Im Namen der Faust [Lichtenthal - Quest]
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Amelie von Salberg
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- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:19
Als Amelie den Aushang las, begannen ihre Mundwinkel tief zu sinken.
Was sie da las, betrübte sie zutiefst.
Es stimmte einfach nicht, dass alle Bürger dafür waren, einen Krieg mit der Faust zu beginnen. Sie dachte, sie hätte eindeutig gesagt, dass sie für die friedliche Lösung war. Warum wurde das denn nicht erwähnt?
Aber, wie immer war es so, dass die, die am lautesten schrien, gehört wurden.
Als sie Misolia begegnete, sie hatte diesen Aushang verfasst, sprach sie sie drauf an, sie kamen überein, dass der Aushang nicht geändert würde, da dies sowieso keiner mehr, Amelies Ansicht nach, lesen würde.
Sie hatte im Nachhinein erfahren, dass sogar seine Majestät in einem Brief für eine friedliche Lösung plädierte. Für eine Weile Junkersteyn aufgeben und dafür den Frieden erhalten. Was für einen Sinn hatte es denn, soviel auf das Spiel zu setzen und dann, geschwächt, vielleicht alles an den Westen zu verlieren. Für Amelie machte das alles keinen Sinn.
Waren denn viele wirklich so kurzsichtig und von sich eingenommen, dass sie diese Schlussfolgerung nicht erwägen würden?
Also warum folgte man dem Schreiben des Königs nicht?
Sie selbst musste schon dreimal gezwungenerweise umziehen, und es fiel ihr wahrlich nicht leicht, jedoch, dort wo die Familie und die Freunde waren, da wurde rasch wieder 'Heimat'.
So stapfte sie mit trauriger Miene wieder Richtung Kronwalden um weiter zu packen und alles, was ihr wichtig war, nach Berchgard mitzunehmen.
Was sie da las, betrübte sie zutiefst.
Es stimmte einfach nicht, dass alle Bürger dafür waren, einen Krieg mit der Faust zu beginnen. Sie dachte, sie hätte eindeutig gesagt, dass sie für die friedliche Lösung war. Warum wurde das denn nicht erwähnt?
Aber, wie immer war es so, dass die, die am lautesten schrien, gehört wurden.
Als sie Misolia begegnete, sie hatte diesen Aushang verfasst, sprach sie sie drauf an, sie kamen überein, dass der Aushang nicht geändert würde, da dies sowieso keiner mehr, Amelies Ansicht nach, lesen würde.
Sie hatte im Nachhinein erfahren, dass sogar seine Majestät in einem Brief für eine friedliche Lösung plädierte. Für eine Weile Junkersteyn aufgeben und dafür den Frieden erhalten. Was für einen Sinn hatte es denn, soviel auf das Spiel zu setzen und dann, geschwächt, vielleicht alles an den Westen zu verlieren. Für Amelie machte das alles keinen Sinn.
Waren denn viele wirklich so kurzsichtig und von sich eingenommen, dass sie diese Schlussfolgerung nicht erwägen würden?
Also warum folgte man dem Schreiben des Königs nicht?
Sie selbst musste schon dreimal gezwungenerweise umziehen, und es fiel ihr wahrlich nicht leicht, jedoch, dort wo die Familie und die Freunde waren, da wurde rasch wieder 'Heimat'.
So stapfte sie mit trauriger Miene wieder Richtung Kronwalden um weiter zu packen und alles, was ihr wichtig war, nach Berchgard mitzunehmen.
- Taliara Levar
- Beiträge: 2125
- Registriert: Donnerstag 3. Januar 2013, 05:23
Es war erschreckend, wie viele einen Krieg wollten um jeden Preis. Nach der Besprechung da beim Regiment war ich umso verunsicherter, hatten die meisten nicht gesagt, das sie Frieden wollten, das dies sogar vom König gewünscht sei und in einem Schreiben kundgetan worden war...
Sicher wollten wir alle Junkersteyn nicht aufgeben, aber dafür einen Bruderkrieg riskieren, der nur wieder viel zu viele Tote bringen würden, der das Reich vielleicht für immer so schwächen würde, das wir nur ein gefundenes Fressen für den Westen sind....Nein, das durfte nicht geschehen
Ich hoffte inständig, das Temora dies nicht zulassen würde. Sicher hatte das Regiment einen Eid geleistet, das Land gegen jeden Feind zu verteidigen, aber hatten sie wirklich zu entscheiden, ob es Krieg geben sollte oder nicht? Sollten da nicht der König selbst oder der Hofkanzler dies entscheiden und letztendlich Temora selbst eingreifen, sollte es zu einem Krieg kommen.
Krieg kann unter gleichgesinnten niemals eine Lösung sein, das stand für mich fest und noch eines stand fest, ich würde als letztes Kronwalden verlassen, würde einer bleiben, würde ich auch bleiben....
Sicher wollten wir alle Junkersteyn nicht aufgeben, aber dafür einen Bruderkrieg riskieren, der nur wieder viel zu viele Tote bringen würden, der das Reich vielleicht für immer so schwächen würde, das wir nur ein gefundenes Fressen für den Westen sind....Nein, das durfte nicht geschehen
Ich hoffte inständig, das Temora dies nicht zulassen würde. Sicher hatte das Regiment einen Eid geleistet, das Land gegen jeden Feind zu verteidigen, aber hatten sie wirklich zu entscheiden, ob es Krieg geben sollte oder nicht? Sollten da nicht der König selbst oder der Hofkanzler dies entscheiden und letztendlich Temora selbst eingreifen, sollte es zu einem Krieg kommen.
Krieg kann unter gleichgesinnten niemals eine Lösung sein, das stand für mich fest und noch eines stand fest, ich würde als letztes Kronwalden verlassen, würde einer bleiben, würde ich auch bleiben....
Zuletzt geändert von Taliara Levar am Sonntag 18. Juni 2017, 11:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Nathelia Salberg
Nathelia gab weitere Verbände in eine der Spendenkisten ihres Heilerhauses im Handelhaus und ihre Gedanken und Sorgen drehten sich immer wieder im Kreis. Sie sorgte sich sehr und verstand den überwiegenden Tenor des Kriegswunsches der Bürger nicht gänzlich. Klar hatte sie Verständnis für das Regiment und all die Soldaten, die nicht einfach hinnehmen konnten und wollten, dass jemand das eigene Land besetzte und für den Frieden auch noch gänzlich einforderte. Und die anderen Bürger? Die Kriegsbesprechung hatte viele Bürger dazu verleitet, kämpfen zu wollen. Überall hiess es, Junkersteyn wird nicht überlassen, eher abgefackelt. Wurde da auch an die Bürger gedacht? Die letzte kleinere Schlacht ging sehr schlimm aus. Nathelia fragte sich ob sie auch Kronwalden übergeben würde, wenn es sein müsste, und die Antwort war ein deutliches Ja. Für den Frieden, und weniger Tote.
Das Reich konnte alles verlieren, wenn es geschwächt wurde durch weitere Angriffe auf der einen Seite. Und sie sorgte sich deshalb sehr um das Kloster. Sie fragte viele andere Leute, nach ihren Meinungen und Empfindungen. Die meisten waren doch für eine friedliche Lösung und boten auch Hilfestellungen für die Eirenseer an, sollten sie die Friedensangebote nutzen. Nur was nützte das alles, die Bürger hatten nichts zu entscheiden. Der König selbst war für eine friedliche Lösung, trotz der Angriffe und Beleidigungen ihm gegenüber. Und die Eirenseer verlangten Junkersteyn für den Frieden. Auch Nathelia vergab nach langer Zeit den Angriff der Faust auf sie selbst. Das war nicht einfach und hatte ihr mehr abverlangt, als sie jemals zugeben würde. Noch immer schlief sie seit dem nur noch in Berchgard. Ihre Zeilen die sie unter den Brief von Gardistin Rabbe gesetzt hatte, waren aufrichtig und hoffnungsvoll verfasst worden. Vielleicht würde es helfen wenn die Eirenseer die Worte der Bürger lasen und sie glaubten. Es wäre so einfach, sie könnten die Nebenlande nordwestlich nutzen, Junkersteyn freigeben und ersteinmal wäre weiterhin der Frieden gewahrt. Nathelia betete Tag und Nacht, um die Hoffnung auf ein gutes Ende nicht gänzlich zu verlieren. Temora war die Hoffnungsbringerin, vielleicht würde sie einschreiten, wenn es zum Äussersten käme.
Das Reich konnte alles verlieren, wenn es geschwächt wurde durch weitere Angriffe auf der einen Seite. Und sie sorgte sich deshalb sehr um das Kloster. Sie fragte viele andere Leute, nach ihren Meinungen und Empfindungen. Die meisten waren doch für eine friedliche Lösung und boten auch Hilfestellungen für die Eirenseer an, sollten sie die Friedensangebote nutzen. Nur was nützte das alles, die Bürger hatten nichts zu entscheiden. Der König selbst war für eine friedliche Lösung, trotz der Angriffe und Beleidigungen ihm gegenüber. Und die Eirenseer verlangten Junkersteyn für den Frieden. Auch Nathelia vergab nach langer Zeit den Angriff der Faust auf sie selbst. Das war nicht einfach und hatte ihr mehr abverlangt, als sie jemals zugeben würde. Noch immer schlief sie seit dem nur noch in Berchgard. Ihre Zeilen die sie unter den Brief von Gardistin Rabbe gesetzt hatte, waren aufrichtig und hoffnungsvoll verfasst worden. Vielleicht würde es helfen wenn die Eirenseer die Worte der Bürger lasen und sie glaubten. Es wäre so einfach, sie könnten die Nebenlande nordwestlich nutzen, Junkersteyn freigeben und ersteinmal wäre weiterhin der Frieden gewahrt. Nathelia betete Tag und Nacht, um die Hoffnung auf ein gutes Ende nicht gänzlich zu verlieren. Temora war die Hoffnungsbringerin, vielleicht würde sie einschreiten, wenn es zum Äussersten käme.
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Kila Rabbe
Die Sonne küsste gerade den Horizont und wünschte einen guten Morgen, als Kila am Fenster stand und hinaus sah. Die warmen Sonnenstrahlen legten sich auf ihr Gesicht und sie schloss einen Moment genießend die Augen. Diese Ruhe war herrlich. Sie atmete ruhig ein und aus, in ihren Händen eine dampfende, warme Tasse mit Tee und der Morgenrock lag schlicht über ihren Schultern. Die Brand- und Schnittwunden der letzten Schlacht verblassten langsam aus ihrem Gesicht und eine feine Sommerbräune legte sich darüber. Sie seufzte entspannt und zufrieden durch, ehe sie sich vom Fenster abwandte und zu ihrem Schreibtisch trat.
Es gab noch so viel zu tun, so viele Briefe waren zu schreiben und so viele Berichte. Eine Menge Arbeit, für eine einfache Gardistin. Kila beklagte sich nicht, nahm sich für alles ausreichend Zeit. Ihr war bewusst, dass sie es nicht allen Recht machen konnte, aber würde dennoch ihren Eid erfüllen. So war es doch ihr Beruf und Leidenschaft geworden, sich um die Menschen zu kümmern und sie zu beschützen. Selbst mitten in der Nacht, als sie eigentlich schon Dienstschluss hatte und wenige Stunden die Uniform abgestreift hatte, legte sie jene wieder an um aufgebrachte Bürger zu beruhigen und ihnen bei zu stehen. Niemand konnte sich vorstellen was sie bereits alles für Opfer gebracht hatte um in diesem Krieg nicht einfach das Handtuch zu werfen. Nicht einmal als man sie bis auf das Blut provoziert und beleidigt hatte. Ihre Stimme blieb ruhig und freundlich, sogar ein aufrichtiges Lächeln brachte sie zu Stande. Sie versuchte zwischen den Worten den eigentlichen Grund zu erfahren, warum man so mit ihr sprach. Aber aller guter Wille und die Kraft Temoras reichten manchmal nicht aus und sie gab resigniert klein bei und würde nicht weiter versuchen hinter allen Dickschädeln blicken zu wollen.
