Burgenbau in Schwertfluren (Teilnahme erwünscht)

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Keylon von Salberg
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Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Keylon von Salberg »

Zwei Tage schufteten sie schon an der Baustelle. Graben wurden ausgehoben wo die Steine hinkommen sollten und am zweiten Tage schlugen sie die Steine in Formen und schleppten sie dahin wo sie hin sollten.
Keylon hätte niemals gedacht das so viele dem Aufruf folgen würden um der Burg eine Form zu geben.
Vor allem auch Menschen die erst kurz in den Landen waren, im lichten Reich.
Von überall her kamen sie um zu helfen.
Assamaril und Moira hatten für gutes Essen und Getränke gesorgt, denn wer gut arbeiten will, brauchte auch Kraft.
Und obwohl man sich warm arbeitet, war es immer noch sehr kalt, und die Gefahr bestand das man sich was wegholte.
So wurde das Angebot eines heißen Tees gerne angenommen.
Voran voran zum Burgenbau ran.
Keylon jedenfalls freute es wie rasch die Burg wuchs, und das obwohl es Winter war und die Erde hart wie Stein.
Aber wozu hatte man denn Magier.
Bald würde es weiter gehen doch für heute rief erst einmal sein Bett.
Kila Rabbe

Beitrag von Kila Rabbe »

Sie hatte keinen Moment gezögert als Luninara sie gefragt hatte, ob sie mit zum Burgbauplatz kommen möchte. Auch wenn ihre Bauchwunde noch nicht ganz verheilt war, half sie aus voller Kraft mit. Zwei Tage harte Arbeit hatten an ihren Kräften gezerrt. Dennoch freute sie sich, an etwas großem mit arbeiten zu dürfen. Mit Bauchschmerzen und einem unwohlen Gefühl lag sie abends im Bett. Nicht nur das Gespräch mit ihrem Leumund hatte ihr Sorge bereitet sondern auch der Angriff auf die Baustelle...
Zahrak Salberg

Beitrag von Zahrak Salberg »

"Im Namen des All-Einen, streckt sie nieder!" Schnelle Schritte führten ihn und Moira am Zelt vorbei, Richtung Lagerfeuer. Lille, Dracones, die Schatten des Panthers! Mit einem hektischen Blick sah er den ungerüsteten Rest der Helfer vom Burgbau. Allen voran zogen Helisande und der Baron ihre Schwerter, um den Kampf trotz aller Umstände einzugehen. Herr Milan machte ein paar Schritte zurück, schien aber auch kämpfen zu wollen. Gerade keinte in Zahrak der Entschluss auf, helfen zu wollen, da hörte er auch schon das Fräulein Melanis Moiras Namen rufen und riss seine Aufmerksamkeit umgehend auf sich. Sie kam halb krabbelnd vom Schlachtplatz her angelaufen, während nahe des Barons auch schon eine tiefrote Flammenwand in den Boden einschlug. Da wandte Zahrak sich nur noch geustesabwesend herum, um Moira mit einem besorgten Ausruf im auf sie Zulaufen vor sich her zu scheuchen. Sie blieb allerdings wie erstarrt stehen und begann erst zu laufen, als das Fräulein Melanis bei ihr angekommen war und sie mit sich drückte. Bis kurz vorm Wegepass östlich des Klosters rannten die Drei, doch dann blieb Moira ruckartig stehen und atmete schwer aus. Sie hielt sich den Bauch mit beiden Händen, offenbar aus Schmerzen. Gerade wollte Zahrak sie in seine Arme schließen, da fand er sich auch schon, ohne das Fräulein Melanis dabei, mit Moira in der Heilstube des Klosters wieder. Sie krampfte, während Gnaden Hohenhain ihre Hände auf Moiras Stirn und Bauch hielt und ein leises, ruhiges Gebet an die Herrin sprach.

