Zuhause..

Lamira Poynt

Beitrag von Lamira Poynt »

"Kindchen du wirst hier bleiben..deine Seele gehört kaum noch dir. Gib den Kampf auf um dein leben, welches nichts wert ist und bleibe hier..Engelmädchen..ich kenne deine Geschichte..Niemand wird dich je reinen Herzens lieben..Du denkst er liebt dich? Wo war er als es dir schlecht ging?"..

Dunkelheit empfing sie nachdem die Stimme verklang..sang -und klanglos und zurück blieb Leere und Ungewissheit. Sie war in diesem Kaefig und sie kam nicht mehr hinaus. Keiner wusste wo der Schluessel war und sie wurde sich immerer unsicher ob es überhaupt etwas gab wofür es sich zu kämpfen lohnte.
Es war diese verzehrende traurige und böse umgebung die sie zu diesen Gedanken verleitete.
Es kam ihr vor als würde sie niemals woanders gewesen sein und der Traum das Leben war. Der Traum glücklich zu sein, nachdem sie schonmal aus dieser welt entrann..
Sie blickte hinter sich und nahm die flauschigen weißen Fluegel an ihrenSchultern kaum war..wieder waren sie gekommen undhuellten sie in eine schönheit die unverkommen war.
Sie war ein Engel, so wie es ihre Vorherbestimmung war. Immer schon.

Einsam und gebrochen kauerte sie sich auf den Boden..
Lamira Poynt

Beitrag von Lamira Poynt »

Noch immer schien der Schneewittchenschlaf kein Ende zu nehmen. Das bildschöne Mädchen lag beinahe tot auf dem Bett und es schien nichts zu geben was dies zu ändern vermag oder doch?

Lamira war noch immer versunken in die viel zu realen Träume. Die Fluegel die nun aus ihrem Rücken gewachsen sind machten ihr keine Angst sondern sie spührte wie ein Gefühl der Vertrautheit und der Sicherheit durch sie floss.
Doch dieses Gefühl währte nicht lang als sie die Gitter vor sich sah und dahinter den Mann der aussah wie der Teufel persöhnlich..
"Nun bist du bereit deine seele mir zu überlassen und aufzugeben aus diesem Käfig je wieder auszubrechen?
Gib einfach auf..niemand wird dich vermissen...", seine Stimme war fast schrill und sie tat weh in ihren Ohren aber auch im Herzen.
Was war wenn er die Wahrheit sagte, aber nein sie träumte und sie konnte aufwachen wenn sie sich nur stark wehren würde. Es war ein Traum und sie konnte diesen verändern wie sie es wollte.

Sie schuettelte entschlossen den Kopf. Ein feuerblitz durchbohrte sie und einige Traenen fiehlen ihr vor schmerz ueber die Wangen.
Doch keine verletzung, gar nichts und der Mann vor dem Käfig war weg..

und der Käfig?
Lamira Poynt

Träume

Beitrag von Lamira Poynt »

Da waren sie, alle tot. Kein Zeichen wie es geschah, aber sie wusste es ums Herz wurde es ihr eng als sie sie sah Lamiro, Valion, Jan und Alexa.
Sie warf einen traurigen Blick zurück zu dem Mann.
"Du hast ihn umgebracht. Du hast meinen bruder umgebracht"..
Die einzige Reaktion war ein kaltes Lächeln.Sie hörte das Fluestern in ihr kaum, doch es war die Stimme ihres Bruders der doch tot da lag. "Wach auf Lamira, öffne doch bitte deine Augen.."
War es ein Hirngespinst? Sie hatte doch ihre Augen geöffnet und war doch wach oder?
Der Mann zwickte die Augen zusammen als er sie so nachdenklich und zögernd sah.
Alles war nur ein Traum..
sie ging auf den Mann zu und schubbste ihn ein wenig. Er verblasste sogleich und auch wurde sie sofort aus dieser Welt gesogen. Alles verschwomm vor ihren Augen und langsam oeffnete sie die Augen..
Sie war wach?
Lamira Poynt

