Schreiben verlassen die Stadtverwaltung

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Moderator: Rahal [Mod]

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Xen'draxol

Schreiben verlassen die Stadtverwaltung

Beitrag von Xen'draxol »

... ein Schreiben wird an die Ahad Muireall gerichtet sein, das andere an Ritter Dazen.
Sobald diese jeweils das Siegel der heiligen Stadt Rahal brechen wird darin folgender Text zu lesen sein...


Meines Vaters Zorn mit dir Ahad Muireall,
meines Vaters Zorn mit dir Ritter Dazen,

am 12. Hartung 260 wurde euer Antrag durch den Hauptmann der Garde vorgetragen,
die Gugel aus § 1 Abs. 2 Rüstrecht für die kältere Zeit temporär zu entbinden.

Dieser Antrag wird hiermit abgelehnt.

Begründung:

Die Gesetze des heiligen alatarischen Reiches sind von seiner Heiligkeit Isidor dem I.
unter den allwissenden Augen Alatars höchst selbst erlassen.
Die Einhaltung der Gesetze wird durch die Garde gewährleistet.

Sich gänzlich zu vermummen ist unter anderem ein Privileg der Templerschaft, des Ordens der Arkorither oder der Palastwache.
Dieses Privileg allen Bürgern zugänglich zu machen verstößt gegen die Gebote meines Vaters.
Es zersetzt und unterwandert die von Ihm gegebene Hierarchie.

Bei weiteren Fragen stehe ich dir gerne zur Verfügung.

Für die Stadtverwaltung


Xen'draxol

Statthalter der heiligen Stadt Rahal

PS: Ahad Muireall / Ritter Dazen mich hat dieser Antrag doch sehr überrascht, gerade aus den Reihen unserer langjährigen und verdienten Würdenträger hätte ich dies nicht erwartet. Vor allem die offene Diskussion mit den gesetzwahrenden Kräften der Garde ist gerade Gästen und Bürgern ein falsches Vorbild. Gerade wir Würdenträger sollten stets darauf bedacht sein, dass unser Handeln für jeden unter unserem Rang als Maßstab gereicht.

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Muireall Laval
Beiträge: 477
Registriert: Montag 28. Januar 2013, 05:27

Beitrag von Muireall Laval »

Noch am selben Abend wohl wird ein Bote von Düstersee aufbrechen und ein Schreiben an die Stadtverwaltung in Rahal überbringen, zu Händen des Statthalters Xen'draxol.

  • Düstersee,
    12. Hartung 260.

    Unter dem Segen des All-Einen seien Euch Grüße entboten,
    werter Statthalter Xen'draxol.

    Die verfasste Ablehnung der Anfrage des Hauptmanns der Garde Korlay Bruchsteig
    obliegt Eurer Entscheidungsgewalt und hat mich entsprechend erreicht. Weitere
    Anmerkungen dazu erübrigen sich.

    Gleichwohl verwundert mich Euer Post Scriptum nicht weniger als Euch scheinbar
    diese bloße Anfrage. Zum einen empfände ich es als äußerst begrüßens-
    wert, wenn Ihr nicht aufgrund falscher Informationen auf meine Vorbildfunktion
    für Gäste und Bürger schließen würdet, zum anderen verbitte ich mir Lehren
    zu meiner Position als Würdenträger. Eine offene Diskussion mit den gesetzes-
    wahrenden Kräften der Garde fand nicht statt, ebenso wäre es mehr als verwunder-
    lich, wenn ein Wort aus der internen Kapitelversammlung der Bruderschaft an
    Gäste oder Bürger gedrungen wäre.

    Zum Wohl der zielführenden Zusammenarbeit wäre es wohl wünschenswert,
    wenn zukünftig informierter und bedachter artikuliert würde.

    Möge Sein Auge wohlwollend auf uns ruhen.


    M. Laval
    Ahad des All-Einen,
    General der Legion des Panthers.
Dazen Wolfseiche

Beitrag von Dazen Wolfseiche »

Ein Antwortnote wird von einem Boten Xen’draxol direkt überbracht, ohne Umwege oder weitere paar Hände dabei zu durchlaufen.
  • ______________________________________________________________________________


    Gegeben am 13. Hartung 260

    Unter dem wachsamen Blick des All-Einen entbiete ich Euch meinen Gruß, Statthalter.

    Über die getroffene Entscheidung zu diskutieren soll hier nicht mein Anliegen sein,
    gleichwohl ich mir auf Grund der gelesenen Zeilen nicht sicher bin, ob die eigentliche
    Intention des Antrags so übermittelt wurde, wie sie gemeint gewesen ist, denn es geht
    keineswegs darum eine Erlaubnis zur Vermummung zu erwirken und damit etwaige
    Privilegien anderer Parteien zu schmälern. Aber sei es drum, die Entscheidung wird
    dennoch und mit aller Selbstverständlichkeit vollumfänglich akzeptiert.

    Was mich allerdings sehr verwundert, ist die getroffene und für mich so zu verstehende
    Unterstellung im Post Skriptum, das Gespräch mit dem Hauptmann und Waffenbruder
    wäre ein Offenes gewesen.

    Ich möchte an dieser Stelle außerdem festhalten, dass ich nichts gegen eine in einem
    passenden Rahmen geäußerte Kritik einzuwenden habe. Eure Zeilen kann ich zu meinem
    Bedauern aber nicht als solches verstehen.

