Ein versiegeltes Schreiben an Elegida Bagosch

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Auriane Treuwind
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Ein versiegeltes Schreiben an Elegida Bagosch

Beitrag von Auriane Treuwind »

*Mit einem gewissen Seufzen ergreift die junge Frau kurz nach dem Gespräch die Feder und ein wenig Pergament, um das Schreiben aufzusetzen. Von allen Möglichkeiten hatte sie dies erst nicht in Erwägung ziehen können, da es ihr nicht bewusst war und schließlich hatte sie es eigentlich nicht tun wollen, um nicht noch mehr darin zu verstricken. Manche Dinge aber ließen sich einfach nicht verstecken und eine billige Ausrede würde schnell erkannt werden. Nun ist also schlicht der Brief, den der Bote der Elegida überbringen wird. Das Siegel ist ein einfacher Wachsklecks, der keine Rückschlüsse darauf zulässt, woher das Schreiben stammt. Auch steht kein Name drauf, doch der Bote wird darauf beharren, dass jener für sie gedacht ist. Öffnet die Elegida das Schreiben, so werden ihr allerdings womöglich vertraute Buchstaben erscheinen.*

Der Herr mit Euch, Elegida Bagosch.

Elegida Mittgenstein bat mich, mich mit einem etwas heiklen Anliegen an Euch zu wenden, da es Ihr aus bekannten Gründen nicht möglich ist, mich in dieser Angelegenheit zu unterstützen. Daher möchte ich Euch respektvoll um einen Termin bitten, an dem ich bei Euch vorstellig werden darf.

Mein Dank soll Euch im Voraus gewiss sein.


Möge Er Euch stets leiten!

Auriane
Kysira Bagosch

Beitrag von Kysira Bagosch »

Die dunkelblauen Augen wandern ein paar Mal über die Zeilen, dann legt sie das Schriftstück auf dem Tisch ab und fokussiert einen anderen, leeren, Bogen Pergament.
Während die Feder einige fein geschwungene Lienien auf den Bogen aufbrachte, die sich zu Worten formten, blieben ihre Gedanken an dem ersten Schriftstück. Das Auriane sich an sie statt Gabriella wandte war ungewöhnlich, das ihre Schwester sie sogar schickte machte die "heikle Angelegenheit" zu etwas, das ihre Neugierde weckte.
Am Ende bekommt Auriane ein Schreiben zurück gesand.



Seinen Segen mit euch, Auriane

Wir können uns gern am morgigen Tage zum Mittag oder frühen Nachmittag treffen. Ansonsten kann ich euch erst wieder etwas Zeit an den Abenden des Wochenlaufs, dem zweiten, dritten oder vierten Tag anbieten.

Kysira

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Auriane Treuwind
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Beitrag von Auriane Treuwind »

*Ihre Augen huschten über die Zeilen entlang und verweilten schließlich am Schluss des Briefes. Sich wie so oft die Nasenspitze kratzend, während ihre Gedanken arbeiteten, grübelte sie durchaus eine Zeit lang nach. Beim besten Willen konnte sie keine Parallelen finden, seit Monden schon nicht. Was nur übersah sie? Oder wollte sie es übersehen? Schnaubend über die eigene Unfähigkeit, nichtsdestotrotz erleichtert über die Antwort, verfasst sie ein weitered Schreiben, in dem sie anfragen lässt, wo sie die Elegida aufsuchen dürfe am zweiten Tage des kommenden Wochenlaufes.*
Zuletzt geändert von Auriane Treuwind am Samstag 2. März 2019, 19:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Auriane Treuwind
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Beitrag von Auriane Treuwind »

*Nachdem die letzte Sitzung als auch der Tempeltermin stattgefunden hat, wird die junge Frau einen Boten zur Elegida Bagosch entsenden, der sie einerseits über den angetretenen Tempeltermin informiert als auch höflich anfragen wird, wann wohl die nächste Sitzung stattfinden dürfe...*
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Auriane Treuwind
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Beitrag von Auriane Treuwind »

*Besorgt war sie, die junge Frau. War etwas passiert? Hatte sie etwas gefunden, dessen sie sich selber nicht einmal bewusst war? Fragen über Fragen gesellten sich langsam zu denen, die sie umtrieben, zu den Sorgen und den Gedanken, den Eindrücken, die ihr keine Ruhe ließen... wieder einmal. Vermutlich würde die Elegida sich genau jetzt wundern, wieviel da in einem Geist überhaupt vor sich gehen konnte, nachdem sie eine sehr zutreffende Beobachtung das letzte Mal machen konnte. Sie musste aber gestehen, dass sie in diesem Moment froh war, ihre Gedanken für sich behalten zu können, auch wenn sie um die Verschwiegenheit von Kysira wusste. Und müde war sie dieser Tage, sehr sogar, aber auf andere Art und Weise. Und so zog sie sich in den Abendstunden schließlich Pergament und Tinte hervor, um einige saubere Zeilen aufzusetzen.*

Der All-Eine mit Euch, Elegida Bagosch,

ich hoffe, es ist Euch und Eurer Tochter gut ergangen. Auch in Düstersee hat sich derweil so einiges getan oder geregt. Ebenso regt sich meine Unruhe, meine Tätigkeiten im Hort nur eingeschränkt ausüben zu können und die Unwissenheit darüber, wie meine Angelegenheit geendet hat. Daher würde ich Euch respektvoll um einen weiteren Termin bitten wollen, an dem wir zusammenkommen können. Mein Dank soll Euch im Voraus erreichen.


Möge Er Euch stets leiten,

Auriane
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