Der Sturm in der Wüste

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Sahid Ibrahim Yazir
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Der Sturm in der Wüste

Beitrag von Sahid Ibrahim Yazir »

  • Der Sturm in der Wüste ist verklungen...

    Kein Windhauch berührt die Dünen, kein Sandkorn bewegt sich auch nur um ein Jota.
    Alles ist ruhig, die Abendsonne verliert nach und nach ihre grelle Macht als die Dämmerung heranbricht.
    Die Stille die bleibt schmerzt in seinen Ohren.
    Er erinnert sich weder an seinen Namen, noch den Tag seiner Geburt.

    Hat er Freunde?
    Hat er eine Familie?
    Hat er eine Geschichte?
    Er weiß es nicht.

    Ist er verrückt geworden? War er es schon immer?
    Es musste so sein.
    Nur Verrückte wissen von einer Stimme in Ihrem Kopf - auch wenn sie schweigt.

    Der Ort an dem er sich befindet ist ein Ort der Schlacht. Lange hatte sie gedauert, doch davon weiß er nichts mehr. Er drückt sich hoch, bis er aufrecht steht und sieht an sich herab.
    Die zerschlissene Uniform eines Janitscharen, er trägt die Farben der Armee Menek'Urs - zumindest steht das auf den Fetzen, die vom Stoff noch übrig sind. Er muss wohl einmal ein hohes Tier gewesen sein den Orden nach, die er in einem kleinen Lederbeutel findet - er erkennt keinen davon.
    Die Gravuren seiner verbeulten und eingerissenen Rüstung bestätigen die Inschriften der Stofffetzen.

    "Ich bin also Janitschar. Oder ich war es. In einem Land oder einer Stadt mit Namen Menek'Ur."

    Die Stimme schweigt weiter. Von ihr ist keine Hilfe zu erwarten.

    Ein weißer Falke erhebt sich prunkvoll über ihm und dem dunkelrot glühenden Ball der Abendsonne
    Ein Schrei des majestätischen Tieres vertreibt die Stille. Es fliegt nach Osten, wo sich in der Ferne die Türme der goldenen Stadt erheben.
    Der Soldat ohne Erinnerung folgt dem Pfad, den der Falke vorzeigt.
Zuletzt geändert von Sahid Ibrahim Yazir am Mittwoch 24. Mai 2017, 23:09, insgesamt 3-mal geändert.
*Das "G" in Yazir steht für Gönnen
Suraya Ayana Yazir

Beitrag von Suraya Ayana Yazir »

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  • Der Abend dämmerte und tauchte die Perle der Wüste in ein goldnes warmes Licht der Ruhe und Besinnlichkeit, während die Vögel ihr letztes Abendlied sangen und die Nacht begrüßten, den Schleier der Nacht der sich sanft wie eine Decke über die Wüste zog. So zog es Suraya nochmal hinaus in die abkühlende Umarmung der Wüste. Weit kam sie nicht, wurde ihr Weg durch das östliche Tor der Goldenen Stadt doch abrupt von einem ihr bekannten Gesicht unterbrochen. Für einen Moment lag ein Schmunzeln in ihrem Gesicht, war es nun ob der früheren Erinnerungen an seine Rückkehr oder täuschte sie einfach nur ihr Geist im Dämmerlicht und hing ihr Herz ihm nur zusehr noch nach als das sie es sich gewünscht hätte das er vor ihr stand. Sie grüßte in freundlicher Manier und erhob den Blick in jenes Gesicht welches durch das Tor in die Stadt wandelte.

    "Ran...Sahid..." entfleuchte es ihr unweigerlich als sie jenen vertrauten Augen entgegenblickte. Hatte Sie sich doch sooft in den vergangenen Monden gewünscht er hätte ihre Einsamkeit durchbrochen und wäre zu ihr nach Hause gekehrt. Hätte sie sich nur in seinen Armen wiedergefunden und jegliche Sorgen wären wie weggewischt gewesen, so hätte sie gewusst er wäre um ihrer Willen zurückgekehrt in ihre liebenden Arme, ihre Familie um der Liebe wegen die sie einst füreinander empfanden, oder sogar noch empfinden.