Kila seufzte erneut, dieses mal schwerer. Der Blick glitt über ein Pergament was noch leer war. Sauber aufgelegt und darauf wartend, dass sie es mit ihrem Federkiel liebkosen würde. Sie dachte sehr lange über jene Zeilen nach, die jenes Pergament tragen würde. Sie hatte reichlich Notizen gemacht, Dinge die gesagt oder gefragt wurden aufgeschrieben. Sie brauchte einen Moment ehe sie endlich ansetzte, Wörter durch strich und abermals von neuem begann, ehe sie den Brief sauber auf ein Pergament brachte. Anschließend zog sie sich einfache, zivile Kleidung an und würde von Tür zu Tür gehen um mit den Bürgern den Brief zu besprechen und um Unterschrift und eventuellen Kommentar bitten. Nachdem sie dann einige Einwürfe, Anregungen und Wünsche aufgenommen hatte, änderte sie die eine oder andere Zeile noch etwas ab und setzt ein paar Komentare mit darunter. Ehe der Brief ohne Umschweife an die Faust geht.
Es gab noch so viel zu tun, so viele Briefe waren zu schreiben und so viele Berichte. Eine Menge Arbeit, für eine einfache Gardistin. Kila beklagte sich nicht, nahm sich für alles ausreichend Zeit. Ihr war bewusst, dass sie es nicht allen Recht machen konnte, aber würde dennoch ihren Eid erfüllen. So war es doch ihr Beruf und Leidenschaft geworden, sich um die Menschen zu kümmern und sie zu beschützen. Selbst mitten in der Nacht, als sie eigentlich schon Dienstschluss hatte und wenige Stunden die Uniform abgestreift hatte, legte sie jene wieder an um aufgebrachte Bürger zu beruhigen und ihnen bei zu stehen. Niemand konnte sich vorstellen was sie bereits alles für Opfer gebracht hatte um in diesem Krieg nicht einfach das Handtuch zu werfen. Nicht einmal als man sie bis auf das Blut provoziert und beleidigt hatte. Ihre Stimme blieb ruhig und freundlich, sogar ein aufrichtiges Lächeln brachte sie zu Stande. Sie versuchte zwischen den Worten den eigentlichen Grund zu erfahren, warum man so mit ihr sprach. Aber aller guter Wille und die Kraft Temoras reichten manchmal nicht aus und sie gab resigniert klein bei und würde nicht weiter versuchen hinter allen Dickschädeln blicken zu wollen.
Kila seufzte erneut, dieses mal schwerer. Der Blick glitt über ein Pergament was noch leer war. Sauber aufgelegt und darauf wartend, dass sie es mit ihrem Federkiel liebkosen würde. Sie dachte sehr lange über jene Zeilen nach, die jenes Pergament tragen würde. Sie hatte reichlich Notizen gemacht, Dinge die gesagt oder gefragt wurden aufgeschrieben. Sie brauchte einen Moment ehe sie endlich ansetzte, Wörter durch strich und abermals von neuem begann, ehe sie den Brief sauber auf ein Pergament brachte. Anschließend zog sie sich einfache, zivile Kleidung an und würde von Tür zu Tür gehen um mit den Bürgern den Brief zu besprechen und um Unterschrift und eventuellen Kommentar bitten. Nachdem sie dann einige Einwürfe, Anregungen und Wünsche aufgenommen hatte, änderte sie die eine oder andere Zeile noch etwas ab und setzt ein paar Komentare mit darunter. Ehe der Brief ohne Umschweife an die Faust geht.
17.Schwalbenkunft 260
An die Soldaten, den einfachen Handwerker und Bürger der Faust.
- Besetzungsstellung Junkersteyn -
Der Lichtbringerin Segen mit euch, Brüder und Schwestern Alumenas.
Ich wende mich heute im Namen der einfachen Bürger Lichtenthals an euch, um unser Bedauern und Mitgefühl auszudrücken, in welcher Lage sich die Einwohner Eirensees befinden. So war uns nicht bekannt, dass die Bevölkerung Hunger leidet und andere schlimme Dinge sie in Verzweiflung stürzte.
Ihr habt unsere aufrichtige Anteilnahme.
So soll aber doch erklärt werden, dass der hiesige Adel niemals solche Dinge tun würde. Im Gegenteil, so hat doch der Adel stets geholfen wo er nur konnte. Er trägt die schweren Bürden für uns, adoptiert bürgerliche Waisen und bietet ihnen ein herzliches Zuhause. Sie schenken sogar Wein in Tavernen aus, erfreuen uns mit Gesang und Tanz oder gar lustigen Anekdoten.
Auch unser König, welcher mit der leibhaftigen Temora in Varuna kämpfte, ist nicht das, was man ihm vorwirft. Er ist ein gerechter Mann, von Temora erwählt und es ist ihr Wille, dass Ador Segenus Corbidian Victor von Alumens der Erste, unser König ist.
So war es Temora, die dem Kronritter und Baron, Thelor von Gipfelsturm, damals noch Knappe ihr Schwert reichte, damit jener damit kämpfen konnte.
Es ist der Lichtbringerin Wille, dass diese Dinge so sind und wir zweifeln nicht an ihren Entscheidungen.
Die Bürger Lichtenthals haben viele Fragen. Fragen die nicht beantwortet werden.
Warum bat uns Eirensee nicht um Hilfe?
Warum wurden einfache Bauern überfallen, verletzt und ausgeraubt?
Warum fiel die Faust bei uns ein und lenkte die Aufmerksamkeit Lichtenthals von Rahal ab?
Warum nahm sich die Faust mit Waffengewalt eines der friedlichsten Dörfer Lichtenthals?
Warum, musste es zu einer Schlacht kommen, in der Kinder Temoras fielen?
Das alles muss nicht mehr sein.
Wir sind kein nachtragendes Volk und wir vergeben einander.
Doch soll auch ausgesprochen werden, dass die Bürger Junkersteyn es nicht mehr länger mit ansehen werden, dass man sie um ihre Häuser brachte, den Frieden nahm und sie in Angst und Schrecken versetzte. Sie möchten einfach nur wieder nach Hause, ihrem Alltag nach gehen, ihr Obst von den Bäumen pflücken und dem Nachbarn freundlich winken.
Sie möchten einfach nur wieder in Frieden leben.
Wir möchten hier und heute sagen, dass wir geschlossen hinter unserem König und dem hiesigen Adel stehen. Und wir die Faust nicht länger akzeptieren werden.
Wir wollen nicht von jenem befreit oder beschützt werden, da es keinen Grund dafür gibt.
Wir wollen keine Hilfe der Faust.
Wir wollen aber auch keine Brüder und Schwestern Alumenas verhungern lassen.
Wir wollen nicht die Schwerter mit euch kreuzen und wir wollen keinen Krieg mit euch, aber wir sind bereit gegen jeden Eindringling zu kämpfen, egal wo her er kommt.
Temora möge uns allen unsere Fehler vergeben, ein Licht in dunklen Zeiten sein und uns stets eine wärmende Hand auf die Schulter legen.
Im Auftrag der Bürger Lichtenthals,
*Unter dem Brief werden sich zahlreiche Unterschriften und Kommentare der Bürger befinden*Misolia Melanis hat geschrieben:*Sie lächelt Kila zu, nickt mehrmals beim durchlesen und setzt ihre Unterschrift darunter*
Misolia MelanisZahrak Salberg hat geschrieben:Die Leidtragenden eines Krieges sind niemals die Soldaten, die auf dem Schlachtfeld sterben, sondern stets die, die zurückbleiben. Denkt an jene Menschen, an Euch und Eure Familien, und überlegt dann noch einmal, ob dieser Krieg wirklich sein muss.
Familienvater, Ehemann, Familienoberhaupt
*...wird er unter den Brief schreiben und ihn dann wieder an Kila zurückgeben.*Janarey hat geschrieben:*Eine Unterschrift wird gesetzt und ebenso folgt ein Kommentar.*
Verständnis: Ich habe Verständnis für Menschen in Not
Mitgefühl: Ich fühle mit euch die ihr glaubt in einer schlechten Lage zu sein
Trauer: Es erfüllt mein Herz mit Trauer das Menschen mit eurem erscheinen sterben mussten
Zorn: Kam nicht auf durch euer Leid, sondern durch den Weg den ihr geht
Vergebung: Ich bin bereit zu vergeben
Alles was ihr dafür tun müsst, ist eure Waffen zu strecken und euch von uns helfen zu lassen
gez:
Taliara Levar hat geschrieben:Kommentar und Fragen an die Faust von Taliara Levar, Vögtin Kronwaldens
Ich stimme dem zu, der Frieden ist zu wahren, sowie es Temora auch wollen würde. Sammeln wir unsere Energie gegen den wahren Feind aus dem Westen.
Die Faust hat bisher die Bevölkerung, weitgehend verschont, wird das auch nach dem Ende der Waffenruhe so sein?
Wie kann die Faust ihr Tun vor Temora rechtfertigen?
Viele offene Fragen die ich gerne geklärt wüsste.
Laßt uns einander die Hand des Friedens reichen und für ein Miteinander sorgen, wie es die Herrin wollen würde.
Diese Zeilen werden an Fräulein Rabbe gechicktNathelia Salberg hat geschrieben:*Nathelia wird nicht lange überlegen und etwas dazu schreiben:*
Geschrieben von Nathelia Salberg, Heilerin und Alchemistin an die Faust:
Ich bin und war zumeist für Frieden. Frieden mit Euch, und Frieden von uns aus mit den Euren. Auch wenn Ihr mich überfallen und verletzt habt, vergebe ich Euch. Auch bei der ersten Schlacht sind schon viel zuviele gute Menschen gestorben. Ich hoffe sehr, dass auch Ihr den Frieden wahren wollt. Vergeben ist nie leicht, vergeben kann jeder lernen. Auch ich musste das in den letzten Wochen mehrfach lernen. Viele unserer Bürger wünschen sich den Frieden mit Euch. Wollen keine weitere Schlacht und einfach nur wieder in ihre Häuser zurück, ein gutes normales Leben führen, ohne Angst vor Krieg und Angriffen. Wir denken dabei auch an Euch und würden Euch mit unser allen möglichen Hilfsmitteln unterstützen. Freiwillig. Gebt uns Junkersteyn zurück, friedlich und nutzt die Lande nordwestlich davon, da ist viel Fläche und Patz. Denn wir Bürger tragen keinerlei Schuld an dieser Situation, sind aber bereit zu helfen. Wir haben Mitgefühl für Euch und Eure Situation und so Ihr Vergeben könnt, allem was geschehen ist, um des Friedens Willen, so könnt auch Ihr wieder ein gutes Leben führen, mit unserer freiwilligen Hilfe und Unterstützung.Amelie Salberg hat geschrieben:Ein kurzer Anhang an die Soldaten der Faust von einer Bürgerin, Schneiderin namens Amelie Salberg.
Da wir alle temoragläubig sind, möchte ich Euch bitten die Tugenden zu wahren und diesen Konflikt in Frieden mit uns gemeinsam zu lösen.
Seht in Euer Herz, so wie wir auch.
Seid nicht blind vor Rachsucht, wir wollen doch gemeinsam den Weg der Lichtbringerin gehen.
Ich kann nur von mir sprechen, aber ich bin gerne bereit, Euch und die Bürger von Eirensee mit Hilfslieferungen zu unterstützen und ich denke auch dass sich diesem Angebot viele anschliessen werden.
Noch ist es für Frieden nicht zu spät
Amelie SalbergMoira Salberg hat geschrieben:*nach dem auch sie von ihrer Reise zurück ist und Ihre Säuglinge in Sicherheit gebracht hat wird auch Moira, Ihre Unterschrift drunter setzen *
Zuletzt geändert von Kila Rabbe am Sonntag 18. Juni 2017, 18:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Lucien de Mareaux
Die ganze Nacht hatte ich unterm Baum des Lichts verbracht, auf den Knien lag das Notizbuch, darauf ein Pergament, nebst Tintenfässchen neben sich auf den Stufen, eine Lampe erhellte den Ort und tauchte den Baum in gespenstisches Licht, und die Feder kratzte über das Pergament.
