Ein menekanischer Bote wird zu Mirah geschickt.

Moderator: Menekaner [Mod]

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Hanieh Tarana Yazir

Ein menekanischer Bote wird zu Mirah geschickt.

Beitrag von Hanieh Tarana Yazir »

  • *An den letzten Abenden, hatte die junge Bardin sich immer um einen Spatziergang durch die goldene Stadt bemüht. Hatte sie sich jenes Beispiel von einigen Mitgliedern ihrer Familie abgeschaut, man wusste es nicht, doch schien es zu helfen einige Gedanken aus dem Kopf zu bekommen, und dafür neue Ideen hinein.
    Doch außerhalb der Klingen schien es ruhig zu sein, zu ruhig.
    Wo waren all die Mitglieder der anderen Gemeinschaften und Familien abgeblieben, so es nicht gerade die hohe Familie war?
    Und so kehrten an diesem Abend neuerliche Gedanken in ihren Kopf, nachdem sie einige Tage zuvor mit Begleitung bei einer Schneiderin gewesen war. Und so setzte Hanieh sich am Abend hin und schrieb einige Zeilen für die junge Mirah nieder, die noch immer den Traditionen zu trotzen schien.
    Doch Hanieh hatte teilweise andere Gedanken dazu.., kannte sie doch ihr eigenes Verhalten als junges Kind, als man ihr zu gegebener Zeit nicht genug Beachtung geschenkt hatte.

    So ließ sie einen Boten nach dem Wirbelwind suchen.
    Sollte jener sie irgendwann aufgespürt haben, so würde er Mirah von einem Brief erzählen, den Hanieh geschrieben hatte. Und so sie wolle, würde der Menekaner ihr den Brief vorlesen und verschwiegen darüber bleiben. Ansonsten.. könne sie natürlich auch jemanden anders bitten.*



    25. Goldblatt 260
    - Menek'Ur

    Salam Aleikum Mirah, kleiner Wirbelwind der goldenen Stadt.

    Schon eine ganze Zeit lang fällt mir auf, wie ruhig es im Haus Deiner Gemeinschaft geworden ist.
    Zwar sieht man Dich viel auf den Straßen herumwuseln, doch bist du die meiste Zeit allein.
    Falls du nun denkst ich möchte Dich über die Traditionen und das Verhalten des Volkes aufklären so sorge Dich nicht, denn jenes werde ich zwar gerne tun, doch gezwungener Maßen ganz bestimmt nicht.
    Schon mein Radeh erklärte mir oft, dass die Eigenheiten eines Jeden nicht zu ändern sind, wenn man es mit Gewalt tut.
    Doch ich dachte mir, Du möchtest vielleicht ab und an Gesellschaft.., zum reden, vielleicht sogar zum Fragen stellen, lesen lernen, oder zum gemeinsam schweigen, denn ganz allein den Tag zu verweilen kann sicher einmal ganz angenehm sein, doch ist es keine dauerhafte Lösung.

    Solltest du Interesse haben, so schicke den Boten mit einer mündlichen Botschaft zurück, oder vielleicht sogar mit einem Bild.
    Meine Vorstellungskraft hat mich nur selten im Stich gelassen.

    Wasser und Schatten stets auf Deinen Wegen.



    *Da die junge Mirah ohnehin nicht lesen konnte, wurden sämtliche Siegel oder Titel, sowie großartige Unterschriften weggelassen, der Bote würde ihr schließlich sagen woher das Brieflein gekommen war. Lediglich ein kleiner, extra bemalter Zettel würde aus dem Brief fallen, so er erst einmal geöffnet war.. und ein kleiner Wüstenfuchs würde darauf abgebildet sein. Ganz schlicht und ohne Farbe, lediglich mit einem Kohlestift skizziert.*
Mirah Bashir
Beiträge: 138
Registriert: Sonntag 7. September 2014, 16:45

Beitrag von Mirah Bashir »

Der Bote erwischte die junge Natifah gerade auf ihrem Weg vom Haus der Schlange zum Palast , wo sie sich nach Anweisung von Raniya zur Übernachtung einzufinden hatte. Sie wirkte genervt, als der Bote sie aufhielt. Ihr Ziel ist ihr Bett im Dienstbotenquartier gewesen und das auch schon seit mehreren Stunden. So nahm Mirah dem Boten nur unwirsch das Schreiben ab, vorgelesen wollte sie es im Moment nicht bekommen.

War doch eh wieder nur eine Beschwwerde oder eine Anweisung - insgeheim befürchtete sie da eh das Schlimmste.

Es war wohl die beste Entscheidung Raniya zu bitten, mit ihr das Shcreiben zu lesen. Vielleicht kam sie dann auch irgendwann einmal hinter das Rätsel der Schriftzeichen. Bei der nächsten Gelegenheit würde Mirah die Esra darum bitten.
Mirah Bashir
Beiträge: 138
Registriert: Sonntag 7. September 2014, 16:45

Beitrag von Mirah Bashir »

Nachdem Tooru ihr erklärt hatte, dass es sich bei dem Brief nicht um wie zu erwarten eine Beschwere oder Anklage handelt, sondern um ein Freundschaftsangebot, lies sie sich die Sache durch den Kopf gehen. Das war etwas Neues für die junge Natifah. Sie war nicht abgeneigt, aber sie hatte auch eine gewisse Furcht davor Vertrauen zu investieren. Auf der anderen Seite wünschte sie sich das in letzter Zeit mehr denn je.
So entschloss sie sich sich erstmal sich vorsichtig darauf einzulassen und ließ Hanieh ein Blatt zu kommen auf dem sie ein aufgemaltes grinsendes Gesicht abgebildet war und ein Versuch die Statue vorm Palast kenntlich abzubilden.
Zuletzt geändert von Mirah Bashir am Sonntag 29. Oktober 2017, 19:49, insgesamt 1-mal geändert.
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