Ein entführter Kalure

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Ignaz Nefario Milan
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Ein entführter Kalure

Beitrag von Ignaz Nefario Milan »

Mitten in der Nacht flattert eine kleine, schwarze Fledermaus zum Götterberg.
Aufregung könnte man dem flinken Flügelschlag andichten. Gezielt hält sie
auf den ersten Wachtrupp zu, saust um die Ecke und verschwindet hinter
einem Haus um dort die ursprüngliche Gestalt wieder anzunehmen.

Wenig später macht man lautstark auf sich aufmerksam. Ein Mann in
grauer Rüstung welcher weißes Haar sein Eigen nennt und sich in die
Gewänder der Allianz gehüllt hat berichtet von der Entführung Baznuks.

Es wird berichtet, dass Baznuk schwer verletzt sei, einen Pfeil im Bein
stecken hatte, anteilnahmslos schien und von fünf Westlern umringt war,
welche drohten ihn zu töten und ihn in die Burg der Schattenpanther schleppten.
Zuletzt geändert von Ignaz Nefario Milan am Montag 6. Februar 2017, 03:23, insgesamt 1-mal geändert.
Tambar Donnerfaust

Beitrag von Tambar Donnerfaust »

Als eine der Wachen zum Donnerfaust Sippenhaus eilte um diese schreckliche Neuigkeit zu übermitteln traf sie wohl auf den schmausenden Tambar der noch wach und beschäftigt mit seinem letzten nach Mittenachtsimbiss war.
Und als die Wache ihm dies erzählte, war es wohl das erste mal das man sah wie Tambar das Essen auf dem Tisch stehen lies und selbst das Bier daneben nicht mehr zu würdigen wusste.
Missmutig brummte er die Wache an und trug ihr auf unverzüglich die Graik darüber zu informieren und darum zu bitten auf schnellstem Wege einige Späher los zu schicken. Anschliessend sah man wie sich Tambar in seine Rüstung begab und zum Stollendurchgang nach Berchgard begab um mit dem dort liegenden Alarmhorn wider zum Marktplatz Nilzadans zu rennen.
Dort stellte er sich dann inmitten des Platzes aufrecht hin und blies so fest er konnte hinein um so ein jeden Kaluren auf sich aufmerksam zu machen.
Ein jeder Kalur der diesem Alarm folgen würde wird er die schlechte Nachricht dann übermitteln.
Gast

Beitrag von Gast »

Lautes schnarchen ist aus dem Wirtshaus zu hören der länge nach alle viere von sich gestreckt liegt er auf dem Boden in einer Lache aus Bier und Speichel.Jäh wird er aus seinen Träumen gerissen, als er dass laute Alarmsignal vernimmt.Torkelnd noch wie in Trance greift er seine Waffe und den Schild und stürmt aus der Kneipe hinaus in Richtung des Signals.Dabei brüllt er: MRÂ!!! WER ODER WASS WILL ÄRGER MIT DEN WÄCHTERN DES BERGES!!! Bei Tambar angekommen lässt er sich gleich berichten was los ist und antwortet gleich kurz und knapp: Mrâ der Felshammer steht bereit um jedem Feind den Schädel einzuschlagen und den Bruder wenn es sein muss mit Waffengewalt rauszuhauen.
Geodiz Getwergelyn

Beitrag von Geodiz Getwergelyn »

Lautes Trampeln antwortet in kürzester Zeit auf den kalurischen Alarm. Das marschieren von unzähligen kleinen Füßen, Metall auf Metall, das Rasseln massiger Ketten, das Schleifen von Schwertern und die aufgeregten 'Graik'-Rufe der Khaz-Aduir hallen durch den Berg. Ein Toben und Brummen, ein leises aber koordiniertes Grollen werden die Anwohner des heiligen Nilzadans vernehmen, als unzählige, kleine und vermummte Gestalten der fast schon vergessenen Gletscherzwerge sich auf den Weg machen, den entführten Bruder, aus den Schatten heraus, zu suchen. So wird man vorallem die Wälder der Wetterau ausspähen, um den genauen Aufenthaltsort oder aber auch eine mögliche Verlegung des Bruders, so möglich, sofort mitzubekommen. Auch Baznuks leiblicher Bruder selbst, Geodiz, wird sobald er die Befehle verteilt hat, sich auf schleunigstem Wege in die Bauhütte begeben und um den Rat des Bergvaters ansuchen. Zahllose Gebete später, wird wohl auch versucht eine kleine Steintafel, in hohem Bogen über die Mauer des SP-Geländes zu werfen. So die robuste Tafel sicher landet, wird findig-fündiger Finder auch folgendes entziffern können:

