Die Augen des All-Einen ruhen auf uns Hauptmann Bruchsteig,
es wurden uns Ereignisse in Bajard zugetragen. Seine Heiligkeit erwartet einen vollständigen Bericht binnen vier Tagen.
Im Auftrag seiner Heiligkeit Isidor I.
Moderator: Rahal [Mod]
Keyra Drugar hat geschrieben:
- 12. Cirmiasum 261
Zeugenaussage Ariane zu dem Vorfall in Bajard mit Herrn Anghel
Befragte Personen:
Ariane
Anwesende:
Hauptmann Korlay Bruchsteig
Wachtmeister Alister Theiryn
Trabant Keyra Drugar
Knappe Livyathan Aschengardt
Fräulein Auriane
Aussagen im Detail:
Fräulein Auriane befand sich am Feuer in Bajard und briet dort Fisch.
Am Feuer fanden sich nach und nach mehr Personen ein.
Unter ihnen befand sich auch Mircea, Alecia Rundahmmer, Ennika
Fanrstedter und Fayra Tahern, ebenso wie Demian Athes.
Andere blieben unerkannt am Feuer.
Obwohl die Runde gesellig und eher friedlich war, holte Mircea auf einmal
eine Trankflasche aus seiner Tasche und warf diese ins Feuer.
Dies löste nach kurzer Zeit Chaos aus, das Mittel verbreitete eine haluzinierende
Wirkung.
Fräulein Fayra rief daraufhin das sich der Halunke zu erkennen gebe.
Herr Anghel gab nicht ohne Stolz zu, dass er es gewesen war.
Seiner Aussage nach war ihm wohl langweilig und er wisse nichts mehr mit
Worten der Runde bei zu tragen.
Fräulein Fay war wohl recht aufgebracht.
Herr Anghel fragte daraufhin ob es ihre Art sei über einen Schatten des
Panther zu reden.
Darauf zückte er seinen Bogen und zielte auf Fräulein Fay.
Fräulein Aurianne war dann der Meinung Unrecht zu sehen und hielt Herrn Anghel
für den Feind.
Zu diesem Zeitpunkt war ihr wohl nicht bekannt das die Schatten des Panther dem Reich angehören.
Sie stellte sich daraufhin zwischen die Beiden.
Dadurch zog sie sich ebenso seinen Zorn auf sich.
Damit richtete sich die Armbrust auf sie, sein Blick eiskalt, mordlüstern und gleichzeitig entschlossen.
Sie war der Überzeugung, dass er sie erschießen würde.
Er zählte herunter, dann wurde ihm die Amrbrust von einem Mann entrissen.
Daraufhin ergriffen Fräulein Fay und Fräulein Auriane die Flucht.
Ohne den Statthalter wäre sie der Annahme das Reich möchte selbst Unentschlossene oder
jene ohne glauben richten.
Anfügung Fräulein Arianne
Jener Mircea sagte, dass er keinerlei Worte toleriere, welche sich gegen ein Mitglied
der Schattenpanther und somit gegen das heilige alatarische Reich richten würde.
Anfügung des Knappen:
Nachdem sich Fräulein Fay an Herrn Anghel wandte.. mit den Worten bedacht wurde, dass sie sich nun die
Schattenpanther, gar das ganze Reich zum Feind gemacht habe. Ihre Aussage, darüber hinaus..
sei aber auch erwähnt, ich habe da auch nachgehakt..
dass das die einzige Gelegenheit war, wo er auch für das Reich sprach.
