Ein Bote überbringt ein versiegeltes Schreiben zum Rathaus in Berchgard
Den lichten Göttern zum Grusse
Mein Name ist Melia Salberg und ich verweile seid einer ganzen Zeit nun schon auf Gerimor bei meiner Familie.
Derzeit erlerne ich das Handwerk des Feinschmiedens und möchte mich mit jenem im Reich niederlassen um mein täglich Brot damit zu verdienen.
Da es mir die Stadt Berchgard mit seiner Schönheit und der gut gelegenen Mine angetan hat, möchte ich mich dort ansiedeln so ihr erlaubt.
Bitte lasst mir doch einen Termin zukommen so es eure Zeit zulässt, wo ich mein Anliegen im näheren beschreiben kann.
Euch seien hiermit zwei Terminvorschläge für das noch Aufnahmegespräch in die Bürgerschaft Lichtenthals ausgewiesen.
15. Lenzing 262 eine Viertelstunde nach der neunten Abendstunde.
16. Lenzing 262 eine Viertelstunde nach der achten Abenstunde.
Sollte Euch keiner der Termine pässlich sein, so erbitte ich drei Terminvorschläge von Eurer Seite. Für das Gespräch macht Euch kundig über Gesetze, Etikette, Reich und Glauben.
Der Herrin zum Gruß Eure Hochwohlgeboren von Gipfelsturm,
Gern würde ich Euren Vorschlag für den 15. Lenzing 262 eine Viertelstunde nach der neunten Abendstunde in Anspruch nehmen und danke Euch sehr dafür.
Da ich gerade 17 Lenzen alt bin, würde ich gern, so Ihr dies gestattet, meinen Vetter, seine Gnaden Zahrak Salberg, als stellvertretendes Oberhaupt der Familie als Begleitung mitbringen.
*Bevor er sich zum Klostertermin begab, hatte er Melia noch mal gefragt, ob die Baronin vielleicht in der Zwischenzeit mal geantwortet hätte. Da dem nicht so ist laut seiner Cousine, wird er sich wohl darauf einstellen, erst mal mit zu gehen und dann zu sehen, wie die Baronin reagiert.*
Als hätte die Baronin es geahnt, eilt noch ein Bote zum Fräulein Salberg herbei und bestätigt nicht nur den Termin, sondern bietet auch noch an früher zu beginnen. Hochwohlgeboren stünde bereits ab halb neun zur Verfüfung. Sollte die Vorverlegung wegen der Verpflichtungen Seiner Gnaden nicht möglich sein, so würde die ursprüngliche Uhrzeit in jedem Falle Bestand haben.
*Nachdem der Bote für seinen Dienst bezahlt wurde, machte er sich auf den Weg zur Baronin um ihr mit zu teilen, das seine Gnaden und Fräulein Salberg zur 20ten und einer halben Abendstunde da sein werden*