Es war früh am Morgen, als Kahor, Sohn des Lewf in den einfachen Kilt eines Clansmannes und eine weite Robe gehüllt das Schiff bestieg.
Falk und die anderen des Clans warteten am Steg auf seine Abreise, und als das Schiff ablegte, rief er ihnen zu: " Lebt wohl, meine Freunde und hoffentlich auf bald!"
Noch einmal nickend rief Falk ihm zu:" Stolz und Ehre Kahor, Sohn des Lewf!"
Damit war alles gesagt und seine Reise begann... eine Reise in die Vergangenheit, in Erinnerungen und in seine Alte Heimat, das Land Angurs. Das Schiff würde ihn erst einmal nach Fuachtero bringen, wo er neue Vorräte aufnehmen und sich für die Reise in den hohen Norden der Insel vorbereiten wollte.
Die Angst die er verspürte, war schon fast vertraut... beständig wuchs sie in den letzten Tagen mit jeder Minute, die die Abreise näher kam.
Angst vor dem, was er tun würde, wenn er die Mörder seines Clans gefunden hätte, Angst, was die Wut aus ihm machen könnte.
Krampfhaft hielt er sich nur an einem Gedanken fest, während er am Bug des Schiffes stand und auf das Meer schaute. "Ein neues Heim, Clansland, eine Familie.... und eine Liebe, die ihm wohlmöglich Glück bescheren mochte."
Er hatte ein neues Heim, jetzt blieb nurnoch, die Rechnungen der Vergangenheit zu begleichen und das, was er vor über 3 Jahren am Tage seiner entehrung anfing, zu vollenden, damit er sich selbst wieder als vollwertigen Krieger sehen konnte.... in der Tat... es wurde Zeit, seine Ehre wieder herzustellen.
Die Zeit würde Zeigen, ob er der Aufgabe gewachsen war.
Eine Reise, eine Suche und das Ende einer Schuld
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Kahor Amarth
Es war eine lange Überfahrt gewesen, doch endlich kam die felsige Küste seiner Heimat in sicht.
Langsam begab sich Kahor unter Deck, um das wenige, mit dem er aufgebrochen war, zusammen zu suchen. Die Zweifel, die ihn geplagt hatten, die Angst und die Unsicherheit waren mit jeder Minute auf dem Schiff stärker geworden, doch inzwischen waren sie einer Vorfreude, einer gewissen freudigen Aufregung gewichen, die ihn nervös wie einen kleinen Jungen auf seiner ersten Jagd wirken ließen.
Nachdem das Schiff angelegt hatte ging er zügig von Bord, nicht wie ursprünglich geplant direkt gen des Dorfes, sondern in einem weiten Bogen darum herum. In einem nahegelegenen kargen Wäldchen begab er sich mit seinem Speer auf die Jagd, um sich einige Vorräte für den langen Marsch zu besorgen. Gebratenes Kannienchen und frisches Quellwasser wurden sein Mittag. Gesättigt und zufrieden begann er seine lange Reise in die Berge seiner Heimatinsel, begleitet nur durch den Ruf der Vögel und Tiere, die in dieser rauhen Umgebung ihr Heim sahen.
Nach geraumer Zeit, es begann langsam zu dämmern, wich Kahor vom Weg ab, um sich durch den Wald zu schlagen. Er wollte an der entweihten Eiche seines Clans vorbei, wo ihn die Erinnerungen in die alte Zeit zurückführen sollten.
Er schlief nicht in dieser Nacht, wie auch in der nächsten.... er ging seinen langen Weg voll vorfreude... er konnte nur hoffen, dass er zurückkehrte und die Ahnen von diesem Tag an mit stolz auf ihn hinabsahen.
