Feliciana Vanwalde hat geschrieben:*Anbei mehrere Seiten in leserlicher, etwas verspielt verschnörkelter Schrift mit dem Griffel verfasst*
Vor Urzeiten:
Quelle: Gesang der Götter - Überliefert:
(...) Dort wo sich Dunkelheit und Stille gefunden hatte, dort weilte Eluive und lauschte dem Nichts. Im Laufe der Zeit formten sich aus ihren Gedanken eine Melodie, die schnell die Stille vertrieb und die Dunkelheit belebte. (...)
Vor sehr, sehr langer Zeit:
Quelle: Bericht über die Inseln der ersten 22 - Ninim
Die 22 Ersten der Eledhrim siedeln auf einer Insel, fernab von Gerimor. Einige der Namen und Berufe der 22 Ersten sind durch ein Relief dem Elfenvolk bekannt.
Vor ca. 1500 Jahren:
Quelle: Bericht über die Inseln der ersten 22 - Ninim
Es gab bereits einen Drachenhüter, Auberlin Wolff von Weißenstein, Ritter von Weißenstein, auf elfisch Bael'vain Numil. Dieser ist auf der Insel der 22 Ersten beigesetzt worden.
Offenbar:
Bekämpften sie dort bereits „das Vergessen".
Quelle: Schreiben vom 02.Goldblatt 262 von Ritter Sigold Aberdan von Riedholt
(nicht belegbar) - In einem Rittergut, nahe der weißen Kreidefelsen die der Region ihren traditionellen Namen geben, befindet sich eine außerordentlich gut bestückte Bibliothek. Selbige befindet sich in einer Halle die, soweit wir zurückforschen konnten, schon immer der "Auberlin-Saal"genannt wurde und wird.
Vor ca. 450 Jahren:
Quelle: Schreiben vom 02.Goldblatt 262 von Ritter Sigold Aberdan von Riedholt
Zusammenlegung aus verschiedenen kleineren Dörfern, Siedlungen sowie zwei Rittergütern durch seine damalige Herzogliche Hoheit zum Freiherrentum „Zum weißen Stein“ (volkstümlich).
Jahr 262:
Sommer 262:
Quelle: Bericht über die Insel der 22 Ersten - Ninim
Elfen reisen zur wiedergefundenen Insel, finden dort mehr über ihre Ahnen heraus (Relief mit teils Namen und Berufen der 22 Ersten). Die Insel war bereits von roten Kristallen durchzogen. Eine Höhle wurde gefunden, die von jenen Kristallen fast verborgen war. Dank dem Faernestor (bei Menschen würde man von Priester sprechen) der Elfen konnten die Kristalle zerschlagen werden. Dadurch Fund des Grabes des Drachenhüters. Dame Helisande hatte von jenem bereits eine Vision und kann darüber mehr berichten.
Aggressive Wesenheiten aus Kristall hinderten daran, allzu lange in der Höhle zu verweilen. Eine Tage konnten die Elfen die Insel untersuchen. Danach musste man fort, die Insel zerbrach und versank „im Meer des Vergessens“.
Überlegung der Elfen:
- Kristalladern auf ganz Gerimor, bzw. der ganze Welt könnten wuchern und sich ausbreiten.
- Sollte das Vergessen Verursacher des Risses sein ider aber jener mit dem im Bunde stehen, sollte die Kunde darüber rasch verbreitet werden.
27. Ashatar 262:
Quelle: Schreiben von Lady Helisande an die Orden der Ritterschaft
Über Hinweise zu Auberlin Wolff von Weißenstein bezüglich Hilfe und Hinweisen zu dem Drachenhüter und Ritter Weißenstein.
02. Goldblatt 262:
Quelle: Antwort auf das Schreiben von Lady Helisande durch Ritter Sigold Aberdan von Riedholt:
Man suchte in den Archiven und ging so gründlich wie möglich dabei lt. Aussage des Ritters vor.
Ein Haus von Weißenstein existiert in der Form demnach nicht mehr. Aber es gibt heute noch ein Freiherrentum, das volkstümlich "am weißen Stein“ genannt wird.