06. Eisbruch 260 Monat des Schneeotters
Grüß eux, niederträchtiges Pack und Entwender des Baznuk Donnerfausts.
Nennt eure Forderungen, ihr Erzübelbolde, Verbrecher und gemeinen Entführer.
Ihr, die ihr im Schatten des Berges lebt, wie die Kakerlaken im Sommer unter Steinen - man ist bereit zu verhandeln.
Aber seid eux gewiss, der Berg fragt nur einmal, allerhöchstens zweimal.


Cirmias Zorn sei eux sicher!

Geodiz Getwergelyn
-Lehrling der Bauhütte-
-Kal Dar des Berges-
*Darunter prangen die vier Grollzackwürfel mit dem Runensignum des Kal Dar: Katzengold, Mithrill, Pyrian und Diamant*

[img]http://puu.sh/q9HOS/de651a4304.png[/img]

Hrmmmz.. grübelnd tippte sich das alte Männlein am Kinn herum. War er zu diplomatisch vorgegangen? Würden seine Worte die erhoffte Reaktion erzeugen? Man würde es zuerst mit Diplomatie versuchen, den Weg der Worte wählen, so war der SP mit der Entführung eines Geweihten Cirmias doch einiges gelungen, das musste sich sogar das alte Getwergelyn eingestehen.. Es hieß mit Bedacht vorzugehen, ein jeder weiterer Schritt musste geplant werden. Mit einigem Winken und geübtem Rudern der kurzen Arme, brachte er die Sonderabteilung ZyP. IV der Graik in Stellung. Es war immer gûl, einen Plan B, C, D und E zu haben. Kleines großes Brüderleinz, akh komme..
Baznuk Donnerfaust

Beitrag von Baznuk Donnerfaust »

Ein üblicher Rundgang entlang der Zwergenbinge von der tiefen Ebene Khotangar sollte es werden. Nahe den Grenzen zum Rahalischen Land, zwischen dem Götterberg und den salzigen tiefen. Eine dunkle Nacht wie jede andere. Der Winter hüllt das Land noch in seine kalte Starre und die Trägheit des Lebens präsentiert sich dabei im vollen Umfang. Wie so häufig der letzten Wochen gab es schlicht nichts auffälliges, gar nichts. Zumindest bis zu der Stelle, als sein Rundgang den Heimweg versprach. Ein sausender Pfeil landet vor Ihm in einem klein Vieh was durch den Schnee kräuchte. Kein Versehen wie sich schnell schon offenbarte als sich die Frau, bekannt als Lille und Ihre schwer bewaffneten Begleiter sich aus dem kargen Dickicht heraus zu erkennen gaben.

Schnell wurde klar das sie auf Ihn gewartet hatten. Zu vorhersehbar waren seine letzten Woche immer dem gleichen Trott folgend. Zu auffällig sein immer gleiches taten Muster. Er hatte ohne das Bewusstsein darüber zu haben einen Fehler begannen damit. Die Einladung der Lillie lehnte der Zwerg wohlweislich ab und rüstete sich in selbigen mit Axt und Schild. Zwei der Begleiter verwickelten den Zwergen direkt in einen Kampf, es waren harte Schlagabtausche und der Zwerg hat sichtlich mühen sich überhaupt gegen die beiden zu erwehren. Es war gar lächerlich, in Gedanken war er ein guter Kämpfer, doch in der Praxis gehörte er vermutlich im direkten Waffenkampf zu den schlechtesten der seinen.