Langsam begab sich Kahor unter Deck, um das wenige, mit dem er aufgebrochen war, zusammen zu suchen. Die Zweifel, die ihn geplagt hatten, die Angst und die Unsicherheit waren mit jeder Minute auf dem Schiff stärker geworden, doch inzwischen waren sie einer Vorfreude, einer gewissen freudigen Aufregung gewichen, die ihn nervös wie einen kleinen Jungen auf seiner ersten Jagd wirken ließen.
Nachdem das Schiff angelegt hatte ging er zügig von Bord, nicht wie ursprünglich geplant direkt gen des Dorfes, sondern in einem weiten Bogen darum herum. In einem nahegelegenen kargen Wäldchen begab er sich mit seinem Speer auf die Jagd, um sich einige Vorräte für den langen Marsch zu besorgen. Gebratenes Kannienchen und frisches Quellwasser wurden sein Mittag. Gesättigt und zufrieden begann er seine lange Reise in die Berge seiner Heimatinsel, begleitet nur durch den Ruf der Vögel und Tiere, die in dieser rauhen Umgebung ihr Heim sahen.
Nach geraumer Zeit, es begann langsam zu dämmern, wich Kahor vom Weg ab, um sich durch den Wald zu schlagen. Er wollte an der entweihten Eiche seines Clans vorbei, wo ihn die Erinnerungen in die alte Zeit zurückführen sollten.
Er schlief nicht in dieser Nacht, wie auch in der nächsten.... er ging seinen langen Weg voll vorfreude... er konnte nur hoffen, dass er zurückkehrte und die Ahnen von diesem Tag an mit stolz auf ihn hinabsahen.
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Kahor Amarth
Er sah sie wieder... Ulf und Björndahl, die beiden Krieger, die Freunde, wie sie im Baum der Ahnen hingen, der heilige Ort geschändet, die Freunde tot. Die Erinnerung überkam ihn wie ein Schauer, als er den ehemaligen Ritualplatz betrat.
Nicht mehr lange und er würde in die Überreste seines Dorfes kommen.... doch erst wollte er rasten, in den Erinnerungen alter Zeiten baden, die Ahnen beschwören ihm beizustehen....
Am morgen würde er seinen Weg fortsetzen...
In der Nacht quälten ihn die Träume, Bilder seiner toten Familie, sein Vater, wie er mit der eigenen Klinge an die Tür seiner Hütte gepfählt wurde, der gebrochene Blick, der ihn anklagend betrachtete - ein Lachen... das tiefe, kalte Lachen des Mörders seines Clans.
Schweißgebaded erwachte er am nächsten Morgen... ein letztes mal sollten die Geister an diesem Ort beschworen werden, ihm beizustehen und so kniete er lange Zeit unter der alten Eiche und redete zu den Ahnen seiner Familie, bevor er aufbrach in Richtung des alten Dorfes, oder dem, was davon noch übrig war.
Nicht mehr lange und er würde in die Überreste seines Dorfes kommen.... doch erst wollte er rasten, in den Erinnerungen alter Zeiten baden, die Ahnen beschwören ihm beizustehen....
Am morgen würde er seinen Weg fortsetzen...
In der Nacht quälten ihn die Träume, Bilder seiner toten Familie, sein Vater, wie er mit der eigenen Klinge an die Tür seiner Hütte gepfählt wurde, der gebrochene Blick, der ihn anklagend betrachtete - ein Lachen... das tiefe, kalte Lachen des Mörders seines Clans.
Schweißgebaded erwachte er am nächsten Morgen... ein letztes mal sollten die Geister an diesem Ort beschworen werden, ihm beizustehen und so kniete er lange Zeit unter der alten Eiche und redete zu den Ahnen seiner Familie, bevor er aufbrach in Richtung des alten Dorfes, oder dem, was davon noch übrig war.
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Kahor Amarth
Der Hügel, den er einst aufgeschichtet hatte, um seinen Clan zu begraben war grün von frühen Gräsern und den Blumen des Hochmoores, die Ruinen der Hütten mit Moosen und Gräsern bewachsen...
