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Ein Tag in Rot-Gold - Der Alltag eines Soldaten
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Kila Rabbe





 Beitrag Verfasst am: 17 Sep 2017 17:11    Titel: Ein Tag in Rot-Gold - Der Alltag eines Soldaten
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Ein leises Brummen drang über Kilas Kehle, als Sandor sie an der Schulter anstupste und sie da durch weckte. „Kila.“ Er nannte leise ihren Namen und mit einem lauteren Brummen hob sie den Kopf an und bemerkte erst jetzt, dass sie auf ihren Armen an Sandors Bett den Kopf gelegt hatte und so eingenickt war. „Hast du die ganze Nacht hier gesessen?“ Fragte er sie, dabei hörte er sich an, als habe er den schlimmsten Schnupfen aller Zeiten. „Was?...“ Kila sah sich um und nickte, richtete sich ein wenig das zerknautschte Gesicht und die Haare und blickt Sandor an. „Wie geht es deinem Gesicht, Bruderherz?“ Fragte sie besorgt, betrachtete seine geschwollene Nase und reichte ihm schon einen kalten Tee an. „Ist da Bier drin?“ fragte Sandor, nahm die Tasse an und betastete vorsichtig seine blau-rote Nase. „Nein, kein Alkohol für dich.“ Er reichte ihr die Tasse zurück. Kila nahm die Tasse zurück und trank selber den Mohntee. Immerhin brannten ihre Muskeln und Gelenke von der Übernachtungshaltung vor Sandors Bett. Die ganze Nacht hatte sie auf die Atemgeräusche des Mitbewohners geachtet und war immer wieder eingenickt. „Ich geh mich umkleiden und lege dir dann einen Neuen Wundverband auf die Nase auf.“ Kila erhob sich und bekam Sandors Antwort gerade noch so mit. „Bring Bier mit!“
Den Kameraden abermals Wund versorgt, mit ausreichend Frühstück, keinem! Bier und einem kurzen drücken seiner Schulter in seinem Zimmer alleine lassend, ging Kila in ihr eigenes und zog sich brummend die Uniform an. Eine bescheidene Nacht lag hinter ihr und ein noch bescheidender Dienstalltag vor ihr. Sie würde als erstes Edgar in seiner Zelle aufsuchen und anschließend die elend langen Papierberge auf ihrem Schreibtisch abarbeiten. „Kann es nicht ein mal jemand anderes sein?“ fragte Kila sich leise, als sie sich scheppernd in die Burgmauer von Berchgard begab.


Zuletzt bearbeitet von Kila Rabbe am 17 Sep 2017 17:11, insgesamt einmal bearbeitet
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Merrik van Daske





 Beitrag Verfasst am: 20 Sep 2017 09:43    Titel:
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Frühschicht. Manchmal ärgerte es ihn noch früher als gewohnt aufstehen zu müssen. Denn die Frühschicht verschob seinen gesamten Tagesrhythmus. An solchen Tagen stand er noch selbst vor den Vögeln auf, die sonst seinen Weg zum Dienst mit heiteren Klängen untermahlten. Doch an Tagen wie diesen, war es stets ruhig.
Nach dem Absolvieren seines morgendlichen Trainings trat er unverzüglich den Dienst an. Die Kameraden von der Nachtschicht standen kurz vor ihrer Ablöse, weiß Temora, was sie in der Nacht erlebt haben. Zumindest sahen sie alles andere als ‚frisch‘ aus.
Er ging in den Keller der Kommandantur und zog sich, mittlerweile eines Rituals gleich, seine Uniform an. Zuerst legte er sich das wattierte Unterzeug an, das verhindern sollte, dass er sich an seiner Lederrüstung sonst was wund scheuerte. Es folgt, wie es nur sinnig und einzig richtig ist, die Hose und die Stiefel. Die Hose passgenau wie immer, die Stiefel.. ein wenig zu eng vielleicht. Er hatte es seit Monden vor sich her geschoben zu einem Schneider zu gehen, der sic das mal angucken sollte. Und auch diesen Morgen verschwendete er keinen Gedanken daran, hatte er sich schon fast an seine leicht zu engen Stiefel gewöhnt. Die Armteile vor der Brustrüstung. Das ergibt nur Sinn, will man schließlich eine falsche Überlappung der Teile an den Schultern vermeiden. Und schließlich trug er keine Platte, wo es eindeutig anders herum getragen werden muss. Nun der Halsschutz. So nützlich er auch ist, so wenig ästhetisch war er. Dennoch gehörte auch er zur Uniform. Fast fertig. Fehlten noch die Waffengurte mit den Waffen, die er sowieso nie benutzte, der Umhang, mit dem man in den ungünstigsten Situationen immer irgendwo hängen blieb, und das Barett, das, in einer leichten Schräglage, je nach Vorlieben des Soldaten mal mehr und mal weniger schräg, oben auf dem Kopfe des Uniformträgers, gleich eines Schirmherren, thronte. Die üblichen Abzeichen, die seinen Rang als Wachtmeister und seine übrigen „Heldentaten“ und Verdienste auf optische Weise verdeutlichten (zumindest für die, die sich damit auskennen) wurden wie immer feinsäuberlich an die Brust gepinnt. Erst, wenn alles sitzt, so wie es der teils pingelige Magier will, was manchmal etwas länger dauern könnte, werden die ledernen Handschuhe über die Hände gezogen.
Zeit für den Dienst.