Zehn Versuche hatte ich bereits hinter sich diesen Brief zu verfassen, nun war ich sich sicher, wie die Worte lauten sollten. Es war kein Brief, von dem ich irgendwem erzählt hatte, nicht einmal meiner Frau. Die Entscheidung dazu war bereits nach der Bürgerversammlung gefallen.
Tatsächlich verfolgte ich die Gespräche auf der Versammlung mit kritischem Blick, still, besorgt. Mehr und mehr gewann ich den Eindruck, dass die, die so laut mit dem Säbel rasselten, keine Ahnung hatten, worauf sie sich einließen, und die, die es haben sollten, mehr als bereit war die Unwissenden für ihre Zwecke zu nutzen. Die Wahrung des Friedens war für mich mehr und mehr ein vorgeschobenes Deckmäntelchen, das genutzt wurde, um eben das zu sagen, was andere gerne hören wollten. Andere, wie ich selbst.
Es gab einen, der stellte die richtigen Fragen, einen anderen, der sich im Ton vergriff, und es gab die, die da laut zum Gegenschlag aufriefen. Und wenn ich mir diese Leute ansah, die da riefen, war mir klar, woher die Stimme eigentlich kam. Der geforderte Applaus ließ mich innerlich den Kopf schütteln. Wozu diese Rhetorik diente, war schmerzlich offensichtlich und trotzdem verfehlte es die Wirkung bei einigen nicht.
Nun, es würde immer die geben, die bereit waren, das Denken nur zu gerne anderen zu überlassen und mit einem Strahlen ihrem eigenen Tod entgegen zu rennen. Ich zählte mich allerdings keineswegs dazu.
Es gab einen Brief, von dem weder beim Kriegsrat die Rede gewesen war, noch bei der Bürgerversammlung. Absicht zu unterstellen wäre hier an dieser Stelle leicht gewesen. Ich weigerte mich dies anzunehmen, so gut ich es vermochte. Die leise Stimme blieb dennoch im Hinterkopf, die versuchte es mir einzuflüstern.
Ein Brief vom königlichen Garderegiment, den Konstantinern, noch genauer von einer gewissen Thea von Calvinkel, die diesem Regiment angehörte. Ein Brief, der im Namen seiner Majestät verfasst wurde. Die Order den Frieden zu halten soweit das möglich ist. Keine Erwähnung davon. Keine. Warum?
Der Baum schenkte mir sonst so gerne Frieden in meinem Innern, aber es fiel mir schwer mich darauf einzulassen. Also vertiefte ich mich ins Schreiben, schlief danach auf den Stufen an die Säule gelehnt ein, müde im Geist und erschöpfter Hoffnung.
Gegen Mittag brach ich mit steifen Gliedern auf. Den Brief überbrachte ich persönlich. ich wollte ihn nicht durch andere Hände gehen lassen. Ich hoffte, er wurde gelesen, rechtzeitig vor allem. Ich hoffte, ich wagte damit nicht zu viel. Es war einfach so, dass ich mir keinen anderen Rat mehr wusste, und ich war es leid mich auf andere zu verlassen. Tatsächlich hielt ich es für angebracht selbst einzustehen, für höchste Zeit das zu tun. Also tat ich das.
Zehn Versuche hatte ich bereits hinter sich diesen Brief zu verfassen, nun war ich sich sicher, wie die Worte lauten sollten. Es war kein Brief, von dem ich irgendwem erzählt hatte, nicht einmal meiner Frau. Die Entscheidung dazu war bereits nach der Bürgerversammlung gefallen.
Tatsächlich verfolgte ich die Gespräche auf der Versammlung mit kritischem Blick, still, besorgt. Mehr und mehr gewann ich den Eindruck, dass die, die so laut mit dem Säbel rasselten, keine Ahnung hatten, worauf sie sich einließen, und die, die es haben sollten, mehr als bereit war die Unwissenden für ihre Zwecke zu nutzen. Die Wahrung des Friedens war für mich mehr und mehr ein vorgeschobenes Deckmäntelchen, das genutzt wurde, um eben das zu sagen, was andere gerne hören wollten. Andere, wie ich selbst.
Es gab einen, der stellte die richtigen Fragen, einen anderen, der sich im Ton vergriff, und es gab die, die da laut zum Gegenschlag aufriefen. Und wenn ich mir diese Leute ansah, die da riefen, war mir klar, woher die Stimme eigentlich kam. Der geforderte Applaus ließ mich innerlich den Kopf schütteln. Wozu diese Rhetorik diente, war schmerzlich offensichtlich und trotzdem verfehlte es die Wirkung bei einigen nicht.
Nun, es würde immer die geben, die bereit waren, das Denken nur zu gerne anderen zu überlassen und mit einem Strahlen ihrem eigenen Tod entgegen zu rennen. Ich zählte mich allerdings keineswegs dazu.
Es gab einen Brief, von dem weder beim Kriegsrat die Rede gewesen war, noch bei der Bürgerversammlung. Absicht zu unterstellen wäre hier an dieser Stelle leicht gewesen. Ich weigerte mich dies anzunehmen, so gut ich es vermochte. Die leise Stimme blieb dennoch im Hinterkopf, die versuchte es mir einzuflüstern.
Ein Brief vom königlichen Garderegiment, den Konstantinern, noch genauer von einer gewissen Thea von Calvinkel, die diesem Regiment angehörte. Ein Brief, der im Namen seiner Majestät verfasst wurde. Die Order den Frieden zu halten soweit das möglich ist. Keine Erwähnung davon. Keine. Warum?
Der Baum schenkte mir sonst so gerne Frieden in meinem Innern, aber es fiel mir schwer mich darauf einzulassen. Also vertiefte ich mich ins Schreiben, schlief danach auf den Stufen an die Säule gelehnt ein, müde im Geist und erschöpfter Hoffnung.
Gegen Mittag brach ich mit steifen Gliedern auf. Den Brief überbrachte ich persönlich. ich wollte ihn nicht durch andere Hände gehen lassen. Ich hoffte, er wurde gelesen, rechtzeitig vor allem. Ich hoffte, ich wagte damit nicht zu viel. Es war einfach so, dass ich mir keinen anderen Rat mehr wusste, und ich war es leid mich auf andere zu verlassen. Tatsächlich hielt ich es für angebracht selbst einzustehen, für höchste Zeit das zu tun. Also tat ich das.
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Zahrak Salberg
"Bei allem Respekt, Sir. Wir haben hier Familien, die aktuell zwischen beiden Fronten sitzen. Ich denke schon, dass es Sinn machen würde, eine Front - und ich wage zu behaupten, dass die Faust die einfachere wäre - zu bereinigen. Wir haben mit Menek'Ur, dem Nilzadan und Wulfgard 3 Verbündete, die helfen würden.
Ich mag als frischer Familienvater die Dinge vielleicht anders sehen, als ein Soldat, Bürger oder sonst wer. Aber ich persönlich würde davon absehen, weiter einen auf "Wir müssen ihnen aber Ehre und Respekt entgegenbringen." zu machen.
Versteht mich nicht falsch. Ich glaube daran, dass die Soldaten wenig dafür können. Aber ist es ehrenhaft und respektvoll, das Volk, den Adel und die Krone zu erpressen und Tod über das Land zu bringen? Wie lange wollen wir das noch zulassen und damit unsere Familien andauernd in Gefahr wissen?
Ich beuge mich, als Bürger und auch als Soldat, der Entscheidung, die gefällt wird vom Hofkanzler. Ohne Wenn und Aber. Aber ich möchte jetzt, wo ich noch die Möglkichkeit habe, zu bedenken geben, dass wir vielleicht nicht immer nur an dem guten Ruf Lichtenthals hangeln
sollten."
Amelies Lächeln nach seiner Rede auf der Bürgerversammlung hatte ihn zweifeln lassen. Hatte sie, hatten die Anderen wirklich verstanden, was er ihnen damit sagen wollte? Es war nicht sein Wunsch, gegen die Faust in den Krieg zu ziehen. Den Bürgern in Eirensee ihre Soldaten zu nehmen. Aber er konnte diese ständigen Aufrufe zur Nachsicht und Besinnung nicht mehr hören. Würde seine Eminenz den offenen Kampf befürworten, so wäre es für Zahrak keine Frage mehr, ob er dem Folge leisten würde. Würde die Faust nach dem 19. wieder angreifen, so würde Zahrak da sein, um ihnen die Stirn zu bieten. Würde man sich ehrlich darauf einigen, zusammen gegen Rahal zu schreiten, um Temoras Willen, dann würde er auch das tun. Denn er konnte nicht behaupten, eine der beiden Parteien weniger oder mehr zu mögen. Aber das Letzte, was er zulassen würde, wäre eben die anhaltende Belagerung Junkersteyns. Die Faust hatte ihrem Eid Folge zu leisten oder sich aus Lichtenthal zu verziehen. Etwas anderes wollte Zahrak nicht mehr akzeptieren. Wichtig zu verstehen war nun eben dieser kleine feine Unterschied zwischen "Wir sollten sie alle niedermetzeln." und "Im Notfall werden wir kämpfen." Und das, so hatte Zahrak das Gefühl, hatte noch nicht jeder der Leute, die die Bürgerversammlung besucht hatten, verstanden. Die Zeit würde zeigen, ob sich das noch ändern sollte..
Ich mag als frischer Familienvater die Dinge vielleicht anders sehen, als ein Soldat, Bürger oder sonst wer. Aber ich persönlich würde davon absehen, weiter einen auf "Wir müssen ihnen aber Ehre und Respekt entgegenbringen." zu machen.
Versteht mich nicht falsch. Ich glaube daran, dass die Soldaten wenig dafür können. Aber ist es ehrenhaft und respektvoll, das Volk, den Adel und die Krone zu erpressen und Tod über das Land zu bringen? Wie lange wollen wir das noch zulassen und damit unsere Familien andauernd in Gefahr wissen?
Ich beuge mich, als Bürger und auch als Soldat, der Entscheidung, die gefällt wird vom Hofkanzler. Ohne Wenn und Aber. Aber ich möchte jetzt, wo ich noch die Möglkichkeit habe, zu bedenken geben, dass wir vielleicht nicht immer nur an dem guten Ruf Lichtenthals hangeln
sollten."
Amelies Lächeln nach seiner Rede auf der Bürgerversammlung hatte ihn zweifeln lassen. Hatte sie, hatten die Anderen wirklich verstanden, was er ihnen damit sagen wollte? Es war nicht sein Wunsch, gegen die Faust in den Krieg zu ziehen. Den Bürgern in Eirensee ihre Soldaten zu nehmen. Aber er konnte diese ständigen Aufrufe zur Nachsicht und Besinnung nicht mehr hören. Würde seine Eminenz den offenen Kampf befürworten, so wäre es für Zahrak keine Frage mehr, ob er dem Folge leisten würde. Würde die Faust nach dem 19. wieder angreifen, so würde Zahrak da sein, um ihnen die Stirn zu bieten. Würde man sich ehrlich darauf einigen, zusammen gegen Rahal zu schreiten, um Temoras Willen, dann würde er auch das tun. Denn er konnte nicht behaupten, eine der beiden Parteien weniger oder mehr zu mögen. Aber das Letzte, was er zulassen würde, wäre eben die anhaltende Belagerung Junkersteyns. Die Faust hatte ihrem Eid Folge zu leisten oder sich aus Lichtenthal zu verziehen. Etwas anderes wollte Zahrak nicht mehr akzeptieren. Wichtig zu verstehen war nun eben dieser kleine feine Unterschied zwischen "Wir sollten sie alle niedermetzeln." und "Im Notfall werden wir kämpfen." Und das, so hatte Zahrak das Gefühl, hatte noch nicht jeder der Leute, die die Bürgerversammlung besucht hatten, verstanden. Die Zeit würde zeigen, ob sich das noch ändern sollte..
- Keylon von Salberg
- Beiträge: 1801
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Ein Tag ...
Ein einziger Tag noch trennten sie vom Ende der Waffenruhe.
Verstand die Faust denn nicht das das hier nicht Eirensee war? Das hier die Bürger hinter dem Adel standen, der nichts von dem an sich hatten wie jene in Eirensee? Mussten sie alle über einen Kamm scheren?
