Er schlief nicht. Er starrte in den Himmel und blickte auf die Sterne während das Meer rauschte.
Hier am Strand von Argantfels war es ruhig und hier kam eigentlich nie jemand vorbei, anders als am Strand von Adoran.
Hier konnte er einfach nur Keylon sein.
Die Ruhe, die „Stimme“ der Wellen beruhigte ihn, genauso wie die Nachtluft die sanft über seinen Körper und dem blosen Oberkörper strich.
Hier fühlte er sich nicht eingesperrt wie in der Höhle.
Ihr Einsatz als Sappeure war schief gegangen. Ein Verrat wurde vermutet, nichts desto trotz waren sie in der Burg eingesperrt gewesen ohne Wasser ohne Nahrung, und später in die Caverne hinabgestiegen, und die Burg über sie herabstürzen lassen.
Sie wussten lange nicht ob sie diese Situation überstehen würden und nicht nur Keylon hatte unter dieser Situation gelitten.
So nutzte er es im Moment hier am Strand zu sein. Oftmals über Nacht sogar, um einfach das Gefühl von Freiheit zu genießen.
Hier kam er zur Ruhe und hier konnte er seine Gedanken kreisen lassen, weit ab von den Gedanken des Einsatzes in der Burg.
Er dachte viel an Adelena, von der er sich getrennt hatte.
Es schien ihm auch richtig gewesen zu sein.
Liebe war nie das Problem zwischen ihnen gewesen, und er wusste auch das er sie immer lieben würde.
Das sie beide keine Zukunft haben würden, tat ihm fast körperlich weh.
Aber er hatte erfahren können wie es sein könnte, und wusste das er es vermisste, mit ihr.
Aber er wusste auch das er sie nicht verändern sollte. So war die Trennung für ihn wie jemanden aus Liebe gehen zu lassen. Auch wenn es noch so weh tat.
Sie würde ihren Weg gehen und sie würde ihre Freiheit sicher auch bald zu schätzen wissen.
Auch wenn er sie... oder Aly jetzt gerne hier bei sich hätte, wusste er das er das nicht durfte.
Er durfte es weder Adelena noch Aly antun.
Zuviel hatter den beiden Frauen schon angetan, und er musste sich eben damit abfinden das er alleine blieb.
Man erwartete von ihm der Ritter zu sein den man sich vorstellte, aber ob er damit glücklich wurde, danach fragte keiner mehr.
Bislang hatte er geglaubt das wenigstens die Familie ihm Halt geben würde, aber auch hier war er sich nicht mehr sicher.
Zahrak hatte sich zurück gezogen nach Junkernsteyn und vor den Anderen? Durfte er einfach keine Schwäche mehr zeigen. Nathelia, Clara brauchten ihn als Stütze, Ivy... er lächelte, Ivy war Ivy und würde ihm vielleicht doch noch das eine oder ander Lächeln auf die Lippen zaubern. Carina? Von ihm bekam er graue Haare und er würde niemals zugeben das er die Kleine doch sehr mochte. Vor dem Rest durfte er sich einfach keine Blöße geben.
Genauso wie vor den Kollegen im Reich. Er fühlte sich eh nicht wirklich ernst genommen und überlegte was er tun konnte.
Eine Überlegung war einfach zu Arwan zu reisen und bei ihm Dienst zu tun, aber anders wollte er Helisande, Thelor, Arenvir und Nyome hier die Treue halten.
Sie sollten wissen das sie sich immer auf ihn verlassen konnte, aber konnte er sich auf ihn selber verlassen?
Manchmal in der letzten Zeit fragte er sich wer er war, und er konnte nur sagen das er es im Moment nicht wusste.
Aber er war selber Schuld daran. Auch das wusste er.
Müde schloss er die Augen. Das Meeresrauschen schlich sich in seinen Geist, und schaukelte ihn in einen unruhigen trügerischen Schlaf.
