*Ein Bericht wird in der Kaserne hinterlegt...*

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Hadir Yazir
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Beitrag von Hadir Yazir »

Abschlussbericht 25. Schwalbenkunft 260 - Blütenmarkt

Diensthabende Janitschare:
Jemaat Adal Yazir
Jemaat Tooru
Jemaat Hadir Yazir
Akemi Faik Yazir
Akemi Ahmad Azeezah


Bericht:

Alles in allem verlief der Blütenmarkt friedlich und ohne ernsthafte Zwischenfälle.
Die Händler konnten ungehindert ihren Geschäften nachgehen und es wurden
keinerlei Anzeigen wegen Diebstahls oder schlimmeren vorgebracht.

Nur kurz kam es zu einer Störung des Landfriedens als der Kalure Baznuk aus der Sippe
der Donnerfäuste mit dem Thyren Myrkjartan aus dem Clan Tryant aneinander
geraten ist und beide begannen sich gegenseitig auf dem Marktgelände in eine ernsthafte Schlägerei
zu verwickeln. Durch ein beherztes und schnelles Eingreifen der diensthabenden
Janitschare wurde jedoch schlimmeres verhindert und beide Kontrahenten auf schnellstem
Wege getrennt und vom Marktgelände entfernt und zur Befragung in die Kaserne
gebracht. Im folgenden Gespräch ergab sich, dass man sich wohl gegenseitig
durch Worte und Taten wie dem vor die Füße spucken beleidigte und die Ehre durch
den anderen verletzt sah. Getreu dem Gesetze unseres weisen Herrschers wurde beiden
abseits des Marktes gestattet, die Differenzen im Waffenlosen Kampf und unter
Aufsicht der Janitschare zu regeln. Da beide Parteien sich damit einverstanden
zeigten, wurden beide von mir und den Akemii in den Sandplatz der Kaserne
geleitet wo nach einem heftigen Faustkampf die Beleidigungen gesühnt wurden.
Beide Parteien wurde im Anschluss die Versorgung durch Jemaat Tooru angeboten,
welches jedoch beide ablehnten. Nach erneuter Ermahnung ihren Zwist nicht hier
in Menek'ur auszutragen, den Frieden zu wahren und auch ihre mitgereisten
Freunde davon zu unterrichten, dass hier Frieden zu halten ist, wurden beide
Streithähne dann mit einer Verwarnung wieder entlassen. Wir behielten daraufhin
beide Lager den Abend über verstärkt im Auge, doch zum Glück kam es zu keinen
weiteren Auseinandersetzungen, sodass der Markt friedlich fortgesetzt und beendet
werden konnte.

Gez.
Hadir Yazir - Jemaat im Reich der Sonne
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Hadir Yazir
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Beitrag von Hadir Yazir »

doppelpost -.-
Zuletzt geändert von Hadir Yazir am Sonntag 25. Juni 2017, 22:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Fahd Aziz Ifrey

Beitrag von Fahd Aziz Ifrey »

*In der Kaserne wird ein weiterer Bericht für die Offiziere hinterlegt*

  • Bericht über die Geschehnisse des 19. Tages im Cirmiasum im Jahre 260

    Beteiligte Janitschare
    - Jijkban Abbas Wakur Omar
    - Jemaat Saman Yazir
    - Jemaat Najm Bashir
    - Akemi Fahd Aziz Ryzan
    - Torwache Yaman Zaki
    - Torwache Husaam Yazir

    Bericht

    Nach Darstellung der oben genannten diensthabenden Torwachen, bemerkten diese in den frühen Abendstunden Kampfgeschehnisse in der Durrah, nicht weit entfernt von deren Wachposten, doch außerhalb deren direkter Sichtlinie. Dabei erwähnten die Torwachen ausdrücklich ein kurzes, visuell wie auch klanglich wahrnehmbares Phänomen wie bei einem Gewitter, das den Kampfeslärm abrupt beendete.

    Als Reaktion wurde ein kleiner Spähtrupp ausgesandt um die Lage zu sondieren und bei Bedarf weitere Maßnahmen zu ergreifen.
    Die Situation beim Eintreffen am Ereignisort wurde durch den Spähtruppführer Najm Bashir, im Nachgang wie folgt beschrieben:
    - Eine leblose Person, offenbar Nordländer, wurde im Wüstensand liegend vorgefunden. Kleidung und Haut wiesen deutlich sichtbare Verbrennungen auf.
    - Der Jemaat und Prehaatim des Tempels, Saman Yazir, wurde in direkter Nähe des Nordländers angetroffen. Offensichtlich gezeichnet von einem Kampf, aber ohne sichtbare schwerwiegende Verletzungen. Um ihn herum zeigten sich seltsame Lichtphänomene und der Sand vor ihm wurde immer wieder aufgewirbelt. Der Jemaat wurde als vollkommen desorientiert beschrieben, teilweise sehr aufbrausend und wurde mehrfach bewusstlos.

