Vor wenigen Tagen erst führten die beiden ein ausgesprochen schwieriges Gespräch. Tambar musste dringend abnehmen, den Verzicht lernen. Dies sogar aus vielerlei gründen. Das auffälligste Problem was mit seiner Fülle einher ging war seine Trägheit. Er war beim Kampf in den Stollen oder beim erledigen der alltäglichen Aufgaben um ein vielfaches langsamer als die anderen Kaluren. Was nützte eine Stimme Cirmias in der Schlacht wenn diese der Front wie ein lahmendes Schwein hinterher hinkte. Nicht viel, das Begriff auf Tambar recht schnell nach den mehr als eindringlichen Worten Baznuk.
Zum Umstand der Kampftauglichkeit selbst war es nun so das Tambar ein Geweihter Cirmias war. An dieser Stelle höchstselbst verschärfte sich das Problem nun für Tambar und auch nicht minder für Baznuk selbst.
...um Dir ein priesterliches Volk zu bereiten, erwählst Du Deine Diener und gibst ihnen Kraft und Verstand um Deine Worte und Weisungen zu empfangen. Kluger freier Geist und tauglicher Körper für den Dienst an dir sdinem Berg und sdinem Volk.
Sowohl Tambars Weitsicht und Verständnis zu schärfen, wie auch darauf zu achten das seine Gussform für den heiligen Dienst tauglich bleibt stand gleichsam in Baznuk Pflicht, wie in Tambars eigener. Da die ersten, vielen doch recht laschen Versuche Ihn zum weniger Essen zu bewegen in all der Zeit im nichts verlaufen waren mussten nun drastische mittel her. Die Zeit verrinnt in der Cirmias ihnen noch die Chance gibt diesen Makel in Ordnung zu bringen.
Bruder, es ist nun das letzte mal das wir dieses Gespräch führen. Es ist ausgesprochen wichtig das du deine Gussform wieder in Ordnung bekommst. Du bist in jeder Schlacht der letzte und kannst deinen Brüder und Schwestern nur beim Kämpfen zu sehen, oder beim sterben wenn deine Hilfe fehlt. Wenn du zu Ihnen in der Bauhütte sprichst und nur nuschelst weil dein dicker Wanst dir die Luft zum sprechen nimmt, welch Schmach ist das für unseren Vater das er dich als seine Stimme ernannt hat? Welche Schmach für mich, der der dich auf deinem Weg begleitet. Willst du uns beide versagen lassen ?
Die Mimik des höher Geweihten Priesters war ungewohnt kühl und hatte in diesem Augenblick auch nichts von seiner sonst üblichen, gütigen oder gar Väterlichen wärme. Er ärgerte sich, doch viel mehr über sich selbst wie über Tambar. Die nächsten Woche so nahm er sich vor, würde er Tambar an die Grenzen seiner Gussform führen, ihn möglicherweise nahe an einen Riss treiben damit er lernt. Ein Verständnis, ein Gefühl für die stärken und schwächen Ihrer Gussformen bekommt. Erst wenn er diese Aufgabe bewältigt würde seine Ausbildung in der Bauhütte weiter gehen mit den Unterweisungen von Stärkenden und Schwächenden Gebeten.