Drei Novizen der Academia Magica Hariolari, haben die Bibliothek und alle Bücher einer genaueren Prüfung der Auberlin Halle unterzogen.
Die Novizen jedoch berichteten davon, dass viele der Bücher in der Bibliothek ein außerordentliches Alter besitzen. Der überwiegend größte Teil davon wurde seit langer Zeit nicht mehr angerührt. Soweit die Novizen es noch verständlich darlegen konnten, handelte es sich um eine Vielzahl von Büchern verschiedenster Themen. Wer immer diese Bibliothek zusammenstellte, trachtete wohl danach sie so umfangreich und vollständig wie es zu jener Zeit möglich war zu gestalten.
Es verschlechterte sich der gesundheitliche Zustand der Novizen während des Studiums einiger der ältesten Bücher deutlich.
Sie litten unter einer Art Gedächtnisverlust. Die Magister der Academia Magica Hariolari gehen davon aus, dass er womöglich von einer Art rötlichem Pulver ausgehen könnte, das einigen der ältesten Bücher anhaftete.
16. Goldblatt 262
Quelle: Schreiben von Helisande von Gipfelsturm an Ritter Sigold Abderdan von Riedhold:
Das erwähnte rote Pulver ist dem Volk der Elfen sehr gut bekannt. Es sind wohl 'Keimlinge' eins roten Kristalles,der unter den richtigen Bedingungen rasant wächst und verheerende Auswirkungen hat.
Die roten Kristalle nähren sich von Wissen, eher Traditionen und Erinnerungen einzelner Personen und ganzer Völker. Man muss sie wegsperren oder mit reiner Harmonie bekämpfen. Es ist eine magische und physische Bekämpfung möglich und nötig.
Sie vermutet, dass Sir Auberlin Wolff von Weißenstein versuchte den Kristallen beizukommen und gegen das Vergessen einen Ort der Erinnerungen zu erschaffen.
Jahr 263:
12. Eisbruch 263
Quelle: Verschiedene Augenzeugenberichte
Vor den Toren Adorans findet ein Zweikampf zwischen dem Alka und dem König statt, in der Folge des übermächtigen Kampfes griffen die Götter selbst, in dem Falle Temora und Alatar mit ein. Am Ende des Kampfes bildeten sich Risse am Firmament, es knackte und die Erde bebte. Stürme kamen auf und wehten noch lang danach ungestüm über die Länger
14. – 24. Eisbruch 263
Quelle: Berichte von Opfern aus dem Archiv des Regiments zu Lichtenthal:
Es wurden vier Berichte festgehalten nach Gesprächen mit den Opfern. Einhellig lann festgestellt werden, dass niemand von diesen etwas gesehen hatte zuvor, zwei allerdings Schritte gehört, dafür sagten alle aus, ein deutliches Gefühl von Angst / Todesangst oder Bedrohung empfunden zu haben. Diese waren danach wie augelaugt und weisen Erinnerungslücken auf, was am Ende passiert ist.
09. Lenzing 263
Quelle: Bericht über den Besuch des Schemens in der Vergessenen Ebene
Eine Gruppe von verschiedenen Menschen reiste in die Vergessene Ebene um den Schemen um Hilfe wegen des Risses anhand von Wissen zu fragen. Trotz der Aussage, dass sein Wissen umfrangreich sei und es weder gerne teile, noch sich soweit möglich nicht in die Belange der Welt einmischen wolle, erklärte er sich für einen Preis bereit, Wissen geben zu wollen.
Dabei wies er darauf hin, dass „es kein Wissen gibt, das sich auf Dauer meinem Zugriff entziehen kann, nicht ein Satz, nicht ein Wort in einem Buch, das sich vor mir verstecken könnte. Was gesprochen wurde, das habe ich gehört. Was geschrieben wurde habe ich gelesen, was gedacht wurde, habe ich gedacht, was getan werden wird, habe ich gesehen!“
Auf die Frage hin, um was für einen Feind es sich handele, womit man es zu tun habe, bzw. wer oder was es ist, antwortete das Wesen, das Wissen darüber sein verloren und er könnte diese Frage nicht beantworten. Eimal was verloren sein, würde nie wiederkehren. Dafür aber bot er sich an, einen Weg zu weisen. Er sagte, man solle sich an die Elfen Eledhrim wenden und sie nach den roten Kristallen fragen, vielleicht würde man so Antworten finden.