Keuchend setzte er sich auf und ächzte leise, als er sich, beschert mit Baustellenmuskelkater im ganzen Körper, Schweiß gebatet im heimischen Keller erkannte. Prüfend blickte er zu seiner Rechten runter, um festzustellen, dass Moira zwar murrend von seinem Oberkörper runter gerutscht, aber davon nicht wach geworden war. Ein Blick zur Kellertreppe hoch versicherte ihm, dass es zumindest noch sehr dunkel draußen sein musste, denn es brach kein Tageslicht hinein. So mahnte er sich selbst, noch liegen zu bleiben und es erneut mit dem Schlafen zu versuchen. Leise legte er sich also erneut hin, legte seine Arme sanft um Moira und machte sich nun auch wieder daran, ihre kalten Füße mit den seinen zu wärmen. Es ging ihr gut, das Kind war ruhig und die letzte Nacht hatte weder Opfer, noch die unfertige Burg eingefordert. Nur Kraft und Nerven. Alles war gut...
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Helisande von Alsted
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Beitrag von Helisande von Alsted »

Gräben ausheben, Steine schleppen und kräftig zu packen. Die körperliche Arbeit tat ihr gut und zeigte doch ein wenig, dass sie Kraft in sich barg. Die Unterschiede zwischen den Arbeitern verschwammen in den Pausen. Man löffelte gemeinsam die Suppe und saß verdreckt am wärmenden Feuer. Es war wahrlich kein reines Vergnügen gewesen den gefrorenen Boden für tiefen Steine auszuheben und baubereit zu machen. Selbst mit einer Picke und viel Kraft fühlte es sich an als ob man ein Meer mit einem Teelöffel ausschöpfen wollte. Zumindest ihre Hände fühlten sich so an. Diese Arbeit gab Schwielen und Rissen eine völlig neue Diemension.

Die Steinlieferung war angekommen und die Freude über den Baufortschritt stand noch in alle Gesichter geschrieben als der Westen seine hässlichste Fratze in Gestalt der Dracones-Sippschaft zeigte. Ein wenig Verständnis für den nächtlichen Überfall auf die Baustelle konnte die Rosthaarige sogar aufbringen. Vermutlich hatte der Hüne noch immer nicht gänzlich ihren lichtenthaler Geruch aus seiner Burg tilgen können. Sie ritten maskiert und gewappnet an, plärrten ihre üblichen abgegriffenen Parolen und begannen auch gleich zu zündeln.
Temora sei gepriesen, sie hatte zumindest ihren Zweihänder dabei. Krathorische Flüche regneten auf sie nieder und drückten sie hinunter, doch das sonst so eigenwillige Artefakt um ihren Hals stemmte sich in Stärkung und Schutz dagegen. Der auschwingende Zweihänder sorgte für ein Ausweichen des Rabendieners auf ein leichteres Ziel.

Der Hüne in schwerster Platte auf einem gepanzerten Gaul versuchte einen der noch ungeübten Kämpfer zu brechen mit seinem Kampfhammer. Sie warf ich mit ihrem Schwert dazwischen und versuchte das Schild des zweiten Kämpfers an ihrer Seite als Deckung zu mit zunutzen. Das gepanzerte Pferd keilte aus und stieg.
Sir Vaughain hatte Ihr das beigebracht. Das Regiment hatte ihr das beigebracht... die lange Waffe fixieren und stabil halten, mit dem Fuß sichern. Spitze nach oben und Nerven behalten. Nerven behalten.. Nicht zucken... nicht...
Der Gaul sprang quasi in ihren Zweihänder, der von dessen Panzerung abgelenkt wurde aber es war ein Wirkungstreffer für das Vieh. Der Reiter geriet somit in Bedrängnis. Sie jedoch wurde von der Wucht zu Boden geschleudert und umgerissen.

Verstärkung kam.
Jemand hatte Alarm gegeben.
Sie waren da.
Der Feind war fort.


Später im Bad zeigten sich ihre Blessuren und Abschürfungen in voller Pracht. Gebrochen war nichts. Aber Dracones würde noch lernen wessen Wappentier der Drache war.
Möge sein elender Gaul unter ihm zusammenbrechen und ihn dabei möglichst effizent erschlagen.
Thelor Reensdorf
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Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Thelor Reensdorf »

Stolz und Schmach

Viele waren seinen Aufrufen gefolgt und so fanden sich viele Freunde und Bekannte ein um beim Bau der Ritterburg in Schwertfluren zu helfen. Aber auch ihm völlig Unbekannte leisteten ihren teil beim Bau. Begonnen wurde damit den Bauplatz abzustecken und so trieb man unter größter mühe Holzpflöcke ins Erdreich .

