Ein Traum und seine Verwirklichung...Der Tavernenbau

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Hannah
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Ein Traum und seine Verwirklichung...Der Tavernenbau

Beitrag von Hannah »

Einige Wochen war es nun her, seit sie Hirkan kennen lernte. Sie traf ihn in der leerstehenden Taverne zum Meeresblick und sie unterhielten sich ein wenig. Er würde fischen und noch andere Dinge tun. Hannah erzählte ihm von ihren Kochkünsten und sie sprachen einige Zeit darüber wie man Fisch wohl am besten frisch hält, bevor Hirkan aufstand und über den Tresen der Taverne kletterte und sich selbst bediente.
Mit so einer Taverne würde man sicher meine Gerichte zu schätzen wissen...dachte sie sich und so begann die Idee zu wachsen, bis sie mit Hirkan den Entschluss gefasst hatte eine Taverne zu eröffnen.

Am besten wäre wohl das Fischerdorf Bajard...,überlegte sie sich wärend sie im Bett lag,die Decke bis zur Brust hochgezogen und an die Zimmerdecke starrte.
Nachdenklich überlegte sie wann an der die Taverne im Dorf mal nicht irgendjemand anzutreffen ist. Sich müde die Augen reibend gähnte sie und drehte sich zur Seite. Ja bei Bajard wird sie sein... Mit diesem Gedanken schlief sie ein.

Die nächsten Tage verbrachte sie damit noch einige neue Rezepte in der Küche auszureifen und sich beim Pilze sammeln nach einem geeigneten schönen Bauplatz umzuschaun.
Und vor wenigen Tagen fand sie ihn dann auch.
Vor Bajard,wo jenes Handelshaus stand, dort halb hinter dem Wald direkt mit Meeresblick. Es war ein fast perfekter Platz, denn leider würde das Handelshaus die Sicht auf die Taverne nehmen. Aber das störte sie wenig, da sie ja ebenso einen Wegweiser bauen konnte.

Nun hieß es nur noch einen geeigneten Baumeister zu finden.
Sie reiste nach Varuna nachdem sie hörte, das dort in der Nähe wohl der Baumeister Viktor Kalenzo leben würde. Voller Hoffnung klopfte sie an seiner Haustüre und lächelte erfreut auf als ihr ein schwarzhaariger Mann die Tür öffnete. Sie sprudelte mit ihrem Vorhaben nur so heraus,nach dem er sie ins Haus gebeten hatte. Erst wärend er amüsiert über ihre Ungeduld auflachte betrachtete sie ihn näher. Sein Haar war recht kurz geschnitten und an den Schläfen ergraut,während die ernst dreinschauenend blauen Augen zu ihr blickten, kräuselte sich auf seinen Lippen ein leichtes Schmunzeln. Er holte aus einer großen Schublade an einem Schreibtisch eine große pergamentrolle heraus und einen Kohlestift. Jene breitete er auf dem Tisch aus und begann, während Hannah ihm ihre Vorstellungen mitteilte, mit dem Kohlestift auf das Pergament zu skizzieren.
Immer wieder verwischte er einige Linien und setzt sie neu an,wenn Hannah sich doch etwas anderes überlegt hatte.

Im Untergeschoss sollte sich die Küche befinden sowie ein Raum mit Tischen und Stühlen, einem Tresen und einer Schänke und im Obergeschoss mehrere kleinere Räume in denen dann Betten und Kleiderschränke gestellt werden.

Die Gegenstände, welche sich Hannah vorstellte zeichnete Viktor nur als schwarzen Fleck an der richtigen Stelle. Als er mit Hannah den Plan dann nach mehreren Stunden des Redens zeigte strahlte sie ihn überglücklich an.
Er ist perfekt!
Sie verlies ihn mit einem klopfenden Herzen und einem glücklichen Funkeln in den Augen. Herr Kalenzo würde nun in den nächsten Tagen die Menge der Rohstoffe ausrechnen und ihr mitteilen.

Abends in Bajard angekommen, ging sie an die Taverne und bestellte sich einen von diesen scheußlich billigen Weinen bei Guilio und setzte sich hinaus an einen der Tische. In Gedanken ging sie die Goldsumme durch,welche sie angespart und auch gespendet bekommen hat.
Wohl hatten die letzten Tage einige der ihr bekannten Leute von ihr erzählt bekommen das sie eine Taverne bauen möchte. Ein jeder fand diese Idee wunderbar und darüber freute sie sich wie ein kleines Kind, welches gerade das gewünschte Geburtstagsgeschenk auspacken durfte.