Alles kam ihm so unwirklich vor, wie ein böser Traum... doch die Erinnerungen waren noch lebhaft... wach... fordernd... und so setzte er seinen weg fort in Richtung norden, zur letzten ihm bekannten Raststätte des Clans MacRual, denen, welche am Tod seines Clans schuld trugen... denen, welche nun alsbald zahlen würden für die Hinterlist und den Verrat der Ehre, dessen sie sich damals Schuldig gemacht hatten....
Lange lief er, tief in Gedanken.... kaum hatte er bemerkt, dass er sein Ziel erreicht hatte... er betrat das kleine Dorf, wachsam ausschau haltend nach einigen bekannten Gesichtern.
"Zum Gruß, Fremder" erklang es hinter ihm...
Kahor wandte sich um und erblickte einen kräftig gebauten alten Mann, der ihn aufmerksam mussterte.
"Zum Gruß, Älterer" meint er ruig...
Eine längere Zeit redeten die beiden miteinander... Aldar, so war der Name des Mannes, schien der Anführer des Clans zu sein... oder besser... der neue Anführer. Lange redeten die beiden am Feuer bei Met und kräftig gebratenem Fleisch... Letztlich sprach ihn Kahor auf die Männer an, welche vor 3 Jahren den Beutezug führten...
"Aye... so musst du also Kahor sein, Krieger... einziger Überlebender des Clans...." meinte der Alte... Kahor versteifte sich, bereit zu Handeln, nun wo er erkannt war. Doch der Alte hob die Arme und lächelte.
"Du sollst nicht noch mehr Leid von mir oder den meinen erfahren, Sohn des Lewf. Was damals geschah lastet schon schwer genug auf uns. Die, die du suchst, wirst du hier nicht finden... nur drei der Männer sind noch am Leben, sie zogen die Verbannung dem Richtspruch des Clans vor..."
Langsam nickte er dem alten zu "Wo kann ich sie finden?" meinte er dann nur ruig.
"Zuletzt reisten sie in Richtung NordOst... dort haben meine Jäger sie gesehen, wie sie sich ein kleines Lager errichteten... mag sein, dass sie bereits tot sind... mag sein, dass sie noch leben...."
Langsam erhob sich Kahor und neigte tief das Haupt vor Aldar... "So ich sie finde, soll eure Schuld vergessen sein, denn an euren Händen klebt kein Blut... ihr tatet recht, als ihr sie verbannt habt, und ich werde nun meine Ehre bei ihnen einfordern... mögen die Ahnen erneut mit Stolz auf euch und euren Clan herabblicken, sobald ich sie gefunden habe"
Dann machte er sich auf den Weg gen NordOst, um die drei letzten zu suchen, die zwischen ihm und seinem Frieden standen.
Alles kam ihm so unwirklich vor, wie ein böser Traum... doch die Erinnerungen waren noch lebhaft... wach... fordernd... und so setzte er seinen weg fort in Richtung norden, zur letzten ihm bekannten Raststätte des Clans MacRual, denen, welche am Tod seines Clans schuld trugen... denen, welche nun alsbald zahlen würden für die Hinterlist und den Verrat der Ehre, dessen sie sich damals Schuldig gemacht hatten....
Lange lief er, tief in Gedanken.... kaum hatte er bemerkt, dass er sein Ziel erreicht hatte... er betrat das kleine Dorf, wachsam ausschau haltend nach einigen bekannten Gesichtern.
"Zum Gruß, Fremder" erklang es hinter ihm...
Kahor wandte sich um und erblickte einen kräftig gebauten alten Mann, der ihn aufmerksam mussterte.
"Zum Gruß, Älterer" meint er ruig...
Eine längere Zeit redeten die beiden miteinander... Aldar, so war der Name des Mannes, schien der Anführer des Clans zu sein... oder besser... der neue Anführer. Lange redeten die beiden am Feuer bei Met und kräftig gebratenem Fleisch... Letztlich sprach ihn Kahor auf die Männer an, welche vor 3 Jahren den Beutezug führten...
