Der Anschlag

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Quantis Vandokir

Der Anschlag

Beitrag von Quantis Vandokir »

*Es ist kalt und der Wind weht den Schnee durch die Straßen von Andoran in dieser Nacht. Es ist bereist einige Nächte das das Alba die Statt mit einem Fremden verlassen hatte. Aus ihrem Haus nahm sie nur die nötigsten Habseligkeiten mit, um schnell die statt verlassen zu können. Nun aber kehrt sie mit dem Fremden zurück. Quantis Vandokir ist sein Name und sie kennen ihr Ziel. Das nun verlassene Haus von Alba. Und so stapfen sie im Schutz der Dunkelheit, und gehüllt in ihre Mäntel durch die kleinen Gassen von Andoran. Glücklicherweise ist das Haus nahe des Osttors, und der Weg nicht all zu weit.

Der Alle eine scheint es gut mit ihnen zu meinen und das Wetter geschickt zu haben. Die Wachen scheinen sich in ihren Wachstuben zu seinen um dem Wind und Schnee zu trotzen, die wenige die doch noch unterwegs sind schenken ihm kaum Aufmerksamkeit, letztlich ist er in dem Schneesturm auch nur schemenhaft zu erkennen.

An deinem Ziel angekommen, schauen sie sich um. In den umliegenden Häusern ist nur gedämpft Licht zu erkennen. Sie schleicht sich so dann an die Tür heran und schließt sie dann mit Alba’s Schlüssel auf. Nach dem die beiden eingetreten sind schließt er die Tür hinter sich und kramt aus seinem Rucksack eine Fackel. Er rammt den Stiel in ein Loch des Holzfußbodens und entzündet sie. Im flackernden der Flamme zückt er einen Dolch und beginnt, in die Wand gegenüber dem Eingang, einen Panter zu ritzen der zum Sprung ansetzt. Immer wieder tritt er zurück und betrachtet seine Arbeit Unter dem Bildnis des Panters steht ein Schriftzug aus Eckigen Linien.*


„Mögen die Ungläubigen in den Flammen brenn und den Hass der All-Einen zum Opfer fallen!

Das Blut von Quantis Vandokir wird wieder rein gewaschen, und diese Flammen sollen der Anfang machen!“


* Während des macht sich Alba im oberen Bereich des Hauses zu schaffen überall werden mit Öl getränkte Lumpen und Zunder verteil.

Nach einiger Zeit befindet er sein Werk für gut. Er steckt den Dolch wieder ein und sieht sich nochmals im Raum um. Sein Blick schweift über die restlichen Möbel. Entschlossen schreitet er auf die Schränke zu und Zertritt einige von ihnen. Immer wieder hält er inne um zu lauschen ob er nicht zu viel Aufmerksamkeit erregt. Die hölzernen Reste werden in der Mitte des Raumes aufgetürmt.

Ein letztes mal schaut er über die Reste und das Wer welches er in die Wand ritzte. Nun macht er sich auf den Weg die Treppe hinauf zu Alba. Mit rauer Stimme wendet er sich leise an sie*


„Es ist nun Zeit. Du solltest dich auf den Weg machen. Das Werk wird durch meine Hand vollendet und ich werde später zu die Stoßen.“

*Mit einem Nicken wird Alba die letzte Lunt auslegen und sich auf den Weg machen das Haus zu verlassen. Auf dem Weg in Untergeschoss legt Quantis noch einige explosive tränke aus um den Brand noch zu beschleunigen.

Entschlossen nickt Quantis und zieht die Fackel aus dem Boden. Er schreitet langsam zur Tür. Bevor die Tür jedoch geöffnet wird, zieht er sich die die Kapuze seines Mantels über. Vorsichtig wird die Tür geöffnet, vorsichtig steckt er den Kopf hindurch und schaut sich um. Alatar sei Dank. Der Sturm hat nicht nachgelassen. So tritt er nun aus der Tür heraus. Mit einem letzten Blick in den Raum und einem entschlossenen Nicken wirft er die Fackel in den Raum hinein, ebenfalls wird die letzte der explosiven Falschen aus einer Tasche gezogen und folgt sogleich der Fackel. In der Hoffnung das das Holze der zerschlagenen Schränke Feuer fängt lässt er die Tür offen.

Schnellen Schrittes entfernt er sich von dem Haus gen Nördlichen Eingang. Geduckt eilt er zwischen den Mauern herum. Nun entledigt er sich auch seiner Robe und streift sich einen Feinen Ledermantel über. Am Haupttor angekommen zieht er seine Kapuze etwas zurück und nickt den Wachen im vorbeigehen stumm zu. Auf seinem Gesicht liegt ein zufriedenes Lächeln, was von einem Außenstehenden durchaus freundlich gedeutet werden kann. Außerhalb der der Mauern führt ihn sein Weg weiter in den Wald, wo er stehen bleibt und einen Blick zurück wirft. Gedenken kreisen in Seinem Kopf umher.

