[Cabeza Quest] Unruhe auf der Insel

Der Erzähler

Beitrag von Der Erzähler »

Auf der Insel ist es deutlich stiller geworden. Das Verschwinden der Tiere, abgesehen von den Meeresbewohnern, die es noch zur üblichen Fülle gibt, und das sachte Zittern der Insel versetzen die Bewohner in Sorge. In den Spelunken herrscht nicht die übliche Betriebsamkeit. Einige besonders abergläubische Bewohner haben ihre Behausungen verrammelt. Seemannsgarn über Meerjungfrauen, Dämonenangriffe, die Rache des Klabautermanns und ähnliche Geschichten machen die Runde. Angeblich hätte einen Inselgorilla ein übler Geist befallen und er habe mit Kokosnüssen um sich geworfen, bevor er sich in den Leuchtturm zurückzog um das Feuer zu löschen. Eine Meinung besagt, er wolle damit Schiffe in die Irre führen. Andere sagen, er sei mitsamt den anderen Tieren einfach durchgedreht.

Wieder beginnt es mit einer kaum spürbaren Vibration. Glatte Wasseroberflächen beginnen leichte Wellen zu schlagen. Flaschen und Gläser klirren gegeneinander. Dann ist es deutlicher zu spüren und auch den Unempfindlichen wird es auffallen: Ein deutliches Zittern geht durch die Insel. Gegenstände fallen aus den Regalen, Flaschen purzeln vom Tisch und zerbersten klirrend. Putz blättert von den Decken. Schief aufgehängte Bilder fallen von den Wänden. Ein kippliger Stuhl zerbricht unter einem nicht besonders leichten Matrosen. Durch einige besonders marode Hauswände beginnen sich Haarrisse zu ziehen.

Dann ebbt das Zittern wieder ab und alles ist ruhig. So plötzlich wie es gekommen ist herrscht Ruhe.
Später in der Nacht beginnt die Insel wieder zu zittern, einmal, zweimal, dreimal. Dann ist für die kommenden Tage wieder alles ruhig.
Elleanora Eterna
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Registriert: Montag 17. Juni 2013, 05:49

Beitrag von Elleanora Eterna »

Fluchend springt sie, noch mitten im Halbschaf, aus dem Bett, als plötzlich und ohne vorwarnung - zumindest für die bis dato noch friedlich schlummernde - ihre geliebte Rumsammlung von den Wänden auf sie herunter prasselte. Der ganze Raum war übersäht mit den verschieden farbigen Glasplittern und der kostbare Rum ergoss sich duftend bis auch in die letzte ritze des Raumes. Ein tiefes brummen entfleuchte ihr.

Sie hatte in den letzten Jahren schon so einiges auf Cabeza mitgemacht was sie geprägt hatte. Einige Katastrophen die sie nicht so leicht in panik verfallen liesen, aber auch anderes. Dinge, die viele als Gruselgeschichten kannten um kleinen Kindern Angst einzujagen oder einfach nur alter Seemannsgarn. Aber sie kannte die Wahrheit und hatte in teile der Abgründe geschaut - und noch wichtiger diese auch überlebt - die vor den Meisten ewig verborgen bleiben würden. Dinge die sie zu einer gläubigen Abergläubischen machten, zumindest in gewisser hinsicht.

Etwas bahnte sich an, davor konnte sie nach all den merkwürdigen Ereignissen der letzten Zeit nicht mehr die Augen verschließen. Die frage war jetzt nur, waren sie natürlichem oder übernatürlichen Ursprungs.
Sorgenvoll blickte sie aus den fenster gen Bergkette und der sichtbaren Spitze des Vulkans. Noch war zumindest von dort alles ruhig. Was auch immer sich ankündigte, es würde früher oder später eintreffen und sie würde ihm trotzen wie sie es bisher immer getan hatte.
Aber zuerst würde sie ihre gelibte Giftschlange von der Insel in sicherheit schaffen, bevor diese es doch noch schaffte aus ihrem Terarium auszubrechen und dabei entweder von Jacq erschossen wurde oder wie ihre freien Artgenossen den freitod fanden.
Gast

Beitrag von Gast »

