„Vaters Zorn, Junglethoryxae Anwa’qulae!
Hier wie von euch aufgegeben der Unterschied zwischen dem was die Menschlinge im Osten Demut definieren und dem was wir als Ehrfurcht ansehen.
Zunächst die Definition der Ostlinge zur Demut:
Demut: Die demütige Seele hat das wichtigste Verständnis erhalten, das eine Seele bekommen kann: Das Verständnis seiner eigenen Grenzen, und das sie in keinem Fall besser ist als die anderen, die sie umgeben. Die demütige Seele ist sich immer bewusst, dass der Eindruck, den sie von der Welt hat niemals vollständig ist. Sie wird sich diesem Verständnis entsprechend verhalten und wird vorsichtig sein bevor sie entscheidet irgendeine Verwendung ihres Wissens in Betracht zu ziehen, da sie weiss das dieses nicht korrekt sein könnte. Die demütige Seele hört immer auf ihren Verstand um ihre Eindrücke von der Welt zu komplettieren und sie sucht niemals Ruhm oder Reichtum, weil sie verstanden hat das diese Dinge nicht glücklich machen. Der Suchende, dem Liebe, Mut und Wahrheit fehlen, sät den Samen des Stolzes, der zur Pflanze des Hochmuts heranwächst. Die Demut ist die sanfte Brise, die den Samen von Anmassung und Unzufriedenheit hinfortweht. Willst du den Weg der Demut gehen, so erkenne dich selbst und finde den Stolz in dir. Halte diesen unter Kontrolle, so dass er niemals zu Hochmut heranwächst und deine Seele für die Demut verdirbt.
Weiters die unsere Definition zu Ehrfurcht:
Ehrfurcht setzt sich zusammen aus den Worten Ehre und Furcht. Sie bedeutet also soviel wie, Ehre jene, welche du fürchten musst und ihr müsst jene fürchten welche mächtiger sind als ihr. Ehrfurcht Vater gegenüber, dem Ersten seiner Gebote. Dir zu dienen heißt Ehrfurcht zu lernen, um nicht im falschen Hochmut den Sinn unseres Strebens aus den Augen zu verlieren.
Ehrfurcht denen gegenüber, die in der Hierarchie über einem stehen und somit mehr Macht haben. Die Ehrfurcht dient in erster Linie zur Absicherung und Festigung des Gefüges. Für den Gläubigen bedeutet das, die genaue Rangabfolge zu verinnerlichen, damit er stets vor Augen hat, wer ihm vorgesetzt und wer ihm untergeben ist. Den Höheren und ihrem Entscheid begegnet der ehrfürchtige Diener mit einem Maß an Respekt und Achtung entsprechend der Ranghöhe des Vorangestellten, dabei empfindet er vor allem Ehrfurcht vor den Weisungen und Befehlen des Vorgesetzten In dem Wissen, dass es die Forderung und der Wille Vaters selbst ist, der begonnen mit dem höchsten Vertreter auf Erden, dem Alka, durch die Ordnung herab wandert und in Folge dieses Prozesses auch die Niedersten seiner Hierarche erreicht. Sofern es dadurch erforderlich ist. Dadurch wird verhindert, dass der Einzelne in falscher Überheblichkeit Anweisungen missachtet, aus der Reihe schlägt und damit dem Werk Vaters schadet und sein festes Gefüge gefährdet."
Sollte diesen Worten etwas zuzufügen sein oder gar falsch sein so lasst es mich wissen.
Vaters Wille leitet uns!
*fein säuberlich ziert seine Unterschrift das Ende*
*Jenes Pergament wird sauber versiegelt ehe er es zusammenrollt und am Tempel gut sichtbar für Anwa'qulae hinterlassen*