"Aye... so musst du also Kahor sein, Krieger... einziger Überlebender des Clans...." meinte der Alte... Kahor versteifte sich, bereit zu Handeln, nun wo er erkannt war. Doch der Alte hob die Arme und lächelte.
"Du sollst nicht noch mehr Leid von mir oder den meinen erfahren, Sohn des Lewf. Was damals geschah lastet schon schwer genug auf uns. Die, die du suchst, wirst du hier nicht finden... nur drei der Männer sind noch am Leben, sie zogen die Verbannung dem Richtspruch des Clans vor..."
Langsam nickte er dem alten zu "Wo kann ich sie finden?" meinte er dann nur ruig.
"Zuletzt reisten sie in Richtung NordOst... dort haben meine Jäger sie gesehen, wie sie sich ein kleines Lager errichteten... mag sein, dass sie bereits tot sind... mag sein, dass sie noch leben...."
Langsam erhob sich Kahor und neigte tief das Haupt vor Aldar... "So ich sie finde, soll eure Schuld vergessen sein, denn an euren Händen klebt kein Blut... ihr tatet recht, als ihr sie verbannt habt, und ich werde nun meine Ehre bei ihnen einfordern... mögen die Ahnen erneut mit Stolz auf euch und euren Clan herabblicken, sobald ich sie gefunden habe"
Dann machte er sich auf den Weg gen NordOst, um die drei letzten zu suchen, die zwischen ihm und seinem Frieden standen.
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Kahor Amarth
Dort war es... eine Höhle direkt vor ihm.... die Zeit der Vorbereitung hatte begonnen und der Augenblick, an dem diese Fehde enden würde kam näher.
Kahor suchte sich eine Quelle, ging von dort aus auf die Jagd und erlegte ein kleines Kanienchen. Dann wusch er sich gründlich und begann mit dem Blut seiner Jagdbeute Muster auf seinen Körper aufzutragen...
Die Streifen quer über die Brust als Grundlage seines Charakters... Ruhe, Ausgeglichenheit, eine feste Basis.
Gezackte Streifen von den Schläfen zum Kinn als Symbole für Hass und Wut. Eine Schlangenlinie von der stirn zur Nase als Zeichen für die Trauer und zuletzt ein Dreieck mit der Spitze nach unten als zeichen für den Kreis des Lebens, dessen Teil er war. Dann zu guter letzt legte er seinen Kilt an, den er seit seinem Aufbruch aus diesem Land nicht mehr getragen hatte und schultert seine etwa zwei Schritt lange Nordklinge, das Schwert eines Clanskriegers, sein Anker an die Realität.... Sein Symbol für die Zukunft, neues Clansland, eine Liebe, Familie, einen Traum.
Am Frühen Abend kam er so im lager der drei Männer an, mit festem Schritt, direkt an ihr Feuer. Sofort griffen sie zu den Waffen und fixierten ihn.
"Ich bin hier, um meine Schuld zu begleichen, um eure Ehrlosigkeit zu bestafen und um euch eine gelegenheit zu geben, den Frieden mit euren Ahnen zu machen" knurrt er ihnen entgegen.
"Wer bist du und was willst du, der du hier herkommst und uns herausforderst, Fremder?" rief ihm der kräftigste der dreie entgegen.
"Ich bin kahor, Sohn des Lewf und ich bin hier, um euch Sühnen zu lassen für den Mord an den meinen, um diese fehde auf alle Ewigkeit zu beenden."