Keylon hatte auf der Versammlung bewusst geschwiegen. Zu viele Meinungen trafen auf einander, und egal wie er selber entschied, er würde dem Folgen was befohlen war.
Natürlich wusste auch er das es ein möglicher Marsch in den Tod war würden sie einfach gegen die Faust ziehen wollen, und eine friedliche Lösung wäre natürlich das Beste, aber würde man es umsetzen können?
Nicht ohne entgegenkommen der Besetzer Junkernsteyn.
Doch was war es für ein Preis den sie dafür fordern würden?
Abschaffung des Königs und des Adels? Eigentlich hielt er die Faust für nicht so dumm das sie ehrlich daran glaubten das die Lichtenthaler da mitspielen würden.
Junkernsteyn für sich ?
Keylon glaubte kaum das man sich darauf einlassen würde. Doch was gab es sonst?
Das man Eirensee selber half. Natürlich.
Aber das hätten sei auch wenn man gefragt hätte.
Die Faust hatte diesen Krieg angefangen. Sie standen gegen König und Adel und das alleine machten sie ihm nicht sympathischer.
Damit hatten sie ihren eigenen Eid verraten, und standen gegen alles für das Keylons stand.
Sie waren Ehrenhaft weil sie Loyal zu ihrem Oberst standen?
Ja klar ... Aber dieser war, wenn es den Gesetzen nach ging ein Hochverräter.
Wie hatte Vaughain immer gesagt:
„Wir sind die Guten, das heißt aber nicht das wir die Netten sein müssen.“
Nein er hatte nicht vor Nett zu sein. Er würde sie niemals als seines gleichen akzeptieren, denn das waren sie nicht.
Sie hatten angegriffen, sie hatten verletzt sie hatten besetzt, sie stellten Forderungen und versuchten zu erpressen.
Sie hätten andere Wegen gehen müssen das er sie akzeptiert hätte.
Vorher auf sich aufmerksam machen, um Hilfe bitten.
Keylon war sich sicher das Lichtenthal die letzten gewesen wären die nicht geholfen hätten.
Wie es morgen weiter ging?
Das wusste nur Temora.
Und so entschloss sich Keylon, diese ... vielleicht letzte Nacht in Frieden, im Kloster, im Gebet zu verbringen.
Was Morgen auch kommen würde, war Morgen.
Das Heue war heute.
Temora nah sein , würde ihm vielleicht ein wenig Ruhe ... und Vergbeung für seine Gedanken geben.
So kniete er als der Abend kam in der Kirche leise ein Gebet sprechend um dann bis zum Morgen aus zu haren.
Herrin Temora,
mach uns zu Werkzeugen deine Friedens
Wo Hass herrscht, lass Freundschaft wachsen,
Wo Beleidigung herrscht, lass Vergebung entfachen,
Wo Zerstrittenheit herrscht, lass Einigkeit wachsen.
Wo Irrtum herrscht, lass Wahrheit sehen,
Wo Zweifel herrscht, lass Glauben entstehen,
Wo Finsterniss herrscht, lass dein Licht den Weg weisen,
Hilf mir zu verstehen zu verzeihen und zu lieben.
Denn wer gibt der empfängt,
Wer verzeiht dem wird verziehen,
und wenn ich sterbe dann sei es um für den Frieden zu streiten.
Ein einziger Tag noch trennten sie vom Ende der Waffenruhe.
Verstand die Faust denn nicht das das hier nicht Eirensee war? Das hier die Bürger hinter dem Adel standen, der nichts von dem an sich hatten wie jene in Eirensee? Mussten sie alle über einen Kamm scheren?
Keylon hatte auf der Versammlung bewusst geschwiegen. Zu viele Meinungen trafen auf einander, und egal wie er selber entschied, er würde dem Folgen was befohlen war.
Natürlich wusste auch er das es ein möglicher Marsch in den Tod war würden sie einfach gegen die Faust ziehen wollen, und eine friedliche Lösung wäre natürlich das Beste, aber würde man es umsetzen können?
Nicht ohne entgegenkommen der Besetzer Junkernsteyn.
Doch was war es für ein Preis den sie dafür fordern würden?
Abschaffung des Königs und des Adels? Eigentlich hielt er die Faust für nicht so dumm das sie ehrlich daran glaubten das die Lichtenthaler da mitspielen würden.
Junkernsteyn für sich ?
Keylon glaubte kaum das man sich darauf einlassen würde. Doch was gab es sonst?
Das man Eirensee selber half. Natürlich.
Aber das hätten sei auch wenn man gefragt hätte.
Die Faust hatte diesen Krieg angefangen. Sie standen gegen König und Adel und das alleine machten sie ihm nicht sympathischer.
Damit hatten sie ihren eigenen Eid verraten, und standen gegen alles für das Keylons stand.
Sie waren Ehrenhaft weil sie Loyal zu ihrem Oberst standen?
Ja klar ... Aber dieser war, wenn es den Gesetzen nach ging ein Hochverräter.
Wie hatte Vaughain immer gesagt:
„Wir sind die Guten, das heißt aber nicht das wir die Netten sein müssen.“
Nein er hatte nicht vor Nett zu sein. Er würde sie niemals als seines gleichen akzeptieren, denn das waren sie nicht.
Sie hatten angegriffen, sie hatten verletzt sie hatten besetzt, sie stellten Forderungen und versuchten zu erpressen.
Sie hätten andere Wegen gehen müssen das er sie akzeptiert hätte.
Vorher auf sich aufmerksam machen, um Hilfe bitten.
Keylon war sich sicher das Lichtenthal die letzten gewesen wären die nicht geholfen hätten.
Wie es morgen weiter ging?
Das wusste nur Temora.
Und so entschloss sich Keylon, diese ... vielleicht letzte Nacht in Frieden, im Kloster, im Gebet zu verbringen.
Was Morgen auch kommen würde, war Morgen.
Das Heue war heute.
Temora nah sein , würde ihm vielleicht ein wenig Ruhe ... und Vergbeung für seine Gedanken geben.
So kniete er als der Abend kam in der Kirche leise ein Gebet sprechend um dann bis zum Morgen aus zu haren.
Herrin Temora,
mach uns zu Werkzeugen deine Friedens
Wo Hass herrscht, lass Freundschaft wachsen,
Wo Beleidigung herrscht, lass Vergebung entfachen,
Wo Zerstrittenheit herrscht, lass Einigkeit wachsen.
Wo Irrtum herrscht, lass Wahrheit sehen,
Wo Zweifel herrscht, lass Glauben entstehen,
Wo Finsterniss herrscht, lass dein Licht den Weg weisen,
Hilf mir zu verstehen zu verzeihen und zu lieben.
Denn wer gibt der empfängt,
Wer verzeiht dem wird verziehen,
und wenn ich sterbe dann sei es um für den Frieden zu streiten.
- Kaleya Auenbacher
- Beiträge: 1493
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Brennender Albtraum
Knisternd leckten die Flammen an den Wänden des Gemeinschaftshauses und forderten wild lodernd ihren Tribut. Es knackte und ächzte, bis das Holz der Balken barst und zum Boden brach. Ein Blick durch die Siedlung verriet dem machtlosen Betrachter, dass die gesamte Siedlung brannte. Junkersteyn stand in wild wütenden Flammen und wurde davon restlos vernichtet. Aus einer der ruhigsten Siedlungen auf Gerimor wurde ein zerstörerisches Inferno, dem keiner mehr etwas entgegensetzen konnte.
"Nee...iiin. Nicht... NEIN!" Schreiend wachte Kaleya aus ihrem Albtraum auf, schweißgebadet lag sie im Bett und starrte durch die Höhle, welche unter Andras Haus als Schlafstätte diente. Sie blinzelte in der Dunkelheit und versuchte herauszufinden, ob sie die anderen geweckt hatte. Als sich keiner rührte und selbst Anneen in ihrer Wiege weiter vor sich hin schlummerte, kroch Kaleya im Nachthemd bekleidet aus ihrem Bett und merkte im Stehen, wie ihr Magen zu rebellieren begann. Sie schaffte es gerade noch rechtzeitig vor die Tür, bevor sie sich übergab. Mit einem leichten Würgen wischte sie sich über den Mund und lief dann zum Brunnen, der in der Mitte des Hafenviertels stand. Der Mund wurde provisorisch ausgespült und dann trieb es den Eisdrachen an die Küste. Dort blies der Wind so stark, dass es ihr Nachthemd dabei hochhob. Doch trotz dieser Erfrischung mitten in der Nacht fror sie nicht ansatzweise. Zum einen war das Klima in Adoran viel milder und zum anderen waren ihre Gedanken immernoch von dem Albtraum erhitzt.
Niemals durfte jener Albtraum wahr werden. Wenn Junkersteyn brennen würde, war jeder Kampf verloren, es würde keinen Frieden mehr geben. Bis nicht auch der letzte von ihnen gefallen war. Doch auf welcher Seite das eintreten würde, stand noch völlig offen. Tränen der Verzweiflung tauchten Kaleyas Gesicht in ein Meer der Trauer und sie hatte kein Mittel, um sich jenen Gedanken zu erwehren. Noch nie hatte Mutlosigkeit den Eisdrachen heimgesucht, doch selbst den Stärksten unter ihnen machte die anhaltende Belagerung müde. Die Waffenruhe, die mit dem heutigen Tag ihr Ende fand, lastete schwer auf der Seele des Eisdrachens.
Heimatlos von der Flucht, die sie aus der beschaulichen Siedlung getrieben hatte.
Ratlos darüber, wohin die Gemeinschaft sollte, wenn Junkersteyn verloren wäre.
Erschöpft von der Schwangerschaft, die sie in jener schweren Zeit zusätzlich forderte.
Weinend stand die große Schneiderin bei all jenen schweren Gedanken an der Küste und mit jedem Aufwogen des Meeres schwappten die Gefühle in ihr erneut über. Es dämmerte bereits als Kaleya sich langsam wieder in den Griff bekam. Ihre Füße trugen sie von dem Gedanken, dass sie nicht aufgeben durfte, in das Notquartier zurück. Die kommenden Tage würden alles von ihr fördern und so versteckte sie in jenen schweren Stunden das erste Mal in ihrem Leben ihre Gefühle vor den Augen der anderen. Sie war Leiterin der Gemeinschaft, Mutter und zudem Bewohnerin von Junkersteyn. Sie konnte es sich nicht leisten in dieser Lage schwach zu sein. Doch zweifelsfrei sah man eine erschöpfte Seele, die sich auf ihrem Gesicht an diesem neuen und so bedeutungsschweren Tag abzeichnete. Sie war eine Hüterin des Nordlichts und sie würde notfalls dafür kämpfen Junkersteyn zurück zu erobern, wenn das der Weg war, den die Götter für das Volk Lichtenthals vorgesehen hatten.
"Nee...iiin. Nicht... NEIN!" Schreiend wachte Kaleya aus ihrem Albtraum auf, schweißgebadet lag sie im Bett und starrte durch die Höhle, welche unter Andras Haus als Schlafstätte diente. Sie blinzelte in der Dunkelheit und versuchte herauszufinden, ob sie die anderen geweckt hatte. Als sich keiner rührte und selbst Anneen in ihrer Wiege weiter vor sich hin schlummerte, kroch Kaleya im Nachthemd bekleidet aus ihrem Bett und merkte im Stehen, wie ihr Magen zu rebellieren begann. Sie schaffte es gerade noch rechtzeitig vor die Tür, bevor sie sich übergab. Mit einem leichten Würgen wischte sie sich über den Mund und lief dann zum Brunnen, der in der Mitte des Hafenviertels stand. Der Mund wurde provisorisch ausgespült und dann trieb es den Eisdrachen an die Küste. Dort blies der Wind so stark, dass es ihr Nachthemd dabei hochhob. Doch trotz dieser Erfrischung mitten in der Nacht fror sie nicht ansatzweise. Zum einen war das Klima in Adoran viel milder und zum anderen waren ihre Gedanken immernoch von dem Albtraum erhitzt.