Seinen zweiten Fehler begann er noch während des Kampfes. Sei es der kalurischen Überheblichkeit geschuldet oder vielleicht auch die Scham Cirmias um Hilfe zu bitten, seine Kraft zu gebrauchen um sich aus der selbst verschuldeten Lage heraus zu helfen. Der Kampf dauerte einige Zeit bis die Frau es schaffte eine Schwachstelle in der Rüstung des Zwergen zu finden, die Knie Kehlen. Es war bereits jetzt schon offensichtlich das Sie ihn lebend wollte, zumindest deuteten die Hiebe mit den Stumpfen Schwertknäufen daraufhin. Der Pfeil traf Ihn direkt an besagter Stelle und brachten den Zwergen tatsächlich dazu sein Knie nicht nur vor Cirmias zu beugen. Doch dadurch wurde der Kampf nicht beendet. Tapfer auf einem Knie ausharrend versuchte er sich weiter mit Axt und Schild zu erwehren. Allerdings brachte die Bewegungslosigkeit den alles entscheidenden Vorteil für die Angreifer. Sie benutzen Ihre Schilde als Verlängerung, ähnlich einem Brett und schlugen so aus sicherer Distanz den Zwergen zu Boden. Immer wieder krachten die Schilde in den Leib des Zwerg. Selbst als er bewusstlos am Boden lagen waren es noch viele zusätzliche Schläge auf Ihn, vermutlich der Vorsicht geschuldet.

….unbekannte Zeit später.

Ein klein wenig nach Orientierung suchend blinzelte er aus dem noch nutzbaren, angeschwollenen Augen in den kleinen Raum. Eine Zelle. Wie sich im Gespräch verlauf herausstelle war er in der Feste der Schattenpanther, direkt am Fuße des Götterberges. Seine Waffen, Rüstung und schönsten Schmucke beraubt lag er in halb Fremder Kleidung in der Zelle. Die Frau hatte die Wunde des Pfeiles zu seinem erstaunen recht gut versorgt. Aufmerksam lauschte er Ihrer Freude das er nun doch Ihrer Einladung nachgekommen ist. Die ersten Worte wurden Tapfer gewechselt und der Priester macht sich im selbigen daran seine ganzen Fehler zu erkennen. In gewisser weise war er aber auch froh das es Ihn erwischt hat und nicht einen jemand anderes aus seinem Volk. Er konnte sich gut vorstellen was für feine Überraschungen er noch zu erwarten hatte. Eigentlich fürchtete er sich nicht, einzig der Heimkehrende Rabe sorgte Ihn im stillen für tiefe Sorge.

Noch während des Gespräch begann sich der Priester mit eingestehen seiner eigenen Schuld und Fehler sich ein klein wenig der Kraft seiner Vater zu nutze zu machen um seine Gussform soweit es geht wieder zu Kraft zu bringen. Allerdings nicht Zuviel, damit seine rasche Erstarkung nicht auffällt. Soviel wie nötig war um wieder her über den Leib und eigenen Gedanken zu sein. Bis in die frühen Morgenstunden verbrachte die Frau damit den Zwergen in ein Gespräch zu verwickeln. So schwach er auch an der Axt war, so scharf war er mit Worten. Er erfuhr in seiner Rolle als -Gast- , als gefangener viele Dinge. Ob sich Lille darüber bewusst war was sie dem Zwergen bereits alle Preis gegeben hatte glaubte der Zwerg nicht. Allerdings würde sie vermutlich nicht der einzige Besucher bleiben. Stärke zeigen, dass war jetzt das einzig wichtige was sein Volk zu tun hatte. Keinen Handeln eingehen sonst würde er nicht der letzte bleiben der in diese Situation gerät und wer weiß was er noch zu erleiden gab. Ruhig gestellt durch ein Mittelchen das sich dampfend in seiner Zelle auflöste viel der Zwerg in einen tiefen Schlaf in den frühen Morgenstunden seiner Inhaftierung.
Zuletzt geändert von Baznuk Donnerfaust am Montag 6. Februar 2017, 11:32, insgesamt 1-mal geändert.
Thoria Donnerfaust

Beitrag von Thoria Donnerfaust »

Auch Thoria saß am Tisch, als die schlimme Nachricht sich im Sippenhaus breit machte.