Keylon Salberg
- Keylon von Salberg
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- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Schlaflos wanderte er durch sein Haus. Vom Büro in den Keller, vom Keller in den Gebetsraum wo er irgendwann verblieb.
Zuviel ging ihm durch den Kopf. Die Burg, das Problem von Heinrik und Helisande mit dem Palast, aber auch die gute Zusammenarbeit mit Beak.
Dennoch blieben die Tage im Moment ... blass. Er sollte sich darüber freuen das es so ruhig war aber es war ihm fast zu ruhig. Dadurch das er nicht mehr im Regiment war, fehlt ihm fast eine Aufgabe, so verblieb er oft in der Familie, doch mit ihr hatte er auch gerade "Streit" obwohl Streit nicht das richtige Wort war. Vielleicht war er zu starrsinnig oder hatte nicht richtig reagiert. und direkt sagen sollen das er jedes Recht hatte diese Bitte zu äußern
Zak ... noch immer fehlte ihm sein Bruder an jeder Ecke, und oft besuchte er dessen Grab, sprach mit ihm in der Hoffnung auf Antworten, die er natürlich nicht erhielt.
Auch Helisande, die Helisande die sie mal war fehlte ihm, zu viel war über die Lady hereingebrochen als das sie es so mal eben wegstecken könnte.
Die Tage plätscherten nur so dahin, und es fehlten ihm die Menschen um sich herum die er Freunde nannte, Familie.
Aber jeder ging in dieser Zeit seinen eigenen Geschäften nach.
Zuviel ging ihm durch den Kopf. Die Burg, das Problem von Heinrik und Helisande mit dem Palast, aber auch die gute Zusammenarbeit mit Beak.
Dennoch blieben die Tage im Moment ... blass. Er sollte sich darüber freuen das es so ruhig war aber es war ihm fast zu ruhig. Dadurch das er nicht mehr im Regiment war, fehlt ihm fast eine Aufgabe, so verblieb er oft in der Familie, doch mit ihr hatte er auch gerade "Streit" obwohl Streit nicht das richtige Wort war. Vielleicht war er zu starrsinnig oder hatte nicht richtig reagiert. und direkt sagen sollen das er jedes Recht hatte diese Bitte zu äußern
Zak ... noch immer fehlte ihm sein Bruder an jeder Ecke, und oft besuchte er dessen Grab, sprach mit ihm in der Hoffnung auf Antworten, die er natürlich nicht erhielt.
Auch Helisande, die Helisande die sie mal war fehlte ihm, zu viel war über die Lady hereingebrochen als das sie es so mal eben wegstecken könnte.
Die Tage plätscherten nur so dahin, und es fehlten ihm die Menschen um sich herum die er Freunde nannte, Familie.
Aber jeder ging in dieser Zeit seinen eigenen Geschäften nach.
Zuletzt geändert von Keylon von Salberg am Freitag 24. September 2021, 15:48, insgesamt 1-mal geändert.
- Keylon von Salberg
- Beiträge: 1800
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Die Welt hatte aufgehört sich zu drehen nach dem Todes seines Bruders.
Seine Familie hatte ihm halt gegeben so das er wenigstens funktionierte.
So vieles war anders geworden so vieles hatte ihm was abverlangt, soviele Freunde waren gegangen und jetzt?
Er hatte sich ertappt das er einfach vor sich hin lächelte, oder gar summte, es schien alles so viel einfacher geworden nur weil Sie wieder da war und doch...
So nah und doch so fern.
Es schien als hätte die Welt in Flammen gestanden und niemand hatte ihn retten können außer ihr...
Schon komisch das nach drei Jahren immer noch das Verlangen nach ihr da gewsen war.
Die alten Gefühle immer noch in ihm.
Damals hatte er sich nie träumen lassen das er eine Frau erlangte die so war wie sie und das er sie hatte gehen lassen. War es Dummheit? War es aber für ihn hatte es sich damals richtig angefühlt.
Wollte er sich wieder verlieben? Verlieben in sie? War er es nicht längst schon wieder?