    Recht schnell wurde ihr klar das es nicht der Sahid war den sie einst ehelichte, dem sie ihr Herz schenkte und der es noch immer in seinen Händen trug. So stammelte er doch nur Worte vor sich her unwissend dessen WER er einst war, WAS er einst war oder WO er nun war. Die Besorgnis über jenen Zustand schlug sich nicht nur auf das liebende Herz nieder welches sosehr in den vergangenen Monden darum bemüht war diese Zuneigung von sich abzuschütteln und weiter zuschlagen.

    Mit ein wenig Glück was die Mara ihr bescherte, lief die kleine Mirah vorbei welche sofort geschickt wurde um dem Maristan in Kenntnis zu setzen. So beschwerlich wie ihr Herz es nunmehr in diesem Moment war, stellte sie sich ihrer einzig wahren Liebe erneut vor, ein paar wenige Informationen die sie ihm überließ, eine Berührung die jedoch nichts mit sich brachte und bat ihn mit sich zu kommen. Er sollte sich waschen und sauber Kleiden, hing an ihm doch ein Geruch von Tod und Verderben an. Sein Bart gleichte mehr dem einer Ziege als das es sein Gesicht preisgab.

    Im Maristan eingefunden hatten sich nach einer Weile doch nunmehr einige der Gemeinschaft und Familie. Besorgt um den Zustand eines einst großen Mannes der nunmehr wie ein verschrecktes Lamm auf dem Bett kauerte und nicht wusste was geschieht. Lösungen wurden gesucht, Ratschläge eingeholt, beraten, Lösungen verworfen, Tränen flossen, Schweigen füllte die Stille. Verzweiflung machte sich in Surayas Herz breit. Hatte sie ihn zu früh aufgegeben? Hatte sie ihn überhaupt aufgegeben? Die Zeit würde kommen ob mit oder ohne Erinnerungen wo sie das Wort mit ihm suchen würde an einem stillen und ruhigen Ort. Bis dahin würde sie an seinem Bett wachen, an seiner Seite auch wenn er sie vergessen hatte, das war sie ihm schuldig.

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Zuletzt geändert von Suraya Ayana Yazir am Mittwoch 24. Mai 2017, 23:11, insgesamt 4-mal geändert.
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Sahid Ibrahim Yazir
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Beitrag von Sahid Ibrahim Yazir »

Fast den ganzen nächsten Tag nach seiner Ankunft in der großen Stadt stand er am Fenster der kleinen Kammer, die ihm zugewiesen worden war und sah hinaus. Er beobachtete das Treiben auf der Straße vor seinem Zimmer, den Taglauf der glühend heißen Sonne, die Betriebsamkeit der Händler, all das Leben, dass sich direkt vor seinem Fenster abspielte.

Doch es löste keine Erinnerung in ihm aus, nichts davon kam ihm bekannt vor. Die anderen Menekaner hatten am ersten Tag seiner Rückkehr vieles versucht, den Mann, den sie einst kannten, wieder zum Vorschein zu bringen.

Doch weder die Tinkturen, noch die Gespräche mit Ihnen hatten etwas bewirkt.

Nachdenklich senkte er das Haupt, den Blick von der sich leerenden abendlichen Straße abwendend.

Streng genommen hatten die Tinkturen etwas bewirkt. Es war nicht dazu gekommen, dass auch nur eine davon seine Lippen berührte. Sie hatten sich allesamt zuvor in klares Wasser gewandelt. Welche Kraft auch immer dafür verantwortlich war, sie war mächtig. Ob sie gute oder böse Absichten hatte? Sollte er vergessen oder abgehalten werden, sich zu erinnern?