14. Lenzing 263
Quelle: Bericht über den Besuch des Elfenvolkes wegen des Hinweises des Schemens
Ein Großteil jener Gruppe, die den Schemen aufgesucht hatte, begab sich zum Volk der Elfen. Dort berichtete man, was sich bei jenem Wesen zugetragen hatte. Das Vergessen, so wurde mitgeteilt, sei der Feind aller Wesen, die Erinnerungen mit sich tragen und ihre Identität und Wissen aus dem Vergangenen ziehen. Es äußert sich daher in roten Kristallen, je mehr Wissen sie entziehen, desto mehr wachsen sie. Das Vergessen ist auch daher kein Wesen, was es nun ist, wurde vergessen. Wenn sich genug Wissen angesammelte habe, entwickeln sich Wesen daraus, wie rote Kristallspinnen und Ähnliches. Die anwesenden Elfen wiesen dabei darauf hin, dass es alte Wesen gäbe, älter als die lebenden Edhil oder Menschen, die uns beistehen könnten, ebenso wie die Götter selbst.
Man wies darauf hin, dass jener Kampf nicht allein bestanden werden kann, sondern nur gemeinsam. Dabei ginge es zum einen um darum, Wissen zu bewahren, körperlich gegen den Feind vorzugehen als auch, nicht zu vergessen. Das Ziel des Feindes sei es, das Nichts herbeizuführen, Auslöschung.
Dennoch zog man in Erwägung, dass auch die Götter von jenem Vergessen betroffen sein, immerhin hätte sonst Phanodain einen derartigen Schwund nicht zugelassen. Die Horte des Wissens sein übrigens bevorzugte Angriffsziele und bedürfen daher eines besonderen Schutzes, ebenso wurde empfohlen, Abschriften des Kernwissens anzufertigen und an andere Orte zu bringen um es zu sichern, wie auch vorgeschlagen, eine ständige Wache der Elfen für den Hort abzustellen.
Im Anschluss ging man zusammen zum Eingang in den, vom Kristall durchwucherte alten Teil der Stadt. Dabei ähnelten in Forum und Bau alles auf der Oberfläche nur entsprechend älter, in den Fenstern der Gebäude war Fels zu sehen, so als sei dieser Teil einfach vom Fels verschlungen worden. In den Gängen, die einst Straßen sein konnten waren bereits rote ausgwachsene Kristalle zu sehen. Jener Ort wurde vor einem Jahr von den Elfen wieder entdeckt und ist der alte Bereich eines Wissensortes gewesen. Weiterhin sagten die Elfen, dass sie oft dort hinab gehen um die Ausbreitung einzudämmen, ein ewiger Kampf, wie sie sagten. Im wertvollen Bereich sollte es auch noch eine Bibliothek geben.
Die Kristalle wirkten zudem noch verführerisch auf den Verstand, anziehend auf den Verstand, je länger mehr man hinsah. Es wurde geraten nicht dem Einfluss zu lauschen und auf keinen Fall dies anzufassen. Überraschend dazu auch für die Elfen griffen mehrere Kristallwesen an und wirkten angriffslustig. Dies wäre neu, vor allem so viele und so schnell. Schnell trat man den Rückzug daher an.
Am Ende wurde dazu erzählt, dass man dort hinunter sollte, aber nur mit entsprechendem Schutz des Geistes und er riet der Gruppe dies bald in Angriff zu nehmen, jedoch nur im Geleit des Elfenvolkes. Herr Tallor vermerkte noch dazu, dass er jenes Gefühl bei den Kristallen bereits einmal in Bajard gespürt hatte, bei der Laterne der Jungfrau im Hafen. Man verständigte sich darauf, sich vorzubereiten und dann gemeinsam jene Gewölbe zu betreten.