Entlang dieser gezogenen Linie begann man dann einen graben für das eingelassene Mauerwerk zu graben. Einige Lockerten mit den Picken das gefrorene Erdreich an , andere Schaufelten es beiseite.
Mit Feuern wurde an einigen stellen der Boden angetaut , aber wo das nichts half musste Muskelkraft herhalten. Währenddessen wurden Planen und Zelte als Unterstände und Arbeitsplätze errichtet.
Nach einer ganzen weile der fleißigen Arbeit kam man beim Feuer zusammen , dort hatten Assamaril und Moira eine gute Warme Gulaschsuppe zubereitet und auch sonst versorgten sie die Arbeitenden sehr gut mit kalten und warmen Getränken.
Am Abend hatte man gut etwas geschafft und so wurde noch in der Berchgarder Taverne der Tag ein wenig ausklingen gelassen.

Am nächsten Morgen trafen auf der Baustelle die ersten Steine der Kaluren ein und unweit der Schmiede wurde ein Lagerplatz für jene errichtet.
Die Steine wurden für die in den Boden eingelassenen Mauern bearbeitet und in den Graben eingelassen. Jeder Packte mit an. Sei es beim behauen der Steine beim schleppen jener zum entsprechendem Ort oder beim Mörtel anrühren und Auftragen und so konnten sie beim Gemeinsamen Heißen Gulasch recht Stolz und zufrieden sein mit ihrem Tagewerk.
Nach und nach Verabschiedeten sich die Leute und erschöpft vom Steine schleppen döste selbst der Kronritter am Feuer ein.

Das Wiehern eines Pferdes riss ihn aus seiner leichten Verträumtheit und er Sprang von der Bank am Feuer hoch.
Nur um sich so im direktem Weg eines Angaloppierenden Angreifers zu befinden.
Mit einem Hechtsprung über die Bank hinweg, schaffte er es soeben noch dem Pferd auszuweichen, allerdings ist ein Flachköpper, in vom Feuer angetauten Schneematsch nicht zu empfehlen. Mit einem Lauten Pflatsch verwandelte sich der Kronritter von Oben bis Unten in das Ebenbild einer Moorleiche.
Die Angreifer der Schattenpanther ließen derweil Stroh, Zelte und Teile des Holzvorrats in Flammen aufgehen und trieben die letzten verbliebenen Helfer zusammen. Da erklang das Alarmsignal am Kloster und anschließend auch aus Berchgard.
Manchmal gab ja wirklich Momente in denen er Zahrak mit einer Keule Vernunft eintrichtern wollte, aber dieses mal hatte er es geschafft sich dem Angriff zu entziehen und am Kloster Alarm zu schlagen. Ein umstand dem sie nun wohl alle ihr Leben verdankten.

Bald trafen Klosterwache, Regimentler, Kaluren und frei Helfer ein und die Schattenpanther zogen es vor abzuziehen.
Nach kurzer Erklärung und den Worten des Dankes an alle zu Hilfe eilenden wollte er nach seiner Zwangs Schlammpackung allerdings schnellstmöglich den Ort verlassen und ein Bad genießen.

Was war also der Fazit des Tages.
Der Bauplatz war Verwüstet, die Rahaler der Meinung er bräuchte wohl bis zur Hochzeit noch Schlammpackungen als Schönheitskur, Lady Helisande hatte wieder wen für ihre Privatfehde mit Koch-stunden, er konnte sich aber auch auf Freunde und Verbündete Verlassen, Salbergtissmus macht einen schnellen Fuß und Steine brennen nicht!
Thelor Reensdorf
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Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Thelor Reensdorf »

Es dauerte ein Paar Tage ehe der Bauplatz nach dem überraschendem Angriff der Schattenpanther wieder hergerichtet war.

Aber skurriler weise, hatte der Angriff auch seine Positiven seite. Die Kaluren boten abermals ihre begabtesten Steinmetze an um zu Helfen und die Thyren wollten sogaf für schutz beim Bau sorgen. Ein Angebot über das er dringend mit Norwin noch sprechen wollte. Auch der Tatendrang im rest der Bevölkerung war groß. Wurde schon recht bald gefragt, wann der Bau fortgesetzt werden würde.

Ein paar Änderungen gab es ob des Angriffes noch zu machen. Man würde nun die Außenmauer als Schutz zuerst errichten, aber diese Bauliche Veränderung war Planlich nun abgeschlossen und so könnten bald die ersten Steinquader gesetzt werden.

Temora gib das diese Mauern stehts widerstehen.
Thelor Reensdorf
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Beitrag von Thelor Reensdorf »

Stein auf Stein,

Die ersten Arbeiten am Mauerwerk hatten begonnen. Nun bewehrte es sich, das die Kaluren die Steine größtenteils bereits in verbaubarem Zustand anlieferten.
Die erfahreneren Leute Setzten die Quader an Ort und Stelle die anderen Rührten Mörtel an oder Brachten den Maurer neue Quader. Mit Stützbalken und Streben und Holzgerüsten wuchsen so die ersten Stellen der Außenmauer empor.

