Von der Dienerschaft an seine Heiligkeit am Palast...

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Christo
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Von der Dienerschaft an seine Heiligkeit am Palast...

Beitrag von Christo »

abgeliefert durch einen berobten Diener Krathors mit offizieler Kaputze und einigen sehr großen Raben welche in einiger Höhe über ihm kreisen, übergibt dieser am Palast einen auf feinstem Pergament und mit dem Siegel der Dienerschaft verschlossenen Brief. Begleitet wird das überreichen des Schreibens mit den Worten wie: "Dringend..." , "Sobald wie es geht..." und "wenn möglich ohne Umwege...". Außerdem mag nach dem verschwinden des Rabendieners, so mancher großer Rabe bleiben und das in einer permanenz, welche sicher auffällig und zu Spekulationen reizen kann. Bricht dann jemand im Palast das überbrachte Siegel und ließt das Schreiben findet sich folgendes:


Krathors finstere Schwingen nur schützend über euch,
des All Einen Segen mit euch,
verehrter und hoch geschätzter Herr des alatharischen Reiches,
Erwählter Alatars eure Heiligkeit Alkar Isidor.

Im Namen der euch verbündeten und langzeitig einen gemeinsamen Weg gehenden Dienerschaft Krathors, sendet euch der Rat der Diener vertreten durch meine Person, Ratsmitglied und erwählte Seele Fames, beste Wünsche für Gesundheit und Zukunft.

Wie es aber in der Natur der Dienerschaft ist, treten wir Leider nicht ohne einen Grund an euch heran, oder verschwenden gar ohne einen solchen, die wertvolle Zeit eurer Heiligkeit.

Am Morgen des 9ten Wechselwind wurden wir gewahr das ein Feldlager, sowie die Bewegung einschränkende Palisaden, vor und um unseren bekannten Sitz Nimmerruh errichtet wurden und nach Aussage anwesender Landsknechte dort eine Feldübung stattfindet. Eine Feldübung die nach Aussage eben jenes Landsknecht bereits neben der Garde, die Völker der Rashar und Letharen, wie auch die Akorither beinhaltete.


Aufgrund der somit für uns offenkundigen Planung des Lagers und dem Umfang der Beteiligten, geht der Rat nicht davon aus das es sich um ein Versehen handelt das nun dort das Lager steht und in den Alltag der Dienerschaft unangekündigt eingegriffen wird.


Hiermit ersucht der Rat der Dienerschaft eure Heiligkeit wegen folgender Punkte mit den verantwortlichen Hauptleuten für diese Organisation klare Worte zu wechseln, da sie in den Augen der Dienerschaft Brüche gegen den in eurem Namen geschlossenen Vertrag darstellen:


2. Die Bündnispartner verpflichten sich dazu sich ebenso in Friedenszeiten beizustehen und zu unterstützen. Dieser Beistand sei wie folgt ausformuliert:
2.2 Die Bündnispartner verpflichten sich einander mit Wissen und Informationen zu versorgen, die für das Wohlergehen der Bürger des Heiligen Alatarischen Reiches oder die Diener des Raben aufgrund von Bedrohung oder Plänen feindlicher Parteien relevant sind.
2.3 Im Falle einer Begegnung, die beide Bündnispartner sowie eine dritte einseitig verfeindete Partei einschließt, verpflichten sich beide Seiten der anderen beizustehen.

3. Die Diener des Rabens verpflichten sich die Regeln und Gesetze des Heiligen Alatarischen Reiches zu achten. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht:
3.2 Die Diener Kra’thors verpflichten sich dazu keinerlei Konvertierungsversuche an den Bürgern des Heiligen Alatarischen Reichs zu unternehmen und akzeptieren die alleinige, göttliche Schutzherrschaft Alatars über das Heilige Alatarische Reich. Dies beinhaltet ebenso, dass sie keine Seele eines Bürgers des Heiligen Alatarischen Reichs Kra’thor bewusst zuführen dürfen.

7. Ein allgemeiner höflicher und respektvoller Umgang miteinander wird erwartet, auf dass dieses Bündnis beide Seiten wachsen und erstarken lässt.