Dann endlich drei Tage später bekam sie einen Brief von dem Bankier in der Bajarder Bank überreicht. Aufgeregt zerriss sie ihn beinahe,während sie ihn auseinander faltete.
Der Bankier schmunzelte vergnügt über sie, wärend sie den Brief vor dem Schalter überflog. Ihre Augen wurden mit jeder Zeile etwas größer und sie biss sich auf ihre Unterlippe.
Ohje...So viel Baumaterialien..wo soll ich die bloß hernehmen... Sie nickte dem Bankier kurz in Gedanken zu und ging mit hängenden Schultern aus der Bank.

Einen Bergarbeiter, einen Holzfäller und einen Anguren benötigte sie für die Baumaterialien.
Gleich stiegt sie in eine der Kutschen und lies sich nach Berchgard fahren. Da dies ja die Bergarbeiter-Stadt war musste sie hier ja wohl fündig werden. Vollkommen orientierungslos irrte sie durch die kleine Stadt und suchte bis spät abends jemanden der ihr die benötigte Anzahl an Steinen verkaufen konnte....Vergeblich...
Seufzend fuhr sie wieder nach Bajard zurück und nahm sich vor es morgen in Rahal zu versuchen.

Am nächsten Mittag,nachdem sie ein ausgiebiges Frühstück zu sich genommen hatte, sich gebadet und angezogen hatte begab sie sich auf den Weg nach Rahal. Dort wusste sie von dem Handwerkerbund, an welchen sie schon einmal Federn verkauft hatte. Sie hoffte nur das jener auch einen Bergarbeiter bei sich hatte. Voller Hoffnung trat sie eine Stunde später an die Haustür heran und klopfte einmal kräftig.
Die Tür abwartend anblickend trat sie einen Schritt zurück.
Als sich einen Augenblick später die Tür öffnete und sie einem Mann,welcher eine Schürze umgebunden hatte und sie freundlich anblickte vor sich sah, trat sie wieder näher.
Sie erzählte ihm von ihrem Vorhaben und das Glück stand wohl auf ihrer Seite. Sie bekamm ein besonders günstiges Angebot für die Menge der Steine, welche leider noch nicht alle aus der Mine geschafft waren.
Aber glücklich darüber zumindest schon einen Teil der Steine beisammen zu haben, machte sie sich wieder auf die Heimreise.

Am nächsten Tag suchte sie das Handelshaus vor Bajard auf und traf auf einen freundlichen Herrn mit blonden Haaren. Jener hatte doch tatsächlich die Menge an Holzstämmen vorrätig welche für das Haus benötigt wurden.
Überglücklich schlief Hannah bis zum nächsten Mittag durch. Einige Stunden später trat sie aus der Küche,setzte sich ihre Kappe auf die achtlos hochgesteckten Haaren und macht sich auf den Weg zur Bank,in der Hoffnung Antwort auf ihr Gesuch auf Fuachtero bekommen zu haben...
Hannah
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Beitrag von Hannah »

Mit hoffnungsvoller Miene betrat sie die Bank,aber als ihr der Bankier nur ihre Truhe reichte und keinen Brief oder ähnliches zusätzlich mitreichte, seufzte sie enttäuscht auf.

Sie trat aus der Bank und ging zur Taverne. Dort setzte sie sich druaßen auf eine der Bänke und blickte nachdenklich ins Meer.
Und plötzlich, sie hatte ihn gar nicht bemerkt bis er sie ansprach, stand ein Bote da mit einer Nachricht aus Fuachtero.
Sie sprang jauchzend auf und nahm die Nachricht mit freudiger Miene an sich und überflog sie. Rasch drückte sie dem Boten einige Münzen in die Hand und eilte zur Bank. Eilig suchte sie sich einige viele Kleidungsstücke aus ihrer Truhe, da sie gehört hatte auf Fuachtero herscht eisige Kälte.
Sie rannte schon fast zu Karinas Schneiderstübchen, zog sich dort die Kleidung drüber und trat mit Handschuhen in der Hand einige Augenblicke später an ihre Stute.
Voller Vorfreude führte sie sie zum Hafen und auf das Schiff, welches nach Fuachtero fuhr.
Während sie sich auf dem Weg zur kalten Insel befanden, befestigte Hannah die Packtaschen am Sattel ihrer Stute. Beruhigend auf sie einredend strich sie ihr über das lange Nasenbein, als es plötzlich rumste. Einer der Männer vom Schiff teilte ihr mit das sie angekommen wären und auf sie warten würden mit dem ablegen.
Eifrig nickte sie und führte ihre Stute auf Deck und vom Schiff.
Huh ist das kalt hier...war der erste Gedanke der ihr durch den Kopf schoss als sie am Hafen stand und sich umschaute. Dan erblickte sie eine Frau mit langen blonden Haaren und merwürdiger Kleidung.
Nach einer kurzen Unterhaltung stellte sich heraus das es jene Frau war, welche ihr die Nachricht zukommen lies und ihr das Lehmputz verkaufen wollte.
Trotzdessen das sie den schweren löehmputz auf ihre Stute packte fuhr der eisige Wind durch ihre Kleidung und sie fror am ganzem Leib.
So schnell wie möglich vollziehte sie den Handel mit der Frau und eilte schon fast fluchtartig auf das Schiff zurück.

