Die sechzenstündige Graik-Schicht steckte dem korpulenten Kaluren noch in den Knochen, als er nach dem dritten Vorabendbrot nachdenklich am steinernen Schreibtisch saß. Fürwahr, so dünne Beine beim Tanzen zu beobachten war ein seltsamer wie faszinierender Anblick. "Aber Cirmias liebt, Lob und Gesang. Die Stojka-Langbeiner haben es sich durch diese Kunstfertigkeit mehr als verdient.", dachte er, während er darüber sinnierte, wie es wohl bei ihm aussähe. Schließlich war er ein begnadeter Tänzer - oder dachte es in völliger Selbstüberschätzung. Schließlich rief er einen Graik von niederem Rang und diktierte:
"Cirmias Großmut und Unfehlbarkeit, werter Yorgrum,
liebes Großväterchen, alter Haudegen,
âkh war beim Tanz der Schwestern dabei. Die Huldigung war grandios. Natürlix hätte ein Hammergrund wie âkh es besser gemaxt, aber für Verhältnisse und im Rahmen der Möglixkeiten und vor dem Hintergrund, dass die langjährigen Graiklangbeiner über einen unproportionalen anatomischen Aufbau verfügen (Lange Beine über 140 Fingerbreiten; dürre Arme und kaum vorhandenen Bauchspeck) war der Tanz eine Augenweide. Cirmias hat sicherlix Wohlgefallen!
Akh schicke dâr dieses Schreiben in dreifaxer Ausfertigung und notarieller Beglaubigung durch das Ministerium für Verteidigung, Kriegskunst und Artillerie. Eine Ausfertigung ist an den Kal Dar Thorim Hammergrund und den Rhukum Gordrak Getwergelyn zwecks bürokratischen Weges ergangen. Akh verweise auf § 3656 Kalurisches Gesetzbuch, dass dâr als Ratsmitglied keine vierte Ausführung zuzukommen ist.
Cirmias stete Tüchtigkeit mit dâr!

Graik des Berges