- Sich ein Bild von der Lage gemacht? Check. (Kommentar: Naja... die Gaunerzinken haben sich nicht bewährt – die wurden zu früh entdeckt und dann noch manipuliert... die paar Adaptionen, die deswegen am Plan notwendig waren, hielten sich jedoch in Grenzen)
- Sich ein paar Kniffe überlegt, wie man die "heiße Ware" unbemerkt in die Ortschaft schmuggelt? Check. (Kommentar: Beim nächsten Mal üben wir das "über eine Mauer kommunizieren" intensiver…)
- Sich bei den Einheimischen eingelebt? Check. (Kommentar: Die Verkleidung als "Gundula, die angehende Alchemistin" schien die richtige Wahl gewesen zu sein. Als Tränkepanscher schauen einen die Leute nicht so komisch an, wenn man vermeintlich ziellos in der Gegend rumspaziert und Kräuter rupft.)
- Die alatarischen Gebote gepaukt und ne Hintergrundgeschichte erfunden? Check. (Kommentar: Dank sei Rilytia, die vor Monaten ein Gebotsbüchlein in der Kutsche vergessen (?) hat.)
- Sich für mehrere Eventualitäten einen Ausweg freigehalten? Check. (Kommentar: Der Plan, sich am Ende auf jeden Fall im Rahaler Hafenviertel zu treffen war Gold wert.. oder nein.. noch viel wichtiger.. entschied um Alberts Leben oder Tod.)
Oder: Wie vergifte ich die Quellen einer gut bewachten Ortschaft?
Der Plan war eigentlich ganz simpel...
Man bastle ein paar "Teebeutelchen".
Zutaten:
1 tote Ratte (ein Kinderspiel, jene zu besorgen)
1 üble Brühe (schon beim Dran-Denken überkommt einen der Brechreiz)
1 Steinchen zum Beschweren
Alle Zutaten rein ins Beutelchen, zugezurrt und ab damit in die Quelle!
Erste Station:
Ort:
Die Quelle vor der Stadtmauer, die den "Burggraben Düstersees" speist.
Geplanter Ablauf:
Gundula sammelt mal wieder Kräuter (Seerosen-Blätter) und hält dabei Ausschau… Albert albertherum..erm..nein.. Spaß bei Seite.. Albert, der Händler, führt nach einer erschöpfenden Reise nach Düstersee sein Packpferd zur Quelle, um es zu tränken. Dass dabei 2 von den "Teebeutelchen" ins Wasser plumpsten, sollte eigentlich niemandem auffallen...
Und falls jemand vorbei kommt… Gundula und Albert tun so, als würden sie sich nicht kennen…
Ergebnis:
Lief doch wie am Schnürchen… keine neugierige Nase und keine Wache weit und breit.
Zweite Station:
Ort:
Düstersees Westmauer, hinter dem nicht genutzten Hof.
Geplanter Ablauf:
Um sicherzugehen, dass die "Teebeutelchen" nicht von Wachen beim Durchschreiten des Stadttores entdeckt werden, müssen sie auf eine andere Art und Weise nach Düstersee finden: Albert schlendert mitsamt seinem Packtier zur Außenseite der Mauer, Gundula stiehlt sich in die Ortschaft und spaziert auf ihrer Suche nach Kräutern zur Innenseite der Mauer. Während sie Efeu rupft, flötet und summt sie lautstark, sodass Albert weiß, bei welchem Teil der Mauer er die "Teebeutelchen" drüber werfen soll.
[OOC: leider kein Screenshot vom Drüberwerfen… die falsche Taste erwischt]
Ergebnis:
Albert, der Dödel beginnt zu werfen, bevor sie überhaupt miteinander über die Mauer hinweg kommuniziert haben…. Das erste Teebeutelchen traf Gundula am Kopf und die enthaltene Flasche begann auszulaufen… Glücklicherweise sog sich zuerst das Beutelchen mit der üblen Brühe voll… nicht auszudenken, wenn das Zeug auf die Klamotten oder in die Haare kommt… Wenigstens die anderen 4 Beutelchen wurden gekonnt von Gundula gefangen.
Dritte Station:
Ort:
Der kleine Brunnen beim nicht genutzten Hof.