Alister Theiryn hat geschrieben:Bericht zum Vorfall am Lagerfeuer
Datum des Berichts:
22. Cirmiasum
Befragte Person:
Alecia Rundhammer
Bekannte anwesende Personen:
Lian
Fayra Tahern
Khalrox
Ksarraja Neslin Kelsam
Mircea Aleksej Anghel
Vorfall:
Fräulein Rundhammer berichtete, dass sie mit einigen bekannten und unbekannten Personen am Feuer in Bajard saß. Die Gespräche liefen eher schleppend, oft war der eine oder andere geistig abwesend, einzig Herr Anghel schien von einer gewissen Unruhe geplagt. Irgendwann warf Herr Anghel aus dem Nichts ein Fläschchen mit unbekanntem Inhalt in das Feuer. Ein Knall ertönte, die Wirkung beeinflusste aber nur einige der Anwesenden, so es eine gab.
Nachdem das Fläschchen in das Feuer geschmissen wurde, entbrannte ein Streit und es wurden einige Beleidigungen gegen Herrn Anghel hervorgebracht durch Fräulein Tahern. An gesprochene Worte wurde sich leider nicht mehr erinnert.
Der Streit entwickelte sich dann zu einem fast ausgebrochenen Handgemenge und es wurden Drohungen gen Fräulein Tahern ausgesprochen, falls sich jene nicht entschuldigt bei Herrn Anghel.
Im Zuge dessen zog Herr Anghel wohl den Bogen und bedrohte damit Fräulein Tahern.
Alister Theiryn hat geschrieben:Bericht zum Vorfall beim Haus von Felicia Rundhammer
Wann:
2. Cirmiasum
Bericht aufgenommen am:
22. Cirmiasum
Anwesende Personen
Felicia Rundhammer
Alecia Rundhammer
Khalrox
Beteiligte Schattenpanther:
Darion Dracones
Demian Athes
Mircea Aleksej Anghel
Beteiligte Personen im Nebenstreit:
Fidelias Erlengrund (Mitglied im Rat Bajards)
Liska Erlengrund
Maestra Taruval
Ein Lethyr
Vorfall:
Etwa zur 23. Abendstunde kamen drei Personen mit den Insignien der Schattenpanther zur geöffneten Heilerstube von Fräulein Rundhammer.
Die Schattenpanther stellten sich namentlich bei Fräulein Rundhammer vor, Herr Dracones war dabei Redelsführer.
Sie hatten die Absicht, Bandagen zu kaufen, trotz vorliegenden Handelsembargos für Herrn Anghel. Sollte Herr Anghel nicht schwer verwundet sein, so würde sie nicht mit ihm handeln. Sie wussten vom Embargo und waren laut Aussage von Fräulein Rundhammer gekommen um es zu brechen und auf die Aussage von Fräulein Rundhammer, dass sie sich daran beteilige wurden sie sehr wütend und begannen ihr zu drohen und wollten, dass sie sich gegen Bajard stellt. Das Wortgefecht dauerte einige Zeit an, bis Fräulein Rundhammer genug hatte, das Gespräch beendete und in ihr Haus ging.
Daraufhin verschafften sich die Mitglieder der Schattenpanther gewaltsam Zutritt zu ihrem Grundstück, brachen das Gartentor auf.
Der Reichsverräter Khalrox saß die ganze Zeit auf der Veranda, mischte sich jedoch nicht in das Gespräch ein. Es gab einen kurzen Schlagabtausch bezüglich seines Verrates, Kleidung und einem Herrn Ignatius Milan (Mitglied der Academie Arcania). Herr Khalrox hielt sich sehr bedeckt, vermutlich um die Situation nicht weiter eskalieren zu lassen. Herr Dracones forderte wütend erneut auf, gegen das Embargo zu verstoßen und äußerte wohl er dulde es nicht, dass sich irgendwer gegen die Schattenpanther stelle. Die Bajarder Gesetze seien ihm egal, dies wurde allerdings lt. Fräulein Rundhammer unhöflicher ausgedrückt. Es folgte noch ein Wortgefecht nach dem Hinweis, das Embargo gelte nur für Herrn Anghel und betreffe nicht die Schattenpanther und man soll sich an den Rat wenden, der solche Entschlüsse trifft.
