Des All-Einen Segen dem Orden der Arkorither,
im Auftrag der Erhabenen Dolvarn übersende ich Euch anbei eine Abschrift des Berichts zum Diskurs bezüglich der
aktuellen Probleme bezüglich des Risses und den begleitenden Phänomen zu Eurer Kenntnisnahme.
Hochachtungsvoll,
Catulus Alataris
[img]http://i.imgur.com/lW4KcDh.png[/img]
- Diskurs in der Acadamia Arcana
Datum: 09. Eluviar 263
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Teilnehmer (soweit bekannt):
Acedmia Arkana:
Shara Verlain, Venefica
Ellys Fuchsbaum, Venefica
Maleya Nachthein, Discipula
Sinjah Vvolfenrath, Discipula
Tempel Menek’Urs:
Maheen Ayat Yazir, Prehaatim
Lichtenthaler:
Andra Amaryll
Elfen:
Amae’thariel, Ithron der Eledhrim
Eona’sala’a’tan, Nestor der Eledhrim
Eluvaeril Ithilien, Ithron der Eledhrim
Finduath
Schwesternschaft:
Frauke
Rashar:
NeKhii, BrakNa
Bruderschaft Alatars:
Livyathan Aschengardt
Keldaron Rabenstein
Tempel Rahals:
Elysa Dolvarn
Till Angerlohe
Vermummte (kam mir bekannt vor, Zuordnung dennoch nicht möglich)
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Bericht zum Hergang
Themengebiete des Diskurses:
Der Riss, die Begehung der Reiseebene, die Schattentiere und Schattenwesen, die roten Kristalle des Vergessens
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Die Vision der Schwesternschaft
4 Jahre zuvor, wiederholend einige Tage nach Rissentstehung
»Der Beginn stellt eine tiefschwarze Dunkelheit dar, in der sich nach einigen Momente zunächst nur ein Funke aufglimmt, dann mit etwas zeitlichem Abstand immer mehr, bis sie zu zahlreich werden, um die Menge zu erfassen. Begleitet wird dieser Eindruck von dem Gefühl selbst ein solcher Funke zu sein. Es folgt ein unklares Bild, das Gefühl von unbändiger Gier, und die Funken beginnen herabzufallen. Das Ziel der Funken scheint die Welt Alathair zu sein, doch vor dem Erreichen verglühen sie.
Es folgt erneut die tiefschwarze Dunkelheit. Eine weitere Vision folgt aus der Sicht eines Schattenwesens von menschlicher Größe:
Eine unbekannte Hütte vor dem ein Mann Holz hackt. Er scheint in seiner Arbeit vertieft. Als er sich umwendet und in die Richtung des Schattenwesens sieht, breitet sich Panik in seiner Mimik und in den Augen aus, so sehr, dass er die Kreatur einige Momente anstarrt. Als er seinen Blick abwendet, der Atem noch vor Angst schnell und unkontrolliert, scheint er im nächsten Augenblick vergessen zu haben, was er gesehen hat und geht weg.«
Auf Nachfragen durch NeKhii wurde die Größe der Kreatur auf ein sehr großes Tier oder auch Menschengröße festgelegt.
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Begehung der Reiseebene durch die Prehaatim Maheen Ayat Yazir
Datiert auf den 31. Lenzing 263
»Nachdem die Verbindung zur Mutterschöpferin gesucht wurde, drängte sich der Eindruck auf, dass sich die Sinne der Prehaatim mehr und mehr trübten, als sie eine Erkenntnis erhielt, wobei dies die Erkenntnis selbst war. Die Sicht der Prehaatim verschwamm zusehends, Schwäche ergriff ihren ganzen Körper, begleitet von einem Fieber. Trotz Versuch sich aus der Vision zu lösen, nahm die Schwäche weiter zu und kurz bevor sie noch in der Reiseebene in Ohnmacht fiel, wurde sie gewahr, dass sie sich vom Robensaum an aufwärts Faser für Faser aufzulösen begann.«
Die Interpretation der Vision war, dass die Schöpfung im Begriff ist, sich aufzulösen (wurde hier als Teppich der freien Harmonie bezeichnet, der sich Faser für Faser auflöst).