Natürlich könnte der Bau noch Schneller voran gehen, doch derzeit musste er gegen mögliche Überfälle ein Teil der Tatkräftigen Unterstützung zum Bewachen des Bauplatzes absprechen.
Er sollte wirklich Bald Norwin aufsuchen damit er auf dessen Angebot zurückkommen konnte.

Gegen den Frost wurde auf Chroms rat dem Mörtel Stroh beigemischt und die Fertigen Mauerteile wurden gegen die Witterugsbedingungen ebenso mit Stroh abgedeckt und so gegen Frost geschützt bis der Mörtel die genügende Festigkeit besaß.

Einen Aufruf für eine größere Bauaktion würde er noch machen müssen. den Rest würden dann die Fachkräfte zur Fertigstellung erledigen .
Das Fallgatter wollte er noch bei den Kaluren Anfragen das würde sicherlich noch ein größerer Aufwand an Schmiedearbeit sein.

Aber Selbst mit Abschluss des Rohbaus begann ja nur die nächste Baustelle der Einrichtung und des Ausbau´s, das Weihen der Kapelle und Einrichtung der Weihestätte für die Ritterlichen Klingen.

Die Waffen und Hufschmiede musste eingerichtet, die Waffenkammer ausgestattet werden. Möbel , Arbeitsflächen, Wohn und Schlafquartiere.

Selbst wenn er eine Arbeit nun Beendet hätte blieb ei Haufen weiter Arbeiten über, aber erstmal den Rohbau beenden .
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Sigarin van Glenkell
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Registriert: Samstag 28. Juni 2014, 19:36

Beitrag von Sigarin van Glenkell »

Na hervorragend! - Dachte sich Sigarin bei sich, denn es ist schon ewig her, dass er das letzte mal gemauert hat. Aber wie dem auch sei, er wurde dazu eingeteilt, also macht er! Und siehe da, zu wenig Werkzeug auf dem Bau. Typisch unerfahrener Bauherr, aber was solls das Werkzeug muss her also hampelt er nach Berchgard und holt Hämmer, Holzlatten, Lote und Kellen, alles zum verteilen natürlich.

Kaum ist er zurück, wird der Mörtel Kübelweise angeliefert und brummige Thyren werfen einem die Mauersteine vor die Füße, dass es eine Freude ist. So schnell wie die alles ran bringen, kann man gar nicht mauern, egal wie sehr man will, wenns gut werden soll, ist es besser etwas langsamer zu machen. Während andere Holzbalken aufstellen und ausloten, setzt er bedächtig einen stein auf den anderen. Mörtel - Stein - Festklopfen - mit kleineren Steinen die Unregelmäßigkeiten ausbessern - und dass im Akkord!

Als die schichten von steinen allmählich in die höhe wachsen, kommt ihm der Gedanke, dass ein Gerüst, für die Lagen weiter oben vielleicht gar keine so schlechte Idee wäre. Also wurden die Gerüste aufgestellt, verschoben und Platziert. Dank der Kräftigen Thyren, war das alles nicht so aufwändig.
Danach wurde das Material auf die Gerüste geladen und die große Kletterei konnte beginnen. Rauf und Runter, Schicht für Schicht, Stein auf Stein!

Die nächsten Tage würde er sich frei nehmen! Die ganzen Schreib und Verwaltungsaufgaben im Regiment haben ihn ein wenig träge werden lassen, da würde zwar die Bewegung nicht schaden aber er merkte schon sehr bald, dass es ihm sein Rücken auch sehr bald ausgiebig danken würde!

Egal! Gleich gibts lecker Futter und dann Schlafen! Und die nächsten Wochen wird ja sicher wieder mal gemauert.
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Helisande von Alsted
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Registriert: Mittwoch 8. Mai 2013, 05:42

Beitrag von Helisande von Alsted »

Stein auf Stein,
Stein auf Stein,
die Burg, die soll bald fertig sein.

