*Der Berichtsmappe wird das Protokoll der Zusammenkunft des Militärrats in Burg Schwertfluren am fünften Schwalbenkunft zur 8. Abendstunde mit Abschriften für alle Würdenträger beigelegt.*
Anwesende Ritterorden:
Helisande von Gipfelsturm [HvG]
Heinrik von Talgrund [HvT]
Keylon von Salberg [KvS]
Moira van Dragane für die Späher [MvD]
Hluthar Riemerin [HR]
Anwesende Sappeure:
Amelie von Salberg [AvS]
Taliara Levar [TL]
Verdania [V]
Anwesende Kirche Temoras / Kloster zu Schwingenstein:
Eminenz Antorius [E.A]
Klosterwache Andra in Vertretung für Beak von Sankurio (Klosterwachenleiter) [K.A]
Anwesende Konzil des Fuchses:
Magister Merrik van Daske [MD]
Magistra Shara Verlain [SV]
Anwesende Menekaner:
Jijkban Sahid I. Yazir [SIY] -
Sprecher
Jijkban Maanika R. Yazir [MRY] -
Bannerführer
Jemaat Ahmad F. Azeezah [AFA] -
Schriftführer
Khaliq Ashok Bashir [K.AB]
Abinayah Bashir [AB]
Anwesende Elfen:
Lamentinu Celebren [LC]
Amae'thariel Sae'lind [A]
Anwesende Kaluren:
Bork Bärenstolz [BB]
Anwesende Thyren:
Trygve Hinrah [TH]
Thjorven Hinrah [ThH]
Caelia
Nicht vollständig, aber alle Wortführer sind aufgeführt.
Schriftliches Protokoll über den Ablauf:
A: Kurze Zusammenfassung der Ausgangslage
*Vorstellungsrunde*
HvT: Orden der Ritter schlägt ein gemeinsames Heer für den 13. Schwalbenkunft vor. Soll sich zwischen Blutmal und dem See des Ordens der Temora stationieren. Meldereiter positionieren an Schlüsselstellen und schauen, wo das Nichts zuschlägt. Um eine hohe Mobilität zu gewährleisen, würde man versuchen, den Zugang zwischen Berchgard und dem Nilzadan zu öffnen. Zusätzlich stünde der Konvent des Fuchses (ehemals Konvent des Phönix und Academia Arcana) mit Magie zur Verfügung. Wichtig ist eine gemeinsame Front zu bilden und schnelles Reaktionsvermögen. In der Zersplitterung wird die Gefahr gesehen, dass alle Stück für Stück überrannt werden können, ohne jemals eine ausreichende Kampfkraft entwickelt zu haben.
A: Elfische Alarm-Kristalle aus Ered Luin sollen von den Ithron so umfunktioniert werden, dass sie in verschiedenen Farben aufleuchten können bei Erkennung einer Gefahr. Verschiedene Standorte der vereinten Heere würden je einer Farbe zugeordnet werden und man könnte somit auf die Ferne allen, die einen solchen Alarm-Kristall besitzen, auf magische Weise das Signal für Feindkontakt zukommen lassen. Das würde gegebenenfalls die von HvT angesprochenen Botenreiter ersetzen. A kann noch nicht abschließend versichern, dass das funktioniert, wird sich aber zeitnah melden. So möglich, würde HvT dann gerne die Späher mit solchen Alarm-Kristallen ausgestattet und in die Verwendung jener eingewiesen wissen.
AvS: Was wird Priorität haben, wenn an mehreren Stellen angegriffen wird?
HvT: Der nächstgelegenste Ort.
SIY: Die Idee der Elfen ist gut und mag hilfreich sein, doch der Feind arbeitet auch mit Kristallen. Besteht die Gefahr, dass unsere Alarm-Kristalle durch den Feind korrumpiert werden?
A: Bisher ist das in keinem einzelnen Fall in Ered Luin passiert. Der Feind müsste sich erst in das komplexe System hinter den Alarm-Kristallen eindenken. Die Gefahr ist gering, aber nicht grundsätzlich auszuschließen. Ich hoffe, Horteras konnte seine Kräfte sammeln und wird uns bei der finalen Schlacht beistehen.