Daraufhin zog Herr Dracones sein Schwert, griff die Schwester, Alecia Rundhammer, die neben Felicia Rundhammer stand am Hals, drückte sie gegen die Hauswand und drohte sie zu erwürgen. Dann gab er den Befehl ihr Haus nieder zu brennen, woraufhin die anderen Schattenpanther mit eben jenem begannen. Herr Dracones würgte die Schwester stärker und drohte sie aufzuschlitzen, wenn sie nicht nachgeben würde. Indessen holte Felicia Rundhammer ihren Bogen und wollte ihre Schwester verteidigen. Herr Dracones verwandelte sich in eine Art Fratzengestalt und aus Angst gab Felicia Rundhammer letztendlich nach und versicherte den Handel aus Furcht um ihr und das Leben ihrer Schwester zu.
Die Aufmerksamkeit von Herrn Dracones legte sich dann auf die Straße, wo Maestra Taruval (lt. Alecia Rundhammer) und ein Lethyr bereits Streit mit den Nachbaren, Familie Erlengrund, hatten.
Im Streit wurde frau Erlengrund dabei am Bein verletzt und Herr Erlengrund brachte seine Frau in Sicherheit. Mehr bekam Felicia Rundhammer nicht mit, kümmerte sich um ihre Schwester. Danach zog die Gruppe davon.
Auf Nachfrage von Ritter bruchsteig ob der genauen Worte von Herrn Dracones präzisierte Fräulein Rundhammer wie folgt:
Herr Dracones forderte einen Beweis, dass dieses Haus gegen kein Mitglied der Schattenpanther ein Embargo durchsetzt und er fordere dies im Namen der Schattenpanther, damit er weiterhin die Neutralität Bajards ehren könne. Er erkennt keine Rechtssprache aus Bajard über Mitglieder seiner Gemeinschaft an. Er sei der einzige, der Strafen verteile und entweder Frau Rundhammer nehme Vernunft anund handle oder er sei gezwungen sie zu bestrafen. Sie solle weiterhin mit jedem handeln und es sei Herr Dracones egal, was sie möchte, bezogen auf den Verweis mit dem Rat Bajards. Herr Dracones sind die Gesetze von Bajard scheiß egal und für die Unverfrorenheit eines Embargos wollte er ein Exempel statuieren.
Linnet Nelarth hat geschrieben:Bericht:
Berichtsprotokoll zur Befragung Frau Liska Erlengrund hinsichtlich der Geschenisse am 02. Cirmiasum im Jahre des Herren 261 im Handwerksort Bajard
Datum:
30. Cirmiasum im Jahre des Herren 261
Ort:
Bajard - Ortstaverne Bajard "Zum torkelnden Oger"
Beteiligte Personen:
Berichtsleitung und Vorsitz: Alister Theiryn, Wachtmeister
Befragte: Liska Erlengrund, Kräuterkundige und Apothekerin
Protokollantin: Linnet Nelarth, Trabant
Macht und Stärke!
In folgendem Bericht wurde die genauere Befragung der Dame Liska Erlengrund, im Bezug auf die gewalttätige Auseinandersetzung zwischen Bajarder und Rahaler Bürgern am 02. Cirmiasum im Jahre des Herren 261, dargelegt.
Vollständiger Bericht der Befragung:
In den Abendstunden des 30. Cirmiasum im Jahre des Herren 261 hat die Garde, unter Führung des Wachtmeisters Alister Theiryn und in Begleitung des Ritters Korlay Bruchsteig, die Handwerkshochburg Bajard aufgesucht, um bei diversen Bürgern der Stadt, unter Anderem der Leidtragenden Liska Erlengrund, Befragungen durchzuführen und Informationen hinsichtlich des Ausschreitungen am 02. Cirmiasum selbigen Jahres einzuholen. Meine Person hatte hierbei die Möglichkeit besagte Frau Erlengrund zu befragen und Folgendes kann dahingehend aus ihrer Sicht festgehalten werden:
Sie denkt, dass sie eigentlich mehr oder minder in irgendetwas hineingelaufen ist und nicht, dass sie wirklich konkretes Ziel war.