Mit dem Handrücken wurde der Schweiß von der Stirn gewischt, als die letzte Truhe mit ihren Habseligkeiten hinab in die Grotte getragen war.
Mit einem unwohlen Bauchgefühl sah sie sich in ihrem verwaist wirkenden Haus um. Einzig, Staub Sand und heruntergefallenes, zerbrochenes Inventar zierte noch den vom Seewind ausgeblichenen Holzboden.
Der energische Schwung des Besen kehrte auch die letzten Zeichen der einstigen Bewohnung hinaus ins Freie, ehe sie sich draußen an die Hauswand lehnte und sich einen Glimmstängel drehte, in den Mund steckte und anzündete.
Der herrlich raue Geschmack des Tabaks erfüllte ihren Mund und ihre Lungen und fühlte sich richtig an - während alles andere ungewiss schien.
Wie üblich wanderte ihr Blick über den Hafenplatz, hinaus zu den ankernden Schiffen und weiter zum unendlichen Blau des Meeres.
Sie spürte ein sanftes Ziehen, das stärker wurde, je länger sich ihr Blick in den blauen Weiten verlor. War das einfach die Angst und der Reiz der Flucht?
Sie warf den glimmenden Tabakstummel zu Boden und erstickte das Feuer mit dem Reiben ihres Stiefelabsatzes.
Ein letzter, prüfender Blick hinauf zum Vulkan der Isla, ehe sie wieder in die leere Wohnung ging. Sie hob die Bodenluke an und stieg die Treppen herab und folgte dem schräg nach unten fallenden Gang in ihren Grottenkeller.
An der Mündung, an der sich der enge Gang in eine weite Höhle wandelte, blieb sie stehen und legte ihre flache Hand prüfend auf den Fels.
Wie immer, stetige Unruhe der Erdklänge, aber kein gewaltiges Erzittern, wie sie es bei den Beben gespürt hatte.
Sie würde hoffentlich ungestört die Versiegelung ihrer Grotte abschliessen können.

Sie hatte sich in Ruhe gewaschen und Staub und Schweiß der Räumung von sich gewaschen, ehe sie sich an der Mündung zur Grotte hingekniet hatte und ihren großen Beutel aus gewachstem Segelplanenstoff von der Seite des Ganges zu sich heranzog.
Behutsam öffnete sie ihr Kabinett und blickte auf ihre vier Werkzeuge, ehe sie zielsicher zu ihrem eine Elle langen Stab aus cabezianischem Vulkangestein griff und mit ihm einen Schutzkreis um sich herum zog.
Störende Klänge durch eine schützende Liedkuppel ausblendend, um sich voll und ganz auf ihr Unterfangen konzentrieren zu können.
Nacheinander richtete sie sich von Nord-Ost-Süd und West an die Elemente und rief sie um ihren Beistand an, während sie eine Möwenfeder in den Norden des Kreises legte, ein Häufchen Sand in den Osten, etwas Vulkanasche in den Süden und eine Muschel in den Westen.
Als sie die Klänge der Elemente in den Kreis eingebunden hatte, griff sie zu ihrer Athame und senkte die Spitze auf den Steinboden.
Sanft 'trennte'/schob sie die dichten Klänge des Gesteins zur Seite und schuff so ein kleines Loch, in das sie einen Bergkristall bettete, ehe sie die Klänge wieder zurückschwingen ließ und das Loch sich schloß.
Als Nächstes begann sie mit einem schlichten Stück Kreide in mühevoller, gedankenversunkener Arbeit ein Schutzsymbol auf den Boden, um den Bergkristall, zu zeichnen, das an ein Pentagramm erinnerte, dass durch die Symbole der Erde ergänzt wurde: Schutz, Stärke, Beständigkeit.
Als Veilya endlich zufrieden ihrem Werk war bette sie vorsichtig ihr Erdwerkzeug, das Pentakel, auf die Kreidezeichnung.
Reinigung...
Ritualkreis...
Elementbeistand...
Bergkristall als Speicher...
Schutzsymbol...