    Durch den Spähtrupp wurden daraufhin folgende Maßnahmen getroffen:
    - Da bei dem Nordländer keine Atmung festgestellt werden konnte, wurde er in das Maristan verbracht um die Todesumstände feststellen zu lassen.
    - Der Prehaatim wurde auf Grund seines desorientierten und teils aggressiven Verhaltens zwecks Gefahrenabwehr in die Arrestzelle verbracht.
    - Das Maristan, die Akademie Leviathan und der diensthabende Offizier wurden darüber informiert und um Unterstützung gebeten.


    In meinem Amt als Shojen der Akademie suchte ich den festgesetzen Jemaaten umgehend auf. Die Konfusion des Jemaaten besserte sich auch innerhalb der Kaserne nur sehr langsam. Die beschriebenen Lichtphänomene können durch mich ausdrücklich bestätigt werden. Ich konnte mehrere elementare Entladungen beobachten, die ziellos durch die Arrestzelle zuckten. Als Ursache konnte ich eindeutig intuitive und unkoordinierte Manipulationen des Liedes ausmachen, für die der Jemaat ursächlich verantwortlich war. Es ist somit von dem Phänomen des Erwachens, also dem erstmaligen unwillkürlichen Eingriff in das Lied der Schöpferin, auszugehen.

    Mit der Genehmigung und Unterstützung des ranghöchsten anwesenden Janitschars, Jijkban Abbas Wakur Omar, wurden daraufhin folgende Maßnahmen getroffen:
    - Dem festgesetzten Jemaat wurden Hexenstahlfesseln angelegt, um die unwillkürlichen Eingriffe in das Lied zu unterbinden. Dabei war ein robustes Vorgehen gegen den Jemaat von Nöten um dessen Widerstand zu brechen.
    - Der Jemaat wurde ausdrücklich angewiesen bis auf weiteres die Hexenstahllegierung am Leib zu tragen und diese keinesfalls abzulegen, bis er durch ein ranghohes Mitglied der Akademie Leviathan dazu aufgefordert wird.
    - Der Jemaat wurde in die Obhut seiner Familie entlassen.

    Die durch den Spähtruppführer Najm Bashir getroffene Entscheidung, ein hohes Mitglied des Klerus in die Arrestzelle zu verbringen, erwies sich als absolut gerechtfertigt und notwendig. Durch dieses vorausschauende Handeln und die unverzügliche Konsultation des Maristans und der Akademie Leviathan wurde vermutlich großer Schaden von der Stadt und ihren Bewohnern abgewendet.
    Als Shojen der Akademie Leviathan empfehle ich daher eine Belobigung des Jemaaten Najm Bashir.

    Für den Emir und das Reich!


    Fahd Aziz Ryzan
    - Akemi des Reiches der Sonne
    - Shojen der Akademie Leviathan
Theresa Vintal

Beitrag von Theresa Vintal »

Ein neuer Bericht wurde in der Kaserne hinterlegt.
  • Bericht über den Vorfall am 28. Cirmiasum.

    Gegeben durch die Esra Raniya Sahar Omar, niedergeschrieben durch Akemi Noura, übertragen von Fareed Masari.


    Beteiligte Menekaner

    - unsere geliebte Esra
    - Saman Yazir, Kafa der Klingen des roten Skorpions
    - Adal Yazir, Jemaat


    Bericht

    Während einer Jagd in den späten Abendstunden des 28. Cirmiasum trennten sich die Esra und zwei Begleiter aus unserer Schar, um auf der Suche nach dem schwarzen Dämon in die Tunnel nahe der Frostklamm vorzustoßen.

    Der schwarze Dämon verriet seine Anwesenheit durch lautes Brüllen, jedoch fanden die drei auch einen Rabendiener vor. Er wurde aufgefordert, den Tunnel zu verlassen. Nachdem der schwarze Dämon niedergestreckt worden war, verließen sie die Kammer auf dem üblichen Weg.