Sie summte. Sie summt wahrhaftig dieses Kinderlied immer dann wenn sie sich ungehört und ungesehen glaubte. Es war nun kein reines Vergnügen in voller Rüstung und Bewaffnung Eimer mit Mörtel zu schleppen. Aber es war ein reines Vergnügen die Mauern wachsen zu sehen. Man konnte von den Kaluren und den Thyren was das Handwerk anging wirklich nichts Schlechtes sagen. In planender Voraussicht hatten die Kaluren die Steinquader schon verlegefertig behauen und angeliefert. Die Thyren waren für die Arbeit mit Stein nicht wirklich geschaffen, aber mit Holz kannten sie sich aus. Zunächst hatte die Rosthaarige ein wenig skeptisch geschaut und dann ungläubig gestaunt als die Clanshände an die Arbeit gingen.

Unglaublich riesige Stämme wurden herbei geschafft, bemessen und dann mit Seilen und Nuten zu Gerüsten und Schalungen verbunden. Alles gelootet und mit Richtschnüren so versehen, dass sogar ungeübte Arbeiter eine gerade Mauer errichten konnten. Das auch noch in einer unglaublich kurzen Zeit. Besonders faziniert war sie von der Art des Messens der riesigen Kerle und Weiber. Ganz ohne kompliziertes Werkzeug und herumgerechne wurde nur mit jeweils drei Maßen an einem Dreieck ein Winkel gelegt, der absolut stimmig war. Daran wurden Loot und Richtschur ausgerichtet.
Eine seltsame Faszination hatte sie ergriffen, auch wenn Handwerk gewiss nicht zu ihren eigenen Talenten gehörte oder je gehören würde - so war es doch ein Grund zum Staunen, was dort geschaffen wurde.

Neben dem halben Rudel der Sturmheuler hatten sich auch wieder viele andere, freiwillige Helfer eingefunden. Einige nicht mal Bürger des Reiches, aber dennoch mit Feuereifer bei der Sache. Mörteleimer wurden geschleppt, Steine angereicht und gesetzt und nebenbei wurde noch dafür gesorgt, dass niemand Hunger oder Durst leiden musste.

Die Clansschwerter der Thyren hatten ihre riesigen Schwerter dabei, Wachtmeister Luninara stand Wache und sogar Hochwürden Hohenhain trat dem Bautrupp nicht im Ornat- sondern in Rüstwerk bei. Es schien ein allgemeines Anliegen zu sein den Ort zu sichern und das Gebäude wachsen zu lassen. Ohne dass sie es zugeben wollte rührte es sie, dass bisher immer mindestens ein Geweihter rein zufällig auf der Baustelle zu gegen war. Wobei sie das rein zufällig in einem Gebet an die Herrin doch ein wenig in Frage stellte.

Vielleicht lag in allen Schwierigkeiten des Baues und des Werdens doch ein besonderer Segen der Schwertmaid. Womöglich sind ihre Zeiten da, wenn man nur geneigt ist sie zu sehen.

Stein auf Stein,
Stein auf Stein,
die Burg, die wird bald fertig sein.
Janarey

Beitrag von Janarey »

Einige Tage konnte sie nicht am bau der Burg mit helfen durch ihre schwere Krankheit die sie sich eingefangen hatte.
Doch nach viel Bettruhe und guter Pflege von Assamaril kam sie wider zu Kräften und fühlte sich stark genug, um wider auf der Baustelle weiter zu arbeiten.
Der Bau war bereits gut voran geschritten in ihrer Abwesenheit und die vielen Helfer hatten gute Arbeit geleistet. Nun galt es die Mauern der Wehrgänge in die Höhe zu ziehen. Heinrik und sie waren dafür zuständig die Steine sorgsam auf zu schichten und mit dem Mörtel, den Sir Thelor und Assamaril anrührten zu verbinden. Selbst die kleine Mia half ordentlich mit. Sei es damit das sie die leute mit getränken versorgte, oder auch selbst ab und an einen Hammer in die Hand nahm und auf dem ein oder anderen Stein unter Heinriks Anleitung drauf klopfte.
Immer wider schleppten die fleissigen helfer die Steine heran und stapelten sie ordentlich auf einen Haufen.
Assamaril hatte es sich dann zur Aufgabe gemacht, ihr die Steine nach oben auf das wachsende Baugerüst an zu reichen. Als es dann anfing zu dämmern machte man dann schlussendlich Feierabend und nach einem guten essen, ausgeteilt von Moira begab sie sich dann nach Hause um dort alles für die angeplante Nachtschicht vor zu bereiten. Bei einem heissen Tee ruhte sie sich dann noch eine Zeit lang aus und machte sich mit Laternen wider auf zur Baustelle um noch mal nach dem Rechten zu sehen ehe sie sich in den wohlverdienten Schlaf nach Hause begab.
Zuletzt geändert von Janarey am Samstag 4. März 2017, 15:30, insgesamt 1-mal geändert.
Zahrak Salberg