Sie löste diese Gefühle in ihm aus und er träumte, träumte wieder von ihr.
Aber war es Richtig? Durfte es sein? In einigen Jahren wenn sie Magierin war oder vielleicht davor oder oder oder ...
Er wollte kein Oder. Die Gefühle waren so alt, vertraut wenn sie sich in den Armen hielten, einem Kuss so nah.
Oft hatte er sich gefragt was aus ihr geworden war und wie es wäre würde sie wiederkehren.
Jetzt war sie wieder da und beide wussten wohl nicht was werden würde und doch war eines Sicher. Er wollte nicht ohne sie sein
Seine Familie hatte ihm halt gegeben so das er wenigstens funktionierte.
So vieles war anders geworden so vieles hatte ihm was abverlangt, soviele Freunde waren gegangen und jetzt?
Er hatte sich ertappt das er einfach vor sich hin lächelte, oder gar summte, es schien alles so viel einfacher geworden nur weil Sie wieder da war und doch...
So nah und doch so fern.
Es schien als hätte die Welt in Flammen gestanden und niemand hatte ihn retten können außer ihr...
Schon komisch das nach drei Jahren immer noch das Verlangen nach ihr da gewsen war.
Die alten Gefühle immer noch in ihm.
Damals hatte er sich nie träumen lassen das er eine Frau erlangte die so war wie sie und das er sie hatte gehen lassen. War es Dummheit? War es aber für ihn hatte es sich damals richtig angefühlt.
Wollte er sich wieder verlieben? Verlieben in sie? War er es nicht längst schon wieder?
Sie löste diese Gefühle in ihm aus und er träumte, träumte wieder von ihr.
Aber war es Richtig? Durfte es sein? In einigen Jahren wenn sie Magierin war oder vielleicht davor oder oder oder ...
Er wollte kein Oder. Die Gefühle waren so alt, vertraut wenn sie sich in den Armen hielten, einem Kuss so nah.
Oft hatte er sich gefragt was aus ihr geworden war und wie es wäre würde sie wiederkehren.
Jetzt war sie wieder da und beide wussten wohl nicht was werden würde und doch war eines Sicher. Er wollte nicht ohne sie sein
- Keylon von Salberg
- Beiträge: 1800
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Der Burgbau beschäftigte ihn Tag für Tag und kam nicht gut damit zurecht nicht wirklich mit an packen zu können, aber als Ritter war er für die Sicherheit der Arbeiter verantwortlich.
Viele halfen mit, Magier, Sappeure und viele Freiwillige Helfer.
Überall hackten sie, stapelten Steine, Holz und hoben Löcher aus.
Immer wieder ertappte Keylon sich das er an "sie" dachte, einen Ring hatte er ihr geschenkt als Zeichen seiner Liebe, und die heimlichen Briefe die sie einander schickten, schürten seine Sehnsucht.
Es war schwer sie zu sehen und zu tun als wäre sie nur eine Bekannte, eine Freundin.
So hatte er sie auch dem Pakt der Morgenröte vorgestellt mit denen er in der letzten Zeit viel zusammen war.
Nicht nur die Jagd mit ihnen hatte ihm Spaß gemacht,
auch das einfache Zusammensein. Die Gemeinschaft gefiel ihm einfach, sorgten sie doch dafür das die Rassen miteinander agierten.
Wo sonst konnte man Elfen, Kaluren, Thyren und Menschen miteinander umgehen sehen. Nein er fühlte sich wirklich wohl und die Jagden mit ihnen waren Anspruchsvoll.
Vor allem weil er auch hier mit ihr zusammen sein konnte, Auch wenn es nur für eine Jagd war, und er endlich davon abkommen musste zu glauben sie beschützen zu müssen. ... Auch wenn er gerne als Beschützer gelten wollte, aber den brauchte sie nun wirklich nicht mehr.