#¹: Die Prehaatim bemerkte zu Anfang, dass sie nur das weitergibt, was sie sich auf Grund von Freundschaft und Bündnis erlauben kann. Es ist davon auszugehen, dass es noch weitere Erkenntnisse zur Reiseebene gibt, vermutlich durch die Priesterschaft Temoras, und von dort eine Weitergabe der Informationen abgelehnt wird.
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Begehung der Reiseebene durch den Tempel des All-Einen
Datiert auf den 29. Wechselwind 263
Bericht wurde auf Wunsch von der Erhabenen Dolvarn wortgetreu wiedergegeben.
»Die Vision begann auch hier mit einer Art Schwäche, die die Templer jedoch nur einen Moment lang wanken ließ. Es folgte das Gefühl des Jagdtriebs, der Aufbruch einer gut geplanten und lang vorbereiteten Jagd. Das Gefühl intensivierte sich, als ein Lichtstrahl in der Schwärze wahrzunehmen war, der sich beim Näherkommen augenscheinlich wie ein Adler darstellte. Begleitet wurde die Vision von Schmerzen. Die Erscheinung des Adlers zog sich zurück und schien zu fliehen, als der Riss des Schmerzes wuchs. Es schien darüber hinaus noch etwas anwesend gewesen zu sein, was nicht näher definiert werden konnte.
Die Instabilität der Reiseebene wurde zu diesem Zeitpunkt darüber hinaus mehr als ersichtlich dadurch, dass sie von starken Beben erfasst wurde.«
Interpretation Fuchsbaum: Der Kampf der Götter am Tag der Rissentstehung.
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Erläuterung zu einem weiteren Ereignis durch Venefica Fuchsbaum
Datiert auf einen Zeitpunkt vor exakt vier Jahren
»Damals hat die Arcana zusammen mit allen Akademien und den naturmagischen Traditionen eine Lösung im Kampf gegen die Schatten und den Weltenverschlinger gefunden. (Annahme!) Es wurde fälschlicherweise angenommen, dass es den Wesen um das Lied im Sinne der Befähigung zu Wirken ging, da sie vor vier Jahren vor allem junge Erwachte befielen und das Lied aus ihnen „heraussaugten“. Zwei starben gleich zu Beginn, Weitere folgten, bis die Schwesternschaft die zuvor bereits beschriebene Vision vorlegte. Diese gleicht sich exakt bis zum Punkt des Vergessens.
Daraus erschließt sich, dass die Lichtpunkte wir sind, doch nicht aus der Fähigkeit heraus aus dem Lied zu wirken, sondern als das Lied selbst. Die Schöpfung, das Lebenslicht, was verschlungen werden soll in einer dunklen Gier.
Es wird die Frage in den Raum gestellt, ob die Tiere nur Vorboten sind und der eigentliche Verschlinger dahinter am Riss auftauchen wird. Die Götter selbst erkennen offenbar die Gefahr und die Zeit läuft davon.
Die Lösung vor vier Jahren war eine Versiegelung der jungen Magier durch einen Kristall. Dieser befindet sich in der Arcana. Es gewährte allerdings nur einen Aufschub von vier Jahren.«
Venefica Fuchsbaum wies darauf hin, dass der Weltenverschlinger älter zu sein scheint, als die Schöpfung selbst. Ebenso vermutet sie, dass das Vergessen vielleicht die Lösung zur Vernichtung der Kreatur bergen könnte. Hier folgt ein Verweis auf die roten Kristalle und das Volk der Elfen.
Ergänzend weist Discipula Nachtheyn darauf hin, dass die Schattentiere mit Entstehung des Risses erneut auftauchten, nachdem vier Jahre von ihnen nichts mehr zu sehen war.