SIY: Unter den Umständen werden die Janitschare gerne auf die Kommunikationsmöglichkeit mit den Alarm-Kristallen zurückgreifen, wenn es so weit ist.
TH: Ich sehe die Frage von AvS nicht so einfach beantwortet und auch Nachteile in einer Zentrierung der Heere. Wir wissen nicht, wie der Feind angreifen wird. Der Plan ist gestützt auf das Späher-System. Fallen sie, steht der Rest unwissend am Blutdenkmal herum. Wir kennen den Feind nicht.
HvT: Wie würdest du im Falle eines Mehr-Fronten-Krieges agieren?
TH: Wulfgard wurde bisher von den Kristallwesen verschont. Doch sollte der Feind dort angreifen, müsste man die thyrischen Schwerter aus dem Heer abziehen, um die Heimat zu verteidigen.
SIY: Sir Heinrik, würdet Ihr Menek’Ur verteidigen, wenn Adoran brennt?
HvT: Es gibt kein Richtig und kein Falsch. Wir sollten uns nicht in Details verlieren für den Moment. Wir sollten darüber reden und dann abstimmen.
HvG: Die Diskussion ist interessant, aber zunächst ist danach erst einmal A dran.
A: Beide Vorschläge haben ihre Berechtigung. Wir sollten aber bedenken, wie es bisher gewesen ist. In der Regel wurde nicht mehr als ein Ort gleichzeitig angegriffen. Der Fürst des Nichts will alles Leben vernichtet wissen. Wenn unsere Heere zentriert an einer Stelle stehen, wird er meinen, mit einem Schlag viel Leben auslöschen zu können und bewusst erst zum Standort des Heeres gehen. Mit diesem Wissen können wir den Ort des Kampfes bestimmen, in dem wir genau dort auf ihn warten. Wir sollten den Ort nach Merkmalen wie Vertrautheit, Schlachtenfreundlichkeit u.ä. wählen, damit wir im Vorteil sind. Vor Ort kann man sich dann immer noch gegebenenfalls etwas aufteilen.
AvS: Nur gemeinsam sind wir stark. Da wir nicht wissen, was passieren wird, müssen wir retten, was zu retten ist. Gleich, was es ist.
K.A: Das Blutdenkmal als Schlachtort bietet zwar eine große Fläche, aber man müsste durch die Klamm schreiten, wenn auf der anderen Seite, in Richtung Kronwalden, Adoran oder Elfenwald angegriffen wird. Vorschlag, „die freie Fläche mit Wald, die wir zur Treibjagd genutzt haben“ als Schlachtort zu nutzen.
HvG: Gibt es seitens der Geweihten und Konzilisten eine Möglichkeit, eine unmissverständliche `Einladung` an den Feind zu schicken?
E.A: Ich gehe davon aus, dass wenn wir geeint auftreten, gleich wo, wir uns der Aufmerksamkeit des Weltenverschlingers und seiner Schergen sicher sein können. Ein Ritual und das gezielte Wirken von Magie dürfte Aufmerksamkeit heischend genug sein.
KvS: Die Frage danach, wo man verteidigen würde, wenn an mehreren Fronten gekämpft werden müsste, erübrigt sich dadurch, dass der Feind sich nicht aufteilen wird, weil er uns effizient auslöschen will. Am 13. Schwalbenkunft wird die alles entscheidende Schlacht stattfinden, und das weiß der Feind genauso wie wir es wissen.
HvT: Ich würde gerne eine Wortmeldung des Konvents zum Anlocken hören.
MD: Das größte Mahnmal, den Feind anzulocken, steht vor Bajard. Wir nehmen davon entschieden Abstand. Nichtsdestotrotz werden wir eine Offensive mit allen Kräften unterstützen.
HvG: Das `Mahnmal vor Bajard` bedeutet auch nur, dass ein Anlocken funktioniert.
MD: Ein Anlocken auf magischer Ebene würde scheinbar eine Bewusstlosigkeit oder Schlimmeres aller anwesenden/beteiligten Liedwirker zur Folge zu haben.
