An die Statthalterinnen und Hauptmann Bruchsteig

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Eric Breckner
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Registriert: Samstag 8. Dezember 2018, 19:09

An die Statthalterinnen und Hauptmann Bruchsteig

Beitrag von Eric Breckner »

*Dieses Schreiben wird jeweils an die Statthalterin Crain, Statthalterin Drugar und Hauptmann Bruchsteig gesandt. Jede Person bekommt ein eigenes Schreiben nebst den beiden beigefügten Schriftstücken*

Seinen Segen {entsprechende Anrede},

ich habe den Vorfall "Distel" mit den so genannten "Madenwurt" genauer überprüft und stelle euch hiermit die von mir bisher gesammelten Informationen zur Verfügung. Ich hoffe, das diese bei dem weiteren Vorgehen gegen diese Wesen hilfreich sein kann.

gez.

Bild



*Dem Brief beiligend findet man die Anlagen "Vorfall: Distel" und "Bericht: Madenwurt"*
Vorfall “Distel”

Der Vorfall ereignete sich kurz nachdem das Rashar-Kind RashNirr von den Wesen entführt und wieder aufgetaucht ist. Statthalterin Crain schickte das Kind namens Distel los um die Heilerin Lille zu holen damit sie RashNirrs Verletzungen behandeln könnte. In der Nähe des Strandes zwischen Rakun und Düstersee wackelte um Distel herum die Erde. Das Wackeln schien Distel zu verfolgen. Distel stolperte und fiel in den Schnee, als dann auf einmal diese Wesen aus dem Boden brachen und direkt Distels Beine ergriffen.

Als Distel sich mit einem Dolch wehren wollte, hat das Wesen Distels Hand mitsamt des Dolches in eine Art Schleim gehüllt und den Dolch irgendwie entwendet. Daraufhin wurde Distel in die Erde gezogen. Das Kind wurde eine längere Zeit durch eine Art engen Tunnel gezogen. Sie gab an, dass sie sich zuerst gegen das Ziehen wehrte, aber je mehr sie dies tat, desto schlimmer stieß sie an die Tunnelwände. Als sie sich dann still verhielt und “klein machte” war es nach ihrer Aussage nicht mehr so schlimm.

Irgendwann sind die Wesen mit Distel in der Letharenmine bei Grenzwarth angekommen. Die Wesen ließen von Distel ab, wobei das Kind noch kurz eine Berührung mit einem Tentakel spürte, und krochen schließlich weg. Die Wesen fiebten offenbar dabei miteinander. Distel gab noch an, dass sie noch Grabgeräusche hörte.

Distel suchte dann den Ausgang und lief in Richtung des Strandes zurück.

Wir haben uns mit einer vierköpfigen Gruppe plus Distel aufgemacht um die Mine zu untersuchen. Wir fanden das Austrittsloch in der Mine, konnten jedoch nichts besonderes feststellen. Es war kein Wesen mehr dort. Die Rashar MhaRashKal entnahm dem Loch eine Bodenprobe.

In der Nähe des Strandes von Düstersee habe ich bei einer kleinen Hausruine ähnliche Erdlöcher gefunden - vermutlich wurde Distel durch diese Löcher entführt.
Bericht: Madenwurt

Die Madenwurt werden als vielförmige Kreaturen mit Tentakeln beschrieben. Nach den bisherigen Aussagen scheinen sie komplett aus einer schleimigen Substanz zu bestehen, da sie die Körperteile und Waffen ihrer Opfer in sich aufnehmen können. Ob sich diese Tatsache aber auf den gesamten Körper oder nur auf wenige Teile bezieht ist bislang unklar.

Diese Wesen verfolgen ihre Opfer durch die Erde. Dabei nehmen sie wohl die Schritte ihrer Beute irgendwie durch die Erde wahr. Ist das Opfer isoliert, so brechen die Madenwurt aus der Erde hervor und ziehen es mit ihren Tentakeln in den Boden. Unklar ist die Motivation dabei. Jedes Opfer wieß, soweit bekannt, nur Verletzungen auf, die durch die “Reise” durch die Erde entstanden. Die Opfer werden irgendwo hin gebracht und dann einfach von den Wesen zurück gelassen. Hierbei steht aber noch die Aussage des ersten Opfers, dem Rashar-Kind “RashNirr”, aus.