Beitrag von Zahrak Salberg »

Der nächste Morgen zeigte deutlich, dass Zahrak gestern nach langem wieder körperlich gearbeitet hatte. Die letzten 3 Wochenläufe hatte er sich wegen dem Nasenbruch schonen müssen. Und dann war das Erste, das dem Salberg eingefallen war, natürlich der Burgbau in Schwertfluren. Der Baron hatte ihn mit dem Verlegen der Dielen für das erste Stockwerk beauftragt. Holz stand Zahrak zugegeben auch besser, als Stein. So fanden zumindest Janarey und er selbst. Seine Arbeit hatte darin bestanden, auf ein Gerüst zu klettern, Bretter von seinem Bruder anzunehmen und diese dann sauber zu verlegen, ehe er sie festnagelte und die Schritte dann wiederholte. Bis etwa zur 21. Tagsstunde, dann war es einfach zu dunkel, um noch zielsicher Nägel mit dem Hammerkopf zu treffen. In den nächsten Tagen würde es jedoch weitergehen. Schließlich sollte die Burg schnell fertig werden und das Wetter wurde ja auch langsam wieder besser. Mütze und Schal waren beides nicht mehr zwingend nötig bei der Arbeit und auch die Mäntel störten die ersten fleißigen Arbeiter bereits. Die Zeichen standen für die Burg.
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Chrom Felsschlaeger
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Beitrag von Chrom Felsschlaeger »

Der Zwerg begab sich ab und an zur Burgbaustelle um sich über den Baufortschritt zu informieren, ebenfalls gab er gerne helfend Rat wo immer er gebraucht wurde. Ebenfalls wollte er den stetigen Zustrom an Stein kontrollieren ob auch genug auf der Baustelle ankam oder ob mehr oder weniger gebraucht wurde. Auch die Quadergröße die gebraucht wurde könnte sich ändern und nur wenn er das rechtzeitig erführe konnte man zeitnahe reagieren.
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Warum Fantasie besser ist als Wissen? Von Wissen gibt es nur eine begrenzte Menge.
(A. Einstein)
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Keylon von Salberg
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Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Keylon von Salberg »

Es war wirklich nicht bar jeglicher Komik und Keylon hoffte... nein er betete das das niemand, oder kaum jemand gesehen hatte.
Er reichte an diesem Tag seinem Bruder Diele um Diele an, die dieser oben auf dem Gerüst stehend verlegte und festnagelte.
Keylon ging gerade zum Bauzelt und lud sich neue Dielen auf die Schulter als Sir Thelor um die Ecke bog.
Keylon, seine gute Erziehung nicht vergessend, verneigte sich gen des Barons mit einem „Krone zur ....“ Weiter kam er nicht, und die Verneigung hätte er wohl besser sein gelassen, denn prompt verlor er das Gleichgewicht und schiffte wie betrunken mit den Dielen umher um diese wieder unter Kontrolle zu bringen.
Das Sir Thelor dabei immer mal wieder unter den schwebenden Dielen wegtauchte, bekam er nur am Rande mit und lief prompt rot an.
Ob vor Anstrengung oder Verlegenheit ...
Jedenfalls nahm ihm der Baron diese Eskapade nicht krumm.
Nur Zak ... Zaks Grinsen oben von dem Gerüst, brannte sich tief ein.
Na Warte Brüderchen... wer den Schaden hat ....
Thelor Reensdorf
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Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Thelor Reensdorf »

Viel hatte er in letzter zeit um die Ohren das seine Aufmerksamkeit von der Baustelle abgelenkt hat. Nun stand er vor dem Bau, welcher sich nun in der letzten Phase befand.
Ein letztes Gerüst für die Mauerverkleidung ward noch an der Außenmauer zu sehen.
Noch immer war einiges zu tun, der Innenausbau war nun an der Reihe.
Haufenweise Bodendielen mussten verlegt werden, Fliesen, Wandtäfelungen, und Einrichtungsgegenstände wurden nun zur Burg geliefert und so drangen aus dem inneren noch immer fleißige Handwerkergeräusche.

Ein Wenig würde es noch dauern bis die Burg eingeweiht werden konnte, doch ein Ende war in Sicht!
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