Des Einen Segen mit seinen Kindern, Statthalter Xen'draxol,
mit diesem Schreiben möchte ich Euch darum bitten zu erörtern
inwiefern die Gesetze in Hinblick auf das Tragen von Waffen in
der heiligen Stadt noch sinngemäß sind, oder inwiefern die Auslegung
der Gesetze sinnmässig ist.
In der Tat denke ich schon länger darüber nach, oder besser, frage ich mich
wie es in unserem Kulturkreis, der ohne Frage eher kriegerisch geprägt ist,
dazu kommen konnte dass die Garde solche Restriktionen gegen offensichtliche
Bürger durchsetzt.
Mein Vorschlag ist daher eine Anpassung des Gesetzestextes. So das außerhalb
unser beider Kompetenz liegt, bitte ich Euch dieses Schreiben der
nächsthöheren Stelle zukommen zu lassen. Ausser für willkürliche
Schikanierereien der Bürger des Reiches ist mit dieser Regelung niemandem
gedient.
Und in diesem Zusammenhang stellt sich mir auch die Frage welchen Zweck
die Garde noch erfüllt, wenn deren Reihen nach oben buckeln und nach unten
treten. Der Tonfall den beispielsweise Ritter Bruchsteig gegenüber meinen
Magistern anschlägt lässt jeden Respekt missen. Es geschieht immer
wieder, dass auch Vorrechte wie die Vermummung willkürlich an bestimmte
Kleiderordnungen, die ich nicht erlassen habe und die mlr unbekannt sind,
geknüpft werden.
Ich empfehle, sich dessen ebenfalls anzunehmen bevor es irgendwann
notwendig sein wird, sich den Gardisten mit der Waffe, die man nicht tragen
soll, oder aber dem Willen von uns Liefkundigen zu erwehren. Weiter halte
halte ich es für fragwürdig ob der Pakt zwischen meinem Orden und dem Reich
den fortgesetzten Provokationen oder einem weiteren Konflikt standhält.
Solltet ihr dahingehend an einer genaueren Schilderung meiner Beobachtungen
interessiert sein, lasst es mich wissen. Allerdings scheint mir das eher ein generelles
Problem mit einer bestimmten Gruppe zu sein als das Verhalten Einzelner.
Man muss Ihnen jedoch auch nicht durch weitreichende Befugnisse in die Hände spielen.
Macht und Stärke,
Maestra des Ordens der Arkorither
*Öffnet den Brief und liest ihn sich erst einmal durch, dann schreibt sie ein Bericht über das was an dem Abend passiert ist. Erst dann legt sie beide Schriftstücke auf den Tisch von Xen. *
Langsam wandert das eine Auge des Stadthalters über die Zeilen des Schreibens und umso weiter sich die Zeilen dem Ende neigen umso weiter hebt sich seine Braue. Er wird anschließend zu einem Federkiel greifen und eine Antwort formulieren...
Meines Vaters Zorn leite dich Maestra Maya,
die Gesetze des heiligen alatarischen Reiches sind von seiner Heiligkeit Isidor dem I.
unter den allwissenden Augen Alatars höchst selbst erlassen.
Eine Änderung der Gesetze obliegt außschließlich seiner Heiligkeit höchst selbst.
Die Einhaltung der Gesetze wird durch die Garde gewährleistet.
Privilegien wie sie der Orden der Arkorither inne hat, sind auch stets an Verpflichtungen geknüpft.
Dies beruht auf einer Übereinkunft deiner Vorgänger mit seiner Heiligkeit und seinen Vorgängern.
Da dein Schreiben Maestra Maya auch Drohungen gegen die Garde und das Reich beinhaltet,
werde ich es mit sofortiger Wirkung an seine Heiligkeit überstellen.
Möge sein Zorn die Feinde des Reiches vernichten.
Für die Stadtverwaltung
Statthalter der heiligen Stadt Rahal
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Als das Schreiben des Statthalters sie erreicht studiert sie die Antwort eine
Weile lang mit gerunzelter Stirn, ehe sie das Schreiben weglegt.
Längere Zeit wird sie daraufhin, nachgrübelnd, noch das Tanzen der
Kerzenflamme auf der linken Tischseite des Magisterzimmers beobachten
als könne die ihr eine Antwort auf die eine Frage liefern, die sie schon seit
Längerem plagte.
Nach einer Weile löscht sie das Licht und begibt sich schliesslich zur Ruhe
nach diesem arbeitsreichen Tag, in der Gewissheit dass der Alka die richtige
Antwort liefern würde.
*Ein Schreiben mit dem Siegel des Palastes wird an die Maestra adressiert und der Burg der Arkorither abgegeben.*
Der Segen des All-Einen mit seinen Dienern Maestra,
seine Heiligkeit hat Euer Schreiben an den Statthaler erhalten und erwartet Euch im Palast.
Teilt ihm einen Zeitpunkt mit wann Euer Erscheinen möglich ist.
Im Auftrag seiner Heiligkeit
Tasador
Zuletzt geändert von Diener des Alkas am Dienstag 17. Januar 2017, 22:17, insgesamt 2-mal geändert.
Noch in der Nacht nach dem Gespräch sucht Tasador die Burg der Arkorither auf und wird folgendes Schreiben überbringen.
Der Zorn ist es der Alatars Diener leitet Maestra des Ordens der Arkorither,
seine Heiligkeit Isidor der I., Verkörperung der All-Macht des Panthers, Herrscher über das Reich Alatars und Stimme der wahren Gottheit, hält mit diesem Schreiben seinen Willen gegenüber den Orden fest.
Der Orden der Arkorither verliert ab dem 26. Hartung im Jahre 260 seinen Status als Würdenträger, des Sonderrüstrechtes und weiterer Privilegien. Sie gelten fortan als Bürger der Heiligen Stadt. Ausnahme bildet hierbei nur das Recht Häuser in der Oberstadt zu bewohnen.
Dies wird so lange anhalten wie es benötigt wird, seitens des Ordens einen Vertrag seiner Heiligkeit vorzulegen in dem zukünftige Pflichten und Privilegien erneut festgehalten werden und welcher die Zustimmung seiner Heiligkeit erhält.
Alka Isidor I. - Vertreter des All-Einen
Ein ähnliches Schreiben erhalten der Ahad Lava und Hauptmann Bruchsteig.
Der Zorn ist es der Alatars Diener leitet Ahad/Hauptmann,
seine Heiligkeit Isidor der I., Verkörperung der All-Macht des Panthers, Herrscher über das Reich Alatars und Stimme der wahren Gottheit, hält mit diesem Schreiben seinen Willen gegenüber den Orden fest.
Der Orden der Arkorither verliert ab dem 26. Hartung im Jahre 260 seinen Status als Würdenträger, des Sonderrüstrechtes und weiterer Privilegien. Sie gelten fortan als Bürger der Heiligen Stadt. Ausnahme bildet hierbei nur das Recht Häuser in der Oberstadt zu bewohnen.