Nun konnte sie mit dem geistig kräftezehrenden Kern des Rituals beginnen:
Sie presste beide Hände sanft auf das Pentakel und stimme sich auf das Lied ein - ihre Wasserklänge, die an einen donnernden Wassrfall erinnerten, wurden im Lied der Schöpferin präsent.
Vorsichtig und sanft stimmte sie sich auf ihre Verbindung mit ihrem Erd-Werkzeug ein und knüpfte mit bedachter Achtsamkeit eine Verbindung zum Bergkristall und dem ihn umgebenden Schutzsymbol.
Damit war der 'Fluss' der Kräfte von ihr aus, verstärkend durch ihr Werkzeug in ihr Ritualwerk gegeben.
Erneut streckten sich kleine 'Wasserarme' aus und suchten weitere Verbindungen zu den Elementen, die sie um Beistand gerufen hatte.
Sanft öffnete sie die 'Schleusentore' dieser fünf Quellen und lies sie fliessen- in ihrem Geist den Zweck des Rituals vergegenwärtigend.
Nach und nach füllte der Strom der Kräfte die gezogenen 'Kanäle' des Schutzkreises und ein erstes bräunliches Glimmen durchzog die Kreidestriche, ehe sich die 'überschüssige' Energie im Speicher sammelte - dem Bergkristall.
Eine erste Welle der Erschöpfung erfasste die Wasserhexe. Ruhig horchte sie einen Augenblick in sich; sie hatte schon vielen Ritualen beigewohnt und kannte ihre Grenzen, auch wenn sie ohne den Rückhalt ihrer Schwestern auskommen musste.
Sie fokussierte wieder den Fluss der Kräfte und speiste nach und nach den Kristall. Wie lange er wohl den 'Schutz' aufrechthalten könnte?
Einen Mond....oder mehr?
Sie konnte es nicht abschätzen.
Ein zunehmendes Bohren in ihrem Kopf warnte sie erneut, dass sie sich nicht überschätzen sollte.
Also verringerte sie den Fluss langsam und ließ ihn dünner werden, bis nur noch wenige Tropfen flossen, die sie nutze um ihr Werk zu versiegeln und abzuschliessen.
Aufatmend richtete sie den Oberkörper auf und rieb sich die Schläfen, ehe sie das Pentakel behutsam anhob und ihre Werkzeuge wieder ins Kabinett legte und die Kreide einsteckte.
Einen Herzschlag lang lauschte sie der kleinen 'Melodie', die sie geschaffen hatte. Dumpf, langsam, erdig...und doch in Harmonie mit den restlichen Klängen der Umgebung.
Veilya verabschiedete die Elemente und dankte ihnen, ehe sie mit einem Handwink den Ritualkreis auflöste.

Schwankend erhob sie sich und lehnte sich verschnaufend an den kühlen Fels.
Ein kaum wahrnehmbares Erzittern ging durch den Fels...
Ein erneutes Beben?
Nein!
Vor ihr wuchs langsam und kaum messbar der Fels in die Höhe.
Der Zugang zu ihrer Grotte würde sich verschliessen - langsam, aber sicher.
Veilya presste ihren Beutel, mit den ihr teuren Habseligkeiten an die Brust und schaute dem Fels beim 'Wachsen' zu.

Es war schon Abend, als sie sich schließlich löste und aus dem Haus trat und abschloss.
Erneut richteten sich ihre braunen Augen auf das Meer.
Diesmal gab sie dem Zug nach und wanderte zum Strand herunter, dem verheissungsvollen Rauschen des Meeres entgegen.
Jacqueline Perera
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Beitrag von Jacqueline Perera »

Verdammt! Was ist da so laut? Nora! Was machst du da drüben????

Halt den Mund! Ich habe geschlafen!

Schrei mich gefälligst nicht so an!

man vermag es poltern hören nach dem lauten krachen und klirren, dann wird die Türe schwungvoll geöffnet und sie starrt in das Zimmer ihrer Freundin. Eine Braue hebt sich langsam empor und dann folgt kurz darauf wohl auch die Zweite.

War das wieder dieses....Beben? Ich meine ich dachte schon ich habe was gespürt aber.....verdammt.

murmelt sie mehr in sich hinein während die Finger durch den verfilzten und lockigen Schopf fahren. Ein brummelndes Geräusch kommt über ihre Lippen, als würde sie ein Zwiegespräch mit sich führen – unsicher ob sie jene Worte mit der Außenwelt teilen wolle.


Wir müssen versuchen das Beiboot fertig zu kriegen damit wir auf eines der Schiffe können. Es ist ungemein wichtig das wir den Rest der Insel erkunden können und vor allem eine Möglichkeit habe auf See zu kommen falls uns der Boden unter den Füßen wegbricht. Der Vulkan ist es ja nicht – bisher......


Wieder erklingt ein Seufzen welches aus der tiefe ihrer Seele zu dringen scheint. Qualvoll und irgendwie viel zu theatralisch.

Ich bin müde. Lass uns runter einen Rum trinken Amiga, mit deinen Flaschen kann man eh nichts mehr anfangen.

Die Augen jedoch werden für einen Augenblick zum Glas schwenken in welchem die Schlange verweilt, dort inne haltend verengen sich kontrollierend die Lieder, dann folgt ein zufriedenes nicken. Kurz darauf wird sie sich auch schon wenden – ohne darauf zu achten ob sie Nora nun helfen müsse wegen der Scherben oder auch nicht. Unten angekommen wird sie sich wie für gewöhnlich auf dem Stuhl niederlassen – jenem Einen besonderen Stuhl – und die Beine auf der Armlehne des gegenüberliegenden platzieren. Die Hände falten sich auf dem Bauch ineinander und sie lehnt sich zurück.

