Prolog - des nachts in Kronwalden
Nachdem die Familie Salberg zu großen Teilen wieder nach Kronwalden zurückgekehrt war, ohne dass die Evakuierung des Dorfes offiziell aufgehoben wurde, mochte man sie seit etwa zwei Tagen wieder allesamt an jenem Ort missen können. Amelie, Nathelia und Keylon waren wohl auf eine Seereise aufgebrochen, Moira und die jungen Zwillinge gingen eine Freundin außerhalb besuchen und Zahrak wuselte wohl immer wieder zwischen dem Nilzadan, der Front bei Wolffenbrück und Kronwalden hin und her. Meist als Allianz Mitglied zu erkennen. Doch wirkte er irgendwie zunehmend gestresst. Nicht, dass das etwas Ungewöhnliches am frisch gebackenen Vater war. Aber hörte man einigen älteren Menschen der Umgebung zu, die nichts besseres mehr zu tun hatten, als Leute zu beobachten, so vermuteten diese laut, dass "den Jung" etwas zu beschäftigen schien. Er wirke unausgeglichen und förmlich wie auf dem Sprung. Viel mehr noch als man es ohnehin von ihm gewohnt war. Seine fröhlich freundliche Art wirke auch seit ein paar wenigen Tagen teils sehr aufgesetzt.
Mit der Nacht auf den 18. Cirmiasum wird das vorm Haus angebundene Pferd des Salbergs schließlich verschwinden und bei Morgengrauen gehen unüblicherweise auch keine Lichter im Hausinneren an. Die Gardinen bleiben zugezogen und nicht ein Ton mag die Räumlichkeiten dort erfüllen. Im Hauptquartier der Allianz wird der Schneider ebenso nicht anzutreffen sein, sollte man nach ihm suchen und an der Front hat ihn wohl auch seit dem letzten Mittag keiner mehr gesehen. Die üblichen Abmeldungen an sämtlichen Stellen bleiben aus. Einzig an den Postkasten genagelt, kaum auffällig, wird ein kleines Stück abgerissenen Pergaments dem geneigten Leser folgenden Inhalt mitteilen:

[to be continued]
Nachdem die Familie Salberg zu großen Teilen wieder nach Kronwalden zurückgekehrt war, ohne dass die Evakuierung des Dorfes offiziell aufgehoben wurde, mochte man sie seit etwa zwei Tagen wieder allesamt an jenem Ort missen können. Amelie, Nathelia und Keylon waren wohl auf eine Seereise aufgebrochen, Moira und die jungen Zwillinge gingen eine Freundin außerhalb besuchen und Zahrak wuselte wohl immer wieder zwischen dem Nilzadan, der Front bei Wolffenbrück und Kronwalden hin und her. Meist als Allianz Mitglied zu erkennen. Doch wirkte er irgendwie zunehmend gestresst. Nicht, dass das etwas Ungewöhnliches am frisch gebackenen Vater war. Aber hörte man einigen älteren Menschen der Umgebung zu, die nichts besseres mehr zu tun hatten, als Leute zu beobachten, so vermuteten diese laut, dass "den Jung" etwas zu beschäftigen schien. Er wirke unausgeglichen und förmlich wie auf dem Sprung. Viel mehr noch als man es ohnehin von ihm gewohnt war. Seine fröhlich freundliche Art wirke auch seit ein paar wenigen Tagen teils sehr aufgesetzt.
Mit der Nacht auf den 18. Cirmiasum wird das vorm Haus angebundene Pferd des Salbergs schließlich verschwinden und bei Morgengrauen gehen unüblicherweise auch keine Lichter im Hausinneren an. Die Gardinen bleiben zugezogen und nicht ein Ton mag die Räumlichkeiten dort erfüllen. Im Hauptquartier der Allianz wird der Schneider ebenso nicht anzutreffen sein, sollte man nach ihm suchen und an der Front hat ihn wohl auch seit dem letzten Mittag keiner mehr gesehen. Die üblichen Abmeldungen an sämtlichen Stellen bleiben aus. Einzig an den Postkasten genagelt, kaum auffällig, wird ein kleines Stück abgerissenen Pergaments dem geneigten Leser folgenden Inhalt mitteilen:
[to be continued]