Einige Fragen stehen noch offen, aber irgendwie habe ich zur Zeit nicht den Kopf dafür, um überhaupt darüber nachzudenken.
Bei dem vorletzten Unterricht habe ich das schon gemerkt das ich nicht bei der Sache war. Ich habe die Antwort natürlich auf der Zunge liegen gehabt, aber ich konnte sie trotzdem nicht beantworten, weil es schon wieder Zeit war darüber nachzudenken, wie ist das Leben als Edle? Verhalte ich mich nicht richtig? Oder tue ich zu wenig dafür? Weil ich mich mit meiner Ausbildung beschäftige und viel im Dienst bin?
Ich habe mir aber selbst jedoch ein Ziel nach dem anderen gesetzt.
Erst die Ausbildung absolvieren dann sollte ich darüber nachdenken was auf mich zukommt.
Und ich bin sehr dankbar das ich dafür viel Unterstützung bekomme, vor allem meiner Ausbilderin das sie viel Geduld mit mir hat und immer eine Antwort Parat hat.
Und dass ich auch zu ihr jeder Zeit kommen kann sollte ich Probleme bekommen.
Aufjedenfall ist mein nächstes Ziel für sie was besonderes finden, als dank für ihre Unterstützung und das sie diese Mühen mit mir nicht scheut.
Das wird eine Herausforderung, weil ich weiß das sie schon alles hat was sie braucht.
Vielleicht sollte ich mal das Elfenvolk besuchen.
Aber komme ich mal zum nächsten Unterricht.
Ich kann mich noch wage daran erinnern, dass ich diese Lerneinheit schon einmal genießen durfte. Aber es schadet nicht, frischt auf und festigt mich auf dem Weg.
Daher war es wichtig einen guten Schreiner zu finden und ich war erleichtert das Herr Tarik Zeit dafür fand und uns über Holzarten und deren Anwendungen aufklären konnte.
So konnte ich auch mal wieder diese Unterrichtsstunde hinter mich lassen und meine Notizen neu sortieren. Wer weiß? Vielleicht bekomme ich ja irgendwann selbst ein Schüler, dem ich das dann geben kann?
Ich hoffe ich werde nicht zu streng!
Aber wo ich gerade von Notizen spreche, wo sind eigentlich die alten Schriften die er mir damals gemacht hat? Verdammt! Diese Ordnung vermisse ich.
Auch wenn ich meist gemeckert habe zu meinem Drang diese aufrechtzuerhalten, sollte ich wieder daran anknüpfen.
Notiz:
Birken: Sehr schnellwachsend, nach etwa 5 Jahren bis zu 8 Metern hoch, ausgewachsen bis 30 Meter, vereinzelt bis zu 160 Jahre alt.
Verwendung: Durch alchemistische Vorgänge eine Art Pech herzustellen, verwendbar in Arzneien und als Leimersatz, Gebrauchsgegenstände, oftmals auch Pfeilschäfte, als Feuerholz ist es brauchbar aber bei weitem nicht das Beste, gut für Furniere, Schnitzereien, keine Baugerüste oder Belagerungsmaschinen!
Beschaffenheit: Nicht sehr hart und beständig, nicht sehr verwindungssteif
Weidenholz: Unterschieden zwischen Zwergsträuchern, größeren Sträuchern und Bäumen, zwischen 3 cm und bis zu 35 Meter Höhe, sehr schnellwüchsig, aber meist sehr kurzlebig, wachsen bevorzugt in Uferbereichen oder Feuchtgebieten
Verwendung: Oftmals zur Befestigung von Uferwällen gepflanzt, eignet sich recht gut zur Pfeilherstellung, windet sich im Flug, passt sich Gegebenheiten an, für Bogenbau etwas zu weich, Weidenruten gut zur Herstellung von Körben oder Reitgerten gut, hauptsächlich für Möbelherstellung geeignet
Zeder: Zweigeschlechtlich (weibliche und männliche Zapfen für Fortpflanzung ohne zweiten Baum), halten ihre Blätter, im Gegensatz zu Laubbäumen, bis zu 6 Jahre bevor sie sie abwerfen, Zedernholz enthält Öle, die Motten fernhalten kann.
Verwendung: Bögen, mehr ein reines Möbelholz, Zedernöl neuerdings für Herstellung von Duftwässern interessant.
Zypresse: Hierzulande recht selten, immergrün, sowohl als Bäume, wie auch als Sträucher wachsen, wachsen recht schnell, sehr hartes und dichtfaseriges Holz,
Verwendung: Werden in Strauchform gern zum Windschutz angepflanzt, auf Friedhöfen als Grabbepflanzung, ihr Öl fördert die Wundheilung und wirkt auch krampflösend, gut für Belagerungsmaschinen, Möbel, Instrumente, Bogenbau (Kompositbogen mithilfe von Dämonenknochen)
Eiche: Sehr hartes Holz, über 1000 Jahre alt möglich, Stammumfang bis 10 Metern, bis 45 Meter hoch, normal um 160 Jahre alt
Verwendung: Kompositbogen (siehe Zypresse!), gutes Bauholz, gutes Feuerholz, schlecht für Pfeilherstellung, weil zu fest, geeignet zur Fässer Herstellung.
Walnussbaum: Um die 15-25 Meter hoch, bis zu 150 Jahren, Früchte/Kerne sehr wohlschmeckend,
Verwendung: Fruchthüllen können von Schneidern für Färbung von Kleidern und Stoffen verwendet werden, edle Möbel, Furnier, Bögen mit recht viel Durchschlag, zum Teil im Schiffbau verwendet.
Mahagoni: Teuerstes und dunkelste Holz, härteste Holzart, an wenigen Orten zu finden, sehr gefragt, höchstens bis zu 18 Meter hoch, Stammumfang von 40-80 cm, wachsen sehr langsam (bedingt Festigkeit, Dichte und Höhe des Holzes)
Verwendung: Instrumentenbau, Schiffsbau (Kapitänskabinen, sehr der Witterung ausgesetzte Schiffselemente), Möbelbau, Doppelbogen.
Diese aufgelisteten Notizen halten Stichpunktartig fest, so dass ich immer mal wieder einen Blick auf diese werfen kann. Sollte ich einmal einen Schüler in Zukunft an meiner Seite wissen, sollte dies mehr als ausreichend sein.
Ich freue mich auf die nächste Lerneinheit und auf die Erfahrungen welche ich niederschreiben werde. Doch verlieren darf ich diese Blätter nicht mehr!