Wie lange war es nun her dass die Insel von länger anhaltenden Beben die nicht Vulkanischen Ursprungs waren....oder zumindest nicht ersichtlich? Ich meine wer weiß schon was unter der Erde vor sich geht – vom Keller jedenfalls sieht sie noch nichts. Ein paar der Häuser waren schon eingebrochen und eigentlich war es auch viel zu unsicher im eigenen noch weiter zu hausen aber das Schlafen im freien....während der Erdbeben war auch nicht das wahre. Nun um auf die Frage zurückzukehren so war es tatsächlich schon einige Jahre her, das letzte Mal wohl als der Dämon noch sein Unwesen trieb. Aber auch hieran kann es keinesfalls liegen. Gedanken spinnen in alle Richtungen – das war nicht unbedingt ihres zumindest die schwarzmalerei. Die meisten hier auf der Insel hingen an ihrer Schwarzmalerei, sie war eher Lösungsorientiert, aber nicht unbedingt immer die schnellste darin und vielleicht dachte sie auch ab und an zuviel nach. Nun wie dem auch sei, es musste was getan werden, oder etwas geschehen, denn es lag definitiv etwas in der Luft.

Kommst du jetzt endlich?


Man vermag von Oben wohl ein brummen vernehmen und ein etwas lauteres stapfen der Füße ehe sie endlich in die untere Etage kam, das bildhübsche Weib das selbst verschlafen einfach den besten Rum an den Tisch brachte!
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Der Erzähler

Beitrag von Der Erzähler »

Wie aus dem Nichts geschieht es wieder.

Leichte Erdstöße jagen durch die Insel. Erst das sachte Zittern der Wasseroberflächen, dann das Rütteln der Möbel, das Umfallen loser Gegenstände. Doch anstatt wie vor wenigen Tagen abzuebben wird das Rütteln nun schlimmer. Auch für noch so seetüchtige Manns- und Weibsbilder wird es schwierig sich auf den Beinen zu halten. Diesmal fällt nicht nur Putz von den Wänden. Ziegel lösen sich von den Dächern und krachen auf den gepflasterten Boden. Die feinen Risse in den Wänden erweitern sich. Große Risse durchziehen die Wände, krachend fallen Steine heraus. Die ein oder andere bereits marodere stürzt sogar in sich zusammen. Alles was jetzt nicht niet- und nagelfest ist wird ordentlich durcheinandergewirbelt. Vom Gebirge ist ein lautes Krachen zu vernehmen, scheinbar haben sich mehrere Steine gelöst und stürzen polternd hinab. Vom Leuchtturm ist ein aufgeregtes Brüllen zu hören. Wieder ein Krachen. Dann Stille.

Wenige Augenblicke später kann man Nuri, Schmutzjockel und den reiche Roche sowie einiges anderes Pack am Hafen sehen, wie sie die Vertäuung eines Bootes lösen, ihr Hab und Gut hineinwerfen und davonpaddeln. Nur das Gezeter des Schmutzjockels kann man noch herüberschallen hören. „Ich sogs oich, dea olle Ambrosio hodd Recht g’hobt. Des widd no schlimm wern. Wenn da Erdn bebt, binn i lieba auffm Wassa als on Lond.“
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Amthu Lesar
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Beitrag von Amthu Lesar »

Blinzelnd öffnete Amthu die Augen, als ein neues Beben die Isla durchschüttelte. Er lauschte eine ganze Zeit und als die Stärke zunahm, war das wie ein Wecker, der den Rumbrenner aus seinen schönsten Träumen riss. Er sprang aus seiner Hängematte und kaum, dass er aufgestanden war, krachte von der Decke einer der Nebenbalken herab und erschlug die liebgewonnene Hängematte. "SCHIETE, BEIM KLABOOT'RMANN! ISA, WACH UFF!"

Mit einem Affenzahn rannte er aus dem Hinterzimmer des Blauen Salons und riss die Tür nach draußen auf. Mit zwei Stufen auf einmal nehmend, spurtete er zu Isabell die Treppe hinauf und klopfte lautstark an der alten Holztür zu ihrer Bude. "ISA, KOMM RAUS!!" Als sich nichts tat, fluchte er auf und zischte wie eine aufgebrachte Natter. "Dios mio, hoffentlich hefft sie keen'n Stein abbekomm'n." Eilig rannte er wieder runter und kroch durch eine Staubwolke hindurch, die ihn bellend husten ließ. Als er in diesem Chaos seinen gepackten Seesack endlich zu fassen bekam, flüchtete er mit dem wenigen Hab und Gut, was er noch in seiner Bude gelassen hatte, hinaus ins Freie. Er rannte wie der Teufel über die Isla und brüllte laute Warnrufe in alle Himmelsrichtungen. "CHICAS, AMIGOS! RAUS AUS EUR'N HÜTT'N ODER SIE VERSCHLUGG'N EUCH UNT'R SICH!"

