Train de pensée d'un fou.

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Jean Luc Ayette
Beiträge: 22
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Train de pensée d'un fou.

Beitrag von Jean Luc Ayette »

Tap... Tap... Tap... geht der Regen, der durch dieses Sieb von einem Dach rinnt und mir kühl auf die Stirn platscht, nur um kurz darauf in meine Haare zu laufen und sich mit meinem Schweiß in die warme schwüle ergibt, die dieses Loch, in dem ich hause, ausfüllt. Gestank von Pisse, billigem Fusel und Kuhmist unterstreicht das ganze in einer anwidernden eau de Merde und dieses ewige Gesinge von diesem Saufkopf mit seiner Ziege, irgendwann werde ich das Vieh über dem Feuer rösten.

Ich spüre die raue trockene Beschaffenheit auf meinen Lippen als ich dieses dunkelbraune, gerollte Konstrukt von Entspannung zwischen sie lege, koste den Geschmack dieser beißenden Süßigkeit. Leise knistert es als die Glut aufglimmt und ein wenig Licht in das Dunkel bringt, nur um kurz darauf wieder schwach leuchtend um ihr überleben zu kämpfen. Heiß beißt und kratzt es in meiner Lunge, als sie sich mit Taubheit bringenden Qualm füllt, der reiz zu husten ist schon längst Tot, wie so einiges, was der lauf der Zeit mit sich bringt. Eine hässliche Fratze aus dem blauen Dunst lacht mich im Mondschein spiegelnd aus als ich den Rauch wieder freigebe. Wer lacht mich da aus? Bin ich das? Mit einer Handbewegung verwische ich diese groteske Erscheinung und sie zerfällt wie ein aufgewehter Laubhaufen im Wind, es wird immer einfacher dinge so wegzuwischen, aber manches lässt sich nicht so einfach wegwischen wie ein kleines Wölkchen aus Qualm.


Taubheit, nichts fühlen, für ein paar Momente nur, bis wieder dieser lästige Zustand des Fühlens eintritt, der nächste zug wird wieder Frieden bringen.

Eine kurze Note steigt mir in die Nase, sie ist wie ein zerreißen des immer umgebenden Gestanks, meine Finger fühlen die glatt gemaserte Oberfläche, die feste Rundung liegt im meiner Hand, ein tiefer Atemzug und ich kann den vollen Duft, frisch, süß und doch gleichzeitig bitter in mich aufnehmen. Mir rinnt der klebrige Saft die Mundwinkel hinab, mein Mund wird überflutet von den reizen des Geschmacks und wässert mir die kratzige Kehle, ich schließe meine Augen.

Oh, Süß-bittere Limette... was hast du nur getan...
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Jean Luc Ayette
Beiträge: 22
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Jean Luc Ayette »

Der Platz sieht gut aus, liegt im Schatten, das Blattwerk ist dicht und ich kann das meiste einsehen.
Ich mach mich daran mir den wenigen aber nötigen Platz im Dickicht einzurichten, ich schneide noch ein paar kleine Zweige aus dem Sichtwinkel um einen guten blick auf die Kiste zu haben, jetzt heißt es warten, warten auf den Bastard der sich die falsche Frucht ausgesucht hat um daran herum zu knabbern.

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Hab immer noch den Geschmack von Schokolade auf der Zunge, Mhm, muss mir mehr von diesem zeug besorgen.
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