Niemals durfte jener Albtraum wahr werden. Wenn Junkersteyn brennen würde, war jeder Kampf verloren, es würde keinen Frieden mehr geben. Bis nicht auch der letzte von ihnen gefallen war. Doch auf welcher Seite das eintreten würde, stand noch völlig offen. Tränen der Verzweiflung tauchten Kaleyas Gesicht in ein Meer der Trauer und sie hatte kein Mittel, um sich jenen Gedanken zu erwehren. Noch nie hatte Mutlosigkeit den Eisdrachen heimgesucht, doch selbst den Stärksten unter ihnen machte die anhaltende Belagerung müde. Die Waffenruhe, die mit dem heutigen Tag ihr Ende fand, lastete schwer auf der Seele des Eisdrachens.
Heimatlos von der Flucht, die sie aus der beschaulichen Siedlung getrieben hatte.
Ratlos darüber, wohin die Gemeinschaft sollte, wenn Junkersteyn verloren wäre.
Erschöpft von der Schwangerschaft, die sie in jener schweren Zeit zusätzlich forderte.
Weinend stand die große Schneiderin bei all jenen schweren Gedanken an der Küste und mit jedem Aufwogen des Meeres schwappten die Gefühle in ihr erneut über. Es dämmerte bereits als Kaleya sich langsam wieder in den Griff bekam. Ihre Füße trugen sie von dem Gedanken, dass sie nicht aufgeben durfte, in das Notquartier zurück. Die kommenden Tage würden alles von ihr fördern und so versteckte sie in jenen schweren Stunden das erste Mal in ihrem Leben ihre Gefühle vor den Augen der anderen. Sie war Leiterin der Gemeinschaft, Mutter und zudem Bewohnerin von Junkersteyn. Sie konnte es sich nicht leisten in dieser Lage schwach zu sein. Doch zweifelsfrei sah man eine erschöpfte Seele, die sich auf ihrem Gesicht an diesem neuen und so bedeutungsschweren Tag abzeichnete. Sie war eine Hüterin des Nordlichts und sie würde notfalls dafür kämpfen Junkersteyn zurück zu erobern, wenn das der Weg war, den die Götter für das Volk Lichtenthals vorgesehen hatten.
- Thancred Dynar
- Beiträge: 148
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Und knisternd leckten die Flammen an den Hölzern imd fraßen sich gierig in die Brennkammer. Es knackte und ächzte als das Holz im Leib des Schwelofens bis sich die Rinde aufrollte und das reißende Holz und die Rinde unter der wabernden Klaue der Hitze das ersehnte Pech ausschwitzte.
Langsam rann aus dem Schnabelmaul des Auslaufes dann, wie Geifer eines Kriegshundes die zähe Flüssigkeit, welche als letztes Mittel der Verteidigung den angreifenden Truppen der Faust einen heissen Empfang bereiten sollte.
Mehrere Tage und Nächte würde es dauern wohl dachte der Zausel so bei sich bis die geforderte erhebliche Menge Pech beisammen war. Und das war gut so.
Der Tod im siedenden Pech war ganz sicher keiner der Versöhnung derer zuliesss, die solches gesehen hatten und schon gar nicht jener deren Kamaraden diesen erleiden mussten.
Aber sie würden Berchgard verteidigen, Bei Cirmias, das hatten sie schon seit jahrzehnten getan. Gegen anstürmende Letharen, marodierende Anguren gen Naturgewalten, gegen Bestien und Untiere; Gegen Frostriesen die mit Firneskälte über das Städtchen hereinbrachen- Ja, sogar gegen im fahlen Licht des Mondes ruhelos umherwandelnde Knochen und verwesende Leiber die der Seelenfresser gegen Berchgard schickte.
Trutzig knurrte der Alte als er des Nachts neues Brennholz nachlegte dass der Siedevorgang nicht zum erliegen komme.
Verteidigen würde er. Leib und Leben derer die ihm nahe standen, und Jener welche er liebte, sollte das Heer der Eirenseer Berchgard einnehmen wollen - Auch wenn er hoffte daß er nicht dazu gezwungen sein würde.
Cirmias hämmre Hirn in die Helme damits nit mehr so hohl klinge
hohl wie die phrasen welche er vin hier und da schon hören und lesen musste.
Viele Neuigkeiten hatte in den letzten Tagen erfahren. Hin und her wälzte er diese Gedanken wie schwere Brocken Stein welche zu einem Wall geschichtet werden sollten.
Er war kein Freund des Krieges, wahrlich nicht zu sehr hatte dieser über die Jahre seinen Blutzoll gefordert,
Sei es durch Folgen von Gefangenschaft, Folter und Kerker,
Sei es durch den Verlust. Freunde waren gefallen, ja sogar seine erste Frau war lange schon von den Nebeln des Krieges verschlungen.
War es denn derart ein Ding der Unmöglichkeit dass sich ein Abzug der Eirenseer friedlich erreichen liesse. Es waren doch Temoragläubige Hammer und Asche noch eins. Auf eine klerikale Vermittlung müssten sie doch eingehen können, oder warens doch nur Renegaten die einen Putsch anzettelten um selbst nur sich oder Andre als neue Elite zu etablieren, dies dann am End noch schlimmer trieben als die jetzigen Damen undHerren von Stand und Adel
Wieder schürte er mit dem Haken in der Glut, dass Funken emporstieben.
Aye, einige Wenige, wie die Vögtinnen Adorans und Kronwaldens sowie wenige Andre hatten ihrem Stand alle Ehre gemacht sie kümmerten sich um die Belange der Bürger, und waren auch im Kriesenfall ebenso hart und unermüdlich am Arbeiten wie die Handwerker des HHG.
Darum würde Vögtin Nyome und Taliara nie vergebens an seine Pforte kommen und der Respekt den er beiden Zollte gründete nicht aus irgend einem Titel, sondern aus dem Einsatz welche beide Frauen für andre zeigten.
Viele andre des hohen Standes aber glänzten durch Abwesenheit.
Was wollt er, als einfacher Mann schon erwarten. Die sassen wohl in ihren Ansitzen und Palais und warteten bis das Volk die Suppe ausgelöffelt hatte wie immer.
Aber es gab auch schlimmere, welche sich von Stand und Adel schimpften.. wie ihm die Hochedle Dame Mariella vor vielen Jahren spüren liess.
So wollte er das Beste hoffen aber aufs Schlimmste vorbereitet sein.
Mit Cirmias Hilfe würden sie auch dies überstehen
Langsam rann aus dem Schnabelmaul des Auslaufes dann, wie Geifer eines Kriegshundes die zähe Flüssigkeit, welche als letztes Mittel der Verteidigung den angreifenden Truppen der Faust einen heissen Empfang bereiten sollte.
Mehrere Tage und Nächte würde es dauern wohl dachte der Zausel so bei sich bis die geforderte erhebliche Menge Pech beisammen war. Und das war gut so.
Der Tod im siedenden Pech war ganz sicher keiner der Versöhnung derer zuliesss, die solches gesehen hatten und schon gar nicht jener deren Kamaraden diesen erleiden mussten.
Aber sie würden Berchgard verteidigen, Bei Cirmias, das hatten sie schon seit jahrzehnten getan. Gegen anstürmende Letharen, marodierende Anguren gen Naturgewalten, gegen Bestien und Untiere; Gegen Frostriesen die mit Firneskälte über das Städtchen hereinbrachen- Ja, sogar gegen im fahlen Licht des Mondes ruhelos umherwandelnde Knochen und verwesende Leiber die der Seelenfresser gegen Berchgard schickte.
Trutzig knurrte der Alte als er des Nachts neues Brennholz nachlegte dass der Siedevorgang nicht zum erliegen komme.
Verteidigen würde er. Leib und Leben derer die ihm nahe standen, und Jener welche er liebte, sollte das Heer der Eirenseer Berchgard einnehmen wollen - Auch wenn er hoffte daß er nicht dazu gezwungen sein würde.
Cirmias hämmre Hirn in die Helme damits nit mehr so hohl klinge
hohl wie die phrasen welche er vin hier und da schon hören und lesen musste.
Viele Neuigkeiten hatte in den letzten Tagen erfahren. Hin und her wälzte er diese Gedanken wie schwere Brocken Stein welche zu einem Wall geschichtet werden sollten.
Er war kein Freund des Krieges, wahrlich nicht zu sehr hatte dieser über die Jahre seinen Blutzoll gefordert,
Sei es durch Folgen von Gefangenschaft, Folter und Kerker,
Sei es durch den Verlust. Freunde waren gefallen, ja sogar seine erste Frau war lange schon von den Nebeln des Krieges verschlungen.
War es denn derart ein Ding der Unmöglichkeit dass sich ein Abzug der Eirenseer friedlich erreichen liesse. Es waren doch Temoragläubige Hammer und Asche noch eins. Auf eine klerikale Vermittlung müssten sie doch eingehen können, oder warens doch nur Renegaten die einen Putsch anzettelten um selbst nur sich oder Andre als neue Elite zu etablieren, dies dann am End noch schlimmer trieben als die jetzigen Damen undHerren von Stand und Adel
Wieder schürte er mit dem Haken in der Glut, dass Funken emporstieben.
Aye, einige Wenige, wie die Vögtinnen Adorans und Kronwaldens sowie wenige Andre hatten ihrem Stand alle Ehre gemacht sie kümmerten sich um die Belange der Bürger, und waren auch im Kriesenfall ebenso hart und unermüdlich am Arbeiten wie die Handwerker des HHG.
Darum würde Vögtin Nyome und Taliara nie vergebens an seine Pforte kommen und der Respekt den er beiden Zollte gründete nicht aus irgend einem Titel, sondern aus dem Einsatz welche beide Frauen für andre zeigten.
Viele andre des hohen Standes aber glänzten durch Abwesenheit.
Was wollt er, als einfacher Mann schon erwarten. Die sassen wohl in ihren Ansitzen und Palais und warteten bis das Volk die Suppe ausgelöffelt hatte wie immer.
Aber es gab auch schlimmere, welche sich von Stand und Adel schimpften.. wie ihm die Hochedle Dame Mariella vor vielen Jahren spüren liess.
So wollte er das Beste hoffen aber aufs Schlimmste vorbereitet sein.
Mit Cirmias Hilfe würden sie auch dies überstehen
Zuletzt geändert von Thancred Dynar am Montag 19. Juni 2017, 17:24, insgesamt 2-mal geändert.
- Khalrox
- Beiträge: 342
- Registriert: Freitag 8. Juli 2016, 11:08
Es lag eine aufregende Nacht hinter ihm.
Die Waffenruhe zwischen der Faust und Lichtenthal hatte geendet und es zeigte sich keinerlei Regung der Besetzer. Fragen drängten sich in die Köpfe der Leute im Feldlager. Würden sie angreifen? Würden sie es heute noch tun? In der Nacht? Am morgen? Würden sie sich vielleicht gar zurückziehen oder einfach nur abwarten?
Es waren Fragen, welche einer Antwort bedurften. Und so fasste eine kleine Gruppe einen Plan, welcher diese Antworten liefern sollte.
Sie machten sich in der Dunkelheit der Nacht auf, dunkel in den Farben des Waldes und der Nacht gekleidet, die Kapuzen tief im Gesicht und die Masken weit über die Nasen gezogen.. sah man teilweise nicht mal mehr ihre Augen hindurchscheinen.
Sie beobachteten in sicherer Entfernung, tief gehockt in den Büschen das treiben am Wall und später auch an der Taverne. Darauf bedacht jede noch so kleine Information aufzuschnappen verharrten sie eine ganze Weile in ihren Positionen ohne sich auch nur ein Stück zu bewegen.
Doch die Situation wurde etwas zu riskant, als die Besetzer der Taverne offensichtlich zu einem Rundgang ansetzten und so entschied sich die kleine Gruppe zum Rückzug.
An ihrem Treffpunkt angekommen, sprachen sie nochmals über die gesammelten Erkenntnisse und stellten fest, dass man wohl direkt ins Lager müsste, um wirklich stichhaltige Informationen zu erhalten. Aber wer sollte das tun? Es musste jemand sein, den die Truppen der Faust noch nicht in Verbindung mit Lichtenthal sahen. Die Entscheidung fiel schnell, war es doch ein leichtes so jemanden im Kreise der kleinen Gruppe auszumachen.