Sie [Herr Fidelias Erlengrund und seine Frau] kamen gerade vom Schiff und es muss zwischen der neunten und zehnten Stunde gewesen sein [auf Nachfragen hin äußerte Frau Erlengrund, dass es unerheblich für den Rest der Angelegenheit wäre, woher sie denn mit dem Schiff ankam] und wollten nach Hause. Auf dem Weg vom Pier bis zum gemeinsamen Heim in Bajard, kommt man unweigerlich am Zaun und Garten der Nachbarin Felicia Rundhammer vorbei und hier bot sich im Halbdunkeln folgendes, seltsames Bild:
1. Herr Mircea Anghel und ein Letharf [der Name des Kind des All-Einen war der Dame unbekannt] schabten am Hausschild des Fräulein Rundhammers herum und
2. Die Maestra Taruval, sowie andere Personen im Dunkeln, deren Gemeinschaftsabzeichen teilweise auf die Schattenpanther schließen ließen [Gesichter konnte sie in der Dunkelheit schlecht ausmachen], waren bereits am Tor oder auch im Garten und die Stimmung schien sehr erhitzt.
Offenbar war auch zumindest die Schwester des Fräuleins Rundhammer, eine gewisse Alecia Rundhammer, zugegen und mischte sich ebenfalls ein, wohl aber eher, um Heim und Garten der Schwester zu verteidigen. Nun versuchte auch der Ehemann Frau Erlengrunds sich in das Gespräch zu bringen und sprach wohl direkt die Maestra an und selbst wenn die Stimmung angespannt war, so blieb man recht friedlich, was die folgende Reaktion für die Erlengrunds und Rundhammers sehr schwer greifbar macht:
Herr Anghel herrschte plötzlich aggressiv Herrn Erlengrund an [laut der Zeugenaussage befahl er ihm zu verschwinden und im gleichen Atemzug drohte er ihn umzubringen] und hob die Armbrust, um ihn niederzuschießen. Da Frau Erlengrund dachte, sie könne dem Ganzen etwas Wind aus den Segeln nehmen, wenn sie die direkte Konfrontation unterbindet, stellte sie sich zwischen die beiden Männer. Zudem dachte sie, dass Herr Anghel merken würde, was er gerade im Begriff war zu machen. Er diskutierte allerdings noch ein wenig [im Nachhinein konnte sie sich nict mehr an die konkreten Worte erinnern, doch drohte er aich ihr damit sie umzubringen und behauptete von sich verrückt und damit unzurechenbar zu sein] und ging ein wenig hin und her. Plötzlich senkte er die Armbrust, was sie schon ihrer Geduld zuschreiben und aufatmen wollte, doch da hörte sie ein Klicken und verspürte einen stechenden Schmerz in der Wade. Herr Anghel hatte auf ihr Bein geschossen und obwohl sie zuvor auch im Namen des All-Einen gegrüßt hatte und man wusste, dass sie Alatargläubig durch und durch ist, hat man die beiden Erlengrunds nun auch als Ketzer verschrien und die verletzte Frau ausgelacht. Als Fidelias Erlengrund seine Frau dann zur Sicherheit und raschen Versorgung in das Haus trug, rief der Letharf noch, dass man Frau Erlengrund am besten gleich ertränken möge. Der Rest der Geräusche vermischte sich dann, da der stark blutenden Verwundeten nun auch vor Schmerzen übel wurde.