Es war schon fast früher Morgen als sie zurück in Bajard ankam.
Sie brachte ihre Stute zur Stallmeisterin, lief mit Augenringen und geröteten Augen zu Valions Haus,in dem sie mitwohnte und schälte sich aus einigen Kleidungsstücken ehe sie sich ins Bett fallen lies und mit dem Gedanken
Der Bau kann beginnen!...einschlief.
Hannah
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Beitrag von Hannah »

SIe shickte sobald sie wach wurde am späten Mittag sofort einen Boten zum Baumeister und begann sich einige kräftige Männer zusammen zu suchen. Mit den Männern und der Hilfe einige Packpferde wurden alle Rohstoffe zur Bausstelle getragen und Hannah blickte sich freudig um.
Da kam der Baumeister auch schon.
Sie redeten ein wenig und Viktor wies die Bauarbeiter ein.
Und schon begann der Bau.
Nun musste sie nur noch einige Spenden sammeln,aber sie war mehr als zuversichtlich.
Sie blieb noch einige Stunden an der Bausstelle und beobachtete die Bauarbeiter arbeiteten.

Sie begann zu gähnen und blickt müde in den dämmrigen Himmel.
Es ist schon spät geworden...dachte sie sich,verabschiedete sich von den Arbeitern und drehte sich Richtung Valions Haus um. Sie wollte erst einmal lange schlafen, die ganze Tragerei hatte sie geschafft.
Müde entkleidete sie sich und lies sich in das große Bett fallen.
Schon nach wenigen Augenblicken war sie fest eingeschlafen und träumte schon von der fertigen Taverne.

Die nächsten Tage während die Bauarbeiter fleißig bauten, verbrachte sie ihre Zeit damit Spenden zu sammeln. Es überaschte sie wieviele Leute etwas dazugaben, auch wenn es oft so wenig war und kaum etwas bei dem großen Betrag,den sie brauchte, ausmachte.
So vielen Leuten hatte sie die ersten Essen kostenfrei versprochen, sie hoffte nun das es nicht so viele waren das sie sich am Ende nichts mehr zum kochen leisten könnte.
Ebenso überaschte sie es das einige Personen ankamen und sie nach der Taverne fragten. So viele hatten anscheinend schon davon gehört.
Gutgelaunt verflogen die Tage wie nichts und bald hatte sie das nötige Gold zusammen um die Bauarbeiter und den Baumeister gut zu entlohnen für ihre Arbeit.

...


Heute war es soweit, nachdem ein wankender,stinkender Zwerg ihr das letzte Gold wohl etwas unfreiwillig spendiert hatte stieg sie in die Kutsche und fuhr zu Viktor, dem Baumeister.
Mit freudigem Glänzen in den Augen überreichte sie ihm sofort den Beutel,als er ihr die Tür öffnete. Etwas überascht blickte er von ihr auf den Beutel und wieder zurück in ihr Gesicht udn lachte dann fröhlich auf.
Gemeinsam fuhren sie wieder nach Bajard und schlenderten zur Bausstelle.
Das Haus war fast fertig, es fehlte nur noch das Dach und im innern des Hauses einige KLeinigkeiten.
Voller Vorfreude rieb sie sich die Hände.
Viktor gab den Arbeitern letzte Anweisungen und bedankte sich dann herzlich bei ihr für den Auftrag. Welcher ihm ja auch eine beträchtliche Summe als Bezahlung einbrachte.
Nachdem Viktor gegangen ist, beobachtete sie die Arbeiter noch ein wenig und machte sich dann zu ihrem Unterschlupf bei Valion auf, da sich ihr Magen grummelnd meldete...
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