Er salutierte dem einen oder anderen doch recht schweigsamen Kameraden der Nachtschicht entgegen, unter denen nur die wenigsten so früh morgens genug Enthusiasmus übrig hatten, um einen korrekten Salut auszuführen. Doch er kannte das und würde es keinem negativ auslegen, war er selbst schließlich auch schon oft genug in derselben Situation.

„Ablösung, Kamerad.“ entgegnete er einem Kameraden am Haupttor Adorans.
Mit einem formschönen Salut erwiderte dieser knapp „Jawohl Wachtmeister!“
Auch Merrik vollführte einen Salut zur Abnahme „Temora beschützt. Und einen angenehmen Dienstschluss.“
Der Kamerad rang sich ein sichtlich müdes Lächeln ab, ehe er den Salut absetzte und davon dackelte.

Nun hieß es Wache stehen. Etwas, das jeder Mannschaftler etwa zu 90% seiner aktiven Dienstzeit tut und nur in den seltensten Fällen wirklich spannend wird. Zum Glück hatte er sich etwas zu tun mitgenommen. Die Eingangspost und der Terminplan der Frau Oberst, für den er neuerdings zuständig war. Immerhin etwas, das er beim simplen Rumstehen und Augen offen halten erledigen konnte.
Vielleicht, aber auch nur vielleicht, würde ihn jemand dabei gar unterbrechen.

Und bis dahin..

    Ein Soldat steht am Wall,
    wenn muss bis zum Fall.
    Trägt Banner und Wappen,
    hoch auf seinem Rappen.

    Ein Soldat steht am Wall,
    wenn muss bis zum Fall.
    Schütz Bürger und Land,
    mutig, mit eisernen Stand.

    Ein Soldat steht am Wall,
    wenn muss bis zum Fall.
    Trotzt wacker jedem Feind,
    selbst wenn es aussichtlos erscheint.

    Ein Soldat steht am Wall,
    wenn muss bis zum Fall.
    Für den König,
    Für Temora,
    Ha-Roo!
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Kila Rabbe





