Werte Frau Oberst
Anbei sende ich euch den Bericht des Tatabends des Überfalls
in Junkerstyn .
Wir hoffen inständig das die Halunken gefasst werden .
Hochachtungsvoll
Bericht vom Überfallabend in Junkerstyn am 06. Wechselwind 260
Ort: Junkerstyn - Anwesen Eschenbach und Salberg
Zeit: 06. Wechselwind 260 kurz nach der 21. Abendstunde
Überfallene: Thea Eschenbach
Weitere Beteiligte: Enndres Salberg
Täterbeschreibung:
Täter 1.:
Nannte sich Alfred
Männlich
um die 30 Jahre
sehr kräftig gebaut
ca. 1,80m - 1,85m
rotes kurzes Haar
roter kurzer Vollbart
hellbraune Augen
Kleidung:
Kettenrüstung
brauner Halsschutz
dunkelblauer lederner Schulterüberwurf
dunkelblauer Umhang
dunkelblauer Wappenrock mit einer goldenen Faust bestickt worden
braune Schwertscheide an der Hüfte
Hohe braune Lederstiefel
braune Handschuhe
Schwert
Täter 2:
Weiblich
ca. Mitte 20 Jahre
etwa 1,60m - 1,65m
kinnlanges hellbraunes/mattkupferfarbenes Haar
Kleidung:
dunkelgraues Kopftuch
weisses langärmliges Hemd
dunkelblauer hüftlanger Frauenlederwams
dunkelgraue Handschuhe
dunkelgraue Lederhosen
dunkelgraue enge Stiefel
dunkelgraue Schwertwaffenscheide am Rücken
dunkelblauer Köcher an der Hüfte
Armbrust
Tathergang:
Als ich am Abend an meiner Pazelle in Bergfall war , traten ein Herr an das Törchen , eine Dame stand etwas abseits
Ich stellte mich ihnen vor , doch der Herr zog es vor sich nicht vorzustellen ebenso wenig wie die Dame .
Die Dame schien ein wenig erzürnt darüber zu sein das der Herr in einem netten freundlichen Ton mit mir sprach und so zischte sie
im zu das er die Waren besorgen solle und mich nicht anhimmeln.
Er fragte mich ob ich Gemüse , Obst, Fleisch, Fisch , Butter , und Milch verkaufen würde, als ich ihm sagte das ich dies
dürchaus tuhe aber am Landwarenhandel meine Waren lagere, er fragte mich noch wo er noch mehr bekommen könnte und ich zeigte mit der Hand umher und nannte ihm die umliegenden Bauern
da wußte ich noch nicht das sie so verfahren würden ,und nahm beide mit zum Landwarenhandel .
Sie blieben vor dem Landwarenhandeltörchen stehen und warteten ab bis ich alles in Körbe verstaut hatte .
Warenwert 50 Kronen .
Die Dame blickte sich immer neugierig um und schlenderte um das Haus herum und blieb am Törchen an einem Busch stehen
und beobachtete .
In der Zwischenzeit kahm auch Enndres nach Haus und trat in den Garten , er blieb stehen und beobachtete den Handel erst einmal.
Ich ging dürch das Törchen hinaus und stellte die Körbe mit den Waren vor dem Herrn ab , und fragte ihn erneut nach seinem Namen .
Diesmal schien er redseeliger zu sein und stellte sich als Alfred vor , die Dame schwieg.
Ich gab ihm die Waren und nannte ihm die Summe von 50 Kronen , er blickte mich an und meinte nur das ich gar nichts bekommen würde
es wäre eine Art Sondersteuer die ich an ihn errichten sollte.
Ich schaute ihn mit etwas großen Augen an , und Enndres zog den Bogen und spannte einen Giftpfeil auf .
Der Herr gab als Antwort sollte Enndres seinen Bogen nicht absenken würde ich daran glauben müssen.Da Enndres hinter mir stand und die Dame die Armbrust auf
mich richtete senkte Enndres den Bogen .
So trat ich auf ihn zu und holte mit der flachen Hand aus und gab ihm eine Ohrfeige , er lachte und meinte das er meine Schlagfertigkeit sehr mögen würde.
ich schrie ihn an das er sich wegscheren solle, Enndres bremmste mich ein wenig da ich sehr in Rage war.
Der Herr nahm die Ware und beide zogen Richtung Erdenblatt Hof wo sie als nächstes hin wollten .
Ich wollte ihnen nach laufen doch Enndres hielt mich am Arm fest .Ich nahm mein Pferd und wir ritten nach Berchgard um Hilfe zu holen die dann auch kahm.