Kundgebungen des Reiches

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Adrian Hohenfels

Kundgebungen des Reiches

Beitrag von Adrian Hohenfels »

Herolde reiten aus, die Kunde überall im Reiche zu verkünden und entsprechende Aushänge anzubringen:

Unter dem Strahlen der gütigen Tugendbringerin Temora
und im Namen des Reiches unter Ador I.,
sei dem Volke und dem Adel verkündet, durch den Truchsess Adrian von Hohenfels!

Die gerechte Strafe für seine Verfehlungen, die Rafael Arganta von seinem gräflichen Vater auferlegt wurde, veranlaßte diesen zur Rebellion. Am gestrigen Abend ereignete sich ein bewaffneter Übergriff des Argantaers auf den Truchsess und damit auf die Krone unseres geliebten Kronprinzen Ador I. Für sein Vergehen wurde der vormalige Ritter gefangen genommen und wird nunmehr verhört. Da nicht auszuschließen ist, daß Arganta nur ein Glied in einer weitverzweigten Kette von falschen Freunden und Reichsverrätern ist, ergreift der Truchsess in königlicher Autorität zunächst folgende Maßnahmen:

1. Der Zugang zum Schloß, der zuvor vielen Freunden des Hofes beliebig offen stand, wird eingeschränkt. Nunmehr auf persönliche und ausdrückliche Ladung kann das Schloß betreten werden. Diese Maßnahme dient auch der Sicherheit der ehrbaren Adeligen, falls im Schlosse weitere gedungene Meuchler lauern.

2. Aus besonders vertrauenswürdigen Regimentern der großen Armee unseres glorreichen Königreiches hat der Graf von Hohenfels dem Reich und seiner Person treu ergebene Kämpen nach Varuna beordert. Gewandet in schwarze Umhänge werden diese Streiter als persönliche Leibwache und Reichsinquisitoren an die Spitze der Befehlskette der Garden und Armeen gestellt, ihr Wort gilt gleich dem Wort des Grafen und Truchsesses, der für den König spricht.



Adrian von Hohenfels
rechtmässig ernannter Truchsess des Reiches unter Ador dem Ersten
Oberhaupt der Grafschaft von Hohenfels
Falk Hinrah

Beitrag von Falk Hinrah »

Erst hatte man ihn am Eingang zum Schloss abgewiesen, beinahe hätte er diesen Würmern den Kopf abgeschlagen, wussten sie denn nicht dass er beim Grafen immer willkommen war?
Doch dann wiesen sie ihn auf die Aushänge hin. Das war der Moment an dem die Zweifel begannen.

Ein Angriff auf den Grafen? VON RAFAEL?! Rebellion? Kein freier Zugang? Schwarze Umhänge?

Mit wehendem Umhang drehte Falk sich herum und machte sich auf den Weg heim nach Grimwould. Adrian und Rafael waren noch vor zwei Tagen auf der Feier in Grimwould beste Freunde gewesen. Und ausgerechnet Rafael und Rebellion? LÄCHERLICH! Etwas stimmte da nicht und es wurde Zeit Briefe zu schreiben. Adrian würde ihm eine gute Erklärung geben können. Vielleicht war es wieder so eine Art von Ablenkung von etwas wichtigem und nur Teil eines Plans.
Aber warum hätte Adrian diesen am Samstag nicht erwähnen sollen?
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Malachai Schwarzmourne
Beiträge: 1606
Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04

Beitrag von Malachai Schwarzmourne »

Mit einem lächeln auf den Lippen, welche unter seiner Maske nicht zu sehen sind, stiert der Verhüllte aus einer Schwarzen und dunklen Gasse auf den Reiter, der die Botschaft verkündet.
Gespannt lauscht er den Worten, wie jene, die um den Botschafter stehen und lauschen und mit jedem weiteren Wort erheben sich seine Mundwinkel höher.
Selbst wenn er vom Volke nicht erkannt wird, so steht er im Schutze des Schattens jenes Mauerwerkes, an das er sich angelehnt hat mit verschrenkten Armen.
Es wäre törricht für ihn, sich offen zu zeigen, doch solch Informationen lohnen, zumindest am Tage draussen zu sein.
Der Reiter sprach zu Ende, rollte das Pergament zusammen und ritt weiter seines Weges. Würde man zur Gasse nun schauen, sie wäre leer.
Doch eine leise, kaum vernehmbare Stimme, spricht in fröhlichem Tone.
"Wenn man Sie nicht selbst besiegen kann, sorgt man dafür, dass Sie es selbst tun und sich von innen heraus zerfressen.
Meinen Respekt an jene, die das Vollführt haben."