Ob das Haus wohl in Flammen aufgehen mag?

Ob die Wachen sich an ihn erinnern mögen wenn seinen Taten entdeckt werden?

Einige Zeit verharrt er, doch dann schüttelt der die Gedanken ab. Er wendet sich dann von der Stadt ab und zieht weiter gen Westen.*
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Elinor Tiefenbruch
Beiträge: 1181
Registriert: Donnerstag 9. Juni 2016, 20:11

Beitrag von Elinor Tiefenbruch »

*Später am Abend wird im Konzil des Phönix eine Candidata eine Auswahl von Spuren im Lied untersuchen - die Flasche mit der brennbaren Flüssigkeit, eine der Schnüre, den Fetzen des ölgetränkten Lappens, sogar das Kleinholz. Dabei wird sie versuchen, jedwede Form von Spuren von Manipulation im Lied sowie sonstige Auffälligkeiten aufzuspüren.
Abseits der magischen Untersuchung werden die Gegenstände aber auch kurz skizziert, und ihr Geruch, ihre optischen Charakteristika und etwaige Auffälligkeiten kurz notiert.*
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Helisande von Alsted
Beiträge: 4067
Registriert: Mittwoch 8. Mai 2013, 05:42

Beitrag von Helisande von Alsted »

Der gemütliche Winterabend in einer Taverne hatte sich recht schnell in Flammen und Rauch aufgelöst. Die Hilferufen drangen in den Raum und schon rannten die Oberst und der Wachtmeister zum Rüsten und in den Einsatz. Vor Ort bot sich das gewohnte Bild von Hilfsbereitschaft und Umsicht gepaart mit Hilflosigkeit, Unruhe und Planlosigkeit.
Gegen Unruhe und Planlosigkeit hatte sie so ihre Mittel und schon bald hatte jeder eine mehr oder minder wichtige Aufgabe zu erfüllen. Am Ende würde jeder Dienst ein sinnvoller und zielführender gewesen sein.
Innerlich dankte die Offizierin Temora für die Anwesenheit des Rudels Druiden, die sofort auf eine Art löschten, die ihr verwehrt war. Einen Hausbrand mit einer Eimerkette löschten, ja das hätte ihr gerade gefehlt. Wie Zahnweh nur nicht ganz so heftig.

Wachtmeister Salberg war als erster am Unglücksort und hatte sie wie immer in ungesundem Dienst- und Heldeneifer ins brennende Gebäude gestürzt. Es war ihm gelungen ein Gefäß mit einer offenbar brennbaren Flüssigkeit und eine Art Lunte aus Wollfaden sicher zustellen, bevor der dichte Rauch - und das Wasser der Druiden ihn hinausgetrieben hatten.
Den Rauchhusten hatte er nun als Quittung, aber in ihren Händen fanden sich wichtige Beweise. Auch Wachtmeister Alsted und Herr Milan fanden noch weitere Spuren und Indizien, die gesichert und schließlich teilweise dem Konzil zur Untersuchung überstellt wurden.

Erst nachdem der Ort des nächtlichen Dramas geräumt war wurde sie auf eine Markierung in einer Wand aufmerksam gemacht. Eine Pantherfratze, mehr war erstmal durch die Rauchschwärzung und das Wasser nicht auszumachen und auch die Fratze war im unteren Teil halb verrußt. Sie neigte nicht zu vorschnellen Schlussfolgerungen und somit würde die Ermittlung den normalen und aufmerksamen Gang gehen. Zusammenhänge mit dem Vandalismus auf dem Friedhof wollten gefunden oder ausgeschlossen werden und auch hier in dem unbewohnten Haus im Bauernviertel gab es noch Nachforschungen anzustellen.

Sobald der nächste Tag ein wenig mehr Tageslicht brachte und der letzte Rauch sich im Haus verzogen haben würde, würde Wachtmeister Salberg erneut hergeschickt werden um gemeinsam mit einem weiteren Freiwilligen das charmante Wandgemälde zu untersuchen und auch mit hinterlegten Abzeichen und Wappen des alatarischen Reiches abzugleichen.
Wachtmeister van Daske würde gemeinsam mit Feldgeweihten Antorius nach magischen und klerikalen Auswüchsen auf dem Friedhof und im Unglückshaus forschen.
Wachtmeister Alsted würde genaustens die Berichte archivieren und die Zeugen vernehmen.

Bei ihr selbst würden alle Fäden zusammenlaufen. Danach würde man entscheiden wie das weitere Vorgehen auszusehen hatte. Die Vogtin war informiert und würde sich sicherlich noch melden.

Doch über allem schwebte im Hinterkopf der Offizierin die Frage....

War das nur ein Testlauf?
Temora bewahre!
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