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Treibjagd auf Schattentiere im Osten Gerimors
Datiert auf den 29. Wechselswind 263
»Die Treibjagd erfolgte in dem Versuch ein Schattentier für nähere Untersuchung einzufangen. Der Versuch scheiterte. Es ist gelungen eine befallene Riesenratte aufzuscheuchen und einzukesseln. Im darauffolgenden Gemenge wurde das Tier getötet. Daraufhin löste sich ein Schemen von dem Tier und stieg ins Nichts auf. Zurück blieb das ursprüngliche, nun tote, Tier.«
Berichtet durch Andra Amaryll und Discipula Nachtheyn.
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Einbruch/Angriff auf das Rathaus Adoran
Datiert auf den 23. Wechselwind 263
»Hochgeboren von Thronwall hatte direkten Kontakt zu den Schattenwesen (Menschengröße). Discipula Vvolfenrath begegnete den Wesen mit geschlossenen Augen. Der Beginn dieser Begegnung war ein Lufthauch, der zu spüren war, bevor es sich fortsetzte in Geräuschen, die im Archiv des Rathauses begannen, und dann im Büro dort fortsetzten.
Es handelte sich um zwei dieser Kreaturen, die das gesamte Gebäude durchsuchten und hierbei sämtliche Bücher und Schriften durchgeblättert und auf den Boden geworfen haben müssen. Gegen Ende waren deutliche Schritte aus zwei verschiedenen Richtungen zu hören. Sie klangen menschlich.
Eine Wache wurde vor dem Gebäude bewusstlos aufgefunden. Die Kreaturen öffnen sämtliche Türen.«
Die Ithron Amae’thariel erkundigte sich, ob die Höhergeborene Bedienstete im Hause hatte. Sie äußert den Verdacht, dass die Schattenwesen die Kontrolle über den Geist übernehmen könnten, so wie es bei den Schattentieren scheinbar geschieht.
Die Frage, ob etwas abhandengekommen ist, konnte nicht befriedigend beantwortet werden. Die Aufräumarbeiten und die Sichtung der Unterlagen laufen noch.
Auf Anfrage, ob die Kreaturen gesprochen hätten, und wenn ja, was, wurde mitgeteilt, dass der Freiherrin offenbar Worte zugeraunt wurden, aber es konnte nicht wiedergegeben werden, um welche es sich handelte. Der Discipula ist nur bekannt, dass dieselben Worte offenbar schon einmal gesprochen wurden. Wann und durch wen, ist ebenfalls unklar. Auch auf Nachfrage in die Runde, ob die Worte jemand anderem bekannt sein könnten, führten zu keinem Erfolg.
Die Prehaatim erwähnte allerdings Vermutungen, die sie aus zuvor genannten Gründen nicht weitergeben möchte.
#²: Hier verstärkt sich der Verdachtsmoment zur möglichen Informationsquelle wie unter #¹ bereits notiert.
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Bericht zum Vergessen und den roten Kristallen aus dem Ered Luin
Keine genauen Zeitangaben vorhanden. Erstes Auftreten der Kristalle vor einigen Jahren.
»Das Vergessen ist kein neuer Feind. Die bereits erwähnten roten Kristalle, die das Vergessen bringen, tauchten zuerst in der Stadt der Elfen auf. Sie werden vom Lied angezogen, von Magie und dem Liedwirken an sich.
Beim Studium der Kristalle vor nicht allzu langer Zeit (kann alles heißen), begannen die Kristalle zu wachsen. Nicht langsam, sondern sehr rasch, mit einem gewaltigen Ausmaß zur vorherigen Größe. Es ist für alle Menschen gefährlich sie zu lange zu berühren, denn sie bringen das Vergessen, egal, ob im Lied wirkend oder durch die Berührung mittels Hand auflegen.