 Beitrag Verfasst am: 23 Sep 2017 04:59    Titel:
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Disziplinarmaßnahme. Kila betrachtete die Nase von Sandor, sie war noch nicht wirklich verheilt und die Veilchen enstellten ihn schmerzhaft. Ihren Kameraden so zu sehen tat weh, aber sie durfte es ihm nicht zeigen. Er hatte es ihr verboten. Also musste sie schweren Herzens die Disziplinarmaßnahme durchziehen und ihn mit zwei anderen Kameraden abermals einen Lehrgang durch gehen lassen. Kila war schockiert von dem was sie sah. Selbst Andreas machte Fehler, viele Fehler. Fehler die sein Leben hätten beenden können. Das konnte sie so nicht durch gehen lassen, Grundausbildung hin oder her, das war inakzeptabel. War es wirklich die Fehlerhaftigkeit der Soldaten oder eher die persönliche Bindung zu den Beiden? Sie schüttelte den Gedanken ab, war nur wieder Wachtmeister, sah die Gardisten an und befahl ihnen weiter zu machen, weiter, bis zum Umkippen. Weiter, bis sie ihre Lektion gelernt hatten.
Rekruten ließ sie schwitzen, aber sie war nicht untätig, jede Strafe machte sie mit, jede Liegestütze wurde von ihr neben den Rekruten gemacht. Zählte sogar mit. Bis ihre Muskeln brannten und der Rekrut erschöpft auf dem Pflasterstein neben ihr saß und sie anstarrte. „Warum macht ihr mit, Wachtmeister?“ Kila schnaufte, erhob sich und meinte dann nur knapp „Gebt niemals Befehle, die ihr selber nicht ausüben würdet.“ Sie reichte dem Rekruten die Hand und half ihm auf. Ein junger Bursche, der gerade einen Kopf größer als sie war starrte sie eingehend an. „Rekrut?“ fragte Kila mit Nachdruck, eine Antwort auf sein Starren erfragend. „Ich sah selten eine Frau eurer Stärke, Wachtmeister.“ Kila hob eine Braue und bellte nur etwas von „Wegtreten.“ Und sah ihm einen Moment nach und eine wohl vertraute Stimme hinter ihr meinte dann schlicht. „ Wo er Recht hat..“ Kila wendete sich langsam um, nahm den Salut ab und sah Sandor einen Moment lang an. „Es spielt keine Rolle.“ meinte Kila schlicht und Sandor rollte mit den Augen. Kila stutze, das tat er sonst nie und sie sah ihn eingehend an, ehe sie meinte „Deine Visage sieht schon besser aus.“ „Immer noch die gleiche Hackfresse wie vorher.“ meinte er stumpf. Ein typischer Sandor. Sie kannte seine Redensart. Sie mochte ihn deswegen. Er war einer der Wenigen der kein Blatt vor dem Mund nahm und ihr die Meinung geigte, auch wenn es manchmal in einer Schlägerei endete. „Entzückend, Gardist... wahrlich.“ Gab sie zur Antwort und begann den Hof auf zu räumen. Sandor half ihr wortlos. Eine Weile lang räumten sie die Übungswaffen weg, ehe er inne hielt und sie ansah. „Kila.“ Kila steckte die Holzwaffe in ein Fass und sah ihn an. „Sandor?“ „Lass uns einen trinken gehen.“ „Weinkeller?“ Er nickte.


Zuletzt bearbeitet von Kila Rabbe am 23 Sep 2017 05:00, insgesamt einmal bearbeitet
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Andreas Erlenthal





