Das kurze Glück hat nicht lange gehalten. Sie war traurig und verletzt. Lange hatte sie ihn nicht mehr gesehen und irgendwie war sie sich auch nicht mehr sicher ob sie ihn überhaupt jemals wiedersehen würde. Der Gedanke daran brach ihr fast das Herz. Wieder fühlte sie sich einsam, schrecklich einsam. Wie hatte sie doch die gemeinsamen Stunden mit ihm genossen. Sie hatte sich so wohl in seiner Nähe gefühlt. Sie hatten gemeinsame Pläne, doch irgendwie war alles wie weggewischt. Sie wusste nichtmal wo er sich aufhielt. Das Haus war längst verkauft und somit war sie wieder heimatlos.
Auch von den anderen aus ihrer Gruppe hatte sie schon seit Ewigkeiten nichts mehr gehört. Sie wusste nichtmal ob es sie noch gab. Und dabei hatte sie doch so sehr gehofft, das sie der Einsamkeit mit dieser Gruppe entlich entrinnen konnte, doch weit gefehlt. Es war niemand mehr da mit dem sie sprechen konnte, dem sie all ihr leid klagen konnte. Also fing sie wieder an mit den Tieren des Waldes zu sprechen, nur um der Einsamkeit zu entfliehen.
Was war nur los mit ihr? Sollte sie für immer verdammt sein, allein in den Wäldern herum zustreifen, so wie sie es seit Tagen wieder tat? Sie wusste nicht wie sie es ändern sollte. Sie war zu scheu um sich in die grossen Städte zu begeben, um dort zu anderen Kontakt aufzunehmen. Also bettete sie sich Nacht für Nacht in das weiche Moos des Waldes und weinte sich den Kummer von der Seele.
Die einzigen die Lebewesen die davon wussten, waren die Tiere des Waldes.
Einsamkeit! Sollte das ihr Weg sein?
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Cynric
Er stand am Bug eines kleinen Handelsschiffes. Der stolze Name „Krone des Südmeeres“ standen in frischer gelber Farbe auf den Rumpf gemalt. Einen ganzen Sack Gold und das Versprechen, das Schiff mit all seinem Können gegen Freibeutegesindel zu vertreidigen, hatte er dem Kapitän überlassen müssen um in den Genuss einer geräumigen Kabine auf dem Schiff zu kommen. Doch den Krieger verlangte es noch ein letztes Mal nach ein wenig Luxus. Seit Anbruch des Tages kreisten bereits die Möwen über dem Schiff und in der Ferne ragte die Insel Lamerisat aus den Ozean empor. Vor dem jungen Krieger mit dem frühzeitig ergrauten Haar stand ein voll gepackter Rucksack. Bald hätte er Gerimor endgültig hinter sich gelassen.
So viele Pläne hatte er in den Nächten mit dieser Frau geschmiedet. Ein Haus wollten sie bauen und bald schon war es Ark gelungen einen Käufer für das seine zu finden. Doch irgendetwas musste geschehen sein. Es kam ihm vor, als währe seine Geliebte wie vom Erdboden verschluckt. Mehrere Tage hatte er sie nicht mehr gesehen. Dann war der Tag gekommen an dem er die Letzte Truhe auf den Karren Lud und sein Herz hatte begonnen sich an das Gefühl endloser Trauer zu gewöhnen. Er zog mit seinem Habe im Gasthaus zu Bajard ein. Jenem Dorf, in dem er sie zum ersten Mal gesehen hatte. Er wartete und suchte und wartete wieder – doch vergeblich. Sein Haar schien noch eine Spur heller und seine Lippen blasser. Mit jedem Tag der in der Schenke endete, in der er sie sah, die glücklich vereinten Menschen, die liebenden und die turtelnden, wuchsen Schmerz und Frust in ihm und dann kam der Tag, an dem er auch Bajard den Rücken zukehrte... sein Zimmer war weit im Voraus bezahlt. In einen ledernen Wams gekleidet und mit einem Rucksack auf dem Rücken betrat er die Planke der „Krone des Südmeeres“.
Knirschend schabte das schwere Schiff an dem Steg entlang und Cynric sprang mit einem Satz an Land. Er kannte die Insel bereits ein wenig und so schlug er nicht den Weg Richtung des kleinen Dorfes ein, sondern hielt sich Nordwärts an der Küste entlang. Viele Tage verbrachte Cynric draußen in der Wildnis. Seine Zähigkeit und seine Erinnerungen an seine Ausbildung als Soldat halfen ihm zu überleben...
Irgendwann kehrte er doch in das kleine Dorf ein und er sah sie, gleich einer Erscheinung...
So viele Pläne hatte er in den Nächten mit dieser Frau geschmiedet. Ein Haus wollten sie bauen und bald schon war es Ark gelungen einen Käufer für das seine zu finden. Doch irgendetwas musste geschehen sein. Es kam ihm vor, als währe seine Geliebte wie vom Erdboden verschluckt. Mehrere Tage hatte er sie nicht mehr gesehen. Dann war der Tag gekommen an dem er die Letzte Truhe auf den Karren Lud und sein Herz hatte begonnen sich an das Gefühl endloser Trauer zu gewöhnen. Er zog mit seinem Habe im Gasthaus zu Bajard ein. Jenem Dorf, in dem er sie zum ersten Mal gesehen hatte. Er wartete und suchte und wartete wieder – doch vergeblich. Sein Haar schien noch eine Spur heller und seine Lippen blasser. Mit jedem Tag der in der Schenke endete, in der er sie sah, die glücklich vereinten Menschen, die liebenden und die turtelnden, wuchsen Schmerz und Frust in ihm und dann kam der Tag, an dem er auch Bajard den Rücken zukehrte... sein Zimmer war weit im Voraus bezahlt. In einen ledernen Wams gekleidet und mit einem Rucksack auf dem Rücken betrat er die Planke der „Krone des Südmeeres“.
Knirschend schabte das schwere Schiff an dem Steg entlang und Cynric sprang mit einem Satz an Land. Er kannte die Insel bereits ein wenig und so schlug er nicht den Weg Richtung des kleinen Dorfes ein, sondern hielt sich Nordwärts an der Küste entlang. Viele Tage verbrachte Cynric draußen in der Wildnis. Seine Zähigkeit und seine Erinnerungen an seine Ausbildung als Soldat halfen ihm zu überleben...
Irgendwann kehrte er doch in das kleine Dorf ein und er sah sie, gleich einer Erscheinung...
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Cynric