Langsam zieht Kahor seine Klinge vom Rücken und hällt sie auffordernd gen des Sprechers der drei. Dieser Nickt nur:"Dann wird auch der letze deines Clans bald bei seinen Ahnen weilen." Mit diesen Worten greift er ihn an. Wild sind seine Hiebe, wie sein Bastardschwert auf Kahors Klinge hagelt. Doch dieser parriert mit der beidhändigen Klinge einen um den anderen. Kaum haben sich die anderen beiden von ihrer Überraschung erholt, greifen auch sie an. Nur darauf bedacht, die drei auf Abstand zu halten, seine überlegene Wucht und Reichweite ausnutzen, hiebt Kahor kraftvoll in weiten Bögen nach den dreien, welche sogleich versuchen ihn einzukreisen. Lange währt der Kampf auf diese Weise, hier und da durch einen leichten treffer auf beiden Seiten unterbrochen... Eine abgefälschte Klinge, ein Fausthieb - nichts ernstes, jedoch mit der Masse an den Kräften der viere zehrend. Kahor hatte sich lange Zeit auf diesen Tag vorbereitet... die vielen Kämpfe mit Falk gegen die Unwesen in Berchgards Höhlen, noch mehr Kämpfe gegen seinen Freund, in denen er viel gelernt hatte. Dies alles machte sich jetzt bezahlt... nach langer Zeit, zahlte seine bessere Kondition sich aus und der erste seiner Wiedersacher viel unter einen kräftigen Hieb.
Doch noch immer standen ihm zwei gute Kämpfer entgegen und Kahors Kräfte würden nicht ewig reichen.... er musste eine Entscheidung erzwingen, wenn er nicht unterliegen wollte. Knurrend springt er auf den stärkeren Gegner zu, eine Finte gegen ihn führend, die scheinbar seinen ungeschützten Rücken gen des zweiten Gegners frei lässt.
Dieser erkennt die vermeintliche Chance und stürzt sich auf ihn, woraufhin Kahor den Schwung des hiebes weiterführt und den völlig verdutzten Gegner Köpft.
Einer nun noch, doch langsam schwinden Kahors Kräfte, während sein gegner noch entschieden mehr Ausdauer zu haben scheint. Erneut entbrent ein heftiges Gefecht, welches hin und her wogt, ohne dass einer von beiden die Oberhand zu gewinnen scheint. Lange Zeit vergeht so, während kahors Kräfte immer weiter Nachlassen, hier eine offene Deckung, dort nicht genug Kraft für die Parrade, zieren immer mehr leichte und tiefere Schnitte seinen Leib. Er würde unterliegen, er würde Die Hinrahs nie wieder sehen, nicht bei seinen Ahnen sein, nie die ewige Jagd genießen.-... er würde entehrt sterben und dieser verräterische, ehrlose Hund würde triumphieren. Ein lautes Geschrei ertönt vor der Höhle, welches in ein Wolfsähnliches Heulen übergeht. Mit letzen wilden hieben greift Kahor an... er würde nicht so einfach untergehen... er hatte sich nicht umsonst den Respekt seiner neuen Familie verdient, er wollte nicht sterben, DURFTE nicht sterben, bevor er seinen alten Clan nicht gerächt hatte. Wie im Blutrausch hiebt er auf die Klinge des Gegners, doch auch dieser würde kaum von langer dauer sein. Immer wieder parriert sein Gegner, bis plötzlich und unerwartet unter einem weiteren gewalltigen Hieb die Klinge seines gegenüber birst. Ein weiterer Hieb...
Es ist zu ende.... seine Aufgabe ist getan... er müsste zurückkehren... er würde auf Clansland leben, mit seinen neuen Freunden, seiner neuen Familie... Er musste nur ausruhen... er war so elend müde... nur einen Augenblick rasten, dann würde er heimkehren. Dann - Dunkelheit.
Kahor suchte sich eine Quelle, ging von dort aus auf die Jagd und erlegte ein kleines Kanienchen. Dann wusch er sich gründlich und begann mit dem Blut seiner Jagdbeute Muster auf seinen Körper aufzutragen...
Die Streifen quer über die Brust als Grundlage seines Charakters... Ruhe, Ausgeglichenheit, eine feste Basis.