[URL=http://www.directupload.net][img]http://fs5.directupload.net/images/170206/8d6bw3ei.gif[/img][/URL]

Folgte der doch sonst so fröhlichen Thoria, durch die schreckliche Nachricht, einen entsetzenden Gesichtsausdruck frei. Für einen Moment konnte die junge Kalurin nicht klar denken, auch fiel ihr der Bierkrug in der Schreckminute aus der Hand. Ihr Gedanke lag auf Baznuk und vermochte gar nicht drüber nach zudenken, wie oder was sie ihm wohl möglich alles angetan haben.
Sofort erhob sie sich und kramte mehr Muntion vor als sie tragen konnte. Lies sie alle Kaluren wissen das sie bereit sei, ihren Bruder aus den Fängen dieser Fratzen zu befreien.
Rigo Hammergrund

Beitrag von Rigo Hammergrund »

Ein Graik des Berges mit niederem Rang wird den Kal Dar, Geodiz Getwergelyn, aufsuchen und ihm von der Mannschaft herzlichste Beileidsbekundungen ausrichten. Gleichwohl wird er berichten, dass die Graik des Berges auf Anweisungen warten, um den geschätzten Bruder aus der misslichen Lage zu befreien. Man sei bereit zur Mobilmachung, so der Befehl ergeht. Man würde notfalls auch die Festung der Panther schleifen und ihre Kämpfer abschlachten und ein Expeditionskorps aufstellen. Alles natürlich unter Beachtung der gesetzlichen Bhirpausen, versichert der Graik.
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Antorius
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Registriert: Mittwoch 5. August 2015, 23:21

Beitrag von Antorius »

Eher schweigend wird er mit sorgenvollem Blick das rege Treiben im
Sippenhaus wahrnehmen. Dann ging ein Ruck durch ihn und er machte sich
daran seine _sämtlichen_ Waffen ordentlich und mit wahrer Hingabe zu
schärfen.
Bis spät am Abend dauerten seine Vorbereitungen, ehe er dann rastlos
abwarten würde was weiter geschah.
Sein Bruder war in Gefahr und dennoch galt es einen ruhigen Kopf zu
bewahren und erst einmal die Antwort der Erzübelbolde abzuwarten.
Zuletzt geändert von Antorius am Montag 6. Februar 2017, 19:23, insgesamt 1-mal geändert.
"Der Adler fliegt allein, der Rabe scharenweise;
Gesellschaft braucht der Tor, und Einsamkeit der Weise."
Friedrich Rückert
Dorlikin Donnerfaust
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Registriert: Dienstag 9. Februar 2016, 17:04

Das Geklirr in der Waffenkammer

Beitrag von Dorlikin Donnerfaust »

Es rumpelte und krachte erneut in der Waffenkammer der Donnerfausts. Mit einem Gesicht das einem wütenden Bergwidder zur Ehre gereicht hätte stand er hinter der halb geschlossenen Türe. Sein Onkel war entführt worden.... Von Dämonen mit Pantherfratzen... und vielleicht... vielleicht war er verletzt oder sie hatten ihm wehgetan. Das... das... nein! Er würde ihn zurück holen. Er bereitete sich gründlich vor. Die Fläschchen am Trankgürtel waren gefüllt, die Waffen hatte er gründlich geschärft. Jetzt war er bereit. Er würde sie zerstampfen, zermahlen, ihnen ihre Knochen aus dem Leib reissen und sie ihnen wieder neu verfüttern. Zerhacken, zerschnippseln und zerschneiden würde er sie zudem auch noch. Bald ... bald würden sich auch die anderen aufmachen und er würde bereit sein. Links im Gürtel steckte er den kurzen leichten Schlägel. Auf der rechten Seite Dolch und Axt in einer ledernen Halterung.

Hinten quer über den Rücken sollte der schwere mithrillne Zwergenhammer hängen. Dorlikin tat sich reichlich schwer ihn mit beiden Händen in das lederne lange Futteral zu stecken ohne daß ihm die anderen Waffen aus ihrer Halterung fielen. Nach mehreren Versuchen hatte er es geschafft. Zufrieden ruckte er an seinem Waffengurt. Es klirrte als Mithrill auf Mithrill stiess. Er ergriff die große zweiklingen Zwergenaxt und versuchte sie quer über den Schweren Zwergenhammer zwischen die Ledergurtung zu schieben. Er schaffte es.... gerade so mit den Fingerspitzen die Waffe zu befestigen. Aber was wäre wenn diese Pantherfratzigen Dämonenwämser sich mit alchemistischen MItteln gegen solche Waffen sich zu schützen suchen? Missmutig und mit grimmiger Miene blickte sich der junge Zwerg in der Waffenkammer um. Die Feueraxt.... groß bedrohlich, angsteinflössend ... ja. Das reinigende Feuer der kalurischen Schmiede das würden die verfluchten Dämonen sicher fürchten. Er zog einen sehr dicken Handschuh an und nahm die schwere Waffe von der Wandhalterung.

