Ein eiliges Schreiben an die Garde

Forum des Alatarischen Gebietes & des Rakun

Moderator: Rahal [Mod]

Antworten
Benutzeravatar
Lille Kiems
Beiträge: 446
Registriert: Dienstag 6. Mai 2014, 17:36

Ein eiliges Schreiben an die Garde

Beitrag von Lille Kiems »

*mit bemüht ordentlicher Schrift aber den selben Schreibfehlern wie eh und jeh, erreicht ein per Eilbote versandter Brief die Garde*

Macht und Stärke Hauptmann,

Ch möcht von ner besorgniserregndn Begegnung mit einm gerüsttn Menekaner berichtn, welche Alatar sei Dank friedlich ausging.

Wir, meine Tochter un ch, befandn uns auf einm klein' Ausflug zu Pferd gen Wetterau. In unsrer Begleitung war Herr Eric Breckner, ebnfalls zu Pferde.

Ein Menekaner überholte uns und band dann sein Lama an den Pfostn des Gasthauss an. Er trug ein Shamshir aus Mithril und stellte sich uns mit der Dreistichkeit gegnüber, so zu tun als wär er auf seinm Grund un Bodn un sich keiner Gefahr bewusst.

Herr Breckner stellte sich schütznd mit seinm Pferd vor uns un wir fragtn in aller Vorsicht was für Absichtn er habe un ob er sich darüber im Klarn sei, sich auf feindlichm Bodn zu befindn. Er bejahte zweiteres un überging die erste Frage.

Als ch nachhakte ob ihn die Grenzwachn nich aufgehaltn hättn, sprach er herablassnd, das wäre seine Sorge.

Dem Einen sei dank, ließ er uns unbehelligt weiterziehn, jedoch sahn wir später durch das Fenster vom Lemandt Hof "Zur wilden Hatz" eine ganze Meute Menekaner, die offenbar von einer Jagd aus Richtung Gebirge kamn.

Ch mach die Meldung, weil ch mich sorge ob eventuell irgnd ner Wache was zugestoßn is un man keine Hinweise hat oder ob es noch Verstärkungsbedarf gibt, wenn die Menekaner nen Schlupfloch gefundn habn um sich unbemerkt ins Reich zu begebn.

Möge ihm gefalln wasser sieht.

Lille
Albert Waldesruh

Beitrag von Albert Waldesruh »

Als der Eilbote an der Kommandantur ankommt, wird er den Brief entgegen nehmen und ihn mit folgenden Worten zurück zum Absender zu schicken.

Das Schreiben wird weitergeleitet an den Hauptmann.
Es wird geraten die Augen weiter offen zu halten und keine unnützen Risiken einzu gehen. Man solle sich für eventuelle Nachfragen bereit zu halten.
Benutzeravatar
Korlay Bruchsteig
Beiträge: 1486
Registriert: Samstag 18. Juni 2011, 04:44

Beitrag von Korlay Bruchsteig »

*unter dem gewohnten Brummen werden die Zeilen überflogen. Er greift zur Feder und mit dieser werden einige Worte auf das Papier gekratzt. Ehe das Papier einem Boten übergeben, wird welcher sich damit gen Grenzwart auf macht*

Macht und Stärke Fräulein Lille,

man ist Euch für Eure Meldung entsprechend dankbar. Die Patrouillen konnten jedoch keinen oder Mehrer Menekaner stellen, was nahe legt das diese sich nur kurz auf Reichsboden aufgehalten haben.

Weiter Sichtungen sind entsprechend zu melden, vorzugsweise beim nächstgelegenen Posten der Reichsgarde.

Was das von Euch benannte Schlupfloch anbelangt, so muss man Euch darüber aufklären, dass die Grenze des Reiches recht groß ist und nur an bestimmten Stellen feste Grenzposten vorhanden sind, entsprechend wird der größte Teil durch Patrouillen abgedeckt. Die Menekaner neigen ohnehin dazu den Weg über Bajard zu wählen. Und entsprechend unbemerkt die Grenze bei Varuna zu überqueren. Somit wäre es stetig ratsam sich außerhalb der Siedlungen und Städte der entsprechenden Gefahr bewusst zu sein und entsprechend zu handeln. Gänzliche Sicherheit gibt es nur im Frieden, und solange die Ketzer auf dem Boden des Herren wandeln wird dieser uns verwehrt sein. Dabei muss ich ebenso darauf aufmerksam machen, dass täglich Gardisten ihr Leben lassen in Erfüllung ihrer Pflicht und zur Wahrung der Sicherheit des Reiches.

Solltet Ihr jedoch dazu beitragen wollen, wäre es gewiss ein erster Schritt sich in der Legion zu verpflichten und einen Teil zur Sicherheit und dem Erlangen des Friedens beizutragen.

Bruchsteig

Hauptmann der Reichsgarde
Antworten