Müde rieb er sich die Schläfen. Zumindest eines wusste er: Diese Kräfte waren wohl der Grund, warum man ihn im Maristan festhielt. Nicht, dass dies ein ernsthaftes Gefängnis für ihn war. Bereits beim Hereinkommen hatte sein Blick sechs verschiedene Fluchtwege erfasst, die Sicherheit des ganzen Gebäudes war ein Witz, es...

Er unterbrach seine Fluchtgedanken. Wieso dachte er solche Gedanken? Woher wusste er wie man Türen eintritt, Schlösser knackt, den Namen jedes Tieres der Durrah nach dem man ihn fragte und doch - an die Menekaner, die einst seine Familie und Freunde waren, hatte er keine Erinnerung.

Er atmete tief ein und beschloss, von seinen Fluchtplänen Abstand zu nehmen. Zum einen musste es einen Grund haben, der ihn zurück in seine Heimat geführt hatte. Vor allem aber empfand er großes Bedauern für die anderen Menekaner. Der Verlust seines Gedächtnisses hatte eine zynische Ähnlichkeit mit dem Sterben. Wenn es einmal passiert war, waren die Auswirkungen wohl am schlimmsten für die, die zurückblieben.

Besonders tat ihm die junge Natifah leid, Suraya, die seine Ehefrau war oder noch ist - so genau hatte er das nicht verstanden, bei all den Gesprächen mit und um ihn herum an diesem Abend. Aber es war offensichtlich, dass sie ihn sehr liebte und es versetzte seinem Herzen einen tiefen Stich, dass diese wunderbare Natifah für ihn nicht mehr war als eine Fremde, deren Gefühle keine Gegenseitigkeit bargen, sondern die er nur mit Traurigkeit für ihren Schmerz beantworten konnte.

Mit diesem Gedanken legte er sich nieder, schloss die Augen und schlief einen traumlosen Schlaf, den ersten überhaupt seit mehr als drei Tagen und Nächten.
*Das "G" in Yazir steht für Gönnen
Suraya Ayana Yazir

Beitrag von Suraya Ayana Yazir »

  • " Ich werde nie verstehen, wie man sich so fremd werden kann,
     wenn man sich einmal so nah war."



    Sie hatte an seinem Bett gewacht, wie sie es versprochen hatte, wie sie es schuldete.
    Das geschäftige Treiben der goldenen Stadt drang durch die Mauern ins Maristan. Es roch nach Kräutern, Salben und Tees. Neugierig betrachtete sie wie hier eine Tinktur und dort eine wirkungsvolle Salbe für Schürfwunden hergestellt wurde. Der Geruch von gemörserten Blüten war intensiv gar etwas aufdringlich, wieder erwarten hatte sie von einer zarten Blüte anderes erwartet. Wahrlich eine Kunst für sich und es verschaffte ihr gedanklich immerhin etwas Ablenkung von den sonst so umtriebenen Gedanken. Als er jedoch erwachte und sich ihr Blick unweigerlich auf ihn richtete dachte sie an Vergangene Zeiten. Wie sie morgens in seinen Armen erwachte, wie sie all die letzten Monate allein schlief. Wie sie zusammen lachten, wie sie allein an ihrem Tisch saß. Wie lebhaft es war, wie allein er sie gelassen hatte.