 Beitrag Verfasst am: 02 Okt 2017 09:09    Titel:
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Es war früh, fiel zu früh für den Gardisten. Trotz der Tatsache dass er sich gestern zeitig von dem Bankett gestohlen hatte, quälte er sie mühsam an diesem Morgen aus seinem Bett. Der schläfrige Blick wanderte durch sein Schlafzimmer und hielt auf seinem Schutzpatron. Ein Geschenk von Kila welches seinen Ehrenplatz erhielt und es schaffte ein warmherziges Lächeln auf seine Züge zu zaubern. So verzogen sich gleich seine anfänglichen Gedanken dass er sich lieber zurück unter die Decke verkriechen würde.
Ein kühler Schlag Wasser ins Gesicht, die passenden Klamotten aus dem Schrank kramend und ab in die Küche. Hier war seine einzige Mahlzeit ein saftiger Apfel und ein guter Schluck vom frischen Wasser. Noch mampfend stapfte der hochgewachsene Kerl vor den ersten Sonnenstrahlen in Richtung Regiment. Kurz schweifte ein prüfender Blick zum Zimmer Kilas empor, als sein Weg an ihr Haus vorbei führte. Wer weiß schon wie lange sie am gestrigen Abend noch auf dem Bankett verweilte, sicher würde sie noch schlummernd in ihrem Bett liegen und vom wundervollen Tanzabend träumen. Hier huschte wieder ein verträumtes aber sichtlich glückliches Lächeln über seine Lippen.
Es versprach ein ruhiger Dienst zu werden, gerade nach den letzten Tagen der Feierlichkeiten hoffte Andreas dies inständig. In der Kommandantur angekommen schmiss er sich gleich in seine Uniform und trat den ersten Rundgang in der Stadt an. An seiner Seite ein junger Rekrut der ihm artig auf Schritt und Tritt begleitete. So war ihr erster Halt der Harfen, reges Treiben war hier zu den Morgenstunden nicht ungewöhnlich. Viele Güter vom Festland wurden abgeladen, andere wieder verladen. Nicht ganz ungefährlich war es hier gewesen da der Seeweg viel Raum für unbefugte frei ließ. Nicht zu Letzt das Hafenviertel in welchem sich allerlei Gesindel verstecken könnte. Doch zu seinem Glück kam es an diesem Morgen zu keinerlei Außergewöhnlichkeiten. Anders sah es doch im Bauernviertel aus zu welchem ihr Weg sich als Nächstens führte. Es war nicht unüblich dass viele Bergarbeiter schon zu frühen Morgenstunden in der Mine arbeiteten und so traf die zwo Mann Patrouille auf einen Bergmann welchen sie vorher nie gesehen haben. Recht verwundert reagierte der alte Bergmann als man nach seinem Bürgerbrief fragte und seinem Namen. Anfangs uneinsichtig murmelte er vor sich hin und gestikulierte wild mit den dürren Ärmchen umher. Ein wunder dass er selbst eine Picke anheben konnte, dachte Andreas sich nur, versuchte aber erklärend auf den alten Mann ein zu reden. Überredungskunst war hier wohn angebracht welche nach einigen Wortwechslungen scheinbar auch Früchte trug woraufhin sich der Bergmann zurückzog. Zwar noch immer mürrisch murmelnd aber er ging. Ein langgezogenes Seufzen erklang während der Gardist ihm nachsah. Es war nicht immer leicht den Bösen zu mimen, eine Lektion die er als Soldat früher oder später aber lernen musste.
Der restliche Dienst war hingegen, wie erhofft, ruhig und nur von langen Rundgängen begleitet ehe er sich an das nordöstliche Tor stand und hier die Ablöse übernahm.
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Noralis Turoa





 Beitrag Verfasst am: 02 Okt 2017 09:42    Titel:
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Zuletzt bearbeitet von Noralis Turoa am 02 Okt 2017 09:42, insgesamt einmal bearbeitet
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Balator Meridos





 Beitrag Verfasst am: 02 Okt 2017 09:43    Titel:
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Nachdem er bei der Eingangskontrolle zur Burgweihe dafür sorgte, jeden der an ihm vorbeiging mit Namen zu begrüssen oder kennenzulernen und nur wenig nicht geladene Gäste vor Ort waren, welche dank der klaren Ansagen Lady Helisandes dann auch artig die Burg vor dem Bankett verliessen, war die nachfolgende Kontrolle des Banketteinlasses ein Kinderspiel.

Die Wache davor zusammen mit Gardist Madur wurde lediglich durch das ausknobeln der Patrouillengänge unterbrochen, welche dann jeweils vom Verlierer (immer dieser verdammte Stein, der die Schere zerbricht) gemacht wurden.

Sandor verabschiedete sich, so war der dienstbeflissene Dragenfurter der einzige verbliebene, der die feuchtfröhlich feiernden Adligen und geehrten Bürger vor der harten Realität ausserhalb der Burg abschirmte und schützte. Ein einsames Bollwerk vor einer Türe, die niemand passieren solle, der da nicht reingehört.