Er blickte etwas fragend an sich herab. Nach einigem Zögern und überlegen klemmte er sich den Griff der Waffe hinter den Gürtel. Langsam wurde die ganze Sachen wirklich sehr schwer. Mit jedem Schritt den er tat zog ihn das Gewicht der Waffen nach links und rechts. Wunden mussten auch bedacht werden, kam ihm plötzlich in den Sinn. Was wenn er seinen Onkel sofort notoperieren müsste. Mit langsamen Schritten schepperte er den Gang entlang, stieß mit Mühe die Tore vom Sippenhaus auf und wankte mit schwer beladenen Schritten hinüber zum Hospital. Verbände.... ja davon einiges, Wundklammern. Heilerbandagen, Operationsbesteck, Betäubungsmittel und Muntermacher.... Über die Waffen zog er sich noch eine weite Umhängetasche mit allerlei Heilmitteln. Der verlängerte Gurt war bis zum äußersten gezogen... und selbst somit ging es kaum über die Waffen drüber... Oh der Stab zur Pilzverarbeitung, Pilztrama zum herstellen von Wundauflagen und natürlich 1 bis 12 Bierflaschen. Er steckte die letzte Flasche in den Gürtel da passierte es....

Der lederne Gürtel riss und mit einem lauten Scheppern fielen Waffe, Verbandsmaterial und Bierflaschen mit lautem geschepper und geklirr zu Boden. Marrrosch!! Das Gute Bier! Dorlikins Gesicht wurde zornrot und er schlug mit der Faust einen nahen Bierkrug zu Stücke. Das verschüttete Bier würde er neben der Entführung seines Onkels ebenso den Dämonen anschulden. Im großen Buch der Taten wider seinem Volk verzeichnete er alles unter dem Namen der Dämonen von den Schatten Panthern. Wutnentbrannt rannte er hinüber in die Schneiderstube und nahm sich zwei extra breite lederne Gurte mit. "Oh wie ich sie haße... wie...." schrie er fast aus und begannt trotzig und voller Entschlossenheit erneut sich die gesamte Waffenkammer aufzuladen. Links den Schlägel in den Gurt, rechts die Axt, auf dem Rücken quer...
Minosh Donnerfaust

Beitrag von Minosh Donnerfaust »

Während Minosh das Grubenlied seines Volkes trillert und die Spitzhacke mit jedem Schlag sich tiefer den Weg in den Berg bahnt, vernimmt er die Grüße eines weiblichen Langbeins. Als Luninara ihm die Kunde überbringt das Bruder Baznuk von einer Horde der westlichen Schergen übermannt und verschleppt wurde, stockte ihm der Atem, die Luft wurde mit jedem Atemzug schwerer, die Hitze im Berg unerträglicher, es brodelt, es brodelt. Keifend vor Wut brüllt er zu den Wachen Sie müssen den Khâl Dâr informieren, die Graik und die Kal Khâz-Graik müsse mobilisiert werden. Ein jeder Kalure eine jede Kalurin, welche Kampffähig ist, müsse mobilisiert werden, um den Meister der Bauhütte aus den Händen der westlichen Schergen zu befreien.

Nachdem Gespräch mit Luninara stampfte er schweren Schrittes zum Sippenhaus der Donnerfäuste, die Glocke fand Minuten lang kein Halt, er rüttelt und zog am Seil, das bellen und schellen der Glocke war ohrenbetäubend. An jeder Tür wurde gehämmert, in jedem Bett wurde gesucht, niemand, niemand war im Hause. Er griff sich noch ein paar Tafeln auf dem Weg zum Stallmeister. Auf seinem Käfer ritt er zu den Hammergrunds, den Getwergeglyns, den Graufelsen und den Donnerkeils, an jeder Tür bei dem ihm niemand die Türe öffnet hinterließ er eine Steintafel mit den folgenden Zeichen eingraviert.


ALARM! Greift zu Axt und Schild, Bruder Baznuk wurde von den westlichen Schergen gewaltsam in die Westland entführt, diese Kunde wurde uns von Luninara im Auftrag von Helisande-zâr übermittelt.