Als der Plan besprochen war, machten sie sich auf den Heimweg.
Nachdenklich, abwägend und vorausschauend war der Blick von ihm, als er über das bevorstehende nachdachte.
Am nächsten morgen packte er alles, was er für seine heutige Aufgabe benötigte. Sein Packpferd wurde mit den Taschen beladen, die Reuse eingepackt und seine Fischerkleidung angezogen.
Dann machte er sich mit seinem Geleit auf zum Vorwerk, von wo an er alleine weiter Richtung Taverne zog. Die Hitze war unerträglich am heutigen Tag, ein guter Vorwand also, um sich in der Taverne nach etwas kühlendem für die Kehle umzusehen. Doch war dieses Vorhaben sehr schnell gestoppt. Als er mit seinem Packpferd an der Taverne ankam, blickte er zu den drei Wachen auf dem Südbalkon und grüßte sie freundlich. Sie beäugten ihn aufmerksam und je näher er kam, desto angespannter wurden sie. Als er gerade die erste Treppenstufe zur Taverne betreten wollte, rief eine der Wachen plötzlich lautstark und sehr forsch zu ihm herunter:
„Hier gibt es nichts für dich! Mach dich vom Acker! Die Taverne ist geschlossen!“

Seufzend machte er sich also weiter auf den Weg Richtung Junkersteyn, vorbei an der Kutsche, an welcher ihm die Wachen freundlich darauf aufmerksam machten, das er ruhig nach Junkersteyn gehen könne, so er nur seine Lieferung abgeben wolle. Gesagt.. getan. Schwitzend in der Sonne, lief er weiter Richtung Junkersteyn und meldete den Wachen am Eingang, das er nur eine Ladung Fisch abzugeben habe im Nordwesten des Dorfes. Sie winkten ihn hindurch, während sein Blick sehr aufmerksam über den Wall schweifte.

Im Lager angekommen, nickte er auch dort den Soldaten freundlich grüßend zu, wollte er doch nur seinen Fisch abliefern. Er ging im Osten entlang Richtung Norden und schaute sich etwas um.
Die Hitze nicht mehr ertragend, suchte er Schatten unter einem der Bäume und nutzte die Zeit, um seine Reuse ins Wasser zu werfen.. Warum nicht noch einen kleinen Schmaus fangen?
Die Soldaten liefen im Lager stetig Patrouille, ein Auge immer aufmerksam auf ihn gerichtet und nicht weiter als drei bis vier Schritt von ihm entfernt.

Nach der kleinen Verschnaufpause und einer Ladung abkühlenden Wassers im Gesicht zog er weiter Richtung Norden und dann Richtung Westen. Am Ziel angekommen, wurde er von den Soldaten an dem Haus gefragt, was er hier wolle und er zeigte ihnen den Fisch, welchen er abzuliefern hatte. Nach einer kurzen Prüfung, winkten sie ihn durch und er legte den Fisch in die Liefertruhe.

Ein freundliches Nicken und kurze verabschiedende Worte später, nahm er wieder die Zügel seines Pferdes in die Hand und ging an der Ostseite Junkersteyns wieder entlang Richtung Süden.
Es war merkwürdig, sah er hier nur gerüstete und bewaffnete Soldaten, aber niemanden, der sich um Sachen wie Wallinstandsetzung und dergleichen zu kümmern schien.
Als er am Haupttor wieder angekommen war, verabschiedete er sich nochmals höflich von den Soldaten und ging wieder zurück. Ohne einen Blick nach hinten zu werfen, führten ihn seine Füße in der brütenden Hitze zurück zum Feldlager, wo er schon erwartet wurde.
Stärkendes Mahl und kühlendes Getränk begleiteten seine Worte, als er seiner Begleitung die Beobachtungen auf seinem Ausflug mitteile...[/img]
Die Waffenruhe zwischen der Faust und Lichtenthal hatte geendet und es zeigte sich keinerlei Regung der Besetzer. Fragen drängten sich in die Köpfe der Leute im Feldlager. Würden sie angreifen? Würden sie es heute noch tun? In der Nacht? Am morgen? Würden sie sich vielleicht gar zurückziehen oder einfach nur abwarten?
Es waren Fragen, welche einer Antwort bedurften. Und so fasste eine kleine Gruppe einen Plan, welcher diese Antworten liefern sollte.
Sie machten sich in der Dunkelheit der Nacht auf, dunkel in den Farben des Waldes und der Nacht gekleidet, die Kapuzen tief im Gesicht und die Masken weit über die Nasen gezogen.. sah man teilweise nicht mal mehr ihre Augen hindurchscheinen.
Sie beobachteten in sicherer Entfernung, tief gehockt in den Büschen das treiben am Wall und später auch an der Taverne. Darauf bedacht jede noch so kleine Information aufzuschnappen verharrten sie eine ganze Weile in ihren Positionen ohne sich auch nur ein Stück zu bewegen.
Doch die Situation wurde etwas zu riskant, als die Besetzer der Taverne offensichtlich zu einem Rundgang ansetzten und so entschied sich die kleine Gruppe zum Rückzug.
An ihrem Treffpunkt angekommen, sprachen sie nochmals über die gesammelten Erkenntnisse und stellten fest, dass man wohl direkt ins Lager müsste, um wirklich stichhaltige Informationen zu erhalten. Aber wer sollte das tun? Es musste jemand sein, den die Truppen der Faust noch nicht in Verbindung mit Lichtenthal sahen. Die Entscheidung fiel schnell, war es doch ein leichtes so jemanden im Kreise der kleinen Gruppe auszumachen.
Als der Plan besprochen war, machten sie sich auf den Heimweg.
Nachdenklich, abwägend und vorausschauend war der Blick von ihm, als er über das bevorstehende nachdachte.
Am nächsten morgen packte er alles, was er für seine heutige Aufgabe benötigte. Sein Packpferd wurde mit den Taschen beladen, die Reuse eingepackt und seine Fischerkleidung angezogen.
Dann machte er sich mit seinem Geleit auf zum Vorwerk, von wo an er alleine weiter Richtung Taverne zog. Die Hitze war unerträglich am heutigen Tag, ein guter Vorwand also, um sich in der Taverne nach etwas kühlendem für die Kehle umzusehen. Doch war dieses Vorhaben sehr schnell gestoppt. Als er mit seinem Packpferd an der Taverne ankam, blickte er zu den drei Wachen auf dem Südbalkon und grüßte sie freundlich. Sie beäugten ihn aufmerksam und je näher er kam, desto angespannter wurden sie. Als er gerade die erste Treppenstufe zur Taverne betreten wollte, rief eine der Wachen plötzlich lautstark und sehr forsch zu ihm herunter:
„Hier gibt es nichts für dich! Mach dich vom Acker! Die Taverne ist geschlossen!“

Seufzend machte er sich also weiter auf den Weg Richtung Junkersteyn, vorbei an der Kutsche, an welcher ihm die Wachen freundlich darauf aufmerksam machten, das er ruhig nach Junkersteyn gehen könne, so er nur seine Lieferung abgeben wolle. Gesagt.. getan. Schwitzend in der Sonne, lief er weiter Richtung Junkersteyn und meldete den Wachen am Eingang, das er nur eine Ladung Fisch abzugeben habe im Nordwesten des Dorfes. Sie winkten ihn hindurch, während sein Blick sehr aufmerksam über den Wall schweifte.

Im Lager angekommen, nickte er auch dort den Soldaten freundlich grüßend zu, wollte er doch nur seinen Fisch abliefern. Er ging im Osten entlang Richtung Norden und schaute sich etwas um.
Die Hitze nicht mehr ertragend, suchte er Schatten unter einem der Bäume und nutzte die Zeit, um seine Reuse ins Wasser zu werfen.. Warum nicht noch einen kleinen Schmaus fangen?
Die Soldaten liefen im Lager stetig Patrouille, ein Auge immer aufmerksam auf ihn gerichtet und nicht weiter als drei bis vier Schritt von ihm entfernt.

Nach der kleinen Verschnaufpause und einer Ladung abkühlenden Wassers im Gesicht zog er weiter Richtung Norden und dann Richtung Westen. Am Ziel angekommen, wurde er von den Soldaten an dem Haus gefragt, was er hier wolle und er zeigte ihnen den Fisch, welchen er abzuliefern hatte. Nach einer kurzen Prüfung, winkten sie ihn durch und er legte den Fisch in die Liefertruhe.

Ein freundliches Nicken und kurze verabschiedende Worte später, nahm er wieder die Zügel seines Pferdes in die Hand und ging an der Ostseite Junkersteyns wieder entlang Richtung Süden.
Es war merkwürdig, sah er hier nur gerüstete und bewaffnete Soldaten, aber niemanden, der sich um Sachen wie Wallinstandsetzung und dergleichen zu kümmern schien.
Als er am Haupttor wieder angekommen war, verabschiedete er sich nochmals höflich von den Soldaten und ging wieder zurück. Ohne einen Blick nach hinten zu werfen, führten ihn seine Füße in der brütenden Hitze zurück zum Feldlager, wo er schon erwartet wurde.
Stärkendes Mahl und kühlendes Getränk begleiteten seine Worte, als er seiner Begleitung die Beobachtungen auf seinem Ausflug mitteile...[/img]
- Thancred Dynar
- Beiträge: 148
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Tag um Tag hatte die Torwache Berchgards Pferdegespanne mit Birkenholz gesehen.
Frohen Mutes war der alte Schmied da unter allerlei ködernden Worten, Versprechungen und Drohungen hinausgelockt worden mit der Axt in der Hand schlich der Zausel also durch den Wald eine unvorsichtige Birke zu erlegen; Und Tatsächlich scheint es von solchen Bäumen nicht wenige gegeben zu haben in jenen Wäldern zwischen Berchgard und Kronwalden; ( jetzt nicht mehr )
Denn nebst einem Schmieden der sich die Lippen leckend und irgendwas von Kirschpfannkuchen, Kirschtörtchen und Kirscheis brabbelnd wieder in die Mauern Berchgards einzog wanderten auch Ladung um Ladung an Birkenstämmen hin zu dem Platz auf welchem der Schwelofen stand.
Frisch geschlagen waren die Kammern des Schwelopfens bestückt worden und das Feuer in den Brennkammern hatte nicht geruht,.. Rot wie Kirschen dann auch die Augen des Zusels, der da zusammengesunken saß Nacht für Nacht lange Stunden bei den Öfen,
Gierig fraß der Moloch Festmeter um Festmeter des Holzes so, dass die vielen Pferdegespanne die des Tags herangeschafft wurden verzehrt waren, schneller als diese geschlagen werden konnten. Wahre Unmengen des Holzes verschlag der gierige Ofenschlund, und spieh dafür ein kleines mageres Rinnsal der klebrig tranigen Pechöle aus.
Er legte Brennholz nach, tauschte grosse gusseiserne Kessel, wenn diese mit dem schwarzhoniggleichem Pech gefüllt waren, gegen neue aus, während drinnen Hammerschläge vom Kesselschmieden einer agilen Frau kündeten die da frisch wie der junge Tag am Werke war. Shyra war es die ihn denbeissenden Ruch der Öfen ertragen half.
WAnn immer er von der Bank zu rutschen drohte war sie mit einem Becher Kaffee zur stelle, und rettet ihn vor dem Aufschlag aufs Kopfsteinpflaster. Ja, er wusste schon warum er diese Frau nicht aus seinem Kopf bekam. S war, weil sein Herz diesen Kopf da, den er hatte damits Oben nicht reinregnete, jede Sekunde, mit jedem Schlag erinnerte was er an ihr hatte.
Und sie leistete ihm Gesellschaft in den langen Stunden an welchen er Ofenwache hielt. Stehts waren Bottiche und Fässer mit Löschwasser bereit, für den Fall dass etwas Feuer fing; Nur, manche Flamme musste und sollte lohen, auch, wenn diese keiner sah - war micht zu löschen und war nur zu erkennen wenn man durch die Augen in die Herzen zu blicken vermochte.