Gezackte Streifen von den Schläfen zum Kinn als Symbole für Hass und Wut. Eine Schlangenlinie von der stirn zur Nase als Zeichen für die Trauer und zuletzt ein Dreieck mit der Spitze nach unten als zeichen für den Kreis des Lebens, dessen Teil er war. Dann zu guter letzt legte er seinen Kilt an, den er seit seinem Aufbruch aus diesem Land nicht mehr getragen hatte und schultert seine etwa zwei Schritt lange Nordklinge, das Schwert eines Clanskriegers, sein Anker an die Realität.... Sein Symbol für die Zukunft, neues Clansland, eine Liebe, Familie, einen Traum.
Am Frühen Abend kam er so im lager der drei Männer an, mit festem Schritt, direkt an ihr Feuer. Sofort griffen sie zu den Waffen und fixierten ihn.
"Ich bin hier, um meine Schuld zu begleichen, um eure Ehrlosigkeit zu bestafen und um euch eine gelegenheit zu geben, den Frieden mit euren Ahnen zu machen" knurrt er ihnen entgegen.
"Wer bist du und was willst du, der du hier herkommst und uns herausforderst, Fremder?" rief ihm der kräftigste der dreie entgegen.
"Ich bin kahor, Sohn des Lewf und ich bin hier, um euch Sühnen zu lassen für den Mord an den meinen, um diese fehde auf alle Ewigkeit zu beenden."
Langsam zieht Kahor seine Klinge vom Rücken und hällt sie auffordernd gen des Sprechers der drei. Dieser Nickt nur:"Dann wird auch der letze deines Clans bald bei seinen Ahnen weilen." Mit diesen Worten greift er ihn an. Wild sind seine Hiebe, wie sein Bastardschwert auf Kahors Klinge hagelt. Doch dieser parriert mit der beidhändigen Klinge einen um den anderen. Kaum haben sich die anderen beiden von ihrer Überraschung erholt, greifen auch sie an. Nur darauf bedacht, die drei auf Abstand zu halten, seine überlegene Wucht und Reichweite ausnutzen, hiebt Kahor kraftvoll in weiten Bögen nach den dreien, welche sogleich versuchen ihn einzukreisen. Lange währt der Kampf auf diese Weise, hier und da durch einen leichten treffer auf beiden Seiten unterbrochen... Eine abgefälschte Klinge, ein Fausthieb - nichts ernstes, jedoch mit der Masse an den Kräften der viere zehrend. Kahor hatte sich lange Zeit auf diesen Tag vorbereitet... die vielen Kämpfe mit Falk gegen die Unwesen in Berchgards Höhlen, noch mehr Kämpfe gegen seinen Freund, in denen er viel gelernt hatte. Dies alles machte sich jetzt bezahlt... nach langer Zeit, zahlte seine bessere Kondition sich aus und der erste seiner Wiedersacher viel unter einen kräftigen Hieb.
Doch noch immer standen ihm zwei gute Kämpfer entgegen und Kahors Kräfte würden nicht ewig reichen.... er musste eine Entscheidung erzwingen, wenn er nicht unterliegen wollte. Knurrend springt er auf den stärkeren Gegner zu, eine Finte gegen ihn führend, die scheinbar seinen ungeschützten Rücken gen des zweiten Gegners frei lässt.
Dieser erkennt die vermeintliche Chance und stürzt sich auf ihn, woraufhin Kahor den Schwung des hiebes weiterführt und den völlig verdutzten Gegner Köpft.