    Die Esra und die anderen staunten nicht schlecht, als sie dem Tunnel entstiegen und drei Gestalten im Mondlicht erkannten. Der Rabendiener hatte ihnen direkt am Ausgang aufgelauert und zwei großgewachsene und vollgerüstete Rashar standen nun an seiner Seite.

    Der menekanische Trupp wurde aufgefordert, das Leder des schwarzen Dämons herauszugeben, andernfalls würden der Esra und ihren Begleitern der Tod oder die Gefangennahme drohen. Die Esra sprach eine Warnung aus, dass es Konsequenzen haben würde, wenn sich das Volk der Rashar an derart schändlichen Taten beteilige. Die Rashar schlugen diese Warnung aus. Schwach vom Kampf und durch die Schätze der Jagd überladen, sah sich die Esra gezwungen, das Leder auszuhändigen.

    Die Esra bat darum, im Bericht zu vermerken, dass von nun an weder ein Rashar noch ein Rabendiener von der Armee zu verschonen sei. Die Rashar haben sich durch diese Tat auf eine Stufe mit den Letharen gestellt und sind von nun an genau wie Letharen zu behandeln.

    Gezeichnet

    NOURA, Akemi.
    Fareed Masari, Stadtwache.
Zuletzt geändert von Theresa Vintal am Samstag 29. Juli 2017, 01:00, insgesamt 3-mal geändert.
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Maheen Ayat Azeezah
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Registriert: Donnerstag 1. Juni 2017, 17:06

Beitrag von Maheen Ayat Azeezah »

*Eine Abschrift wird an die Assistenz des Rais Effendi, Raniya, geschickt*

Bericht über das Aufeinandertreffen mit einem Rashar vom 29tem Cirmiasum 260.

Gen der späteren Mittagsstunden, als der Sonne Glut den Höchststand über der Durrah einnahm, befand ich, Maheen Ayat aus dem Blute der Azeezah vom Rudel der Hyäne, mich auf dem Weg in die Grünlande.
Ich verließ die Grenzen des Reiches der Sonne auf dem Weg in Richtung des Küstendorfes Bajard.
Auf Höhe der Arcana musste ich dem raschen Lauf meines Lamas Einhalt gebieten, als ich einer Gruppe gewahr wurde, die auf dem Wege den Durchgang blockierte.
Als ich austrabbend vor ihnen zum Stehen kam, grüßte ich höflich mit den formellen Worten, die unser Volk ausmachen.
Mir wurde auch der Weg von zwei Suktir freigegeben, welche meinen Gruß erwiderten.
In den Reihen dieser Gruppe befand sich ein Krieger aus dem Stamm der Rashar, welcher beeindruckend gerüstet war und sich sofort in feindseeliger Positur vor mich stellte.
Eine schwarz berobte Frau, die ich nicht recht einzuordnen wusste, verhielt sich im folgenden Gespräch eher zurückhaltend, bezeichnete das auserwählte Volk der Mara jedoch als 'Wüstenmaden'.

Der Rasharkrieger verwies mich des Weges und wollte mich zurück in die Durrah schicken. Es entwickelte sich ein längeres Gespräch, bei dem sich herauskristallisierte, dass die Rashar sich als 'wahres Volk' an der Seite der Blauhäute und der Alatarier sehen - den schmalen Pfad sein Volk nicht an die isolierte Seite der Ketzer zu stellen, schlug er stellvertretend für sein Volk aus.
Ich möchte aber betonen, dass der Rashar weder wortgewandt war noch recht mit der Gabe des Verstandes gesegnet zu sein schien; möglich, dass er nur seinem aggressivem Grundtemperament folgend den Kampf suchte, ohne in der Position zu sein als Stimme für seinen Stamm zu sprechen.
Ich konnte sein Aufplustern mehrmals mit Worten besänftigen, doch es war abzusehen, dass er nur die blinde Auseinandersetzung suchte - egal zu welchen Kosten.

Letztendlich verabschiedete ich mich und schlug den Weg zurück in die Durrah ein, um in der goldenen Stadt diesen Bericht aufzusetzen.

Möge die Mara ihre Hand über uns halten.
Hail dem Erhabenen."
Zuletzt geändert von Maheen Ayat Azeezah am Samstag 29. Juli 2017, 16:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Rijan Yazir

Beitrag von Rijan Yazir »

Sekban Khalida,

am 18. Ashatar 260 berichteten Maheen Ayat Azeezah und Mina Elaheh Azeezah über feindliche Übergriffe.