A: Es muss kein riesiges Ritual vollzogen und damit die Außergefechtsetzung der Liedwirker riskiert werden. Der Feind hat bereits seinen Entschluss gefasst, uns anzugreifen. Plan ist es, mit geringstmöglichem Aufwand eine größtmögliche Wirkung zu erzielen. Das bedeutet nur, dass wir dem Nichts ein bisschen von dem Licht zeigen, das es so gar nicht sehen will. Bereits die Anrufung der Götter sollte schon viel bewirken. Die Magier könnten die Anrufung nur magisch verstärken, um sie lauter erklingen zu lassen. Das sollte keine Gefahr für sie bedeuten.
BB: Ein Großteil der Kaluren wird im Nilzadan verweilen und diesen beschützen. Es ist nicht vorhersehbar, wie viele den Berg zur aktiven Unterstützung der vereinten Heere verlassen werden am 13. Schwalbenkunft. Dennoch sieht auch BB die größte Gelegenheit Alathairs in einem vereinten Heer an einem selbst gewählten Ort für die Schlacht.
LC: Eine Unterstrukturierung der vereinten Heere zur erleichterten Koordination wäre hilfreich.
MvD: Vielleicht kann man als Anlockung auch einen Angriff auf die nach wie vor am alten Gebäude der Academia Arcana verweilenden Kristalle nutzen.
SIY: Wir sollten nicht die Eventualität außer Acht lassen, dass das Nichts sich bewusst dagegen entscheidet, unserem Lockruf auf das gewählte Schlachtfeld zu folgen. Es könnte sich auch bewusst dagegen entscheiden und seinen Vernichtungswahn wo anders fortsetzen. In diesem Falle sollten unbedingt Vorkehrungen getroffen werden (Notfallplan).
C: Was ist, wenn wieder Nebel auftaucht, aus dem sich die Kristallwesen bilden können? Würde er die vereinten Heere umringen, wäre das fatal.
HvG: Der Nebel stellte sich als Finte heraus. Sieht bedrohlich aus, macht aber genau nichts.
HvT: Außer die Sicht zu behindern.
HvG: Er dient nur den Suchern als Tarnung und die Sucher sind empfindlich gegen Waffen.
C: Also können wir ohne Bedenken hindurch schreiten?
HvG: Nicht ohne Bedenken, aber mit Vorsicht und gezogener Waffe, ja.
Abstimmung:
Der Militärrat hat einstimmig beschlossen, gemeinsam gegen die Armee des Nichts in die Schlacht zu ziehen. Seitens der Menekaner wurde von SIY zugesagt, das vereinte Heer im Grünland mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu unterstützen. Sollte jedoch (wider Erwarten) Menek’Ur Ziel eines Angriffs werden, kann von SIY an dieser Stelle keine Zusage getroffen werden, ob das Heer weiter nahe des Tireller Waldes kämpft, oder in die Heimat zurückkehren würde.
Kurzfassung:
Alle Heere werden gesammelt auf einem Schlachtfeld kämpfen. Die meisten Kaluren jedoch im Nilzadan. Ihr Heer wird also voraussichtlich nicht groß sein. Die gewohnten Befehlsstrukturen der einzelnen Heere werden beibehalten werden. Das Schlachtfeld wird in der Nähe des Tireller Walds und des Blutdenkmals bei Varuna sein. Eine offene Fläche ist zu bevorzugen. Jedes Volk hat etwas, das es zu schützen gedenkt. (Baum des Lichts, Ahnenbaum, Nilzadan, Tempel Eluives) Man wird versuchen, das Nichts auf die eine oder andere Weise anzulocken. Späher sollten dennoch ausgesandt und die Mobilität bereitgestellt werden.
Eine Priorisierung der zu schützenden Ortschaften und was getan wird, wenn das Nichts nicht auf das Anlocken eingeht, steht nach wie vor aus.
Weiteres Vorgehen:
Eine deutlich kleinere Delegation von Vertretern der vereinten Heere soll sich am 09., 10. oder 11. Schwalbenkunft noch einmal zur abschließenden Besprechung treffen. Terminvorschläge sind an den Ritterorden zu adressieren.
*Der letzte Punkt wird von Sahid mit einer Randnotiz für Sajneen und Sekban noch einmal hervorgehoben, zusammen mit einem Vermerk, dass er für Rückfragen gerne zur Verfügung stünde.*
Anfertigung des Protokolls durch Jemaat Ahmad, Überarbeitung und Freigabe durch Jijkban Sahid.