Harte Realität

Beitrag von Lamira Poynt »

Eng schmiegten sich Holzboden und Holzwand an der wie es schien zerbrochenen zarten Körper der jungen Frau.
Eine dunkle Ecke hatte sie sich ausgesucht, dort wuerde sicher niemals die sonne hinscheinen. Vor Wochen noch war sie die Sonne selbst. Doch die Fassade blieb aber dahinter war sie gebrochen, verloren am Fallen. Die Kräfte ihres Körpers schienen nachzugeben.
Ein paar brotkrumen versuchte sie zu schlucken mit etwas lauwarmen wasser, aber es schien als wehrte sich ihr körper dagegen.
Sie wollte sich ausruhen sie wollte essen und trinken. Aber ihr Herz schrie nach etwas anderem.

Sie fuehlte sích allein.

Die bettrolle entfernte sich immer mehr von ihr wie es schien. Sie wollte einfach nur da sitzen. Ab udn an griff sie Papier und Stift und schrieb einige briefe welche sie dann quer durch den Raum wurf.

Auf einem nahe der Tuer stand:

Lieber Lamiro,
jede Stunde ist die qual doch jede sekunde ist der schmerz. Ohne dich mag mein herz nicht schlagen, ohne dich geht die sonne fuer mich einfach nicht mehr auf. Ein Kind von jungen Jahren schein ich zu sein. Und doch warst du fuer eine wunderschoene Zeit mein.

Mein Leben wollt ich mit dir verbringen.
Dann scheint die zeit zu gerinnen.
Ich liebe dich mehr als je zuvor, es ist als stehe ich vor einem verschlossenem Tor.

Ich kann nicht hinein und will nicht zurueck, will lieber bleiben und warten und hoffen auf mein glueck.
Die Minuten des Wartens werden immer laenger.

Lamira.

sie wollte ihn nicht losschicken. Wie auch, denn es wohnten ein paar meter weiter keine und tauben hatte sie auch keine hier.
So schrieb sie sicher dutzende dieser Briefe.

Ein Fuenkchen Hoffnung hatte sie noch fuer die Liebe.
Und Valion..an ihn gedachte sie nur wenige Gedanken. Sie mochte ihn nur als freund.
Doch selbst das wollte sie noch nicht zugeben. Es wuerde irgendwann die Zeit kommen. sanft streichen die zarten Fingerkuppen ueber die diehlen der Holzwand..
Der Schlaf war zu kurz um daraus Kraft zu gewinnen, denn immer lässt sie ein Alptraum aus diesem so kostbaren Kraftbringer erwachen..

Es schien ein Fluch..
Lamiro Dandreon
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Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Lamiro Dandreon »

Leise schlich er sich ans Haus, es schien alles ruhig... das eine Fenster war offen welches er immer leicht offen lies. Vorsichtig spähte er hinein und betrachtete sie... da lag sie und schlief, wenn auch sehr unruhig. Einen Moment schaute er sie an, teils mitleidig, teils enttäuscht... Leise lies er eine Tasche auf den Boden durch das Fenster sinken. Er sah viele Briefe am Boden liegen, einen versuchte er zu fassen doch ka er nicht dran ohne dass sie wach werden würde, also lies er es. Sobald sie aufwachen würde, würde sie sofort die Tasche sehen welche genau im Lichtschein der Solle liegt und sobald sie hinein schaut, mag sie frisches Obst, Gemüse, Käse, Brot, Fleisch, Fisch und verschiedene Getränke von Wasser über Kuhmilch und Ziegenmilch bis hin zur Bananenmilch vorhinden. Darauf ein Zettel klebend auf den steht:

Bitte denke an meine einzige Bitte.

Lamiro
Lamira Poynt

Beitrag von Lamira Poynt »

Es war als wuerden ihre Lider wie blei sein und nur mit muehe gelang es ihr die augen zu oeffnen. Der erste Gedanke der sie durchflutete war der an Lamiro und ihr blick ging durch das kleine Haus.