Dann ein leiser werdendes Lachen.
Antarian von Weylenstein

Beitrag von Antarian von Weylenstein »

"Absurd! Verrückt, was ein UNFUG!" Waren die ersten Gedanken von Antarian. Eben noch lachend, vergnügt mit seiner Verlobten spielchen treibend. Antoris noch sehend wie er sich schützend über seinen Hund gebeugt. Dann der Bote zu Pferd. Überreichte dem Ratsmitglied ein Amtliches Schreiben. Alle Gesichtszüge entgleideten Antarian. Rafael der beste bekannte freund von Adrian ein Verräter? Und wer waren diese Verräter? Er streifte Kleidung und Schwertscheide über. Erklärte seiner Verlobten einige Worte und Eilte nach Varuna. In der Hoffnung, dem Rat von Varuna werden noch mehr Informationen mitgeteilt, als dieses Schreiben in seinen Händen.
Ronya Sotan

Beitrag von Ronya Sotan »

Verwirrung erfasste Ronya als sie die schreiben sah.
" War es jetzt auch hier soweit das Freunde und jene die das selbe Ziel verfolgten sich einander misstrauten ?
Würde das Reich sich bald nicht mehr von Rahal unterscheiden, wo jeder dem anderen misstraut ? "
Murmelt sie und machte sich auf den Weg nach Lameriast.
Es galt die Augen offen zu halten und sich beim kleinsten Anzeichen dafür, das dies alles Auswirkungen auf Lameriast haben könnte , die nötigen Vorkehrungen zu treffen.
Thelor von Reensdorf

Beitrag von Thelor von Reensdorf »

Thelor saß mit Delarus in der Tarverne , beim gemeinsamen Mahl, als das Horn des Boten am Marktplatz ertöhnte.
Schnell liefen die beiden in den Garten der Schenke, von wo aus sie den Boten gut hörten.

Laut las er mehrmals die Zeilen vor und schlug schließlich eines der Pergamente an ein Brett am Markt.

Nachdem sich der Andrang gelegt hatte, gingen Delarus und Thelor zu dem Ansschlag ihn genaustens selber lesen.

Bei beiden zeichnete sich der Zweifel an den Geschriebenden zeilen im Gesichte ab.

Nun Eilten sich beide zur Feste der Allianz wo die beiden sich nun Ausgibig über den boten unterhielten.

"Aber nicht Rafael", Thelor wuste wie sehr er sich mit Adrian verstand, auch hatte rafael die Gesammte Allianz vor den grafen geführt, ihm eine Gelöbniss an das Reich abnehmend.
"Nein Rafael hatte weder seine Treu zur Allianz noch zum grafen gebrochen".
Irgendetwas stimmte nicht.
Sogleich setzte Thelor dann einen Brief auf, als Delarus gegangen war.


>>Sehr Geehrter Graf Adrian zu Hohenfels

Temoras Schützender und Allgegenwärtiger Segen mit euch.

Wie euer Bote berichtete, so habt ihr Sir Rafael Arganta in gewahrsam genommen.
Da die Allianz gerne genaueres zum Vorfall mit Herrn Arganta erfahren möchte, so bitte ich um ein Treffen, damit ich danach der Allianz weiterberichten kann, was ihr mir über jenen Vorfall dalegt.

Mit Hochachtungsvollen grüßen

*unterzeichnet*

Thelor Dravan
*Schwert der Allianz*


Ein Bote bringt dieses Schreiben direckt zu den Wächtern am Tor und Reicht es oihnen zum weiterleiten der Nachricht.
Zuletzt geändert von Thelor von Reensdorf am Montag 25. September 2006, 18:25, insgesamt 1-mal geändert.
Ariana von Wolfenfels

Beitrag von Ariana von Wolfenfels »

Auf dem Weg zurück zur Herberge ließ eine Ansammlung von Menschen und das stetig anschwellende Gemurmel ihre Schritte langsamer werden. Ein Blick auf den Herold, und in ihrer Magengrube breitete sich ein flaues Gefühl aus. Was gab es nun wieder an Hiobsbotschaften zu verkünden? Als wäre es nicht genug was die Grafschaft in den letzten Monaten erschüttert hatte, nicht endlich an der Zeit ein wenig Ruhe einkehren zu lassen.