Das Gebrüll war recht ausgiebig und sollte selbst den Besoffensten unter ihnen wieder aus dem Reich der Träumenden zurückholen. Mit einem nervösen Tippeln der Füße stand Amthu am Hafen und sah sich um, ob noch jemand der Inselbewohner dazustieß, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Dabei fiel ihm auf, dass selbst Schmutzjockel und sein Gefolge geflüchtet war. "Schiete, dat wird richtig übel...", murmelte der Rumbrenner mehr zu sich und sah weiter aufmerksam umher, ob sich noch jemand zu ihm gesellte.
Alguien Apuesto: "Ein schlecht gelaunter Rumbrenner kann uns allen schneller den Gar ausmachen als jede Armee. Davon abgesehen schießen die meisten hier erst ab zwei Rum geradeaus."
Gast

Beitrag von Gast »

Sie schreckte aus einem unruhigen Schlaf auf und schoss mit dem Oberkörper in die Höhe.
Wo war sie? Was war los?
Ein rascher Rundumblick: Strand, Meer, erloschenes Lagerfeuer...
Sie hatte sich schon frühzeitig an das nahe Gewässer zurückgezogen, dass Schutz vor den Unruhen versprach.
Mit beiden Händen streifte sie den rieselnden Sand von Kleidung und Haut, ehe abrupt und ohne Ankündigung das Beben einsetzte.
Der Boden grollte, die Bäume wackelten, wie von unsichtbarer Riesenhand geschüttelt.
Veilyas Hände krallten sich in den Sand, als würde ihr das irgendwie Halt bieten können.
Doch das krampfartige Rucken des Leibes der Isla wand sich nur noch heftiger - das Beben nahm zu.
Erste panische Rufe wehten von Piratensiedlung rüber...dann ein Krachen, als ein Baum wohl den Halt seines Wurzelwerkes verlor und zu Boden krachte.
Veilya sprang auf die Beine, schwankte und landete erneut im Sand, als sie das Gleichgewicht verlor.
Auf allen Vieren krabbelte sie den Wellen entgegen, wie ein frisch geschlüpftes Schildkrötenbaby, das ungelenk dem rettenden Meer entgegenkroch.
Erst als sie knietief von Wasser umspült wurde, lockerte sich die Panik, die sich um ihre Brust geschnürt hatte.
Mit einem Schlag waren ihre Gedanken wieder ruhig und geordnet.
Würde das Beben nicht mehr aufhören. War das ein letztes Aufbäumen ihrer todeskranken Heimat?
Irgendwie rechnete sie immer noch mit einem in die Luft peitschenden Flammenstrahl, der aus dem Vulkan schoss, um seine lebensraubende, glühende Asche auf die Insel regnen zu lassen, doch der Blick zum Bergmassiv im Norden verriet nichts derartiges.
Der crescendo-artige Trommelwirbel der Erdtöne verstummte, Stille.

Sie richtete sich im Wasser auf, tropfnass und watete zum Strand.
Als der Hafen im Blick kam, sah sie einen Strom an Inselbewohnern, die nun endlich alle überzeugt waren, dass ein Ausharren auf der Isla eine schlechte Option war.
Irgendwas würde umstürzen und einen erschlagen...
Ah, dort, Amthu.
Veilya drängelte sich durch die flüchtenden Massen und lief auf den Rumbrenner zu.

Die 'Legado' und die anderen Schiffe würden nun die Isla als schwimmende Inselstadt ersetzen müssen.
Das Wasser versprach den Schutz, den die Erde diesmal nicht bieten konnte.
Jacqueline Perera
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Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Jacqueline Perera »

Einige Schreiben werden an den wichtigsten Knotenpunkten auf der Insel verteilt und auch in Bajard.

Flüchtende und Zuflucht suchende von der Insel können sich auf der Legado einfinden.


gez.


Jacqueline Perera, Capitano der Legado
Auch du bist nur ein Mensch.
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Bartolome La Cabra
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Beitrag von Bartolome La Cabra »

*darunter wird geschrieben, dass die Namenlos ebenso Platz hat, wenn nicht sogar mehr*
Zuletzt geändert von Bartolome La Cabra am Samstag 4. März 2017, 19:18, insgesamt 1-mal geändert.
Der Erzähler

Beitrag von Der Erzähler »

Nach zwei Tagen trügerischer Ruhe begann es wieder.