Sie sah die Tasche und eine waermende fast schon kraftspendende Welle floss durch ihren schwachen körper.
Sie zog die tasche mit kraftaufwand zu sich in die ecke und dabei fiehl ihr auch das offene Fenster auf und sie musste unweigerlich lächeln.

Er hatte sie nicht vergessen.

Das Essen und trinken gelang ihr nun auch schon besser und sie fuehlte sich nicht mehr so schwach wie einige Tage zuvor.

Aber als sie wieder ihr Verhältniss zu Lamiro bedachte flossen dennoch wieder Traenen und sie griff wieder zu Papier und stift und schrieb zwei Pergamentrollen voll immer nur einen Satz: Ich liebe dich Lamiro.

Diesen langen brief legte sie aufs fensterbrett. Sicherlich hat sie diesen satz an die 200-300 mal geschrieben.
Lange blickte sie auf die kahle Holzwand des kleinen Hauses und dachte nach.
Lamira Poynt

Beitrag von Lamira Poynt »

Ein scheuer Blick und dann das sanfte Laecheln von ihm was ihr Herz aufbluehen ließ.
Noch einige Schritte Platz waren zwischen ihnen und während Lamira sich noch mit der kleinen Andiara unterhielt, war sie immer kurze blicke zu ihm.
Lamiro, großes feuer der Liebe entfachte wieder dieser Blick in ihr. Immer und immer wieder.
Dann waren sie alleine. Es schien als wuerde das Leben um sie herum still stehen. "ich freue mich zu sehen das es dir wieder besser geht..", seine Stimme war so sanft und so liebevoll.
Langsam spuehrte sie wie sein Kopf sich dem ihren naeherte.
Zeitlos waren diese Augenblicke und wie das Meer an die Kueste schwappte vernahm sie kaum. Allein die Bindung dieser zwei Menschen war nun von Bedeutung. Nie wuerde diese Liebe welken, da war sich das noch recht junge Maedchen sicher und so schloss sie ihre Augen um mit ihrem Liebsten in eine gemeinsame zukunft zu sehen..
Lamira Poynt

Beitrag von Lamira Poynt »

Der Blick der kleinen und scheinbar jungen frau glitten durch die kalten Steinhallen..leer waren sie im moment, wohl mal wieder ein Training der Krieger.
Die nun schon ältere Frau von nun 18 Jahren ließ ihren Blick auf der Tuer des Burgherrn ruhen.

Er war nicht bei den Uebungen dabei, wieso auch, er hatte schließlich Offiziere welche dies fuer ihn taten.
Sie sank auf die Bank und ließ die rehbraunen augen ueber die stolzen Banner der Burg Eisenwart streifen. Sie hatte ihre Neutralität niemals aufgegebeb, auch hier nicht.
Sie wusste das, wenn Khazkal dies herausbekommen wuerde ihr sicher ein kleines gelocktes Haar gekruemmt wuerde.

Sie war nicht mehr das kleine unschuldige Maedchen von einst, auch wenn sie es nicht aufgeben wollte. Dieses kindliche Verhalten war schließlich ein Teil von ihr.
Sie schlang dir Arme um die knie und blickte wieder zur tuer, hoffte das sie sich oeffnete und er hinaustrat und sie einfach ohne Worte in die Arme nahm, jedoch je laenger sie da saß um so mehr wurde ihr bewusst das sie teilweise einem Trugbild nachsinnte..