Einer nun noch, doch langsam schwinden Kahors Kräfte, während sein gegner noch entschieden mehr Ausdauer zu haben scheint. Erneut entbrent ein heftiges Gefecht, welches hin und her wogt, ohne dass einer von beiden die Oberhand zu gewinnen scheint. Lange Zeit vergeht so, während kahors Kräfte immer weiter Nachlassen, hier eine offene Deckung, dort nicht genug Kraft für die Parrade, zieren immer mehr leichte und tiefere Schnitte seinen Leib. Er würde unterliegen, er würde Die Hinrahs nie wieder sehen, nicht bei seinen Ahnen sein, nie die ewige Jagd genießen.-... er würde entehrt sterben und dieser verräterische, ehrlose Hund würde triumphieren. Ein lautes Geschrei ertönt vor der Höhle, welches in ein Wolfsähnliches Heulen übergeht. Mit letzen wilden hieben greift Kahor an... er würde nicht so einfach untergehen... er hatte sich nicht umsonst den Respekt seiner neuen Familie verdient, er wollte nicht sterben, DURFTE nicht sterben, bevor er seinen alten Clan nicht gerächt hatte. Wie im Blutrausch hiebt er auf die Klinge des Gegners, doch auch dieser würde kaum von langer dauer sein. Immer wieder parriert sein Gegner, bis plötzlich und unerwartet unter einem weiteren gewalltigen Hieb die Klinge seines gegenüber birst. Ein weiterer Hieb...
Es ist zu ende.... seine Aufgabe ist getan... er müsste zurückkehren... er würde auf Clansland leben, mit seinen neuen Freunden, seiner neuen Familie... Er musste nur ausruhen... er war so elend müde... nur einen Augenblick rasten, dann würde er heimkehren. Dann - Dunkelheit.
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Kahor Amarth
Kahor erwachte nur langsam. Verwirrt blickt er sich um. Ein Feuer, ein angenehm würziger geruch nach heilkräutern und seiner eigenen Wundsalbe.
Langsam richtet er sich auf, realisierend, dass er nackt und unbewaffnet in einer ihm fremden Hütte lag. Jemand hatte seine Wunden versorgt und ihn mit einem gewalltigen Bärenfell zugedeck.
"Ruig Blut Kahor, Sohn des Lewf" erschallt eine weibliche Stimme hinter ihm. Sein Kopf fährt herum und er erblickt eine alte Frau, die im Eingang der Hütte steht. Sie lächelt sachte und meint. "Hätten unsere Jäger dich nicht verfolgt, wärst du inzwischen Tod. Do bist im Dorf Aldars des Älteren. Wir taten für deine Wunden, was nötig war, aufdass nicht auch der letzte deines Clans zu den Ahnen geht."
Langsam nickt der junge Hühne. "Ich stehe in eurer Schuld." Bei diesen Worten erhebt sich Kahor gemächlich und schaut sich um. "Wo sind meine Sachen?"
Die Alte schmunzelt sachte ud geht langsam zu einem Regal, welches in die steinerne Wand der Hütte eingelassen ist. Sie holt ein Bündel hervor und reicht es Kahor, der es nickend annimmt und langsam beginnt sich anzukleiden. "Meine Waffe?"
Erneut schmunzelt die Alte und meint: " Die ist bei meinem Gatten in verwahrung, er wird sie dir geben, wenn du dich stark genug fühlst zu reisen... er erwartet dich am Feuer vor der Hütte"
Nickend tritt Kahor an der Alten Frau vorbei, hinaus aus der Hütte.
"Zum Gruß Aldar" ruft er dem Alten am feuer entgegen, welcher daraufhin lächelnd zu ihm aufschaut. "Zum Gruß Kahor, Sohn des Lewf... komm setz dich an mein Feuer und sei mein Gast"
Nickend lässt sich Kahor nieder.
"Meine Aufgabe hier ist erledigt, es liegt keine Schande auf deinem Clan, Aldar. Und mich zieht es nun in meine neue Heimat"
"das ist schade";meint der Alte Mann. "Ich hätte gehofft, du würdest vieleicht hier bleiben und ein Teil unseres Clans werden" meint er dann ruig.
"Nein Aldar, wenngleich mich euer Angebot ehrt. Ich habe bereits einen neuen Clan, eine neue Familie, die auf meine Rückkehr warten."