Baruk Khazâd!

Minosh Donnerfaust


Eine weitere Steintafel wird für den Khal Dâr an dessen Tür hinterlassen auf der die folgende Nachricht steht:


Mâhal Getwergelyn, Khal Dâr,

âkh bekam Kunde, dass der Meister der Bauhütte Baznuk Donnerfaust von den westlichen Schergen entführt wurde, dâr muss die Kal Khâz-Graik mobilisieren und einen Schlag ins Herz der Dunkelheit veranlassen! Helisande-zâr überließ Kunde, dass das Regiment den Kaluren zur Seite stehen wird.

Baruk Khazâd!

Minosh Donnerfaust
Thoria Donnerfaust

Beitrag von Thoria Donnerfaust »

Die Nacht ist angebrochen und die junge Kalurin hielt es nicht mehr aus. Mutig und unerschrocken, griff sie zur Armbrust, auch bepackte sie sich mit Bier. Denn egal was kommen würde, das lebensnotwendige wäre für ein Kaluren ein großer Schluck Bier. An der Grenze zu Rahal, flitzt sie fast lautlos durch den Schnee. Sie schlicht eng an der Bergkette entlang und robbte sich wie ein Maulwurf bis zu Burg vor. An dem Mauerwerk der Burg und hinter dem Efeu angekommen hatte sie schon nach kurzer Zeit das Gefühl das Ihr Baznuk hier war und spürte das es Ihm wohl erstaunlich gut ging. So war sie sich sicher, das auch er sie fühlen könnte und erleichtert gönnte sie sich ein Schluck Bier.
Doch plötzlich wurde die Ruhe durch einen ihrer Rülpsen gestört, blökte sie dies auch recht ungeschickt vor. Der Kalurinnenkopf duckte sich und Baznuk reagierte sofort als die Frau die bei ihm war, jene Wachen los schickte. Die letzten Worte von ihm....
LAUFFF!!!
[URL=http://www.directupload.net][img]http://fs5.directupload.net/images/170207/c7ez45eb.gif[/img][/URL]
Schnell flitze sie los, als gäbe es kein morgen mehr, auch gab sie der Graik Bescheid. Das Baznuk sich im nordöstlichen Eck der Burg befindet.
[URL=http://www.directupload.net][img]http://fs5.directupload.net/images/170206/opud47bj.jpg[/img][/URL]
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Thorim Hammergrund
Beiträge: 406
Registriert: Montag 25. April 2016, 18:04

Beitrag von Thorim Hammergrund »

Nachdem Thorim den ersten Schock verdaut und sich wieder gefangen hatte, suchte er ein paar Sachen zusammen.
Die große Axt wurde ausgiebig und gewissenhaft geschliffen ,geschärft und sogar poliert.
Der Trankgurt wurde bis zum letzten Trank wieder aufgefüllt.
Ein Reisefass Bier sowie der Krug wurde im Rucksack verstaut und die letzten Knusperschlangen wurden dazu gestopft.
Schnell noch eine kleine Steintafel vor Melgras Tür abgestellt, "dass er die nächsten Tage und Nächte nur in der Graikfestung zu finden sei."
Dann stapfte er los Richtung Graik-Festung um zu sehen wie weit die Vorbereitung zur Stürmung der Pantherfestung waren.
Damit er den Angriff nicht verpassen würde, richtete er sich darauf ein, die nächsten Nächte in der Festung zu verbringen.
Immer wieder versuchte er vom Dach der Festung Richtung Westen zu spähen...
Vladimir Dracones

Beitrag von Vladimir Dracones »

*Ein 'augenscheinlich' Bajarder Bote überreicht einem Wachmann der Kaluren ein Pergament. Adressiert ist es an Geodiz Getwergelyn - Kal Dar des Berges. Auf dem Schriftstück ist folgendes zu erkennen:*

Des Herrn Zorn möge euch gewahr sein!

Eure Nachricht hat mich erreicht und es überrascht mich nicht, dass die Euren nunmehr ganz plötzlich dazu bereit sind, sich mit möglichen Forderungen von uns noch einmal genauer auseinanderzusetzen. Als wir Euch vor nicht all zu langer Zeit einen Ausweg aus einem herannahenden Konflikt aufzeigten speihte eure Seite mit nicht viel mehr als Drohungen und Kriegshandlungen.