Ein leises, doch aus tiefster Seele genährtes Lächeln der Gewissheit war gut unter dem Bart des Zausels verborgen bei diesem Gedanken.
Schliesslich viele Tage später als der Zausel aussah als hätte er eine Kiste Wolfsaugen-Whisky alleine getrunken war der letzte Kessel schliesslich gefüllt, und das este mal seit Tagen würde er schlafen können, also so richtig nicht nur ein Stündchen oder zwei bis er neues Holz nachlegen musste.
Schlafen in einem Bett mit allem was so dazugehört,.. die brennenden Augen zumachen inclusive. Welch Luxus ihn doch erwartete
Doch zuerst wurde Hastig ein Billet geschrieben gefaltet und mittels eines Boten des Handwerkshauses auf den Weg geschickt.
Frohen Mutes war der alte Schmied da unter allerlei ködernden Worten, Versprechungen und Drohungen hinausgelockt worden mit der Axt in der Hand schlich der Zausel also durch den Wald eine unvorsichtige Birke zu erlegen; Und Tatsächlich scheint es von solchen Bäumen nicht wenige gegeben zu haben in jenen Wäldern zwischen Berchgard und Kronwalden; ( jetzt nicht mehr )
Denn nebst einem Schmieden der sich die Lippen leckend und irgendwas von Kirschpfannkuchen, Kirschtörtchen und Kirscheis brabbelnd wieder in die Mauern Berchgards einzog wanderten auch Ladung um Ladung an Birkenstämmen hin zu dem Platz auf welchem der Schwelofen stand.
Frisch geschlagen waren die Kammern des Schwelopfens bestückt worden und das Feuer in den Brennkammern hatte nicht geruht,.. Rot wie Kirschen dann auch die Augen des Zusels, der da zusammengesunken saß Nacht für Nacht lange Stunden bei den Öfen,
Gierig fraß der Moloch Festmeter um Festmeter des Holzes so, dass die vielen Pferdegespanne die des Tags herangeschafft wurden verzehrt waren, schneller als diese geschlagen werden konnten. Wahre Unmengen des Holzes verschlag der gierige Ofenschlund, und spieh dafür ein kleines mageres Rinnsal der klebrig tranigen Pechöle aus.
Er legte Brennholz nach, tauschte grosse gusseiserne Kessel, wenn diese mit dem schwarzhoniggleichem Pech gefüllt waren, gegen neue aus, während drinnen Hammerschläge vom Kesselschmieden einer agilen Frau kündeten die da frisch wie der junge Tag am Werke war. Shyra war es die ihn denbeissenden Ruch der Öfen ertragen half.
WAnn immer er von der Bank zu rutschen drohte war sie mit einem Becher Kaffee zur stelle, und rettet ihn vor dem Aufschlag aufs Kopfsteinpflaster. Ja, er wusste schon warum er diese Frau nicht aus seinem Kopf bekam. S war, weil sein Herz diesen Kopf da, den er hatte damits Oben nicht reinregnete, jede Sekunde, mit jedem Schlag erinnerte was er an ihr hatte.
Und sie leistete ihm Gesellschaft in den langen Stunden an welchen er Ofenwache hielt. Stehts waren Bottiche und Fässer mit Löschwasser bereit, für den Fall dass etwas Feuer fing; Nur, manche Flamme musste und sollte lohen, auch, wenn diese keiner sah - war micht zu löschen und war nur zu erkennen wenn man durch die Augen in die Herzen zu blicken vermochte.
Ein leises, doch aus tiefster Seele genährtes Lächeln der Gewissheit war gut unter dem Bart des Zausels verborgen bei diesem Gedanken.
Schliesslich viele Tage später als der Zausel aussah als hätte er eine Kiste Wolfsaugen-Whisky alleine getrunken war der letzte Kessel schliesslich gefüllt, und das este mal seit Tagen würde er schlafen können, also so richtig nicht nur ein Stündchen oder zwei bis er neues Holz nachlegen musste.
Schlafen in einem Bett mit allem was so dazugehört,.. die brennenden Augen zumachen inclusive. Welch Luxus ihn doch erwartete
Doch zuerst wurde Hastig ein Billet geschrieben gefaltet und mittels eines Boten des Handwerkshauses auf den Weg geschickt.
Zuletzt geändert von Thancred Dynar am Freitag 23. Juni 2017, 20:25, insgesamt 1-mal geändert.
- Thahida Atiika Yazir
- Beiträge: 874
- Registriert: Mittwoch 21. Mai 2014, 16:36
Menekanische Boten laufen durch das Land und überreichen Nachrichten, ein Brief wird in Adoran im Regiment abgegeben der andere Brief wird zu den Thyren gebracht, ein weiterer Brief wird bei den Wachen der Faust abgegeben, so schnell wie die Boten erschienen so schnell sind sie auch wieder verschwunden. Jene die den Brief erhalten werden das menekanische Siegel der Armee von Menek’Ur erblicken, sobald das Siegel gebrochen ist werden folgende Worte gelesen.
Brief ans Regiment:
Salam Aleikum,
ich bin Thahida Atiika vom Blut der Yazir und Jijkban des Reiches Menek’Ur, meine Sekban erzählte mir von den Auseinandersetzungen zwischen euch und der so genannten Faust. Heute ersuche ich einen Termin mit einem eurer Befehlshaber um ein Gespräch zu führen, wir möchten auf den neusten Stand gesetzt werden.
Lasst mich wissen wann ich die Reise nach Adoran antreten kann und wo wir in Ruhe ein Gespräch führen können.
Wasser und Schatten mit euch

Brief an die Thyren:
Salam Aleikum Norwin vom Blut der Hinrah,
meine Sekban Khalida berichtete mir von der Auseinandersetzung der Thyren und der Faust, im Sinne unserer Freundschaft und auch der Armee, würde ich mich gerne mit dir Treffen und ein Gespräch führen, wir sind sehr daran Interessiert wie der aktuelle Stand in dieser Angelegenheit ist.
Lass mich wissen wann ich euch besuchen kann.
Wasser und Schatten mit euch

Brief an die Faust:
Salam Aleikum Führer der Faust,
man nennt mich Thahida Atiika vom Blut der Yazir und ich bin Jijkban des Reiches Menek’Ur. Wir hörten das es zwischen Euch und Adoran einen Konflikt gibt, im Sinne von Menek’Ur und unserer Armee, würden wir gern das Gespräch mit euch suchen.
Sofern ihr ebenso Interesse daran habt, lasst mich wissen wann ihr ein Gespräch mit mir führen wollt.
Wasser und Schatten mit euch

Brief ans Regiment:
Salam Aleikum,
ich bin Thahida Atiika vom Blut der Yazir und Jijkban des Reiches Menek’Ur, meine Sekban erzählte mir von den Auseinandersetzungen zwischen euch und der so genannten Faust. Heute ersuche ich einen Termin mit einem eurer Befehlshaber um ein Gespräch zu führen, wir möchten auf den neusten Stand gesetzt werden.
Lasst mich wissen wann ich die Reise nach Adoran antreten kann und wo wir in Ruhe ein Gespräch führen können.
Wasser und Schatten mit euch
Brief an die Thyren:
Salam Aleikum Norwin vom Blut der Hinrah,
meine Sekban Khalida berichtete mir von der Auseinandersetzung der Thyren und der Faust, im Sinne unserer Freundschaft und auch der Armee, würde ich mich gerne mit dir Treffen und ein Gespräch führen, wir sind sehr daran Interessiert wie der aktuelle Stand in dieser Angelegenheit ist.
Lass mich wissen wann ich euch besuchen kann.
Wasser und Schatten mit euch
Brief an die Faust:
Salam Aleikum Führer der Faust,
man nennt mich Thahida Atiika vom Blut der Yazir und ich bin Jijkban des Reiches Menek’Ur. Wir hörten das es zwischen Euch und Adoran einen Konflikt gibt, im Sinne von Menek’Ur und unserer Armee, würden wir gern das Gespräch mit euch suchen.
Sofern ihr ebenso Interesse daran habt, lasst mich wissen wann ihr ein Gespräch mit mir führen wollt.
Wasser und Schatten mit euch
http://yazir.webnode.com/
- Helisande von Alsted
- Beiträge: 4067
- Registriert: Mittwoch 8. Mai 2013, 05:42
Ein Regimentsbote macht sich auf den trockenen Weg in die Wüste um an der Kaseren im Menek'ur ein Schreiben für die Jijkban Thahida Atiika Yazir abzugeben.
- Lager Wolffenbrück, 01. Cirmiasum 260
Kron und Reich zur Ehr, Jijkban Thahida!
Es erstaunt mich ein wenig von Euch zu hören, Jijkban, jedoch will ich mir gern die Zeit nehmen um Euch alle Fragen zu beantworten. Ich bin in den nächsten Tagen in den Abendstunden im Lager Wolffenbrück oder im Regiment zu finden. In Anbetracht der Situation ist es Euch und Eurer Begleitung selbstverständlich erlaubt Rüstwerk und Waffen zu tragen.
Temora beschützt!
Wasser und Schatten.
Oberst des Lichtenthaler Regimentes
- Helisande von Alsted
- Beiträge: 4067
- Registriert: Mittwoch 8. Mai 2013, 05:42
Gelb. Da war es plötzlich hatte es sich angeschlichen und wäre doch fast von ihr übersehen worden. Das Gelb des Sommers hatte sich unter das Grün der Blätter, Gräser und Kräuter gelegt. Es war dieses goldene Gelb, das die prächtigen Wochen vor der Ernte andeutete. Die Gerste hatte noch am Stilansatz grüne Spelzen, aber auch jene würden nun bald nachreifen, dann begann das Dreschen. Vielleicht drei Wochen noch? Vier? Die Luft um die Höfe herum würde stauben und kleben während sich Spreu von Korn trennte.
Die Nase krauste sich ein bei dem Gedanken daran, das Gambeson war nebst der Rüstung im Moment schon der am Wenigsten anheimelnde Ort. Dann noch klebende Erntebruchstüche.
Doch was würde es ändern, denn es klebte schon so viel in diesem Gambeson und an der Rüstung. Die milden Vorwürfe Informationen zurück zu halten, die Unterstellung dass wenn drei andere Leute Grün behauten, der Himmel nicht blau sein konnte. Es klebte fürchterlich und das obwohl das Gespräch offen geführt worden war und Hochwürden ihr glaubte. Ein bemerkenswerter Zug an dieser Frau, sie glaube ihrem Wort unbesehen. Es war fast als ob sie der Offizierin keine Untreue zutrauen würde. Bei Licht betrachtet war ihr letzte offene und bewusste Lüge auch inzwischen zwanzig Jahre her. Sie hatte seitdem Dinge verschwiegen oder als unwichtig eingestuft und daher nicht wörtlich weitergegeben. Aber war das falsch?
Wer mochte sich hier vollkommene Objektivität anmaßen. Temora vielleicht und selbst sie betrachtete jeden durch das Sezierglas ihrer eigenen Tugenden und ihrer Lichtfarbe. Nichts war jemals ungefärbt, weder die Natur noch das Jahr noch die Stunde.
Der nächste der nochmal mit der Leier anfing, dass doch das böse Regiment zu erst getötet hatte, würde ihren Handschuh ins Gesicht bekommen. Die Faust hatte die Taverne in der Arenaue angegriffen und Feuer gelegt. Die feindlichen Soldaten waren dem mehrmaligen Aufruf sich zu ergeben nicht gefolgt. Sie selbst lebte nur noch dank ihrer Reflexe, somit endet der auf sie abgeschossene Pfeil in ihrem Schild und nicht in ihrer Kehle. Sie und ihre Männer und auch die herbeieilenden Bürger waren angegriffen worden. Aber sie musste sich dafür rechtfertigen, dass der Feind Verluste erlitten hatte.
Genug.
Die Gedanken waberten von dieser erneuten geforderten Rechtfertigung ihres Handelns als Soldatin und Offizierin hin zu weitern Fragen, mit denen sie konfrontiert worden war.
Hatte er ehrlos gehandelt?
Hätte man ihn vom Tisch verstoßen müssen?