    Sie hatte ihn für Tod gehalten. Als er nach mehreren Monaten, die seine sonstige Zeit überschritten, nicht wieder zurückkehrte. Sie hatte eine Reihe an Zuständen erlebt. Über den Schockzustand hinaus indem sie gar nichts mehr fühlte, weder Weinen konnte noch Schmerz fühlte und eine Innere Leere herrschte. Sie hatte versucht den Gedanken an seinen Tod zu ignorieren, für mehrere Tage lang. Doch überwältigte sie der Schmerz und die Wut über seinen Verlust mit ungehemmter Wucht und großer Intensität, es bereitete ihr neben den seelischen auch körperliche Schmerzen. Weder Essen noch schlafen konnte sie. Nicht denken, Ihr ganzes Wesen wurde von diesem unaussprechlichen Verlust beherrscht. Wie sollte das Leben ohne ihren geliebten Sahid weitergehen? Undenkbar, unvorstellbar, das "Nie wieder" drängte sich bei jeder Gelegenheit in den Vordergrund. Mit der Zeit jedoch gab es wieder Momente der Freude, des Lachens, der Erleichterung und der Befreiung, das Leben hatte immer noch einen Sinn. Ihre Familie fing sie in allem auf. Doch musste sie bis dahin mit diesen Widersprüchen umgehen lernen. sie hatte sich mittlerweile soweit gefangen. Und doch stand er an diesem Tag inmitten des Stadttores. Geheilt waren ihre Wunden noch nicht gänzlich. So hatte sie bei seinem Erscheinen nochmal eine Verbindung gesucht und auch jene intensiv erlebt.

    Nun also saß sie dort in seinem Zimmer und polierte seine Rüstung, wie sie es sooft getan hatte in der Vergangenheit. sie strich nachdenklich über die Rüstung und ein Schmunzeln legte sich auf ihre Züge. Es schwand jedoch mit dem Blick zu ihm hinauf. So war die Auflösung ihrer Ehe noch ein ungelöstes Problem welches es auszusprechen gab. Sie würde es ihm versöhnlich beibringen wenn die Zeit dafür reif war. Denn auch sie musste weitermachen, weiterleben.


    " Erinnerungen sind wichtig,
    denn manchmal bleibt einem nichts anderes mehr."



    Sie hatte sich nunmehr an den Gedanken des Alleinseins gewöhnt, es akzeptiert, von Minute zu Minute wurde ihr klarer das sie Sahid, wie er einst war wohl möglich nicht wiederbekommen würde. Nicht als Mann nicht als Freund nicht als Vertrauten. So hatte sie doch ebenso an ihrem Bezug zur Welt um sie herum gearbeitet, hart gearbeitet. sie hatte neue Beziehungen geknüpft und die Welt aus einer anderen Blickrichtung betrachtet. Sie war in dieser schweren Zeit nie allein gewesen, ihre Familie war stets an ihrer Seite. Einsam war sie auch schon länger nicht mehr, so hatten sich die beiden Fidahs Maisha und Eniola wunderbar in ihrem Leben und ihrem Haus integriert. Sie lachten zusammen, sie arbeiteten zusammen, sie aßen zusammen, sie schliefen unter einem Dach und schenkten ihr ein Gefühl des Zusammenhalts, einer Liebe die nicht an die eines Ehepaares heranreicht, jedoch einen wertvollen Ersatz geschaffen hatte.

    Als diese Erfahrungen die mit Surayas Verlust einhergegangen waren, sie bewältigt hatte, war ein wichtiger Schritt in ihrem Leben gewesen. Sie hatte erkannt das Verlust zum Leben dazu gehört und man mit ihm fertig werden konnte. Die Rückkehr in ein solches Leben hatte sie gemeistert, auch wenn der Verlust ihr stets im Herzen bleiben würde. So hatte sie aber nicht erst an jenem Tag beschlossen sich nicht auf ewig zurückzuziehen. Nein. dieser Tag war schon vor einigen Wochen eingetreten. Und doch hatte sein Erscheinen einen kurzfristigen Rückschritt erzwungen. Die ganze schwere der Trauer um ihren geliebten Sahid war mit ihm wieder da, doch klangen sie diesmal schneller ab als erwartet. Ihre Gefühle hatten sich gewandelt. Auch wenn sie ihn nie gänzlich losgelassen hatte, ihre Gefühle waren neu, distanzierter, vorsichtiger. Und nur in einer blassen Erinnerung wusste sie wo der feine Unterschied zu Liebe lag. Die folgenden Nächte würde sie nun wieder zuhause verbringen. Er war ruhig und ungefährlich. Was hätte sie ihm auch entgegensetzen können. Nichts. Sie war nun nicht mehr von Nöten.