8. Sollten Situationen auftreten, die im oben beschriebenen Vertrag nicht erwähnt und berücksichtigt sind, soll dem höheren Sinn der Allianz gemäß im Einzelfall verfahren und entschieden werden.

Als einer der wichtigsten Punkte sei 3.2 genannt, können die Diener Krathors doch nicht ohne eine Ankündigung Sorge tragen, noch können sie es zu irgendeiner Zeit garantieren, das das nächtigen in der Nähe Nimmerruhs und Varunas die Seelen , manchmal auch Körper,der Anwesenden nicht stark in Mitleidenschaft zieht.


Auf Punkt 7 möchte der Rat ebenfalls gesondert aufmerksam machen da der Umgang mit den Rabendienern bereits darunter litt das man uns das Zeichen unseres Standes, den Knochenstab, aberkannte und es selbst erfahrene Mitglieder der Garde es zu Dienstzeiten in denen sie auf Form und Anstand bestehen, es nicht für nötig erachten die Dienerschaft bei genannten Titeln anzusprechen. Den Umgang mit den Rabendienern sieht der Rat ebenso aktuell als negativ an, da man sich wie es ein anwesender Landsknecht nannte „In unserem Vorgarten“ ohne Ankündigung niedergelassen hat, eine Einladung zur Teilnahme oder eine Information in keiner Weise an den Rat ging oder Rücksichtnahme auf das Versperren der Wege genommen wurde.

Eure Heiligkeit, mit diesen Worten ersucht die Dienerschaft euch darum klare Maßnahmen und Worte zu ergreifen. Sei es nun in Form der Degradierung der Dienerschaft als ungewünschte Subjekte bei Reichsveranstaltungen oder in für uns ersichtlichem Tadel und einer Entschuldigung, für und von den verantwortlichen Offizieren.

Macht und Stärke euch und dem alatharischen Reich,
des Rabenkönigs wohlwollenden Segen,

Für den Rat der Dienerschaft,
Fames
erwählte Seele des Raben
Mitglied des Rates
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Christo
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Beitrag von Christo »

Ein weiteres Mal erscheint der berobte Bote der Dienerschaft und erkundigt sich im Auftrag seines Rates höflich bei der Wache, ob bereits eine Antwort zu überbringen sei. Es mag auffallen das die Raben um den Palast etwas mehr krächzen während jener Krathori dort weilt, vielleicht ist es ja nur Zufall... .
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Christo
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Beitrag von Christo »

Die Raben um den Palast verschwinden in dieser Nacht, am Morgen sind sie so häufig zu sehen wie es normal zu nennen ist, kein Bote erscheint.
GM Leo
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Beitrag von GM Leo »

*Als der Bote auch nach mehreren Tagen nicht zu Tasador zurückgekehrt ist, wird die Palastwache ausgesandt.
Eine der Palastwachen findet den ausgesandten Boten betrunken schlafend im Rahaler Hafenviertel, das unüberbrachte Schreiben immernoch in seiner Tasche. Das Schreiben wird einem anderen Boten übergeben, vom einstmaligen Überbringer gibt es nur mehr Gerüchte und er ward nie mehr gesehen.*


Der Zorn des Panthers leite seine Diener.

Wir sind erfreut von euch zu hören, obgleich der Umstand wohl von eher unangenehmer Natur ist. Ich habe Seine Heiligkeit unterrichtet, konnte jedoch keinen Bruch des Vertrages feststellen. Um dies zu verdeutlichen und da Ihr euch die Mühe gemacht habt, betreffende Passagen explizit beizulegen, gehe ich im einzelnen darauf eingehen.


Zu Absatz 2. des Vertrages: Uns ist nicht bekannt inwieweit die Planung eines Heerlagers der Garde die gegenseitige Unterstützung in Friedenszeiten beeinträchtigt oder gar verletzt hat.

Zu Absatz 2.2 des Vertrages: Jegliche Informationen bezüglich Bedrohungen der Dienerschaft von Außerhalb wurden seit Bestehen des Vertrages mit den Dienern Krathors geteilt, ebenso gehen wir davon aus dass es sich umgekehrt genauso verhält. Ein Vertragsbruch kann hier nicht festgestellt werden. Interessant ist gleichsam der von Euch erwähnte Punkt, dass allein die Anwesenheit nahe Nimmerruhs und Varunas den Körper oder Geist angreifen könne. Es stellt sich die Frage, wieso das Reich darüber bisher nicht informiert wurde.