Eins war sicher, sie liebte ihn auf ihre Art und wenn er es nicht wollte, konnte er sie jederzeit fortschicken..es war seine wahl..
Die Gedanken beiseite streichend trat sie leise hinaus um etwas holz zu faellen.
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Malachai Schwarzmourne
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Beitrag von Malachai Schwarzmourne »

Noch ehe sie die Tür zum Ausgang erreichen konnte, trat aus einer dunklen Nische der Schatten der Burg heraus. Er würde nicht von sich behaupten, sie beobachtet zu haben, doch sah er es als seine Pflicht an, jeden Neuankömmling mit misstrauen gegenüber zu treten, selbst wenn er jene Person schon vor seinem Schattendasein kannte.
Er musterte sie eindringlich, so als versuche er, aus ihr lesen zu können.
Nur leicht sind seine Augen zu sehen, während die Kaputze und seine Maske den rest seines Gesichtes verdeckten.
Er stand nur da, reglos, kein Wort sagend und nur blickend auf sie.
Man kann nicht sagen, wieviel Zeit verging, ehe er anfing zu sprechen.
"Du huldigst nicht Alatar, dass sah ich bei der Hochzeit, dein Ekel vor dem Tieropfer, was bei jenen Gläubigern als eine Ehre und Pflicht angesehen wird."
Dann trat er an ihr vorbei, richtung Treppe um hinauf zu steigen. Er setzte seinen ersten Fuß auf die erste Stufe, hielt dann aber inne und schaute leicht zur Seite auf das Geländer.
"Doch glaube mir, nicht alle hier huldigen einen Gott. Die Burg besteht aus Neutralen wie Gottgläubigen. Khazkal weiss das bei mir, er weiss, dass ich die Götter eher verabscheue und akzeptiert dies. Also solltest du dich um irgendetwas sorgen, so mache dir keine Gedanken darüber."
Dann nahm er die nächste Stufe und würde man ihn nicht aufhalten, so würde er jene hinaufsteigen und so aus ihren Blickfeld verschwinden.
Lamira Poynt

Beitrag von Lamira Poynt »

Der Schrecken saß tief..Kurz schien es als würde sogar der Herzschlag gestoppt. Die rehbraunen Augen nun auf der Gestalt Malachais verharrend..Erst als er auf der Treppe war, fand sie die Worte wieder..

" Ich weiß nicht, ich sah noch niemanden der nicht jenem Gott huldigte..",
das Tieropfer..ohja wie sie es verabscheute, wehrlose lebewesen zu toeten, andererseits die huehner im Garten zu erlegen war nicht sonderlich schwer,
hatte sie auch nicht wirklich eine beziehung zu einem Geflügel, wessen beinchen wirklich vorzueglich schmeckten..
Aber es bei einer Hochzeit zu toeten..nieemals..denn eine Hochzeit bedeutete fuer sie leben und nicht tot..

Sie sah auf die schattenartige Gestalt auf der Treppenstufe..
"Direkt ist es nicht das worueber ich mich sorge..", ertoent die noch eher kindliche stimme hell durch die steinernden Hallen.

Sie wuerde es ihm aber sicher nicht auf die Nase binden, das sie sich nicht immer ganz ueber Khazkals Gefuehle sicher war...
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Malachai Schwarzmourne
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Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04

Beitrag von Malachai Schwarzmourne »

Kurz vor der letzten Stufe, hielt er abermals inne, nachdem er ihre Worte vernahm. Er drehte sich nicht um, sondern sprach nur in einem kühlem Tone.
"Dann bin ich der erste, den ihr seht. Denn die Götter spielen nur ein Spiel mit den Menschen zu ihrer Belustigung. Meine treue gehört der Burg, seinen Bewohnern und Khazkal."

Er wollte gerade einen weiteren Schritt tun, als er abermals inne hielt und sprach. Dieses male klang sein Ton aber etwas mitfühlender und fast menschlicher.

"Bei jenen anderen Sorgen wird euch nur einer helfen können. Seit ehrlich und sprecht aus, was ihr auszusprechen habt vor jenem, den es angeht."
Lamira Poynt

Beitrag von Lamira Poynt »

Sie wendete sich ab und rannte zur tuer hiefte jene mit viel muehe auf und rannte dann in den Wald..es ging niemanden etwas an was sie fuehlte..So trat sie in den Wald und vertraute den Wesen dort dies an ohne es auszusprechen..
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