Urplötzlich schien es als würde die Erde sich unter den Füßen der Bewohner La Cabezas wie ein nasser Hund schütteln. Wo es bisher immer mit einem leichten zittern begann und sich zu einem kurzen Höhepunkt steigerte, kam das Beben nun mit Macht zurück. Schon am späten Nachmittag waren die Rauchwolken über dem Vulkan dichter geworden. An manchen Stellen waren aus Rissen wieder schwefelige Dämpfe nach oben gekrochen um eine Weile in leichten Schaden an den Hängen des Vulkans zu verweilen bevor sie sich schließlich auflösten. Dies war an sich nichts Ungewöhnliches, war der Vulkan doch nie zur Ruhe gekommen und erfreute sich munterer Aktivität.

Doch die Erdstöße welche nun folgten, waren stärker als alle vorangegangenen. Palmen schüttelten lose Blätter und letzte Früchte ab, in den Häusern der Bewohner wurde der Staub aus jeder Ritze geschüttelt und die bereits vorhandenen Risse in Wänden, Decken und Böden wurden bedrohlich größer. Weitere Ziegel fielen vom Dach und zerschellten mit lautem Splittern auf dem Pflaster vor den Häusern. In den alten, auf Sand gebauten Gebäuden knarzte das Gebälk wie morsches Holz und das Mauerwerk knirschte bedenklich, doch es hielt, … noch!

Als das Schütteln und Rütteln anhielt zeigte auch die Insel erste Ermüdungserscheinungen. An manchen Stellen, vor allem in der Nähe des Vulkans wölbte sich der Boden auf, auch entstanden kleine Risse im Boden, welche sich während des andauernden Bebens zu schmalen Erdspalten aufweiteten. Immer wieder wurde das Rascheln der Bäume, das Knarzen des Holzes und das Knirschen Mauerwerk durch das Poltern von Steinabgängen an den Hängen untermalt.

Den Naturgewalten hilflos ausgeliefert flohen die Bewohner La Cabezas torkelnd, stolpernd und immer wieder stürzend zum Hafen um von dort auf die auslaufbereiten Schiffe überzusetzen. Doch dieses Unterfangen war nicht einfach. Das starke Rütteln übertrug sich auch auf die vertäuten Boote und machte ein betreten zu einem Glücksakt. Viele fielen ins Wasser oder kamen unsanft in plötzlich nach oben ruckenden Booten auf. Einige Boote rissen sich sogar los und trieben hinaus auf die Bucht.
Als das Beben abebbte und die Bewohner entweder noch in den rettenden Nussschalen oder bereits auf den beiden Segelschiffen saßen. Blickten viele zurück zur Insel. Immer noch wallte Staub auf, immer noch fielen vereinzelt Ziegel zu Boden. Doch auch irgendetwas war anders.

Waren nicht manche der Bauten vorher ein paar Meter näher am Vulkan gewesen? Klaffte dort drüben tatsächlich ein schmaler Spalt in der Brücke welche Vulkan und Inselsiedlung verband?
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Amthu Lesar
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Beitrag von Amthu Lesar »

Die Erdbeben auf der Isla kamen plötzlich und mit einer bisher nicht dagewesenen Gewalt. Alles was nun nicht mehr niet- und nagelfest war, wackelte und krachte mit lautem Krawall in sich zusammen. Am Hafen und auch auf dem Rest der Isla bildeten sich große Schutthaufen, es entstanden überall große Risse am Boden und auch sonst sah nichts mehr so aus wie zuvor. Die Bewohner von La Cabeza waren verdammt, jeder Flüchtende fand sich nun in das große Gewusel ein, das von außen betrachtet den Eindruck vermittelte eine Heerschar von aufgebrachten Ratten vorzufinden.

Jeder, der noch bei klarem Verstand war, begab sich nun auf die zahlreichen Ruderboote, die am Hafen vertaut waren und heftig im Wasser hin- und herschaukelten. Mit einiger Mühe ruderte die Meute auf die sicheren Häfen vor der Bucht hinaus, wo die Legado und die Namenlose ankerten. Es war nur wenige Zeit später, dass man von den Decks der Schiffe auf den zurückgelassenen Hafen sah und sich der zerstörerischen Gewalt dieses Bebens bewusst wurde. Auch der Vulkan rummorte wild und spuckte Asche wie Geröll. Man konnte nur noch hoffen, dass die Isla nicht inzwei brach und ging den Arbeiten nach, um die Schiffe auslaufbereit zu machen.

