Seelen beherbergen.
Daher gebe ich euch zu Bedenken, dass der Wahnsinn auch euch heimsuchen könnte. Und dies eine Gefährdung für das Reich, eure Rani und eure Kinder darstellen könnte, sollte dieser Punkt eintreffen.
Aus diesem Grund, wäre es mein Ansinnen, sollte dieser Fall eintreten, so ihr euch weiterhin für eine Verschmelzung entscheidet, Vorkehrungen getroffen werden.
Meine Gedankengänge spinnen sich jedoch auch noch weiter darüber hinaus. So habe ich schon mehrmals Beigewohnt sowie mit der Macht der Allmara geholfen, Dschinn so wie andere negative Liedgeister in Gegenstände zu Bannen. Und meine Gedanken gehen dazu hinüber, ob es möglich wäre, ihn in euch als lebendes Wesen zu Bannen ohne eine gänzliche Verschmelzung vornehmen zu müssen.
Das ihr sozusagen ihn in euch aufnehmt, wir aber seine Gedanken und sein Bewusstsein in einen kleinen Teil eurer Person Bannen können und unter eine Art Siegel der Allmara stellen, so dass eure Seele so wenig wie möglich Schaden nimmt.
Dies ist aber ein rein hypothetischer Gedanke und deren Umsetzung fraglich.
Ich verbleibe euch in ewiger Treuer
Dienerin der Allmara und dem Reich sowie dem Erhabenen gegenüber.
Callista Anisa aus dem Hause Ifrey
Haatim des heiligen menekanischen Reiches
Kalif des Reiches,
die letzten Stunden habe ich über die Ereignisse nach Gedacht und auch darüber, was die Allmara in ihrer Weitsicht und Güte als Visionen mir mitgeteilt hat.
Und auch eure Worte haben mich zum Nachdenken auf verschiedenen Ebenen angeregt.
Zuallererst muss ich euch mitteilen, dass ich eure Gedankengänge verstehe und nachvollziehen kann.
Würde ich zum Schutz des Volkes über den jetzigen Zeitpunkt hinaus, genauso denken wie ihr.
Ist es doch immer unser oberstes Anliegen, das Volk der Allmara zu beschützen. Und dafür auch unsere eigene Unversehrtheit aufs Spiel setzen.
Was mich jedoch dazu bringt, euch zu zeigen, dass ihr ein hohes Risiko eingehen wollt. Ein Risiko was euch das Leben und eure Seele kosten könnte.
Ein verschmelzen mit einem Fremden Bewusstsein, ist wider die Natur, die die Allmara unserer Seele und unserem Körper mitgegeben hat.
Kein Körper kann und sollte auf Dauer zwei Seelen beherbergen.
Daher gebe ich euch zu Bedenken, dass der Wahnsinn auch euch heimsuchen könnte. Und dies eine Gefährdung für das Reich, eure Rani und eure Kinder darstellen könnte, sollte dieser Punkt eintreffen.
Aus diesem Grund, wäre es mein Ansinnen, sollte dieser Fall eintreten, so ihr euch weiterhin für eine Verschmelzung entscheidet, Vorkehrungen getroffen werden.
Meine Gedankengänge spinnen sich jedoch auch noch weiter darüber hinaus. So habe ich schon mehrmals Beigewohnt sowie mit der Macht der Allmara geholfen, Dschinn so wie andere negative Liedgeister in Gegenstände zu Bannen. Und meine Gedanken gehen dazu hinüber, ob es möglich wäre, ihn in euch als lebendes Wesen zu Bannen ohne eine gänzliche Verschmelzung vornehmen zu müssen.
Das ihr sozusagen ihn in euch aufnehmt, wir aber seine Gedanken und sein Bewusstsein in einen kleinen Teil eurer Person Bannen können und unter eine Art Siegel der Allmara stellen, so dass eure Seele so wenig wie möglich Schaden nimmt.
Dies ist aber ein rein hypothetischer Gedanke und deren Umsetzung fraglich.