Frau Felicia Rundhammer berichtete den Erlengrunds erst später, dass der Grund des Disputs wohl ein Handelsverbot bezüglich eines Schattenpanthermitglieds war, um genau zu sein, betraf das Verbot den Herrn Anghel. Um die Unruhestifter an diesem Abend loszuwerden, schien Frau Rundhammer ihnen eingeschüchtert versprochen zu haben, dass man das Embargo bestimmt bald sein lassen könne. Mutmaßung Frau Erlengrund ist es nun, dass, nachdem dies nicht sofort geschehen ist, Herr Anghel und seine Gehilfen auch hinter der Brandstiftung in Bajard stecken könnten.
Die Brandstiftung an einem anderen Tag haben die Erlengrunds beide nicht direkt mitbekommen, hörten jedoch die Alarmglocken im Bett. Frau Erlengrund schätzt auch diese Aktion zeitlich bei den späteren Abendstunden ein.
Fazit:
Allgemein ist man, insbesondere gegenüber Herrn Anghel und den Schatten des Panthers, sehr vorsichtig und misstrauisch in Bajard. Auch ist man sich nicht sicher, ob jene seitens Rahal abgemahnt werden würden oder man sich dann hinter Rhetorik versteckt, auch wenn man die Arbeit der Garde an jenem Abend als schätzenswert bemerkt habe.
Maßnahme:
Wie von Wachtmeister Theiryn gewünscht, erfolgten keinerlei Zusicherungen oder Versprechungen, jedoch wurde der Dank zur Kooperation hierbei deutlich ausgesprochen.
Alister Theiryn hat geschrieben:Bericht zum dritten Vorfall in Bajard mit den Schattenpanthern
Ort:
Bajard
Datum des Berichtes:
30. Cirmiasum
Bericht aus Sicht von:
Herr Goswin Straub, Zunftrat Bajards
Anwesende/beteiligte Personen:
Ritter Kava Shasul
Maestra Maya Taruval
Lethyr Szyr’dhar
Demian Athes, Schatten des Panthers
Shianna, Rahaler Handwerkszunft
Fayra Tahern, Zunftrat Bajards
Bericht zum Vorfall:
Herr Straub wurde durch den Warnruf „Feuer“ der Wache aufmerksam und verließ mit Schmiedehammer sein Haus. An den Toren angekommen sah er, dass sich innerhalb Bajards mehrere Flammenwände und Erdwälle, welche das Tor von Innen, also in Bajard blockierten. Auf Nachfrage, was die Blockade soll, erhob der Lethyr das Wort offenbarte, wie sehr es ihn ärgere, dass die Leute grußlos an ihm vorbeigehen würden. Herr Straub antwortete, es sei sicher nicht nett, aber gleiches Verhalten wäre von unseren Bürgern ebenfalls bekannt. Sie gingen zur Kontor, verkaufen ihre Waren und gehen wieder ohne ein Wort zu lassen, sieht dies jedoch nicht als problematisch an. Daraufhin wurde der Lethyr der Meinung von Herrn Straub nach etwas verrückt, fragte nach, ob er es wirklich in Ordnung finden würde und rannte wohl wie ein Wilder die Straße vom Tor zum Zunfthaus auf und ab und schrie dabei: „etwa so? So etwa? So vielleicht?“ danach sprach der Lethyr Fräulein Shianna an und forderte sie auf, dass sie Bajard verlässt und zeigt, wie man es richtig macht. Sie kam dann der Aufforderung auch nach, grüßte den Lethyren ordentlich woraufhin sich jener zufrieden zeigte und sich wieder beruhigte. Laut subjektiver Meinung von Herrn Straub war Fräulein Shianna dabei eher unwillig oder peinlich berührt.
Danach richtete Herr Straub seine Worte an Ritter Shasul. Er fragte, wieso sie nach Bajard kommen und das Dorf terrorisieren und das es alles keinen Sinn machen würde. Es entspann sich ein Gespräch, in dem der Ritter Herrn Straub ruhig erläuterte, das Bajard Respekt lernen müsse und sich eingestehen müsse, was sich die Handwerker nicht wehren können.