Jemaat Adal Yazir und ich waren dazu in der Kaserne und haben diese aufgezeichnet um sie an dich und die anderen Janitschare weiterzureichen.

Maheen traf in den eisigen Frosthöhlen auf einen Vergifter.
Dieser lobpreiste den Panthergott und verkündete, dass ihre Reihen wieder zahlreicher wären. Dass sie das Volk der Wüste Stück für Stück auslöschen würden, so wie es unserem erdmordeten Emir Imraan Omar erging. Man hatte Maheen gestattet durch ein Portal in die Wüste zu reisen. Ihr wurde körperlich nichts angetan, wenn gleich die Worte des Letharen sie in ihrem Inneren sehr erschüttert haben und für große Furcht sorgten.
Mina fügte dem noch hinzu, dass sie an Maheen einen Fluch erkennen konnte. Er war nicht stark und konnte gebannt werden. Wenngleich er doch eine sehr deutliche Nachricht darstellte.
Es scheint, als würde ein Sturm aufziehen.

Gez. Rijan Yazir, Akemi des Reichs der Sonne
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Tooru Weidenhang
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Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Wohnort: Hamburg

Beitrag von Tooru Weidenhang »

Ein von Tooru mit dem Zeichen der Armee versiegeltes Schreiben wurde unter der Tür der Sekban hindurch geschoben. Öffnet Sie jenes wird Sie folgenden Text lesen können.

Salam Aleikum Sekban,

leider duldet die Dringlichkeit dieser Sache es nicht diesen Bericht in der Kaserne zu hinterlegen sondern bringe ihn dir direkt vorbei.

Thahida ist offenbar verschwunden. Es ist sicher nicht angemessen das ich ohne direkten Befehl auf die Suche nach ihr gehe aber genau aus diesem Grund erhälst du diesen Brief. Wenn du diese Zeilen liest bin ich bereits auf der Suche.

Wenn du mir Janitschare nachschicken willst zur Verstärkung wäre dies eine große Hilfe.

Ich bringe Thahida heim. Das Verspreche ich dir nicht nur als Jemaat.

Tooru

Hinter dem Schreiben befindet sich der Schriftwechsel tzwischen Tooru und Thahidas Tante.
[url]http://forum.alathair.de/viewtopic.php?p=697974#697974[/url]
Ahmad Fadlan Azeezah

Beitrag von Ahmad Fadlan Azeezah »

Salam Aleikum Kameraden,

in der Nacht vom 27. auf den 28. Alatner, etwa um die Mitternacht herum,
begegnete ich nördlich der Ordensfestung der Hadcharims einem Trupp alatarischer Schergen. In der Dunkelheit konnte ich fünf Gestalten ausmachen, wovon vier der letharischen Brut und eine dem Volk der Grünländer anzugehören schienen. Letztere war weiblich, ebenso eine der Blauhäute. Diese war in eine dunkle Robe gehüllt, genau wie ein männliches Subjekt ihres Volkes, jener bewaffnet mit einer Handarmbrust. Ein dritter von ihnen war mit einer Lederrüstung ausgestattet und führte einen mannshohen Stab mit sich, während der vierte die Insignien des alatarischen Tempels trug. Letzterer und der Schütze gehörten offenbar der letharischen Gemeinschaft an, die ein Giftgrün als Farbe und ein "Q" als Kürzel nutzt. Sie ist mir nur flüchtig von früheren Feindkontakten bekannt.
Da ich alleine war, zog ich es vor, einem Kampf aus dem Weg zu gehen. Einer von ihnen beschwor zum Ende des Wortwechsels hin ein Giftelementar und sie drohten mir noch mit Gewalt, unterließen es jedoch, als ich mich zurückzog, sodass meine Person unverletzt blieb. Eine akute Gefahr geht höchstwahrscheinlich nicht von diesem spezifischen Trupp aus, da sie nachweislich auf Schatzsuche waren und von sich aus ein Interesse an Menek'Ur selbst ablehnten.
Allerdings möchte ich eine erhöhte Wachsamkeit innerhalb der Durrah empfehlen, um zu verhindern, dass sie beim nächsten Mal doch handgreiflich werden und womöglich sogar Gäste oder andere Wehrlose angreifen.

Möge die All-Mara das erwählte Volk stets schützen!
gez.
Ahmad Fadlan Azeezah
Akemi des Reiches der Sonne
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