Zuletzt bearbeitet von Balator Meridos am 02 Okt 2017 09:43, insgesamt einmal bearbeitet
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Kila Rabbe





 Beitrag Verfasst am: 29 Jan 2018 01:22    Titel:
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"Myrk... Myrk ist tot.." Das war einer der schlimmsten Nachrichten, die sie seit ihrer Heimkehr erfahren hatte. Sie mochte den Thyren und sie war regelrecht bestürzt darüber, als sie erfuhr, dass er im Kampf gefallen war.
Sie kam sich allgemein so befremdet vor. In ihrer eigentlichen Heimat waren so viele neue Gesichter eingetroffen und die Wohlvertrauten waren fort oder man sah sie nur noch selten.
So war es der Dienst, der Kila das Gefühl geben sollte, zur "Normalität" zurück zu kehren. Aber selbst der Dienst war keine Normalität mehr. Die neuen Rekruten machten ihr wirklich das Leben schwer. Sie war als Truppenausbilderin dafür verantwortlich ein zu greifen, wenn jemand Bockmist verzapfte. So war ihr in ihrer Rolle als Ausbilderarsch-Vom Dienst ganz und gar nicht wohlig zu mute. Sie hatte die Rekruten schulen wollen, sie unterstützen und fördern wollen. Und nicht zu Liegestütze, Latrinenputzen und Suspendierungen befehligen. Die schlechte Laune hing in der Luft, zum greifen nahe und Kila fühlte sich einfach für alles verantwortlich. Aber von einem Rekruten auf der Nase rumtanzen lassen? Der mal ihr Leben schützen solle, mit Schwert, Schild oder anderer Waffe? Sie würde lieber der gehasste Wachtmeister sein, als einen ungeschulten Rekruten auf Lichtenthal los zu lassen. Sie lebte in drei Welten. Kila, der Wachtmeister und die Knappin. Die Grenzen vermischten sich oft und selten war Kila wirklich außer Dienst.
Bis spät in die Nacht hatte sie Berichte gewälzt, versuchte zu begreifen was die letzten Wochen hier, in Adoran passiert war und wurde nur müder, statt fündiger. Das leben eines Regimentssoldaten war mehr, als es nach außen hin den Anschein hatte. Viel mehr...
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Alanna Lenjar





 Beitrag Verfasst am: 10 Aug 2018 08:50    Titel:
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Bereitschaftsdienst, bei Temora, so etwas gab es schon lange nicht mehr. Die Wehrtage warfen bereits ihre Schatten voraus und es würden keine leichten Tage werden.

Ausrüstungsinspektion, ihre Hellebarde war zu abgestumpft? Gardist Erlenthal war ja schlimmer als Wachtmeister van Daske oder Wachtmeister von Talgrund, aber Alanna nahm es mit einem inneren Schmunzeln hin, als ihr Kamerad Andreas die Inspektion durchführte. Ein guter Mann wie sie fand, sie mochte ihn, als Kamerad.

Nach dem kleinen Umtrunk in der singenden Katze, welche mittlerweile die Stammkneipe des Regimentes wurde, ging es also gen Heimat. Alannas Familie schlief bereits und so machte sie sich ans Werk, Hellebarde schleifen, sogar der Umhang und der Waffenrock wurde noch geglättet. Eine mehr als unerfreuliche Tätigkeit bei dieser verdammten Hitze. So wunderprächtig sie auch bei den Wehrtagen aussehen würden, wenn sie erst in der Hitze in ihren Rüstungen gar gekocht wären, würde sich eh kein Feind mehr in deren Nähe trauen, der Schweissgeruch über dem Turnierfeld würde wirken wie eine Giftwolke.

Die Rekruten mussten für die Verköstigung der Teilnehmer sorgen. Mit einem Schmunzeln dachte Alanna an ihre Rekrutenzeit. Sie hatte so etwas weniger gemocht, aber welcher Kamerad würde sich schon beschweren. Die Rekruten ganz sicher nicht, es wurden gute Leute, genauso wie ihre anderen Kameraden. Mit den Jahren ist das Regiment Alannas zweite Familie geworden. Die Wehrtage würden gewiss ein Erfolg werden.
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