Einfach ihre Nähe
Aber langsam sollte er sich auch auf anderes Konzentrieren. Die Ritterschaft. Sie zu stärken war sein Wunsch auch wenn er ... selber sehr hinter Helisande und Heinrik zurückstand... und das nicht nur weil sie Kronritter waren.
Meistens waren seine Vorschläge nicht konform mit ihren und so schwieg er dann doch lieber weil eh Beide für andere die Ansprechpartner waren. ABer warum auch nicht.
Für ihn galt es nun einen weiteren Wunsch von ihm selber zu erfüllen... einen neuen Knappen.
Er wollte die Augen offen halten, um irgendwann den Einen zu finden, der zu der Ritterschaft passen würde.
Viele halfen mit, Magier, Sappeure und viele Freiwillige Helfer.
Überall hackten sie, stapelten Steine, Holz und hoben Löcher aus.
Immer wieder ertappte Keylon sich das er an "sie" dachte, einen Ring hatte er ihr geschenkt als Zeichen seiner Liebe, und die heimlichen Briefe die sie einander schickten, schürten seine Sehnsucht.
Es war schwer sie zu sehen und zu tun als wäre sie nur eine Bekannte, eine Freundin.
So hatte er sie auch dem Pakt der Morgenröte vorgestellt mit denen er in der letzten Zeit viel zusammen war.
Nicht nur die Jagd mit ihnen hatte ihm Spaß gemacht,
auch das einfache Zusammensein. Die Gemeinschaft gefiel ihm einfach, sorgten sie doch dafür das die Rassen miteinander agierten.
Wo sonst konnte man Elfen, Kaluren, Thyren und Menschen miteinander umgehen sehen. Nein er fühlte sich wirklich wohl und die Jagden mit ihnen waren Anspruchsvoll.
Vor allem weil er auch hier mit ihr zusammen sein konnte, Auch wenn es nur für eine Jagd war, und er endlich davon abkommen musste zu glauben sie beschützen zu müssen. ... Auch wenn er gerne als Beschützer gelten wollte, aber den brauchte sie nun wirklich nicht mehr.
Einfach ihre Nähe
Aber langsam sollte er sich auch auf anderes Konzentrieren. Die Ritterschaft. Sie zu stärken war sein Wunsch auch wenn er ... selber sehr hinter Helisande und Heinrik zurückstand... und das nicht nur weil sie Kronritter waren.
Meistens waren seine Vorschläge nicht konform mit ihren und so schwieg er dann doch lieber weil eh Beide für andere die Ansprechpartner waren. ABer warum auch nicht.
Für ihn galt es nun einen weiteren Wunsch von ihm selber zu erfüllen... einen neuen Knappen.
Er wollte die Augen offen halten, um irgendwann den Einen zu finden, der zu der Ritterschaft passen würde.
Zuletzt geändert von Keylon von Salberg am Sonntag 6. Februar 2022, 17:48, insgesamt 1-mal geändert.
- Keylon von Salberg
- Beiträge: 1800
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
So viele Jahre waren inzwischen ins Land gegangen und so viel war geschehen seit dem Tode seines Bruders im Jahre 263.
Aber egal wieviel Zeit dazwischen lag, litt er immer noch unter dem Verlust.
Es hieß zwar die Zeit heilt alle Wunden aber das konnte er nicht bestätigen. Sie machte es nur ein wenig leichter, aber ganz würde dieser Schmerz niemals verschwinden.
Da half auch nicht das der Geweihte Berenguer in das Leben der Familie trat.
Berenguer der das Herz seiner Schwester Amelie gewinnen konnte und sie dann im Jahre 265 heiratete
Der Schwager wurde fast zu dem was Zahrak einst für ihn gewesen war. Er vertraute ihm blind und versuchte auch für ihn als Familie sowie als Kampfgefährte da zu sein.
Es war das gleiche Jahr in derm auch er endlich sein Glück wahr wurde.
am 15.10 heirateten er und seine Traumfrau Adelena endlich.
Man war das eine Hochzeit. Viele Gäste kamen zu dem Fest und er wußte das er endlich
angekommen war.
