Bericht an die Bruderschaft des heiligen alat. Reiches

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Fann Wolfseiche
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Bericht an die Bruderschaft des heiligen alat. Reiches

Beitrag von Fann Wolfseiche »

  • Des All-Einen Segen, Bruderschaft des heiligen alatarischen Reiches.

    Gestern, am 04. Schwalbenkunft, riefen uns Leuchtfeuer und Alarmrufe aus Grenzwarth zusammen. Einzelne Gardisten, wehrhafte Bürger, Letharen, Rashar und die Scharfschützen zogen unter dem Oberbefehl seiner Heiligkeit, dem Alka, in den Kampf gegen den angerückten Feind.
    Als ich dem Ruf folgend Richtung Grenzwarth aufbrach passierte ich die Festung zwischen Furth und Grenzwarth, die von Männern und Frauen in blauen und goldenen Farben besetzt wurde. Die eigene Armee hatte sich offenbar zersprengt und so haben wir - einzelne auf dem Weg getroffene Letharen und ich - etliche der ausschwärmenden, feindlichen Soldaten in den Wäldern erledigt, bis wir auf den Rest unserer Truppen stießen. Sie schienen und scheinen noch immer zu Dutzenden zu sein und durch eine nicht unbeachtliche Wehrhaftigkeit hervorzustechen. Es handelt sich hierbei um die sogenannte "Faust", eine alumenische Armee, die nach letztem Kenntnisstand gegen Lichtenthal Krieg führt und dort das nördliche Junkerssteyn besetzt hält. Ob sie nun mit oder ohne Lichtenthal gegen uns gezogen sind, ist offenbar noch nicht geklärt oder an mich gedrungen.
    Die Armee des heiligen alatarischen Reiches hat eine große Schlagkraft bewiesen, die Festung konnte jedoch zu dieser späten Stunde nicht mehr eingenommen werden, aber Grenzwarth wurde zurückgewonnen. Grenzwarth stand in Flammen. So gut wie jedes Gebäude war vor der Feuersbrunst ergriffen worden. Provost Theiryn wurde abgezogen um neue Gardisten zum Absichern der Ortschaft herbeizuholen. Zudem wurden zur Sicherung der Wege zwei kleinere Lager errichtet: Auf der Straße nach Norden, Richtung Furth, und auf der Straße nach Westen, Richtung Düstersee. Die Lager bestehen aus kleineren Palisaden, einem Lagerfeuer und Kommandozelt. Es wurden Werkzeuge und Lebensmittel herbeigeschafft.
    Sowohl die Letharen als auch die Rashar haben sofort reagiert und Wachen aus ihren eigenen Reihen herbei geholt, die nun das Westlager bewachen und die Feindesbewegungen im Blick behalten.

    Der Feind hat sich verbarrikadiert, die toten Gardisten über die Mauer geworfen, einen niedrigen Palisadenring um die Feste errichtet, die Palisaden verstärkt und mit Schützen besetzt. Auch berobte Gestalten, eventuell Liedkundige (hier zunächst reine Spekulation) bewegen sich auf dem besetzten Gelände.

    Ich bitte hiermit um Entsendung der Ritter an die zwei Lager zur Übernahme des dortigen Kommandos. Derweil haben an den Lagern Scharfschütze Daley und Scharfschütze Wolfseiche Stellung bezogen. Ich kann jedoch nur noch heute Abend diese Stellung halten.

    Fann Wolfseiche
    - Scharfschütze des heiligen alatarischen Reiches -
Zuletzt geändert von Fann Wolfseiche am Montag 5. Juni 2017, 10:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Alister Theiryn
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Beitrag von Alister Theiryn »

*Auch von Seiten der Garde wird in den Morgenstunden ein Bericht zur Bruderschaft geschickt und bei Ahad Laval unter der Tür durchgeschoben.*