Als die Worte verklungen waren, war das flaue Gefühl derart angeschwollen das sie sich am liebsten übergeben hätte. Sire Arganta ein Rebell? Ein Angriff auf den Grafen selbst? Hatte sich diese Geschichte mit seiner Besessenheit widerholt, sollte Yovita mit ihren Zweifeln an seiner Person recht behalten? Aber nein. Cathal hatte doch erst vor wenigen Tagen mit ihm gesprochen, ihm den Rücken ob dieser leidigen Streitigkeit mit seinem Vater gestärkt. Das Schloß abzuriegeln erschien ihr, wenn es denn wahr sein sollte, als sinnvolle Maßnahme.
Doch was sollte man von den Kämpen halten, von "Reichsinquisitoren"?

Der Titel ließ die Übelkeit nur noch weiter ansteigen, und sie eilte mit raschen Schritten fort, den Platz und das aufgeregte Gemurmel hinter sich lassend. War die Hexenjagd nun auf die Garde, die Ritter und den Adel ausgedehnt worden?
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Quarius Lore
Beiträge: 73
Registriert: Montag 31. Dezember 2007, 03:38

Beitrag von Quarius Lore »

Noch bevor er eine Antowortnote bekam hoerte er von der Gefangennahme Rafael´s...welch ein schmarn...dachte er sich...

Rafael wuerde niemals einfach so auf seinen besten Freund losgehen....das kann nicht sein....
Zuerst sollte er das Ratsmitglied Antarian de Dynal aufuschen, bevor er mit schnellen Schritten gen Schloss trat...
Die Augen der Göttin liegt auf uns allen...
Florence Stolzenfels

Beitrag von Florence Stolzenfels »

Fassungslos laß sie erst einen der Aushänge in Varuna, um die Botschaft dann noch eimal von einem der Herolde hören zu müßen. Im ersten Moment musste sie lachen - einfach lachen. Das ganze war so absurd. Doch schnell verging ihr das Lachen, auch wenn es nicht wahr sein konnte, dafür kannte sie Rafael nun wirklich gut genug oder aber, sie vertraute hier einfach auf Feli, sie war schon immer eine gute Menschenkennerin gewesen. Als ihr dann endlich dämmerte, was das zu bedeuten hatte, wurde sie blaß um die Nase. Gefangen und verhört sollte er werden? Sie musste zu Feli, musste ihr beistehen. Sie wartete den halben Tag in der Gegend ihres neuen zu Hauses, doch Feli kam nicht. Sie machte sich auf den Weg zu ihrer Residenz in Varuna, doch auch hier machte es nicht den Anschein, als wäre Feli dort gewesen. Wo war sie dann? Doch nicht etwa im Schloß? Was hatte Feli vor ihrem Streit noch zu ihr gesagt? Sie würde des öfteren dort verweilen - aber - war es denn noch sicher für Feli dort und was ist nur in den Grafen gefahren? War ihm der tiefländische Met nicht bekommen? Sie verstand es nicht... sie ritt nach Hause, nach Hause zu Val, sie musste unbedingt mit ihm sprechen. Vielleicht konnte er erfahren, was sich im Schloß tat. Ja, er war ein Verbannter, doch vertraute sie darauf, dass es sie in dieser Sache nicht im Stich ließ.
Alliestra de Mervis

Beitrag von Alliestra de Mervis »

Verwundert liesst sie die Aushänge und kann gar nicht glauben was da steht. Unser Sire soll den Grafen angegriffen haben?
Entsetzt hält sie sich die hand an die Brust und schüttelt ungläubig den Kopf.
Wie ist das nur möglich. Ich hoffe seiner Hoheit ist nichts passiert murmelt sie vor sich hin als ihr Blick stockt. Leibwächter in schwarzem Umhang? Ihr blick wird kritisch Wenn das mal mit rechten dingen zugeht
Man sieht sie dann wohl nur noch richtung Schloss davon eilen
Letast