Im folgenden Absatz ist die wörtliche Aussage von Herrn Straub zum Gespräch zwischen ihm und Ritter Shasul aufgeführt aus der Sicht von Herrn Straub:
Ich sagte ihm, dass wir jedem Besucher von Bajard mit Respekt begegnen und alles was wir dafür wünschen, das Gleiche im Gegenzug ist.
Ich denke, es ging da um das Handelsverbot gegen diesen Mircea.
Offenbar hatte man es so aufgefasst, dass wir uns gegen Rahal auflehnen, oder die gesamte Gemeinschaft der Schatten des Panthers aussperren wollen. Ich versuchte ihm zu erklären, dass wir keinen Streit mit Rahal oder seiner Gemeinschaft haben. Sondern nur mit jenem Mircea nicht mehr handeln wollen, nachdem er uns regelmäßig bedrohte.
Ich denke nicht dass er zufrieden damit war denn er versuchte mir deutlich zu machen, dass eine Handlung gegen einen seiner Leute, eine Antwort seiner ganzen Gemeinschaft nach sich ziehen würde. Und dass wir unseren Platz kennen und akzeptieren sollen.
Immerhin wäre er allein in der Lage, so er wollte, das ganze Dorf auf der Stelle abzuschlachten. Er versicherte allerdings, dass er das im Augenblick nicht tun wolle.
Diese Frau (Maestra Taruval) fühlte sich derweil wohl von unserem Nachtwächter belästigt. Sie sagte, jemand solle ihn erschlagen. Und wer ihn erschlägt, der bekommt von ihr einen Ritterschlag. Als sie ihn anbrüllte, machte er sich aus dem Staub.
Ich sprach weiter mit dem Ritter, er wirkte eigentlich aufgeschlossen und im Vergleich zu den vorherigen Aktionen seiner Gemeinschaft beinahe versöhnlich. Deswegen hatte ich gewisse Hoffnung dass die Sache geklärt werden könne.
Aber dem war nicht so. Er teilte uns mit, dass Bajard ein stinkendes Fischerdorf wäre und wir damit leben oder Stellung beziehen sollen wenn wir der Unterdrückung entkommen wollen. Und dass es immer jemanden geben wird der auf den Handwerkern rumtrampelt. Wir sollten lernen uns zu fügen.
Ich habe dann drauf los gesprochen, denn ich habe viele Kunden aus Rahal darunter sogar Letharen und von manchen habe ich einiges aufgeschnappt.
Ich fragte ihn, ob das denn die Lehre wäre, die seine Leute verbreiten? Ob das der wahre Aspekt des Gottes ist, den sie als Freiheit verbreiten. Ob wir erwarten dürfen, dass dreckige, niedere Handwerker von der Armee Rahal unterdrückt werden wenn sie es wagen den Mund aufzumachen. Er war wenig einsichtig und spielte lediglich darauf an, dass vorlaute freche Handwerker lernen müssen Respekt zu zeigen da sie sonst damit rechnen müssten, dass sie die Konsequenzen tragen.
Ich sagte ihm, dass sein Verhalten, seine Taten und die Taten seiner Leute nichts anderes bewirken als der ganzen Welt zu zeigen, dass Alatar als Unterdrücker kommt und jeder der nicht in der Lage ist sich zu wehren geknechtet und in den Boden gestampft wird. Und dass sie es nicht einmal mehr verbergen könnten, da ihre Aktionen alles, was sie versuchen den Leuten einzureden ad absurdum führen und ihre Worte Lügen strafen.