War die Zusammensetzung des Kriegsrates ein Fehler?
Ihr Blick fixierte einen besonders gelben Punkt Lager. Nein, die Handlung war nicht ehrlos gewesen und auch kein Bruch der Waffenruhe. Nicht mal die Faust hatte ihm das offensichtlich vorgeworfen und angegriffen, warum in Temoras Namen taten es dann einige der eigenen Leute? Der Angriff auf die Schwarzwasserschiffe war bescheuert gewesen. Hatte allerdings Nharam vermutlich einen taktischen zeitlichen Vorteil beschert.
Ausschließen aus dem Kriegsrat, aus dem Kreis der Personen, die ihn beraten sollten konnte nur der Oberbefehlshaber jemaden. Bisher hatte ihr Gatte eher den Kreis erweitert denn verkleinert. Bevor er die Entscheidungen traf, die er zu verantworten hatte wollte er verschiedene Ansichten hören. Doch hatte er die Berater klug gewählt?
An der Frage knusperte sie herum seit sie aufgewacht war. Eindeutig zu beantworten war sie jedoch nicht. Der Kriegsrat wurde zu oft zur Bühne für persönliche Eitelkeiten. Diese Eitelkeit fing beim Praeceptor an, der als Oberst a.D. schon mehr Schlachten geschlagen hatte als ein Esel Zähne hatte. Diese Eitelkeit wanderte über den Heiler, der als 'kleiner Mann' mal wieder erfolgreich seine Nase überall hineinstecken durfte; sie machte Station bei der Kirche, die so sehr besessen davon schien vermitteln zu wollen, dass sie den kriegerischen Aspekt der eigenen Götten mal eben unter Vergebung und Opferbereitschaft vergrub. Die Eitelkeit überfiel auch sie selbst, als sie sich in ungewohnter aber gelungener Polemik erging. Dass die werten Ritter gern um die Wette mit ihren Schildern klapperten trat dabei fast schon in den Hintergrund. Nur der Kronritter verharrte dort ohne Eitelkeit, dafür mit stringenten Ansichten, die auf einem wunderbaren Kollisionskurs mit der Interpretation der Tugenden durch Hochwürden gingen.
Gelb.
Alles irgendwie gelb.
Gelber Schnee taugt auch nichts.
Es gab hier schon lange kein Richtig und kein Falsch mehr. Nur noch ein Entscheiden für das womit man selbst leben kann. Als Ritter und Offizier hatte sie sich selbst und ihren Ausbildern geschworen nur solche Entscheidungen zu treffen nach denen sie noch ihren eigenen Anblick im Spiegel ertragen konnte. Diese Entscheidungen waren daher nicht zwingend populär oder brachten Beifall.
Eine dieser Entscheidungen stand jedoch fest. Es würde mit ihr als Oberst kein gleichberchtigtes Bündnis mit der Faust gegen das alatarische Reich geben. Invasoren waren Invasoren. Ob diese Besatzer nun an Cirmias, Temora, Alatar oder das heilige Legehuhn glaubten war vollkommen irrelevant. Es erhielt erst bei der Abstimmung über deren Begräbniszeremonie und Trauerritus ein wenig an Relevanz. Es kündete schlicht von Ehrlosigkeit und Armseligkeit sich einer kampfstarken Armee anzubiedern, die das eigene Land besetzte um damit eventuell einen Feind zu schlagen. Allein der Gedanke daran sich und ihre Überzeugungen zu verkaufen war ihr zutiefst abstoßend.
Sollte die Faust es ernst meinen mit ihren Aussagen und sie wirklich auch den Fall Alatariens im Sinne haben sollen - was zweifelhaft war, denn eigentlich wollten sie doch König Ador stürzen - so würden sich dafür andere Prüfsteine und Möglichkeiten finden lassen müssen.
Tief in ihrem Herzen, gut vergraben unter Haltung und Würde versteckte sich eine tiefe Sympathie für Oberstleutnant Alfred und die Soldaten aus Eirensee. Die Schwarzwasser-Söldner hatten dort keinen Raum, sie mochten ungesegnet in Krathors Reich fahren. Doch Alfred und seine eingeschworenen Soldaten würde sie unter Eid und Schirm nehmen und diesen Eid vor jedem verantworten auch vor ihrem Gatten. Zu ihrem großen Bedauern war dies nichts, was der Faust-Offizier angenommen hatte. Ihr Angebot jedoch war aus diesem Winkel Herz heraus ausgespochen worden ohne viel Nachdenken darüber.
Aus dem Gelb der sommerlichen Eitelkeit würde in sechs Wochen flachsige Beige der Stoppelfelder werden. In den Bäumen würden sich die ersten roten Äpfel zeigen. Noch klein und unreif, doch die Zeit würde sie wachsen lassen. Vielleicht würde die Bühne der Eitelkeiten des Krieges auch reifen und zu einem tieferen Verständnis für andere führen. Es wäre gut, wenn die ewigen Gutmenschen verstehen lernten, dass das Wohl Weniger nicht über dem Wohl Vieler steht. Dieses ewige Salbadern darüber nur keinen Kampf zu wollen, nur keine Toten erneut ertragen zu müssen war schlicht naiver Kleinkindmärchenbucheinband. Krieg ist Krieg. Die Toten von morgen begraben die Toten von heute. Sterben ist unvermeidbar sobald man geboren wird, so man sich selbst ehrt spielt es nur eine Rolle wofür man stirbt. Eine inzwischen gewachsene Überzeugung manifestierte sich dort immer mehr. Die junge Ritterin war sich im Klaren darüber für was sie sterben würde. Und auch für wen.
Nichts ist so gewöhnlich wie der Wunsch,
außergewöhnlich zu sein.
William Shakespeare
außergewöhnlich zu sein.
William Shakespeare
- Dorian Voldani
- Beiträge: 91
- Registriert: Montag 8. Dezember 2014, 14:34
Die Sonne verschwand bereits hinter den Mauern der Feste Berchgards als sich eine kleine Gruppe aus Kaluren und Langbein-Legionären der Graik im Berchgarder Lager der Legio Khazad-Khot zusammenfand. Heute sollte die Feste geprüft werden, sollte es zu einem Sturm kommen so wäre es womöglich die Ostseite die die Truppen der Faust aufhalten muss.
Szenarien wurden besprochen, Ausstattungen bewertet und auch das Mauerwerk geprüft. Dazwischen wurden von Thorim Hammergrund, dem für diese Mission ebenfalls zuteil wurde die strengen Vorschriften der Bhirpausen einzuhalten. Doch sehr schnell fiel auf. Für eine Belagerung war Berchgard auf den zweiten Blick nicht so gut gewappnet wie es der viele Stein vermuten würde. Hier kamen viele Nachlässigkeiten zusammen, die durch das Lager weiter nördlich vor der Stadt an der Wolfen Bücke aufgebaut wurden.
Dorian saß vor Federkiel und Tintenfass und einem leeren Blatt. Sein blasses kantiges Gesicht beschien eine einsame Kerze auf dem Tisch. Man hörte nur das ferne Prasseln des Feuers auf dem Wehrturm. Der Federkiel kratzte nach einiger Zeit übers Papier. Eine geschwungene, fast platzverschwenderische Schrift ist zu sehen.
Mit sorgenbelegter Stirn siegelt er den Brief mit dem Siegel der Legion und übergibt es einem Jüngling der als Bote fungiert. Wenn das Siegel gebrochen wird offenbaren sich folgende Zeichen.
[img]http://s29.postimg.org/687gpq37r/khazadkotwapp.png[/img]
Hochgeschätzte Lady Helisande von Gipfelsturm,
Hochgeschätzter Sir Thelor von Gipfelsturm,
Ich schreibe in Vertretung aller Graik Großkaluriens und als Befehlshaber der Legio Khazad-Koth in Berchgard. Ich schreibe diese Zeilen mit besorgtem Antlitz und muss Euch mitteilen, dass Berchgard für einen Angriff auf das Osttor nur auf den ersten flüchtigen Blick gewappnet ist. Es gibt einige Verbesserungen die bei der fachmännischen Überprüfung durch die kalurischen Baumeister aufgefallen sind.
Zum Schutze und zum Trutz gegen die Truppen der Faust sei eine Anpassung der Wehranlagen unabdingbar.
Ich bitte Euch um eine Unterredung.
Für den Schutz Berchgards,

Decurio der Legion von Khazad Kot
Beachtet den Bericht der Kalurischen Überprüfungs Verordnung – KÜV - für Wehranlagen und Verteidigung
Szenarien wurden besprochen, Ausstattungen bewertet und auch das Mauerwerk geprüft. Dazwischen wurden von Thorim Hammergrund, dem für diese Mission ebenfalls zuteil wurde die strengen Vorschriften der Bhirpausen einzuhalten. Doch sehr schnell fiel auf. Für eine Belagerung war Berchgard auf den zweiten Blick nicht so gut gewappnet wie es der viele Stein vermuten würde. Hier kamen viele Nachlässigkeiten zusammen, die durch das Lager weiter nördlich vor der Stadt an der Wolfen Bücke aufgebaut wurden.
Dorian saß vor Federkiel und Tintenfass und einem leeren Blatt. Sein blasses kantiges Gesicht beschien eine einsame Kerze auf dem Tisch. Man hörte nur das ferne Prasseln des Feuers auf dem Wehrturm. Der Federkiel kratzte nach einiger Zeit übers Papier. Eine geschwungene, fast platzverschwenderische Schrift ist zu sehen.
Mit sorgenbelegter Stirn siegelt er den Brief mit dem Siegel der Legion und übergibt es einem Jüngling der als Bote fungiert. Wenn das Siegel gebrochen wird offenbaren sich folgende Zeichen.
[img]http://s29.postimg.org/687gpq37r/khazadkotwapp.png[/img]
Hochgeschätzte Lady Helisande von Gipfelsturm,
Hochgeschätzter Sir Thelor von Gipfelsturm,
Ich schreibe in Vertretung aller Graik Großkaluriens und als Befehlshaber der Legio Khazad-Koth in Berchgard. Ich schreibe diese Zeilen mit besorgtem Antlitz und muss Euch mitteilen, dass Berchgard für einen Angriff auf das Osttor nur auf den ersten flüchtigen Blick gewappnet ist. Es gibt einige Verbesserungen die bei der fachmännischen Überprüfung durch die kalurischen Baumeister aufgefallen sind.
Zum Schutze und zum Trutz gegen die Truppen der Faust sei eine Anpassung der Wehranlagen unabdingbar.
Ich bitte Euch um eine Unterredung.
Für den Schutz Berchgards,
Decurio der Legion von Khazad Kot
Beachtet den Bericht der Kalurischen Überprüfungs Verordnung – KÜV - für Wehranlagen und Verteidigung
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Allgemeine Wehreinschätzung
6 von 10 auf der kalurischen Festungsskala
Mit Aufwand Einnehmbar
Tor auf der Ostseite
Das Eisentor ist nicht sehr tief im Mauerwerk verankert und bietet Angriffspunkte für Hebel.
Um das Tor zu verstärken wäre als schnelle Aktion eine Mythrilkette dort anzubringen um das Schloss zu stützen.
Ostmauer
Das Gestein der Ost Mauer ist in gutem Zustand. Die Ranken und Bäume bieten jedoch jede erdenkliche Hilfe für Angreifer um auf die Zinnen zu stürmen. Die Beleuchtung am Tor ist positiv hervorzuheben, diese ist jedoch bis ans Nordosteck weiterzuführen um den Raum vor der Feste besser zu beleuchten.
Die Empfehlung ist eine dringende Rodung des Vorplatzes von der Mauer um die Sicht der wachenden Bogenschützen zu erleichtern und eine Stürmung der Zinnen zu verhindern.
Vorsprünge auf der Ostseite
Die Vorsprünge auf der Ostseite mit ihren schmiedeeisernen Gittern sind auf zweitem Blick eine schlafende Gefahr.
Ausstattung auf den Wehrgängen
Es fehlen an allen Ecken und Enden Mistgabeln um Sturmleitern abzuwehren - es fehlen Fernkampfwaffen und Munition.