    " Lass dir von der Vergangenheit nicht das Leben diktieren,
    aber lass sie dir für die Zukunft ein guter Ratgeber sein. "
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Zuletzt geändert von Suraya Ayana Yazir am Freitag 26. Mai 2017, 21:03, insgesamt 6-mal geändert.
Fahd Aziz Ifrey

Beitrag von Fahd Aziz Ifrey »

„Besorgniserregend“… das war das Wort des Tages. Kaum hatte er die Stadt am Abend betreten, begegnete ihm Yara, die ihn über die „besorgniserregenden“ Geschehnisse informierte. Ein Hadcharim, der nach langer Zeit zurück in die Stadt findet, sich aber nicht an seine Freunde und Familie erinnern kann und sich nicht bewusst ist wer und vor allem was er ist.
Yara hatte ihn gesehen und stellte bereits einige Mutmaßungen auf was geschehen sein könnte... feindliche Liedwirker, abtrünnige Dschinn, ein erlittenes Trauma… nahe zu alles kam in Frage, so lange der Patient keine Antworten liefern konnte.

Auch das Gespräch mit der Sekban lieferte mehr Fragen als Antworten. Besonders „besorgniserregend“ schien ihm der Umstand, dass der Dschinn eine Behandlung im Maristan verhinderte, jede Tinktur in klares Wasser verwandelte. Wollte der Dschinn den Hadcharim schützen oder ihm weiteren Schaden zufügen? Tiefe Sorgenfalten gruben sich in das speckige Gesicht des Magiers. Für die Yazir war Sahid ein Familienmitglied, ein enger Freund und Bekannter, der ihre Hilfe brauchte. Vielleicht unterschätzten sie daher alle die Gefahr, die von einem potentiell feindseligen Dschinn ausging. Es behagte ihm überhaupt nicht, dass Sahid im Maristan behandelt wurde. Das ein oder zwei Janitschare, die an der Tür wachen, nicht in der Lage wären den Hadcharim aufzuhalten, darin kam er auch mit der Sekban schnell über ein.

Für den Dicken war es keine Frage, dass Sahid besser überwacht und verwahrt werden müsste. Er hatte bereits den Keller der Akademie inspiziert, vielleicht wäre dies ein besserer Ort für den kranken Hadcharim. Aber zuvor wollte er sich selbst ein Bild von ihm und dem Dschinn machen.

Er rüstete sich, griff seinen Stab, legte die Uniform der Armee an und machte sich vorerst auf zur Kaserne. Für die Führungsoffiziere wurde dort ein kurzes Schreiben verfasst:
  • Salam Aleikum Sekban!

    Bezugnehmend auf unser gestriges Gespräch bezüglich des zurückgekehrten Hadcharim Sahid, empfehle ich dringend die Bewachung des Hadcharim zu intensivieren um die Gefährdung der Bewohner Menek‘Urs zu minimieren. So lange der Hadcharim im Maristan behandelt wird, schlage ich vor, dass stets mindestens 2 Janitschare anwesend sind, von denen einer sich dem Machtpotenzial eines Dschinn vollständig bewusst ist. Entsprechend geeignet wären Janitschare die zugleich einen höheren Rang an der Akademie Leviathan tragen oder die Hadcharim des Reiches.

    Ich melde mich hiermit zugleich freiwillig für diesen Dienst!

    Parallel werde ich mit Saman und den Hakim des Maristan erörtern wie weit die Akademie bei der Behandlung und Sicherung des Hadcharim behilflich sein kann.

    Möge unsere gnädige Allmara jeden Schaden von unserem Reich abwenden!

    Akemi Fahd Aziz Ryzan
Der Brief wird schließlich gut sichtbar auf dem Schreibtisch positioniert, ehe er sich zielstrebig auf den Weg ins Maristan macht.
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