Er ging nicht weiter darauf ein und sagte nur, wenn wir uns nicht mit einem seiner Leute angelegt hätten, der zugegeben Verrückt wäre, dann wäre das alles nicht passiert. Wir sollten einfach lernen Respekt zu zeigen und unsere Möglichkeiten nicht überschätzen. Er beschwerte sich daraufhin, dass sein Gefolgsmann permanent in Bajard angegangen wird. Ich versuchte ihm zu erklären, dass dies geschieht weil er uns regelmäßig mit Armbrust und Bogen bedroht, jeder falsche Blick ihn zum Angriff bewegen könnte und er in aller Öffentlichkeit über niedere, wertlose Handwerker schimpft die ihm nicht das Wasser reichen können.
Ich fragte ihn, ob das die Wahrheit in Rahal wäre, ob die Ritter in Willkür über alle herrschen die nicht die Kraft haben sich zu wehren und niedere dreckige Handwerker im Staub zu kriechen haben in Angst um ihr Leben. Ich sagte ihm auch, dass jeder der Bewohner Bajards und der Durchreisenden das alles beobachten würde und sie sich nicht wundern müssten, wenn diese Leute sofort den Weg nach Adoran einschlagen.
Dieser Damian warf ein, dass die Gemeinschaft der Schatten des Panthers nicht zulassen wird, dass irgendwelche Verbote oder Ausschlüsse gegen einen der ihren verlautbart werden.
Und forderte, dass wir lieber Leute zum Dialog schicken sollen, statt Strafen auszusprechen, die wir eh niemals durchsetzen können. Der Ritter sagte abschließend noch ohne auf weiteres einzugehen, dass wenn wir unseren Leuten hier neben dem Handwerk auch Anstand und Manieren beibringen würden, wir das Gespräch nicht hätten führen müssen. Woraufhin ich mich verabschiedete und er ebenso. An diesem Abend kam es zu keinen direkten Angriffen.
Während der Ausführung wurde mehrfach nachgefragt, ob dies eine sinngemäße Wiedergabe war oder direkte Worte der Personen, woraufhin Herr Straub mehrfach betonte, es seien die direkten Worte der Personen gewesen.
Herr Straub zog sich im Anschluss in das Haus zurück.
Die anderen anwesenden Personen waren während des Gespräches bis auf genannte Einwürfe ruhig und lauschten dem Gespräch friedlich. Der Lethyr schien sich ebenfalls wieder beruhigt zu haben.
Lediglich Maestra Taruval zog während des Vorfalls eine Waffe in Form eines Kriegshammers aus Mithrill. Herr Straub meinte dazu, es sollte wohl dazu dienen zu zeigen, dass sie einen größeren Hammer habe als er, er fühlte sich davon aber nicht bedroht oder eingeschüchtert.
Nach dem Vorfall war Ritter Bruchsteig bei einer Versammlung und seit dem sei Ruhe eingekehrt, worüber Herr Straub sehr glücklich war. Zudem habe Bajard nun Söldner zur Sicherheit angeheuert, um sich zu schützen. Herr Straub betonte, dass man nie Streit mit Rahal hatte und man junge Handwerker immer ermutigt hat, weitere Schritte zu gehen und sich eine eigene Meinung über den Glauben zu bilden und dann zu entscheiden. Ebenso zeigte sich Herr Straub positiv zu den Mühen, die Vorfälle aufzuklären, da es seiner Meinung nach das leicht schief gerückte Bild wieder richtig stellen würde.
Alister Theiryn hat geschrieben:Bericht zum ersten Vorfall in Bajard mit den Schattenpanthern am Lagerfeuer
Ort:
Bajard
Datum des Berichtes:
30. Cirmiasum
Bericht aus Sicht von:
Ksarraja Neslin Kelsam, Schneidermeisterin Bajards
Anwesende/beteiligte Personen:
Khalrox, Reichsverräter
Alecia Rundhammer
Mircea Aleksej Anghel
Ein unbekanntes Mitglied der Schattenpanther
Zwei unbekannte Männer
Zwei unbekannte Frauen
Goswin Straub, Zunftrat Bajards
Fayra Tahern, Zunftrat Bajards
Bericht zum Vorfall:
Fräulein Kelsam ging vom Hausboot zu ihrer Schneiderei, blieb dann jedoch am Lagerfeuer hängen und gesellte sich zur Runde dazu. Man hat sich am Lagerfeuer eine Weile normal unterhalten, als wie aus dem Nichts Herr Anghel ein Fläschchen in das Feuer warf.