Auf der Legado war die Mannschaft damit beschäftigt die Befehle von Jacq eifrig auszuführen. Spät bis in die Nacht wurde gerackert und es gab niemanden, der untätig in seiner Hängematte herumlungerte. Amthu versorgte die Meute mit gebratenem Fisch wie auch mit Rum und Bier, nachdem die größte Arbeit erledigt war. Am Ende fand auch er einen unruhigen Schlaf. In seinen wirren Träumen spielte sein Hirn ihm selbst jetzt in dieser ausweglosen Situation noch einen Streich. Versuche... Aye, die würde es wohl noch öfter geben, nun da sie auf dem Schiff zusammen gefercht waren.
Alguien Apuesto: "Ein schlecht gelaunter Rumbrenner kann uns allen schneller den Gar ausmachen als jede Armee. Davon abgesehen schießen die meisten hier erst ab zwei Rum geradeaus."
Charna Lombard

Beitrag von Charna Lombard »

Die Nacht auf der Legado verbringend, liess sie in der Hängematte die Ereignisse der letzten Stunden nochmals Revue passieren, da an Schlaf sowieso nicht zu denken war.
Das Pack versammelte sich wie üblich am Hafen, Rum und Zigaretten wurden trotz der angespannten Stimmung untereinander ausgetauscht, denn jeder hatte die aufsteigenden Rauchschwaden des Vulkans gesehen und wenn es auch keiner laut aussprach, so ahnten die meisten wohl nichts Gutes.
Aber immerhin gab es seit einigen Tagen keine Erdstösse mehr, was die meisten Bewohner der Isla Hoffnung schöpfen lies.
Bis zu dem Moment, wo ein unerwarteter und kraftvoller Erdstoss die Insel erschüttern lies.
Ohrenbetäubender Lärm drang zu den Ohren der Insulaner hindurch, als keinen Bruchteil der Sekunde später die Erde sich unter ihnen auftat und drohte alles und jeden zu verschlingen, welcher nicht durch einen rettenden Sprung, oder einfach nur schieres Glück, sich in Sicherheit bringen konnte.
Zwar waren die Insulaner harte Hunde, die nicht viel erschüttern konnte, jedoch glich es nun eher ein Ansammlung von Salzstatuen, welche sich an Laternen oder Bänke krallten, in der Hoffnung nicht von der Erde verschlungen zu werden, bis endlich der Erste aus der Starre erwachte und brüllte, man solle auf die Schiffe.
Immer wieder die gleichen Bilder der Ereignisse, bis sie endlich in einen kurzen, traumlosen Schlaf verfiel und aufgestanden, sie sich wieder an Deck begab um wieder auf die Insel zu starren
Alguien Apuesto

Beitrag von Alguien Apuesto »

Schaukeln, eine sanfte Dünung, der Geruch des Meeres. Wie hatte er diese Dinge nur in den letzten Monaten vermisst. Einen Moment lang hielt er die Augen noch geschlossen, bevor er sich entschloss aus der Hängematte zu klettern und an Deck zu gehen.
Kurze Zeit später stand er an der Reling und musterte die Insel und den Vulkan über welchem noch immer Rauchschwaden hingen. Der Staub der Lawinenabgänge hatte sich mittlerweile gelegt und die Sicht auf die Isla war wieder frei. Hätte er doch nur sein Fernglas dabei! Aber so musste er sich mit angestrengtem Starren begnügen und und kniff die Augen zusammen. Noch standen die Häuser wohl, aber wie lange noch.
Trotz aller Differenzen in der Vergangenheit, war er froh, dass ihn die anderen von der Insel geholt hatten, nachdem sein kleines Ruderboot gesunken war.
Wie hatte er nur glauben können ungestraft in Blickweite von Mahus Hütte fischen zu können. Feixend hatte er irgendwie darauf gewartet, dass ihm die Vodootante und mit bösem Funkeln in den Augen von ihrer Hütte aus zusah, weil er frech vor ihren Augen angelte. Im Grunde konnte er froh sein, dass sie ihn nicht einfach versenkt hatte. Als er gegen Abend wieder die Riemen in die Hand nahm und eng an der Küste entlang zurückruderte, ging urplötzlich das Rumoren los. Stein fielen polternd die Hänge herab und er legte sich ins Zeug um Abstand zu gewinnen. Doch es war zu spät gewesen und einige Steine erwischten das Boot und ihn, bevor er mit kräftigen Zügen weiter von der Insel weg rudern konnte.
Fluchend hatte er den Schmerz am Arm bemerkt und die tiefe Schramme betastet, welche ein scharfer Steinbrocken durch seinen Oberarm gezogen hatte. Dabei fiel sein Blick auf den Boden des Kahns und ihm dämmerte, dass er wegen einer zerschlagenen Planke absaufen würde.

Freundlos schnaubend lenkte er den Blick an das Südliche Strandende wo er vor nicht ganz zwei Tagen wenige hundert Meter vor dem Strand abgesoffen war. Wieder einmal hatte er schwimmen müssen und war auf der Isla gestrandet. Pragmatisch wie immer hatte er Brennholz zusammengetragen sich ersteinmal zur Stärkung einen Fisch angebraten. Isa`s erstaunte oder auch ungläubige Frage, als sie ihn grillend vor dem Feuer fanden klang ihm noch in den Ohren und zauberte ein Grinsen in sein bärtiges Gesicht. Sie waren tatsächlich gekommen um ihn zu holen.