Geplanter Ablauf:
Gundula wirft ein Teebeutelchen in den Brunnen – sollte ein Kinderspiel sein – so ein verlassener Hof macht einem das Leben als Gauner recht leicht.
Ergebnis:
Das musste schneller gehen als geplant.. das Beutelchen, das sie am Kopf erwischt hat, lief ganz schön schnell aus, nachdem es sich vollgesogen hatte…. Boah, wie das Zeug stinkt!
Vierte Station:
Ort:
Mehrere der nicht vermieteten Häuser im Herzen der Stadt.
Geplanter Ablauf:
Die vor zwei Tagen mittels Holzkisten in die Ortschaft geschmuggelten Trankfallen (die Fallen waren unter nem Haufen Reagenzien versteckt; Vorgeschichte: Bild 1, Bild 2, Bild 3 ) abholen und damit ein paar leer stehende Häuser präparieren. Hintergedanke dabei: Wird man von der Wache ertappt und verfolgt, läuft man in ein Häuschen, die Wache stolpert in die Paralysefalle und man hat genug Zeit sich davon zu machen…
Ergebnis:
Puh, das mit den Holzkisten war echt knapp… Rilytia und Benjamin standen vorgestern nur 2 Schritt weit davon entfernt… ein paar Reagenzien zu viel verrutscht und sie hätten ne Falle sehen können.
Trotzdem klappte dieser Teil nicht ganz so, wie vorgestellt… Verflucht seien diejenigen, die die Gaunerzinken manipuliert haben… nun wurde anstatt mehreren Häusern halt nur eines präpariert, von dem sich Gundula sicher war, dass es leer steht.
Fünfte Station:
Ort:
Hauptbrunnen Düstersees in der Nähe zweier Marktstände.
Geplanter Ablauf:
Während Gundula mit den anderen Stationen beschäftigt ist, baut Albert (der Händler) einen Markstand auf. Das Packpferd stellt er dabei "zufälligerweise" so hin, dass die Wachen beim Tor nicht mehr bis zum Brunnen sehen können. Der offene Markstand sollte die etwaigen vorbei spazierenden Einwohner anlocken und deren Blick auf allerlei
Ergebnis:
Als Gundula auf dem Weg von Station 4 zu Station 5 war, läuft ihr natürlich jemand über den Weg… niemand geringerer als die Statthalterin Enomis und… ihre Tochter Phee. Gottseidank waren die beiden beschäftigt und hatten keine Zeit für einen längeren Plausch… und Gottseidank war der Markstand offen… dort die Waren durchstöbern zu wollen war die optimale Ausrede, um nicht irgendwo hin mitgehen zu müssen.
Als die beiden von dannen zogen, begannen sie… die Gewissensbisse… "hier wohnen auch Kinder" dachte sich Gundula … für deren Leid wollte sie eigentlich nicht verantwortlich sein.
Oje.. und das nächste Problem… eine Patroullie spazierte zum Brunnen… Nichts wie ab zum Markstand und so tun, als wäre Gundula an den Waren interessiert.
Glück gehabt… die Patroullie zog ab und ein weiteres "Teebeutelchen" fand seinen Bestimmungsort.
Sechste Station:
Ort:
Quelle im Herzen von Düstersees, die eine Art Teich speist und wieder unterirdisch zu versiegen scheint.
Geplanter Ablauf:
Die Seerosen und die Blumen, die um den Teich herum wachsen, waren die perfekte Ausrede, damit sich unsere Möchtegern-Alchemistin Gundula dem Teich nähert und dort herumfuhrwerkt (und dabei ganz unauffällig ein "Teebeutelchen" versenkt). Einziges Problem: Die Kinder krebsen dort gern herum. Lösung: Alberts Köter lenkt sie ab.
Ergebnis:
Die elendigen Gewissensbisse… Gundula zweifelte erneut am Plan und machte das dieses Mal auch Albert klar. Jener behielt allerdings einen klaren Kopf und hielt sie dazu an, weiterzumachen.
Das Ganze lief recht gut… bis… zu dem Zeitpunkt, bei dem sich herausstellte, dass noch ein weiterer Lümmel (Michel Pfeiffer) dort herumspielte… Höchste Zeit, dass sich Gundula aus dem Staub macht…
[OOC: Rest der Geschehnisse folgt]