Der Beschreibung von Fräulein Kelsam nach muss es sich dabei um eine Droge oder halluzinogene Substanz gehandelt haben, da ihre beschriebenen Auswirkungen denen von Wildkraut nahe kamen.
Fräulein Tahern und die zwei unbekannten Damen sprangen erschrocken auf. Als die Wirkung der Substanz nach lies, brüllte Fräulein Tahern Herrn Anghel an jener sei verrückt/wahnsinnig und wie gefährlich es sei, was er tut.
Herr Anghel sprang daraufhin ebenfalls auf, zog die Armbrust, richtete sie auf Fräulein Tahern, drohte ihr damit und meinte dazu, sie solle sich sofort entschuldigen (für die Betitelung.) Dabei begann er dann auch langsam runter zu zählen. Fräulein Kelsam und die beiden Damen versuchten Herrn Anghel zu beruhigen, stellten sich zwischen ihn und Fräulein Tahern, doch laut Fräulein Kelsam wirkte er so im Wahn, dass er auf nichts und niemanden hörte oder bewusst alles ignorierte. Herr Anghel fand es wohl lustig, dass er nicht mal genau wusste, was er in das Feuer warf, er schien dabei wohl recht stolz zu wirken. Es wäre ihm egal gewesen, hätte auch Gift sein können.
Herr Anghel meinte dann, die Damen sollen vor den Schattenpanthern, Rahal und Alatar zu Kreuze kriechen und dass sie nichts wert seien. (Fräulein Kelsam war sich ob der genauen Wortwahl nicht sicher.) Fräulein Kelsam frage dann Herrn Anghel, ob er das wirklich einer Zunfträtin antun würde.
Dann drehte sich Herr Anghel zu fräulein Kelsam und sagte ihr, sie solle den Mund halten, sonst würde er ihr jenen zu nähen. Fräulein Kelsam entschied sich dann dafür zu gehen, bevor Herr Anghel dir Drohung wahr macht.
Keldaron Rabenstein hat geschrieben:Bericht:
Verwarnung und Haftbefehl an Herren Anghel.
Datum: 9. Cirmiasum 261.
Ort: Rahal
Anwesende Personen:
Tetrachin Treublatt
Vicaria Nhua'lyr
Wachtmeister Rabenstein
Vorfall:
Am 9. Cirmiasum rannte Herr Anghel wie ein verrückter mit einem Stab in der Hand an den Wachen des Südtores vorbei sowie an Tetrachin Treublatt, Vicaria Nhua'lyr und Wachtmeister Rabenstein. Jener ist daraufhin Herren Anghel hinter her zu seinem Haus und hat diesen auf den Stab an gesprochen sowie verwarnt, da er jedoch nicht die Türen öffnen wollte da er keine Zeit für soetwas hat wurde ein Haftbefehl aus gesprochen weil er sich der Weißung der Reichsgarde widersetzte. Vor jeder Tür seines Hauses befindet sich je eine Wache welche Herren Anghel gen der Kommandantur schicken wird sobald jener das Haus verlassen will.
Nachtrag: Der Statthalter Xendraxol wurde hinzugezogen und befragte den Herrn Anghel selbst. Dabei verstrickte sich Herr Anghel in abstrus Ausreden, so das der Statthalter davon absah diese zu prüfen und sogleich sein Urteil verkündete. Herr Anghel musste die Strafe von 35 Kronen entrichten und wurde dazu zu einem Tag Pranger verurteilt. Die Strafe wurde augenblicklich vollzogen.
Wachtmeister Rabenstein