Bericht über den Angriff auf Grenzwarth und die Angurenfestung

Datum: 04. Schwalbenkunft 260


Am gestrigen Abend, zur 8. Abendstunde, landeten große Truppenteile der Faust mit Booten an der Küste bei Grenzwarth und griffen die Siedlung unvermittelt an. Der Garnison in Grenzwarth gelang es noch das Signalfeuer zu entzünden, im folgenden Kampf wurde sie aber vollständig aufgerieben. Nach dem Sieg in Grenzwarth marschierte die Faust zur Angurenfestung, welche aus unerklärlichen Gründen trotz der Garnison in voller Mannstärke in kürzester Zeit gefallen ist und eingenommen wurde.
Seine Heiligkeit selbst sammelte im Anschluss vor Düstersee die Armee des Reiches und einige zersprengte Truppenteile ein und formierte ein schlagkräftiges Heer aus Bürgern und Verbündeten des Reiches, welches zur 9. Abendstunde auf Grenzwarth zu marschierte. Im nun folgenden Sturm auf Grenzwarth gelang es den Reichstruppen, unter Führung seiner Heiligkeit, die in Grenzwarth verbliebenen größeren Truppenteile der Faust aufzureiben. Während der Schlacht wurde Grenzwarth von der Faust in Brand gesteckt. Danach marschierte man unvermittelt zur Küste um die Landungsboote der Faust niederzubrennen. Dabei wurde man von einem Schiff der Faust, welches vor der Küste vor Anker lag unter Beschuss genommen, konnte sich jedoch nach erfolgreicher Arbeit zurückziehen. Den Truppen wurde eine kurze Rast von wenigen Augenblicken gewährt, dann setzte das Heer den Gewaltmarsch zur Angurenfestung fort. Außer Reichweite der dortigen Katapulte säuberte man die Umgebung der Festung vollständig von den Truppen der Faust.
Seine Heiligkeit ordnete an, die Furt gen Wetterau und den Weg nach Westen gen Rahal und Düstersee zu befestigen. Die Furt wurde mit Steinen versperrt und Palisaden wurden errichtet, die ebenfalls mit Reisig bestückt wurden um sie während einer Schlacht als Überraschungsmoment zu entzünden. Der Weg nach Westen wurde ebenfalls mit Palisaden verstärkt und ein kleines Lager eingerichtet, welches von Truppen der Letharen und Rashar bewacht wird.
Ich wurde nach Rahal entsandt um alle zur Verfügung stehenden Gardisten auf Befehl seiner Heiligkeit nach Grenzwarth zu führen um die Garnison neu bemannen zu lassen. Sie verfügt nun über eine minimale, aber für kleinere Zwischenfälle ausreichende Besatzung, wäre aber für einen erneuten Ansturm zu klein. Während die Reichstruppen, die an der Festung verblieben, die dortigen Lager errichtet haben, haben einige Truppen und Bürger unter Führung der Garde die Feuer in Grenzwarth gelöscht.
Anschließend hat man alle Leichen der Faust zusammen getragen und auf einem Scheiterhaufen zur Vermeidung einer Seuche verbrannt.
Die Leichen der gefallenen Soldaten der Legion wurden aus selbigem Grund, soweit es möglich war, an den Rand der Siedlung getragen und mit Tüchern bedeckt. Aufgrund der Vielzahl der Toten werden sich die Aufräumarbeiten und die Leichenbeseitigung vermutlich bis in den heutigen Tag hinein ziehen. Ein Feuer wurde vorbereitet, ich entschied jedoch mit der Verbrennung zu warten, bis ein Templer ihnen das letzte Geleit geben kann. Das Signalfeuer von Grenzwarth wurde ebenfalls mit neuem Holz bestückt. Wachgänge ergaben, dass die Umgebung von Grenzwarth bei der Befreiung vollständig gesichert wurde und die Landungsboote ebenfalls erfolgreich niedergebrannt sind. Eine erste Sichtung der Häuser ergab teilweise schwere, aber reparable Schäden, so dass die Siedlung wieder in Stand gesetzt werden könnte.

Während die Lager errichtet wurden und Grenzwarth umsorgt wurde haben sich die Truppen der Faust in der Angurenfestung eingegraben und einen Verteidigungsring um die Festung herum errichtet. Meinen Informationen zu Folge ist der Geheimgang in die Festung nicht ohne einen Angriff auf den Verteidigungsring erreichbar. Die Truppenstärke der Faust ist beachtlich und ihre Ausrüstung von hoher Qualität. Die Kämpfer sind gut ausgebildet und fanatisch im Glauben, so dass sie sich als würdige Gegner heraus gestellt haben.
Im Verlauf der Nacht wurde nach Beratung mit dem vertretenden Hauptmann des Lazarettes Lille Dracones entschieden im Gasthaus im Westen der Angurenfestung, der „Taverne zum Leierkastenmann“ ein Notlazarett für die Versorgung von Verwundeten während der Belagerung oder des Sturmes einzurichten. Man sprach bereits mit den Besitzern, welche ihre Räumlichkeiten natürlich zum Wohle des Reiches gerne zur Verfügung stellen, sofern sie es nicht im Anschluss aufgrund einer sich ausbreitenden Seuche niederbrennen müssten. Die Vorbereitungen für das Lazarett laufen bereits und im Verlauf des Nachmittags zum frühen Abend hin kann man mit der Einrichtung und der Verfügbarkeit rechnen.

Wie mir zugetragen wurde herrscht seid einigen Tagen zwischen Lichenthal und den Truppen der Faust ein zeitlich begrenzter Waffenstillstand, welchen die Faust nun scheinbar genutzt hat um einen Teil ihrer Aufmerksamkeit auf das Reich zu richten.

Über die genauen Vorgänge vor der Befreiung von Grenzwarth und den Lagerbau bei der Angurenfestung und mögliche Aktionen der Faust fehlt mir leider das persönliche Wissen und meine Aussagen dazu entstammen mir zugetragenen Berichten. Für den Lagerbau verweise ich an Scharfschützin Wolfseiche, welche meines Wissens nach den Bau des westlichen Lagers geleitet hat.

Provost Alister Theiryn
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Fann Wolfseiche
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Beitrag von Fann Wolfseiche »

*Im Kommandozelt des westlichen Lagers vor der Angurenfeste wurden mit einem Kohlegriffel Linien auf die Karte eingezeichnet*


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