Beitrag von Letast »

ein in schwarz gekleideter betritt die halle des turms von rahal und überreicht einen der wachhabenden soldaten ein pergament mit der anweisung es wortlos letast zu übergeben

der wachsoldat wendet sich wortlos der eisenen türe zu und eilt dann einige schritte die treppe in denn zweiten stock hoch ehe er vor letast auf ein knie geht und mit kräzender stimme zu sprechen beginnt

erhabener .. dies wurde für euch abgegeben

der wachsoldat legt das pergament vorsichtig auf denn tisch und verschwindet wieder ehe letast seinen blick leicht im schummrigen licht des turmes hebt und auf das pergament blickt ehe er mit der rechten hand nach dem pergament greift und es näher an sich heranzieht und seine augen beginnen über die zeilen zu huschen

im dunklen so wären ein anderer anwesend würde man die rot glühenden augen des ahads sehen der sich dann langsam in seinem sessel zurückfallen lässt und mit einem breiten lächeln mit sich selbst zu sprechen beginnt

jetzt bringen sie sich gegenseitig um ... doch .. wer sind die schwarzen vermummten ...

ehe er nach dem becher wein auf dem tisch greift und davon einen kleinen schluck nimmt und sich seine stirn in falten legen beginnt

der graf... denn anderen eingesperrt..... endweter spielt da ihm jemand übel mit... oder er hat nun komplett denn verstand verloren ....

nun ja .. mir soll es recht sein ... so kann ich mich in der aufregung die nun sicher in varuna herrscht um .... eine andere angelegenheit kümmern

langsam schiebt letast das pergament wieder zur zeite ehe er sich die anderen berichte des tages durchzulesen beginnt
Serendo Radil

Beitrag von Serendo Radil »

Nachdenklich saß er am Lagerfeuer der Gefährinnen und lauschte den Worten Ronyas.
Kurz zuvor wurde er eingeladen von Quarius ihm zu folgen. Doch er lehnte ab.
So erfuhr er von ihr was in Varuna Vorzugehen scheint.
Ein Graf der sich versteckt. Schwarze Roben in der Stadt des Licht.
Gar das Wort Scharfrichter fiel.
Man konnte sich gut zusammenreimen, welche Folgen es haben würde, wenn Varuna uneins würde.
Sieht man in Bajard nicht schon genug Schergen des Panthers.

Serendo würde wohl nun mit offeneren Augen und Ohren, als sonst, umher ziehen.
Auch einen alten Freund gedenkt er nun Aufzusuchen.
Leise erhellte sich nun eine Stimme in ihm: Ist nun wohl langsam die Zeit vorangeschritten um sich doch einer Seite zuzuwenden...

Bedacht und ruhig wird er wohl seine nächsten Wege gehen....
Dalana D´Ron

Beitrag von Dalana D´Ron »

Auf Knien rutschte die Schuetzin durch die Beete des Klosters und kaempfte, einen wohl nie endenden Kampf mit diesem verflixten Unkraut, als ein Bediensteter des Klosters zu ihr eilte.
„Lady Dalana….Lady Dalana, ich weiss das ihr derzeit nicht sehr gut zu Sire Rafael steht aber ich denke ihr solltet dennoch erfahren was ich so eben gehoert habe.“ Dalana hob ihren Kopf dem Manne entgegen und ein knappes Nicken zeigte ihn, dass er fortfahren solle.
Was sie darauf hin hoerte hinterließ einen unglaeubigen und verwirrten Blick auf ihren Zuegen.

Das waere ja dann schon der dritte Versuch den Rafael unternimmt, so langsam sollte er doch mittlerweile begriffen haben. Auch wenn sie im Moment nicht wirklich gut auf ihn zu sprechen war, wusste sie doch dass da irgendwas nicht mit rechten Dingen zuging. Sie kannte ihn Jahre, wohl schon laenger als irgendwer anders. Sie hatte Sachen mit ihn durch gemacht, wovon viele nichts wussten. Dal war wohl einige der wenigen die in Rafael hinein schauen konnte. Sie glaubte nicht recht an dem was ihm vorgeworfen wurde. Allmaehlich fragte sie sich selbst ob es so gut war das sie weiterhin im Kloster verweilte, aber sie fuehlte sich hier geborgen und fast zuhause. „ Ich danke euch und wenn es machbar ist bitte haltet mich auf den laufenden was diese Sache anbelangt.“

Auch wenn sie Rafael am liebsten den Hals umdrehen wuerde hielt sie in dieser Angelegenheit zu ihm, seine Freunde standen bei ihm ueber alles. Dann schlug sie mit der kleinen Hacke weiterhin auf das Unkraut ein und ueberlegte was nun ihr weiterer Schritt sein sollte.
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