
"Das rechte Maß.
Die Mäßigung ist eine sittliche Tugend und ruft zur Besonnenheit auf.
Es ist wie mit zwei Waagschalen, welche die heiligen Tugenden im Gleichgewicht halten.
Stets mit der ausgeglichenen Verteilung der heiligen Tugenden darf keine Dieser eine stetig, höhere Beachtung geschenkt werden.
Alle Tugenden sind daher im Verhältnis gleich zu Leben."
- Beak Sankurio 'Band I - Lichtpfad Temoras'
- ... und da kam Sie, die göttliche Gestalt in Form einer menschenähnlichen Schildmaid.
Das gleißende Licht offenbarte sich auf dem Schlachtfeld mit epischen Ausmaß.
Ihre prägenden Worte überwogen den Schlachtenlärm, denn jene waren von hoher Deutlichkeit.
Anweisungen wie es sich für eine Anführerin gehörte - Worte welchen jeden Eid in Luft auflösen ließ in diesem Moment des Überlebens.
Die Existenz stand auf der Kippe, selbst rechtschaffene Könige und Führer würden in diesen schwachen Atemzügen auf beide Knie fallen, ehe der hässliche Kampf gegen das Ungewisse sich offenbaren würde.
Gerimor bildete das Zentrum, einmal mehr, der weiten Welt Alathairs.
Am Blutmal nahe Markweih versammelt, für den Kampf vollkommen gewappnet.
Ein Heer der fünf Völker, vereint dem ungewissen Schicksal entgegenzutreten.
Sichtlich bereit Verluste auf sich zunehmen, der Opferbereitschaft verpflichtet.
Stets im Sinne des rechten Maßes, welches uns auch in der übelsten Stunde die Möglichkeit bieten würde, abzuwägen.
Sofern der Glaube tief im Inneren stets verwurzelt ist und man sein Leben nach Diesem schuf.
Ein Leitfaden um nicht in Gänze sich aufzugeben. Ein Leitfaden um Mut und Stärke im Vorfeld zu gewinnen.
Geistlichkeit ist eben jenes, welches eine deutliche Unterschätzung fand dieser Tage.
Doch einmal mehr wurde man Zeuge jener göttlichen Macht, welche Licht, Wärme und Zuversicht spendete.
Denn unsere Seele ist die Stille zur Herrin, die uns hilft.
Sie ist unser Schild, unser Schutz, unsere Unterstützung, dass wir gewiss nicht fallen werden!