Mit ihr an seiner Seite konnte ihm nicht wirklich mehr etwas passieren das war ihm wirklich wichtig.
Mit Adelena und seiner Familie zu der dann auch noch die Zwillinge Hana und Kia, Berenguers Kinder hin zu kamen, durchschiffte er einiges an Riffe die seinen Weg säumten.
So wurde er ausgewählt der Gönner von Fleur de Borugo, Gwenna van Nordlicht und Verdania van Rosenwald zu sein, die er zum Edlen Titel verhalf,
wie auch er selber, spätr zum Freiherren von Rittersee ernannt wurde.
Die Ehe von Adelena und ihm wurde am 09.Hartung 268 mit einem Sohn gesegnet der den Namen Eric Zahrak erhielt.
Nichts konnte mehr sein Glück trüben. Es ging für ihn bergauf, bis zu dem Tage an dem er alles noch einmal Revue passiern ließ.
Da kam dann zwar noch dazu das er sich endlich einen Knappen nahm.
Mit Siran glaubte er alles richtig gemacht zu haben.
Das letzte besondere Ereignis war als er den Plan eines Angriffes auf den Westen voran trieb und einen Teil der Truppe anführte.
Er hoffte nur das es weiter voran ging und nicht irgendwann wieder Bergab.
Im Moment verlief sein Leben einfach ruhig. Zu ruhig.
Als wartete es nur darauf das irgendwann neben ihm eine Bombe platzen würde.
Aber egal wieviel Zeit dazwischen lag, litt er immer noch unter dem Verlust.
Es hieß zwar die Zeit heilt alle Wunden aber das konnte er nicht bestätigen. Sie machte es nur ein wenig leichter, aber ganz würde dieser Schmerz niemals verschwinden.
Da half auch nicht das der Geweihte Berenguer in das Leben der Familie trat.
Berenguer der das Herz seiner Schwester Amelie gewinnen konnte und sie dann im Jahre 265 heiratete
Der Schwager wurde fast zu dem was Zahrak einst für ihn gewesen war. Er vertraute ihm blind und versuchte auch für ihn als Familie sowie als Kampfgefährte da zu sein.
Es war das gleiche Jahr in derm auch er endlich sein Glück wahr wurde.
am 15.10 heirateten er und seine Traumfrau Adelena endlich.
Man war das eine Hochzeit. Viele Gäste kamen zu dem Fest und er wußte das er endlich
angekommen war.
Mit ihr an seiner Seite konnte ihm nicht wirklich mehr etwas passieren das war ihm wirklich wichtig.
Mit Adelena und seiner Familie zu der dann auch noch die Zwillinge Hana und Kia, Berenguers Kinder hin zu kamen, durchschiffte er einiges an Riffe die seinen Weg säumten.
So wurde er ausgewählt der Gönner von Fleur de Borugo, Gwenna van Nordlicht und Verdania van Rosenwald zu sein, die er zum Edlen Titel verhalf,
wie auch er selber, spätr zum Freiherren von Rittersee ernannt wurde.
Die Ehe von Adelena und ihm wurde am 09.Hartung 268 mit einem Sohn gesegnet der den Namen Eric Zahrak erhielt.
Nichts konnte mehr sein Glück trüben. Es ging für ihn bergauf, bis zu dem Tage an dem er alles noch einmal Revue passiern ließ.
Da kam dann zwar noch dazu das er sich endlich einen Knappen nahm.
Mit Siran glaubte er alles richtig gemacht zu haben.
Das letzte besondere Ereignis war als er den Plan eines Angriffes auf den Westen voran trieb und einen Teil der Truppe anführte.
Er hoffte nur das es weiter voran ging und nicht irgendwann wieder Bergab.
Im Moment verlief sein Leben einfach ruhig. Zu ruhig.
Als wartete es nur darauf das irgendwann neben ihm eine Bombe platzen würde.
Zuletzt geändert von Keylon von Salberg am Dienstag 29. April 2025, 19:47, insgesamt 1-mal geändert.