Das flüchtige Lächeln verblasste beim Anblick der Isla aber schnell wieder. Mit einem leichten Brummen riss er sich vom Anblick der Insel los riss und suchte an Deck nach Aufgaben. An Bord musste eben doch jeder an einem Strang ziehen und es gab immer etwas zu tun. Scheinbar gab es doch Hoffnung und Cabeza würde in Zukunft einig allen Gefahren begegnen, die der Freiheit der Bewohner und ihrer Lebensweise drohten. Mit oder ohne Isla, solange sie Planken unter den Füßen hatten, waren sie freie Menschen, Schmuggler, Piraten, Plünderer und Abenteurer. Mit jedem der Gedanken wuchs seine Zuversicht und er packte kräftig mit an.

Bis ihn der Schmerz im Arm und ein rotes Rinnsal daran erinnerten, dass er sich eigentlich an Melissa oder Veilya wenden hatte wollen.
Jacqueline Perera
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Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Jacqueline Perera »

Nun waren fast alle zusammen auf den Schiffen, wenn auch die Lager sich geteilt hatten. Aber das hatte nichts zu heißen immerhin war es wichtig das beide Schiffe besetzt waren, es war nur zu hoffen dass auch Jaron es auf das Schiff geschafft hatte. Dennoch hatte ich vor, sobald die Taube wieder angekommen würde, eine zweite zu schicken. Mit dem abermaligen direkten Angebot dass man gemeinsam versucht die Schiffe aus der Bucht zu fahren falls es denn soweit sein sollte - wenn gewünscht. Wenn mir eines im Magen lag dann ja wohl nicht zu wissen wie es meinen langjährigen Amigos auf dem anderen Schiff ging.
Hier hatten wir uns dazu entschieden den heutigen Abend nicht ungenutzt zu lassen, wir würden alles wichtige was das Schiff angeht heute besprechen. Es mussten die Satzungen geklärt werden als auch die Posten Verteilung. Die Mannschaft würde entscheiden und sie würde ihre Offiziere wählen.
Die Insel so zu sehen war immer wieder aufs neue von einer Traurigkeit umfangen, auch wenn sie selbst noch sehr jung war als das letzte Mal jener Vulkan solch ein Desaster angerichtet hatte. Die Natur war eben ein Freigeist und lies sich in keinster Weise von irgendwem vorschreiben was sie zu tun hatte und was nicht.
Auf Deck waren nun soviele verschiedenen Meinungen und Personen anwesend, es erstaunt immer wieder aufs Neue wie sehr man doch Hand in Hand miteinander fungieren und funktionieren konnte, hoffte ich jedoch das es auch so bleiben würde. Krisen können nicht nur trennen sondern auch zusammenführen und wer weiß ob dies alles nun de Anfang war, der Anfang von etwas Größerem.

Wo kommen wir denn da hin wenn Piraten keine Träume mehr haben? Die spinnen doch! 
Piraten werden immer Träume haben, ja unsere Träume sterben nie!
Zuletzt geändert von Jacqueline Perera am Montag 6. März 2017, 11:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Bartolome La Cabra
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Beitrag von Bartolome La Cabra »

Aye, wir sind nur eine Handvoll Männer und welche die es vielleicht mal werden wollen, aber dafür sind wir erfahrener als ein Großteil des anderen Seglers.
Aye, die werdens schon lernen! Haben wir alle! Aber sollten wir mit dem Schiff aus Sicherheitsgründen einige fuß weiter in die Bucht müssen, dann knallen wir jedenfalls gegen kein Riff, und selbst nach Bajard könnten wir Segeln. Sofern kein Unwetter auf offener See aufkommt. Leo erklärte Phil und Lis das nötigste damit sie im Notfall die Brassen bedienen könnten. Hrm.. Weibsvolk an Deck... wenn das mal kein Unglück gibt..! Im Notfall müsste Jaron ebend das Steuerrad bedienen und ich das Trimmen übernehmen. Mit so nem Holzbein ist es schließlich nicht so einfach mal ebend schnelle Positionswechsel zu tätigen. Ich selbst würde mit mit Gonzo und Leo die Masten hinauf in die Takelage um die Segel bei Bedarf zu Reffen. Es wäre alles ein Kraftakt, aber wir würden das Schiff nicht an den Riffen verlieren! Ich blicke zur Insel, aye wieder eine Heimat deren Zukunft offen steht, aber ein neues Zuhause lässt sich Finden und bis dato ist es das Schiff.
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