Die Vorfahren der Elfen haben bereits schon einmal gegen das Vergessen gekämpft, aber das Wissen, wie es aufgehalten werden konnte, ist verloren. Die Gefahr, die von den Kristallen ausgeht, ist älter als die anwesenden Elfen es gewesen sind (Alter unbekannt).
Das Vergessen war oder ist noch immer Teil der Dunkelheit, die hinter dem Riss liegt. Es macht keinen Unterschied darin, welchem Glauben wir folgen.«
Venefica Fuchsbaum versichert sich nochmal, dass Liedwirken und Berühren der Kristalle fatale Folgen hat. Liedwirken die Vermehrung, Berührung und das Wirken im Lied bringt das Vergessen.
Venefica Verlain möchte den Versuch unternehmen, die Schutztiere der Arcana (Höllenhunde) mit den Kristallen in Kontakt zu bringen. Das Vorhaben wird vorbereitet.
Auf Nachfrage, wann die ersten roten Kristalle aufgetreten sind, wurde nebst der Angabe von einigen Jahren (unklar wie viele) mitgeteilt, dass zunächst unklar war, was sie bewirken konnten, sie sich gegen Gewalt empfindlich wehrten und den „Anblick“ von Rüstungen reagierten. Es gab auch eine Veränderung der Kristalle seitdem: Sie reagieren deutlicher auf das Lied als zu Beginn. Die Kristalle waren darüber hinaus eindeutig vor dem Riss bereits da. Es wird aber davon ausgegangen, dass die Öffnung des Risses sie beeinflusst.
#³:Erhabene Dolvarn weiß die ausgesprochene Warnung zu schätzen, ebenso die Offenheit, mit der sie ausgesprochen wurde und versichert dieser zu folgen. Gleichzeitig verweist sie darauf, dass es unser Wunsch ist, die Welt und alle Menschen vor Gefahr zu schützen. Sie stellt die Frage offen in den Raum, ob der wahre Kern der Bedrohung nicht vor uns verborgen wird, da wir alle wissen, dass der falsche König an jenem Tag gefallen wäre, hätte Temora nicht eingegriffen. Wir alle wissen, dass Alatar Temora vernichtet hätte, wenn diese nicht in ihrer Verzweiflung womöglich unbeabsichtigt den Riss geöffnet hätte. Die Frage wird gestellt, wo die Priester der Temora sind, und wo die Vertreter des Königreichs Alumenas. Weiter wird gefragt, wo die Zusammenarbeit mit allen Völkern stattfindet und wo die Offenheit allen Bewohnern Alathairs gegenüber bleibt. Obschon unserer ausgestreckten Hand, gewillt die Konflikte vorübergehend zu begraben zum Wohle aller, war niemand von ihnen zugegen.
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Lösungsvorschläge:
Venefica Fuchsbaum: Einsatz der roten Kristalle gegen die Schattenwesen/-tiere?
Discipula Nachtheyn: Einsatz der roten Kristalle gegen die Dunkelheit? Verschiebung der Kristalle in eine andere Sphäre?
Ithron Amae’thariel: Riss verschließen, um die Verbindung von Dunkelheit und ihren alten Verbündeten zu minimieren.
Finduath: Die Schließung des Risses muss die Konsequenz des Treffens sein.
Discipula Nachtheyn: Bann des Risses oder Heilung durch Liedwirken?
Ithron Amae’thariel: Warnt davor sich nur auf das Liedwirken zu verlassen.
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Besichtigung des Kristalls der Arcana
Klerikal lässt sich an dem Kristall nichts feststellen, das hilfreich sein könnte.
Fakten zu dem Kristall: Er unterstützte die Magier bei der Versieglung der Erwachten, um sie vor den Angriffen durch die Schattentiere zu schützen. Von weiteren Wirkungen wurde nicht berichtet.
[img]http://www.zwiegelichter.de/pic/Kristallzeichnung1.png[/img]
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