- Keylon von Salberg
- Beiträge: 1800
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Die Erhebung zum Kronritter
Eine Audienz beim König war immer etwas Besonderes. an diesem Tag den 20ten Searum 268 (20.09.2025) hatte seine Majestät erneut geladen gehabt.
Die Bürger Lichtenthals nahmen die Chance wahr einen Blick auf das Königspaar zu werfen, oder gar Bedürfnisse, Anliegen, Bitten und Hoffnungen an zu bringen. Für einen jeder hatte der Regent ein offenes Ohr.
Keylon war aufgehalten worden und kam so zu spät zu dem Ereignis.
Erst wollte er sich still zwischen die Wartenden schleichen dann jedoch zog er es vor vor dem König das Knie zu beugen ... schließlich war es der König doch als dann keine Aufforderung kam sich zu erheben, stand er auf und mischte sich unter die Wartenden.
Die offene Audienz war wohl vorbei denn ohne Umwege kam er zu den Neuerungen und Bekanntmachungen.
Es gab Beförderungen im Regiment dann Neuerungen die das Regiment und das Konvent betrafen.
Fast dachte Keylon das es das für diesen Abend wohl gewesen wäre als sein Name fiel.
„Sir Keylon“
Die Stimme des Königs hallte in den Hallen wieder und Keylon rutschte das Herz in die Hose. Aschfahl brachte er es irgendwie fertig vor das Regentenpaar zu treten während es in seinem Kopf arbeitete.
Stumm neigte er den Kopf und senkte sein Knie wartend auf das was kommen würde.
Hatte er etwas angestellt würde nun ein Schwall Schelten über ihn zusammen brechen?
Ihm wurde übel als er sich daran erinnerte wie der König ihn einst, da war er noch Knappe, aus der Burg geworfen hatte.
Dann begann der König zu sprechen.
Sir Keylon, Ihr seid wohl einer der einzigartigsten Ritter in ganz Alumenas.
Man darf es behaupten und ganz ohne Schande, das es einen wie Euch kein zweites mal gibt und wenn dann ist er Uns noch nicht untergekommen.
Nicht nur das Euch das Herz bis zum Halse schlägt, in Erwartung dessen das Ihr zu spät sein könntet.Dadurch über Etikette stolpert, ein jeder andere hätte sich wohl bereits das Genick gebrochen.
Keylon wurde noch schlechter
Darüber hinaus..
Hat Euch Euer Gefühl nicht zum ersten mal dazu gebracht einen Schritt zu weit zu gehen.
Bringt Euch damit sogar in Gefahr.
Wiederholt sogar...
Aber das alles, immer und stets im Glauben daran das Richtige zu tun.
Sir Keylon, Ihr habt Knappen zu Rittern ausgebildet.
Ihr habt Euer Schwert in den Westen getragen
Ihr habt tapfer alles ertragen was Euch jemals durch unseren Feind angetan wurde.
Wärt Ihr nur nicht so von Eurem Herzen getrieben und etwas mehr vom Kopfe,
Dann wäre der heutige Tag längst gekommen
Sir Keylon, wenn Wir von Euch rufen, folgt Ihr Uns dann?
Keylon antwortete ohne zu zögern und ohen groß darüber nach zu denken.
Immer und überall hin eure Majestät
Sir Keylon, wenn Wir von Euch verlangen einen Mann zu erschlagen, erschlagt Ihr ihn dann?
So soll es sein Eure Majestät. Für Reich und Glauben
Er nickte fast dabei
Sir Keylon, wenn Wir von Euch verlangen Demütig zu sein, seid Ihr es dann?
Im Sinne der Tugenden bin ich es Eure Majestät
Auch diese Antwort bedurfte es nicht groß darüber nach zu denken.
Das hoffen Wir für Euch.
Sir Keylon, Ihr kniet als Ritter von Alumenas
Wenn Ihr Euch erhebt, werdet Ihr noch härter an Euch arbeiten müssen
Jeden Schritt den Ihr macht, müsst Ihr Euch zweimal überlegen.