Das Schicksal, welches euren Priester und Anführer nun erwartet, hat er sich durch seine eigenen Worte und Taten selbst auf sein Haupt geladen. Denn anstatt sich auf unsere damaligen Forderungen einzulassen und so einen Krieg zu verhindern, hat er diese abgelehnt und allen Gläubigen an Alatar das Generalultimatum gestellt, entweder von ihrem Glauben abzulassen oder durch seine und euer aller Hand den Tod zu finden. Ein Frevel, welcher nicht nur mir sondern vielen im alatarischem Reich als unhaltbar erscheint. Ein Frevel welcher für euer Volk bis zum heutigen Tage nur den Tod brachte und eine Periode des Unglücks einleitete. Dabei sei in diesem Atemzug an all jene erinnert, die für die Schandtaten von Baznuk Donnerfaust im Kampf gegen mich und die Meinen mit ihrem Leben bezahlen mussten.

Sein Schicksal liegt in unseren Händen und es scheint mir besiegelt.

Doch für den kümmerlichen Rest eures Volkes kann die Vernichtung noch abgewendet werden. Entfernt euch öffentlich von den Worten und Taten eures fehlgeleiteten Priesters und ersucht den Alka des Herrn um Vergebung für eure Taten. Wenn ihr all seine Forderungen und Bedingunen aktzeptiert, sehe ich noch Hoffnung für euresgleichen.

Vladimir Dracones

[URL=http://www.directupload.net][img]http://fs5.directupload.net/images/161014/wayalcz3.png[/img][/URL]
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Vanea Stojka
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Registriert: Sonntag 19. Juni 2016, 21:04

Beitrag von Vanea Stojka »

Wieder einmal frönte sie dem cirmiasgefälligem Bergbau und arbeitete vor dem Dienstantritt erst oberirdisch im Steinbruch und später im Stollen. Als sie sich während der mühevollen Arbeit den Wächtern am Stollen nach Nilzadan näherte, hob sie grüßend die Spitzhacke und rief Ihnen ein "Cirmias Mahal" zu. Doch als die Wächter sie erkannten, wurde sie schnell heran gewunken. Einen aufgeregten und mit der Zeit lauter werdenden Wortwechsel, in welchem ausgeschmückte Beschreibungen wie "Stur und unbeugsam wie der Nilzadan", "ein Dutzend Pfeile" und "wie ein Bär" vielen später, stürmte sie nach einem kurzen "GRAIK!" los, um wieder nach Berchgard zu kommen.
Schneematsch, Türen, Dreckstiefel und der am Morgen gereinigte Boden waren vergessen als sie schnell nach oben zu ihrer Schwester eilte und ihr von den gehörten und wohl kalurisch ausgeschmückten Ereignissen berichtete. Natürlich wurde die Dramatik durch ihren Bericht weiter verschärft und es vielen Worte wie "Dutzende Pfeile", "eine halbe Armee" oder "gekämpft wie zehn Grizzlybären".

"Verflucht wir müssen die Ausrüstung warten!" hörte man wohl kurze Zeit später aus dem Haus bevor die Türen wieder geschlossen wurden.
Zuletzt geändert von Vanea Stojka am Dienstag 7. Februar 2017, 13:50, insgesamt 4-mal geändert.
Geodiz Getwergelyn

Beitrag von Geodiz Getwergelyn »

Ein zufriedenes Nicken des alten Männleins. Das würde ihnen die nötige Zeit verschaffen, sie würden ihn jetzt kaum töten, so war ihr Hochmut, in Getwergelyns Augen, doch nur durch ihre grenzenlose Arroganz übertroffen. Und ihre Hoffnung, der Berg würde den Alka um Gnade anflehen, war zwar äußerst realitätsfern, aber verschaffte seinem Brüderlein wohl einige Tage mehr Zeit. Nun hieß es auf die Ideen der Khaz-Aduir zu warten, die Graik und alle Zwerge zu mobilisieren und geplantes dann in die Tat umzusetzen. Wie sich das Volk wohl entscheiden wird, welchen Weg es dann final wählen wird? Der Getwergelyn machte sich, kaum waren einige Vorkehrungen und Berichte angehört und umgesetzt, wieder auf den Weg in die Bauhütte, um wiedereinmal für den entwendeten Bruder zu beten.
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