Zu Absatz 2.3 des Vertrages: Unseres Wissens nach befand sich keine verfeindete dritte Partei am Ort des Heerlagers in der Nähe der Niederlassung der Dienerschaft Krathors.

Zu Absatz 3. des Vertrages: Wir begrüßen, dass die Diener Krathors den Absatz zur Einhaltung der Gesetze und Regeln des Reiches als wichtig hervorheben. Es zeigt deutlich, dass beiden Seiten an einer fruchtbaren und voranschreitenden Zusammenarbeit gelegen ist. Wir hoffen, dass die explizite Erwähnung dieses Punktes bezüglich eines Vertragsbruches kein Hinweis auf eventuell anderes Handeln seitens der Diener Krathors sein soll.

Zu Absatz 3.2 des Vertrages: Auch hier sehen wir die explizite Erwähnung und Herausstellung zum wichtigen Punkt als begrüßenswert. Weiterhin gehen wir, wie bei Absatz 3 des Vertrages davon aus, dass es seitens der Dienerschaft keine Verstöße gegen diesen Absatz gibt. Anderes wäre uns allerdings auch nicht bekannt.

Zu Absatz 7. des Vertrages: Sofern es begründete Klagen zum respektvollen Umgang gibt, sind diese den entsprechenden Stellen, im Falle des Vertrages dem Palast und seiner Dienerschaft vorzutragen. Derzeit sind uns keine Fälle bekannt, in denen die Dienerschaft solche Fälle zur Sprache gebracht hätte. Ebensowenig sind uns Fälle bekannt, in denen Klagen über das Verhalten der Dienerschaft aufgebracht wurden.

Zu Absatz 8. des Vertrages: Ein Fall wie er in diesem Absatz genannt wird ist uns nicht bekannt.


Was nun eure vorgebrachten Punkte betrifft, so kann in keinem dieser Absätze durch das Heerlager ein Vertragsbruch festgestellt werden. Natürlich nimmt seine Heiligkeit mit Wohlwollen zur Kenntniss, dass die Dienerschaft sich Gedanken und Sorgen um die Soldaten des Reiches auf eigenem Reichsgrund macht. Wir möchten an dieser Stelle nochmals herausstellen, dass die Zusammenarbeit in der Vergangenheit und der gemeinsam erarbeitete und unterzeichnete Vertrag sowie die gewährung einer Niederlassung für die Rabendiener auf dem Boden des Reiches für uns ein gutes Fundament für langfristige Koexistenz darstellen.

In der Gewissheit, dass ihr ebenso zu der Überzeugung gelangt dass kein Vertragsbruch vorliegt, sind Vertreter der Dienerschaft dazu eingeladen, im Palast seiner Heiligkeit vorzusprechen, sollten weitere Punkte unklar sein oder Grund zur weiteren Absprache vorliegen. Eine entsprechende Bitte zum gemeinsamen Gespräch wird von den Dienern des Palastes gern entgegen genommen.


Im Namen seiner Heiligkeit Isidor I.

Tasador
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Janos Brynn
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Registriert: Freitag 28. November 2014, 20:16

Beitrag von Janos Brynn »

Nachdem der zweite Bote offenbar motiviert durch das Schicksal des Ersten nach Raben oder anderen auffälligen Boten Kra'thors Ausschau gehalten hat, wird er sicherlich irgendwann seine Angst überwinden und an die schmiedeeisernen Türen der Nimmerruh klopfen in der Hoffnung dort einen Abnehmer des Briefes zu finden, sodass er Meldung machen kann, den Auftrag ausgeführt zu haben und nicht ebenfalls dem Zorn seines Herrn zum Opfer zu fallen.

So er den Brief zu den Hallen der Nimmerruh trägt, wird ihm kurze Zeit später ein verhüllter, aber dennoch klar als Diener Kra'thors erkennbarer Diener das Portal öffnen und den Brief entgegennehmen mit der Zusicherung diesen an den Diener names Fames weiterzuleiten.
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