"Aye... ich verstehe, dann nimm dein Schwert und eines unserer Bergponys" Der Alte deutet in Richtung einer Koppel mit einigen kräftigen ponnys.
"Ich danke dir, Aldar, und ich stehe in eurer Schuld." tief neigt der junge Angure das Haupt und erhebt sich.
"Nein Kahor, wir stehen in deiner Schuld, denn du hast uns unsere Ehre wiedergebracht. Lebe wohl, Sohn des Lewf. Du wirst hier immer einen Platz zum rasten finden und freundliche Hilfe, so du ihrer bedarfst"
Erneut nickt Kahor dem alten Mann tief zu "Stolz und Ehre, Aldar"
Mit diesen Worten greift er seine Klinge und beginnt den Heimweg.
Langsam richtet er sich auf, realisierend, dass er nackt und unbewaffnet in einer ihm fremden Hütte lag. Jemand hatte seine Wunden versorgt und ihn mit einem gewalltigen Bärenfell zugedeck.
"Ruig Blut Kahor, Sohn des Lewf" erschallt eine weibliche Stimme hinter ihm. Sein Kopf fährt herum und er erblickt eine alte Frau, die im Eingang der Hütte steht. Sie lächelt sachte und meint. "Hätten unsere Jäger dich nicht verfolgt, wärst du inzwischen Tod. Do bist im Dorf Aldars des Älteren. Wir taten für deine Wunden, was nötig war, aufdass nicht auch der letzte deines Clans zu den Ahnen geht."
Langsam nickt der junge Hühne. "Ich stehe in eurer Schuld." Bei diesen Worten erhebt sich Kahor gemächlich und schaut sich um. "Wo sind meine Sachen?"
Die Alte schmunzelt sachte ud geht langsam zu einem Regal, welches in die steinerne Wand der Hütte eingelassen ist. Sie holt ein Bündel hervor und reicht es Kahor, der es nickend annimmt und langsam beginnt sich anzukleiden. "Meine Waffe?"
Erneut schmunzelt die Alte und meint: " Die ist bei meinem Gatten in verwahrung, er wird sie dir geben, wenn du dich stark genug fühlst zu reisen... er erwartet dich am Feuer vor der Hütte"
Nickend tritt Kahor an der Alten Frau vorbei, hinaus aus der Hütte.
"Zum Gruß Aldar" ruft er dem Alten am feuer entgegen, welcher daraufhin lächelnd zu ihm aufschaut. "Zum Gruß Kahor, Sohn des Lewf... komm setz dich an mein Feuer und sei mein Gast"
Nickend lässt sich Kahor nieder.
"Meine Aufgabe hier ist erledigt, es liegt keine Schande auf deinem Clan, Aldar. Und mich zieht es nun in meine neue Heimat"
"das ist schade";meint der Alte Mann. "Ich hätte gehofft, du würdest vieleicht hier bleiben und ein Teil unseres Clans werden" meint er dann ruig.
"Nein Aldar, wenngleich mich euer Angebot ehrt. Ich habe bereits einen neuen Clan, eine neue Familie, die auf meine Rückkehr warten."
"Aye... ich verstehe, dann nimm dein Schwert und eines unserer Bergponys" Der Alte deutet in Richtung einer Koppel mit einigen kräftigen ponnys.
"Ich danke dir, Aldar, und ich stehe in eurer Schuld." tief neigt der junge Angure das Haupt und erhebt sich.
"Nein Kahor, wir stehen in deiner Schuld, denn du hast uns unsere Ehre wiedergebracht. Lebe wohl, Sohn des Lewf. Du wirst hier immer einen Platz zum rasten finden und freundliche Hilfe, so du ihrer bedarfst"
Erneut nickt Kahor dem alten Mann tief zu "Stolz und Ehre, Aldar"
Mit diesen Worten greift er seine Klinge und beginnt den Heimweg.