Ich verbleibe euch in ewiger Treuer
Dienerin der Allmara und dem Reich sowie dem Erhabenen gegenüber.
Callista Anisa aus dem Hause Ifrey
Haatim des heiligen menekanischen Reiches
- Tahir Kemal Omar
- Beiträge: 898
- Registriert: Freitag 22. April 2016, 11:17
*In den frühen Morgenstunden und noch während er die erste Tasse Mocca in Händen hielt, hatte Tahir sich an seinen Schreibtisch begeben und sein Augenpaar auf den Stapel Pergamente ausgerichtet, die sich in den letzten Tagen angesammelt hatten… Eines nach dem anderen wurde zur Hand genommen, das Siegel gebrochen und sorgfältig gelesen… Immer wieder wog er abschätzend das Haupt, hier und da legte sich die Stirn in Falten, an der einen oder anderen Stelle hob er den Blick an und ließ ihn einfach gedankenverloren durch den Raum gleiten…. Nachdenklich wirkte der Annan des ersten Hauses, Besorgnis und Schwermut lag auf seinem Antlitz… Nachdem aber dann auch das letzte Schriftstück gesichtet wurde, hielt er sie abwechselnd in seinen Händen, eines in der einen Hand und ein anderes Pergament in der anderen… Als würde er sie austarieren, gar wiegen wollen… Als würde er versuchen auf diese Art eine Entscheidung zu treffen…
Es vergingen Minuten, Stunden, gar ein halber Tag…. Wie in Trance saß er auf dem steinernen Stuhl, die Atmung flach… die Unterarme auf der Lehne des Stuhles… seine Gedanken, sein Geist in das Gefüge der Allmnara ausgestreckt… bis er plötzlich durch ein seichtes flirren, ein leises surren, gar einem kräftigen Ruck innerhalb des Liedes in das Hier und Jetzt zurückgeholt wurde… seine Augenlider begannen zu blinzeln… einige Male… bis er seine tiefblauen Augen fast schon in Zeitlupe öffnete, ein dezentes knistern ertönte ehe eine lodernde Flamme an jedem der drei Pergamente empor stieg und diese Stück für Stück verinnerlichte… Lediglich einzelne Aschepartikel die auf den Boden rieselten, ließen noch erahnen das es sich einst um Papier gehandelt haben könnte… Er erhob sich aus seinem Stuhl, richtet seine Robe und murmelte leise Worte:
„Aiwa, dieser Weg könnte der Richtige sein. Es ist aber zu prüfen, ob es durchführbar ist und vor allem was geschehen könnte, wenn ich….“
Der Rest des Satzes wurde nicht ausgesprochen….*
Es vergingen Minuten, Stunden, gar ein halber Tag…. Wie in Trance saß er auf dem steinernen Stuhl, die Atmung flach… die Unterarme auf der Lehne des Stuhles… seine Gedanken, sein Geist in das Gefüge der Allmnara ausgestreckt… bis er plötzlich durch ein seichtes flirren, ein leises surren, gar einem kräftigen Ruck innerhalb des Liedes in das Hier und Jetzt zurückgeholt wurde… seine Augenlider begannen zu blinzeln… einige Male… bis er seine tiefblauen Augen fast schon in Zeitlupe öffnete, ein dezentes knistern ertönte ehe eine lodernde Flamme an jedem der drei Pergamente empor stieg und diese Stück für Stück verinnerlichte… Lediglich einzelne Aschepartikel die auf den Boden rieselten, ließen noch erahnen das es sich einst um Papier gehandelt haben könnte… Er erhob sich aus seinem Stuhl, richtet seine Robe und murmelte leise Worte:
„Aiwa, dieser Weg könnte der Richtige sein. Es ist aber zu prüfen, ob es durchführbar ist und vor allem was geschehen könnte, wenn ich….“
Der Rest des Satzes wurde nicht ausgesprochen….*
Zuletzt geändert von Tahir Kemal Omar am Mittwoch 25. August 2021, 09:09, insgesamt 1-mal geändert.
