Kurz und schmerzvoll.... (RP-Tod)

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Gast

Kurz und schmerzvoll.... (RP-Tod)

Beitrag von Gast »

Mit einem leisen Seufzen blickte sie in die leere Ledertruhe. Es war wieder einmal Zeit geworden die Vorräte aufzufüllen. So band sich Lauren die schwarzen Locken zu einem schnellen und schlampigen Zopf und legte ihre leichte Rüstung an. Gewappnet mit Pfeil und Bogen stieg sie langsam, die von Efeu und Blut umrankten Stufen in die Grotte hinab. Zwar hatte sie schon gelernt etwas mit dem Bogen zu schießen und für so manche Kreatur reichte ihr Können aus, doch es sollte alles anders kommen….

Pfeil um Pfeil rasten in die Kreaturen, konzentriert auf diese Aufgabe entging ihr doch die kleinere Gestalt, die ihrerseits auf der hinteren Seite kämpfte. In einer Blutlache stand sie da und klappte den Mund auf, als ihr die Kalurin zornig entgegentrat, als wie automatisch die Worte „Seinen Segen Zwergin.“ über die Lippen der Schneiderin kamen, triefend voller Abscheu und Hohn. Das kurze und heftige Wortgefecht der beiden endete nach Anfeindungen dann wenig überraschend. Hob die Kalurin dann ihre Armbrust und richtet sie direkt auf Lauren und sie vernahm nur noch die Worte „Pantherwämser“ als sie das Geräusch eines sich nähernden Bolzen vernahm.

Schmerz durchfuhr sie, als jener sich in ihre Brust bohrte und die Gestalt langsam zu Boden sank. Zu ungeübt, um so einer Begegnung stand zu halten, hielt sie den Bogen noch umschlossen und die schwarzen Locken wurden anfangs von dem Blut der Kreatur getränkt.

Soviel raste durch ihren Kopf. Die Ankunft in Bajard, die vielen Zusammentreffen mit Quarius, ihr Freund Jonathan und dann… Richard. Ihre einzige und große Liebe. Ein Lächeln umspielte ihre Lippen, als sie nach oben blickte, der Körper betäubt von Schmerz, und in das Gesicht der Kalurin blickte, die mit erhobener Axt über ihr thronte. Nur aus dem Augenwinkel konnte sie die riesige Kreatur ausmachen, die von weit hinten auf die Kalurin zustürmte, in der Hoffnung, dass sie Cirmias Tochter doch noch erlegen könnte, bevor jene ihrer Wut endgültig nachgab.

So schloß Lauren nicht die Augen, sah nur noch das Blitzen der Feueraxt, als jene voller Wucht auf sie heruntersauste und so ihren Kopf von ihrem Leib trennte. Nur noch die Worte „Ich komme zu dir…“ hauchte Lauren leise, ehe sie den letzten Atemzug tat und wie Rauch das Leben aus ihrem Mund glitt.

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Thoria Donnerfaust

Beitrag von Thoria Donnerfaust »

Die Kalurin hatte eine lange und wunderschöne Nacht hinter sich, denn noch führte sie ihr Weg, im Morgen grau, in die Grotte. Auch wenn sie diese mit einem schönen Gedanken betrat, welcher aber sehr schnell verflog.

Begrüßt zu werden mit '
Seinen Segen ' lies sie ihr grollen entkommen. Kamen ihr die Erinnerungen hoch , welch Kalure einst auf derer Seite eingesperrt war. Sie spürte damals, was man ihm angetan hatte und schien nun ihren Groll, nach dem Wortgefecht entzündetet zu haben.

Beleidigende Worte und die junge Kalurin zu bedrohen, lies sie kurzerhand ihre Armbrust sprechen.
'
Pantherwämser ' ...entkommt ihr bösegrollend vor, als sie den Bolzen gezielt auf sie zukommen lies.
Zu wissen entweder sie oder die Kalurin müsse dran glauben, handelte sie schnell aber gerecht.

Die doch sonst so feinfühlige Gussform, schient man kaum wieder zu erkennen, erzürnt und brummend in ihren schlimmsten Gedanken.
Die vergangen Monate ihres Leidens, ihre vergrabende Trauer, als wolle sie damit einen Schlussstich ziehen. Nicht zu vergessen, zog sie ihre Axt und mit einem kraftvollen Schwung, lies sie diese gen Hals derer Frau sausen.
laut und grollend entkam ihr '
Cirmias ' !

Der Kopf schlug auf und rollte gen Boden, doch hatte sie keine Zeit diesen nach zu blicken. Die Kalurin nun in ihrem Kampfessrausch die Bestie, die auf sie zukam und noch in ihrer Wut steckte, besiegte. Als sie zu wissen meint, diesem nun gerecht geworden zu sein, kam auch sie langsam wieder zu Ruhe. Den Kopf welchen sie abschlug nur einen kurzen Blick würdigte und sich auf den Heimweg begab.

Das Blut welches an ihrer Mithrillrüstung haftet, sich dieser entledigte, murmelt sie '
wieder einer weniger '! Gönnte sie ihrer Gussform noch ein schönes Bierbad und ging, als wäre nichts gewesen zu Bett. Ihren Alleingang vorerst für sich zu behalten, lies sie dann an ihrer Bettdecke schnuppernd und wohlig einschlafen.
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