Die Madenwurt graben sich durch die Erde, haben dabei aber offenbar gewisse Grenzen. Die bisherigen Opfer wurden nur an Stellen entführt, die einen relativ weichen Boden aufwiesen. Zunächst können wir davon ausgehen, dass sehr harter Boden wie zum Beispiel massives Gestein, für diese Wesen ein Hindernis darstellt.

Diese Wesen sind scheinbar unempfindlich gegenüber Klingen. Das zweite Opfer “Distel” versuchte sich erfolglos mit einem Dolch zu wehren, da dieser von dem Wesen offenbar einfach in den schleimigen Körper aufgenommen wurde. Die Rasharii “MhaRashKal” gab an, dass sie eines dieser Wesen mit einer stumpfen Waffe sehr wohl verletzen konnte.

Folgende Sicherheitsmaßnahmen kann ich laut aktuellem Stand empfehlen:
  • - Personengruppen sind offenbar uninteressant
    - Jeder Bürger, ebenso Kinder, sollte einen stumpfen Gegenstand zur Verteidigung dabei haben
    - Man sollte stets auf möglichst festem Boden laufen
    - Sollte ein Wesen einen in die Erde ziehen, sollte man ruhig bleiben. Je mehr man sich gegen das Ziehen wehrt, umso schlimmer werden die Verletzungen.
Ferner könnte man versuchen, ruhig zu bleiben, wenn die Wesen in der Nähe sind. Diese verraten ihre Ankunft durch ein offensichtliches Beben der Erde. Da diese Wesen die Schritte ihrer Opfer verfolgen, könnte man vielleicht durch Stillstehen von sich ablenken.
Zuletzt geändert von Eric Breckner am Freitag 1. Februar 2019, 10:31, insgesamt 4-mal geändert.
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Keyra Drugar
Beiträge: 497
Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Keyra Drugar »

Mit nachdenklichem Blick wandert das Schreiben auf einen gewissen Stapel auf dem Schreibtisch.
Glück besteht darin, zu leben wie alle Welt und doch wie kein anderer zu sein.
Enomis Crain

Beitrag von Enomis Crain »

Der Brief und die beiden Schriftstücke werden postwendend ins Axorn zu Jyn'darr geschickt.
Enomis Crain

Beitrag von Enomis Crain »

Und wieder eilt der Bote den ihm nun schon bekannten Weg zum Axorn

  • _________________________________________________________________________________

    Rathaus zu Düstersee,
    02 . Eisbruch 262

    • Des All-Einen Segen mit Euch Jyn'drarr

      Heute war MhaRashKal bei uns und berichtete über RashNirr, die auch von den Madenwurten angegriffen wurden.

      Bruder KalOshra hat die Aufgabe, mit den Kindern Alatars den Kontakt zu halten, wenn es Fragen von Eurer Seite gibt.

      RashNirr erlebte es so:

      Sie schoß mit ihrer Zwille auf einen Wurt, da dieser drohte, die Schellacs zu reissen.Deshalb stürzten sich beide Wesen auf sie, umschlungen sie mit ihrem gallert-artigen Leib und zogen sie mit durch den Erdboden, tief hinab. Sie wehrte sich nach Kräften, doch die Wesen hielten sie so fest, dass eine Rippe brach.
      Dann zogen sie die Wesen wieder an die Oberfläche und... kosteten von RashNirr ,sie wurde angeschleimt.
      Aber gleich wieder ausgespuckt, als würde sie nirr schmecken.
      Die Maden-dinger flohen, als Schnee von den Bäumen auf sie fiel.
      Und sie sprachen miteinander über... Gequietsche
      und agierten, wie ein Wesen.

      RashNirr wurde auf der Wiese wenig östlich vom RaKun frei gelassen, direkt am Weg.



      Respektvoll,

      Enomis Crain
      Statthalterin von
      Bitterforst und Grünwaid

      [img]http://www.zwiegelichter.de/Siegel_Duestersee.png[/img]
    _________________________________________________________________________________
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Jyn'drarr
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Registriert: Montag 7. August 2017, 21:11
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Beitrag von Jyn'drarr »

*Ein letharischer Bote wird der Statthalterin mitteilen das der Lethrusar ihr Brief erhielt und sich mit den Rashar so schnell wie möglich in Verbindung setzen wird.*
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