Andere mögen glauben zu Scheitern, Ihr dürft diesen Gedanken noch nicht einmal annehmen.
Wenn Ihr Euch also erhebt, seid Ihr mir als ein Ritter
Dann seid Ihr Mein Ritter.
Jede Schande die Ihr Euch aufbürdet, bürdet Ihr Uns auf.
jede Ehre die Ihr Euch macht, bereitet Ihr ebenso uns.
Merkt Euch das.
Seid Ihr würdig und tapfer genug Euch zu erheben?
Keylon glaubte kaum was er da hörte.
Natürlich waren die Worte des König nicht wirklich voll des Lobes sondern enthielten auch Hinweise darauf das er oft genug in Dinge rein geriet die so nicht hätten sein dürfen.
Aber am Ende zählte das Ergebnis.
JA
Er hatte niemals gefehlt wenn es darum ging sein Schwert gegen den Westen zu führen oder für das Reich da zu sein
So stand er auf.
Stand auf im Wissen das er für das Bereit war was kommen würde.
So setzte der König seine Worte fort.
Sir von Salberg, ab dem heutigen Tage seid Ihr einer der Unseren, mit tapferen Brüdern wie Sir von Alsted.
Auf das es ein jeder wisse, Sir Keylon von Salberg
ist vom heutigen Tage an ein Ritter der Krone, mit all seinen Rechten und Pflichten.
Er wusste nicht ob er fest stand oder taumelte.
Mit diesen Worten entließ der König ihn wieder und Keylon wusste kaum wie er es zu seinem Platz zurück geschafft hatte.
Wie im Traum nahm er den Beifall und die Hoch Rufe auf
Kronritter.
Nicht einmal im Traum hatte er damit gerechnet.
Einzigst der Gedanke an seinen Bruder Zahrak schmälerte seine Freude. Wenn dieser das doch nur noch mitbekommen hätte.
Das Königspaar verabschiedete sich anschließend und Keylon nahm immer noch wie durch einen Nebel all die Glückwünsche wahr.
Auch als Adelena neben ihm auftachte, verflog dieses Gefühl nicht.
Er musste das Ganze erst einmal verarbeiten bis er es selber wirklich Glauben würde.
Erst Tage später fand er diese Erhebung auch als öffentliche Bekanntmachnung.
Still und kaum atmend stand er vor der Bekanntmachung. [/c]
Seine Majestät verkündet die Erhebung des Ritters
Keylon von Salberg
zum Kronritter.
Für seine zahlreichen und bedeutenden Verdienste um das Herzogtum Lichtenthal, seine unermüdliche Hingabe, seinen Mut und seinen vorbildlichen Einsatz für Frieden, Ordnung und Wohlstand wird ihm nun der ehrwürdige Titel Kronritter verliehen.
Auch wenn der Ritter in manch feiner Gewohnheit des Hofes seinen eigenen Weg fand, so überstrahlen seine Verdienste, sein unermüdliches Wirken und seine Treue zum Herzogtum jede solche Eigenart.
Möge sein Name fortan in den Hallen, auf den Straßen und in den Herzen der Bürger Lichtenthals mit Hochachtung gesprochen werden. Seine Treue und sein Einsatz sollen ein Beispiel sein für all jene, die dem Herzogtum dienen, und die Verleihung dieses Titels möge den Zusammenhalt, die Loyalität und den Mut derjenigen stärken, die das Wohl des Herzogtums fördern und verteidigen.
Es war also wahr. ...
Fast 7 Jahre lang war er ein Ritter des Reiches gewesen.
Ausgebildet von Sir Thelor von Gipfelsturm und Helisande von Alsted, war es nun an der Zeit einen weiten Schritt nach Vorne zu gehen.
Zuletzt geändert von Keylon von Salberg am Mittwoch 24. September 2025, 14:24, insgesamt 1-mal geändert.