- Tahir Kemal Omar
- Beiträge: 898
- Registriert: Freitag 22. April 2016, 11:17
- *Erneut wird der Anaan Durrah Abadin, Bote des Kalifen, durch die Straßen MenekUrs eilen und ein versiegeltes Pergament am Tempel übergeben ehe er sich zum Amtssitz des Rais Efendi aufmacht, um diesem im Namen des Kalifen persönlich für seine Einschätzung zu danken…*
25. Ashatar 264
- Menek'Ur
Salam Aleikum hochgeschätzte Priester der Eluive,
Ehrenwerte Haatim Callista Anisa
Ehrenwerte Haatim Maheen Ayat…
Ich möchte auf diesem Wege meinen Dank für eure Einschätzungen etwaiger Gefahren und möglicher Wege aussprechen. Um dies weiter und vor allem im Detail zu besprechen, möchte ich euch gerne am fünften Tage dieses Wochenlaufes zur achten Abendstunde in den vorübergehenden Wohnsitz des ersten Haues einladen.
Wasser und Schatten…

- Maheen Ayat Azeezah
- Beiträge: 2501
- Registriert: Donnerstag 1. Juni 2017, 17:06
- Thahida Atiika Yazir
- Beiträge: 874
- Registriert: Mittwoch 21. Mai 2014, 16:36
Salam Aleikum mein Kalif,
Lange habe ich über eure Zeilen Seniert und ich bin auch jetzt noch nicht begeistert über eure Worte, natürlich verstehe ich das ihr unser Volk schützen wollt, doch ich denke wir sollten das Wesen wieder in das Buch verstauen und dieses dann wieder versiegeln, doch sollte dieses Buch sicher verwahrt werden dort wo keiner Zugriff darauf haben kann.
Die Gefahr bei einer Schmelzung ist zu groß mein Kalif und ich würde euch dringlich diesen Schritt nicht zu gehen, vielleicht findet sich aiwa auch eine andere Lösung um dieses Wesen zu fesseln oder eventuell zu zerstören.
Aber natürlich möchte ich euch versichern das ich jederzeit hinter eurer Entscheidung stehe und euch darin unterstütze wie auch immer ihr euch entscheidet.
In ewiger Treue
Charim

Lange habe ich über eure Zeilen Seniert und ich bin auch jetzt noch nicht begeistert über eure Worte, natürlich verstehe ich das ihr unser Volk schützen wollt, doch ich denke wir sollten das Wesen wieder in das Buch verstauen und dieses dann wieder versiegeln, doch sollte dieses Buch sicher verwahrt werden dort wo keiner Zugriff darauf haben kann.
Die Gefahr bei einer Schmelzung ist zu groß mein Kalif und ich würde euch dringlich diesen Schritt nicht zu gehen, vielleicht findet sich aiwa auch eine andere Lösung um dieses Wesen zu fesseln oder eventuell zu zerstören.
Aber natürlich möchte ich euch versichern das ich jederzeit hinter eurer Entscheidung stehe und euch darin unterstütze wie auch immer ihr euch entscheidet.
In ewiger Treue
Charim
-
Ilyas Imraan Omar
Menek’Ur, der 27. Ashatar 264
Salam Aleikum geliebter Vetter,
ehrwürdiger und geschätzter Kalif des Reiches der Sonne,
Shojen der Akademie Leviathan,
ich weiß, dass ich mit meiner Antwort relativ spät bin, doch habe ich neda die Weisheit derer, die du möglichweise selbst noch informiert oder um Rat gefragt hast. Meine Augen haben doch noch so wenig gesehen im Vergleich zu den deinen – deswegen habe ich sehr viel Zeit mit meinen Gedanken verbracht. Ich kann dir nur beschreiben, was ich tun würde, wenn ich in deiner Lage wäre und nachdem ich alles abgewogen habe.
Für mich hört es sich so an, als ob es eigentlich zwei verschiedene Wesen sind. Wir haben den einstigen Menekaner Shakeel. Ein Anaan aus unserem Haus, der für das Volk einstehen wollte und sie retten wollte. Daraus hat sich jedoch, nach seinem Fehlschlag, Ghuldarfayar entwickelt. Auf mich wirkt es widernatürlich, weil es sich neda so anfühlt, als würde er aus Maras Schöpfung entspringen, so wie es ursprünglich Shakeel tat. Wie du bereits gelernt hast, tat ihm die Vergangenheit und vor allem auch in Isolation in dem Buch neda gut. Er wird in hohem Maße durch den geistigen Verfall korrumpiert worden sein.
Wenn du also Option zwei in Erwägung ziehst, bist du dir sicher schon im Klaren darüber, welche Nachteile es mit sich bringen könnte. Du wirst mit deinem Bewusstsein neda allein sein. Er wird dir in deine Entscheidungen reinreden. Er wird wichtige Ereignisse in deinem Leben anders bewerten, als du es heute selbst tust. Er wird bei Gesprächen mit unserer Familie, deiner Kinder und deiner Rani immer dabei sein. Er hat die Freiheit dich in den Nächten wach zu halten. Es kann sein, dass du Seiten seiner Persönlichkeit annimmst, die du vorher neda hattest. Das kann mit deiner Position als Kalif und der Stellung an der Akademie sogar noch viel gefährlicher werden, als ich es mir aktuell vorstellen kann.
Mit dem Wissen, über das ich zum heutigen Stand verfüge, würde ich zur Option eins greifen und ihn erneut in einen Gegenstand verbannen. Ich weiß neda, ob das wieder ein Buch sein muss, oder ob vielleicht ein anderes Objekt besser geeignet wäre. Ich glaube an die Kompetenz unserer Akademie, des Tempels und der Hadcharim, die dir mit dieser komplexen Problemstellung sicherlich tatkräftig zur Seite stehen werden. Wie immer wird dir auch deine Familie den Rücken stärken und für jeden Fall zur Verfügung stehen.
Neben der Verbannung kann man diesem alten Geist vielleicht auch etwas anbieten, woraufhin doch jeder Menekaner nach einem langen Dasein hinarbeitet: Absolution und den Frieden der Allmara. Da wird dir aber der Tempel mehr Informationen geben können. Ich weiß neda, ob das in diesem Zustand überhaupt möglich ist. Sollte es dennoch bei der Verbannung bleiben, kann man vielleicht im Nachgang nochmal mit den Khaliq sprechen, oder sogar externe Hilfe dazu holen, um sich endlich und endgültig von ihm zu befreien und damit auch ihn zu befreien. Wir dürfen neda vergessen, wer er war und was wir ihm, mit seinem einst ehrbaren Versuch, schuldig sind.
Es mag sein, dass ich mit meiner Vorstellung der Situation überdramatisiere, aber dann musst du mich entschuldigen und ignorieren. Das liegt schlicht daran, dass ich zu wenig Wissen darüber besitze und die Konsequenzen schwer abschätzen kann.
Ich vergleiche die zweite Lösung mit einem Parasiten, den du absichtlich in deinen Körper lässt. Ein Parasit hat als einziges Ziel sich so lange vom Wirt zu ernähren, bis dieser ausgemerzt vergeht. Assoziiere ich da richtig?
Wie auch immer du dich entscheiden wirst, Tahir: Deine Familie liebt dich. Deine Familie schätzt dich. Wir werden zu dir stehen.
Möge unsere allwissende Mara dir die nötige Weitsicht und Kraft geben diese Entscheidung zu treffen und eine Lösung für dich und uns zu finden.

Salam Aleikum geliebter Vetter,
ehrwürdiger und geschätzter Kalif des Reiches der Sonne,
Shojen der Akademie Leviathan,
ich weiß, dass ich mit meiner Antwort relativ spät bin, doch habe ich neda die Weisheit derer, die du möglichweise selbst noch informiert oder um Rat gefragt hast. Meine Augen haben doch noch so wenig gesehen im Vergleich zu den deinen – deswegen habe ich sehr viel Zeit mit meinen Gedanken verbracht. Ich kann dir nur beschreiben, was ich tun würde, wenn ich in deiner Lage wäre und nachdem ich alles abgewogen habe.
Für mich hört es sich so an, als ob es eigentlich zwei verschiedene Wesen sind. Wir haben den einstigen Menekaner Shakeel. Ein Anaan aus unserem Haus, der für das Volk einstehen wollte und sie retten wollte. Daraus hat sich jedoch, nach seinem Fehlschlag, Ghuldarfayar entwickelt. Auf mich wirkt es widernatürlich, weil es sich neda so anfühlt, als würde er aus Maras Schöpfung entspringen, so wie es ursprünglich Shakeel tat. Wie du bereits gelernt hast, tat ihm die Vergangenheit und vor allem auch in Isolation in dem Buch neda gut. Er wird in hohem Maße durch den geistigen Verfall korrumpiert worden sein.
Wenn du also Option zwei in Erwägung ziehst, bist du dir sicher schon im Klaren darüber, welche Nachteile es mit sich bringen könnte. Du wirst mit deinem Bewusstsein neda allein sein. Er wird dir in deine Entscheidungen reinreden. Er wird wichtige Ereignisse in deinem Leben anders bewerten, als du es heute selbst tust. Er wird bei Gesprächen mit unserer Familie, deiner Kinder und deiner Rani immer dabei sein. Er hat die Freiheit dich in den Nächten wach zu halten. Es kann sein, dass du Seiten seiner Persönlichkeit annimmst, die du vorher neda hattest. Das kann mit deiner Position als Kalif und der Stellung an der Akademie sogar noch viel gefährlicher werden, als ich es mir aktuell vorstellen kann.
Mit dem Wissen, über das ich zum heutigen Stand verfüge, würde ich zur Option eins greifen und ihn erneut in einen Gegenstand verbannen. Ich weiß neda, ob das wieder ein Buch sein muss, oder ob vielleicht ein anderes Objekt besser geeignet wäre. Ich glaube an die Kompetenz unserer Akademie, des Tempels und der Hadcharim, die dir mit dieser komplexen Problemstellung sicherlich tatkräftig zur Seite stehen werden. Wie immer wird dir auch deine Familie den Rücken stärken und für jeden Fall zur Verfügung stehen.
Neben der Verbannung kann man diesem alten Geist vielleicht auch etwas anbieten, woraufhin doch jeder Menekaner nach einem langen Dasein hinarbeitet: Absolution und den Frieden der Allmara. Da wird dir aber der Tempel mehr Informationen geben können. Ich weiß neda, ob das in diesem Zustand überhaupt möglich ist. Sollte es dennoch bei der Verbannung bleiben, kann man vielleicht im Nachgang nochmal mit den Khaliq sprechen, oder sogar externe Hilfe dazu holen, um sich endlich und endgültig von ihm zu befreien und damit auch ihn zu befreien. Wir dürfen neda vergessen, wer er war und was wir ihm, mit seinem einst ehrbaren Versuch, schuldig sind.
Es mag sein, dass ich mit meiner Vorstellung der Situation überdramatisiere, aber dann musst du mich entschuldigen und ignorieren. Das liegt schlicht daran, dass ich zu wenig Wissen darüber besitze und die Konsequenzen schwer abschätzen kann.
Ich vergleiche die zweite Lösung mit einem Parasiten, den du absichtlich in deinen Körper lässt. Ein Parasit hat als einziges Ziel sich so lange vom Wirt zu ernähren, bis dieser ausgemerzt vergeht. Assoziiere ich da richtig?
Wie auch immer du dich entscheiden wirst, Tahir: Deine Familie liebt dich. Deine Familie schätzt dich. Wir werden zu dir stehen.
Möge unsere allwissende Mara dir die nötige Weitsicht und Kraft geben diese Entscheidung zu treffen und eine Lösung für dich und uns zu finden.
- Tahir Kemal Omar
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