    Sicherlich schulde ich Euch keinerlei Rechenschaft, will den Irrglauben allerdings dennoch
    korrigiert wissen, dem hier offenbar unterlegen wird, und werde dabei ebenfalls noch
    einmal selbst darlegen, was der Hintergrund des Antrags ist, damit auch dahingehend
    vielleicht bestehenden Missverständnisse hoffentlich ausgeräumt werden können.
    Es sei an der Stelle noch einmal betont, die bereits  getroffene Entscheidung soll hiermit
    nicht angefochten werden. Tatsächlich ist mir nur an einem besseren
    Verständnis der Sachlage gelegen.

    Zur Erläuterung:

    Es wurde seitens der Ahad, meiner Person und unserem Waffenbruder offen über
    die Situation gesprochen, das trifft zu, und ist, wenn ich daran erinnern darf, den
    Geboten folgend in einem annehmbaren Rahmen durchaus statthaft.
    Die Unterredung fand in einem solchen Rahmen unter Ausschluss der Öffentlichkeit
    in der Festung der Bruderschaft statt. Es kann unter diesem Aspekt betrachtet also
    nicht die Rede von einem offenen Gespräch wider der Gebote des Herrn sein.

    Das Gespräch beinhaltete nicht, die Worte seiner Heiligkeit in Zweifel zu ziehen,
    sondern eine gegebene Gesetzmäßigkeit noch einmal zu beleuchten und zu überdenken.  

    Wie Euch sicherlich bekannt sein dürfte, ist der Punkt unserer Anfrage ein stetes
    Reizthema bei den „Betroffenen“, vor allem und ausschließlich in der Winterzeit.
    Dies führt in der Regel zu endloser Diskussion zwischen dem Diensthabenden und
    dem Träger von Kapuze oder Gugel, vorwiegend auf Grund der Kälte und dem Wunsch
    sich mit dem gewählten Kleidungsstück möglichst effizient warm halten zu dürfen.

    Es stand also im Fokus, ob die Umsetzung und Handhabung, so wie sie derzeit im
    Gesetz verankert ist, einer absoluten Notwendigkeit entspricht und die Sinnhaftigkeit
    argumentativ standhalten und damit eine Diskussion hierzu bestmöglich bereits im Keim
    erstickt werden kann.
    Darüber hinaus lag auch der Umgang zwischen Garde und Bevölkerung im Fokus der
    Betrachtung, gleichwohl es hier primär weniger um die Bequemlichkeit der Bevölkerung
    gehen soll, als vielmehr um eine Arbeitserleichterung für die Diensthabenden bei den
    täglichen Kontrollen der Gäste und Bewohner.

    So beinhaltete die Intention unserer Anfrage auf Änderung zwar die Möglichkeit eine
    Gugel  oder Kapuze allein in der Winterzeit zum Schutz vor der Kälte tragen zu dürfen,
    aber auch die absolute Pflicht des Trägers diese bei Aufforderung sofort abzunehmen
    und sich damit zu erkennen zu geben, sowie die klare Anweisung, dass es nicht erlaubt
    ist Kapuze oder  Gugel  tief ins Gesicht zu ziehen, um sich so zu vermummen.
    Das Gesicht des Trägers soll jederzeit erkennbar sein und sich auf Anfrage sofort und ohne
    Diskussion zu erkennen geben, sofern er nicht zu den Gruppierungen gehört,  denen eine
    Vermummung von Gesetz wegen gestattet ist.
    Ich hoffe, es wird damit deutlich, dass es zu keiner Zeit darum ging, die Erlaubnis zur
    vollständigen Vermummung für jedermann in der Winterzeit einzuführen.

    Um nochmal auf die Einführung der Erklärung einzugehen:

    Die Vorbildfunktion als Würdenträger ist uns bekannt und bedarf keiner Maßregelung
    oder gar Belehrung durch Euch. Derartiges verbitte ich mir in dieser nun erfolgten Form
    zukünftig.

    Auf Grund unserer bisherigen guten und langjährigen Zusammenarbeit gehe ich davon
    aus, dass wir gegenseitige Kritik in Zukunft ganz im Sinne der Gebote des Herrn in
    einem gemeinsamen Gespräch innerhalb eines passenden Rahmens lösen können und
    werden.


     Dazen Wolfseiche
    Ritter des All-Einen

    [img]http://www.zwiegelichter.de/Siegel_Dazen.png[/img]
    ______________________________________________________________________________
Xen'draxol

Beitrag von Xen'draxol »

Ein erstes Antwortschrieben verlässt die Stadtverwaltung gen Ahad Muireall...

Meines Vaters Zorn ebne deine Wege Ahad Muireall,

ich begrüße dein Verständnis für die Ablehnung der Anfrage.

Mein Post Skriptum sollte lediglich ein Rat sein von Würdenträger zu Würdenträger aus früherer Verbundenheit mit dir und Dazen.
Das die Diskussion in einer internen Kapitelversammlung der Bruderschaft aufgekommen ist, nimmt mir meine mit dem Post Skriptum ausgedrückte Sorge.

Leider liegen mir Berichte vor, dass es in letzter Zeit gehäuft zu Diskussionen mit der Garde über die Gesetze seiner Heiligkeit zu kommen scheint. Was mich dazu gebracht hat diese Zielen zu formulieren.

Möge sein allgegenwärtiger Blick uns stets ein Ansporn sein.

Für die Stadtverwaltung


Xen'draxol

Statthalter der heiligen Stadt Rahal
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Xen'draxol

Beitrag von Xen'draxol »

Ein weiteres Antwortschreiben verlässt die Stadtverwaltung gen Ritter Dazen...

Meines Vaters Zorn leite deine Schritte Ritter Dazen,

ich begrüße deine vollumfängliche Akzeptanz meiner Entscheidung.

Die Erklärung der Ablehnung ist rein auf der sachlichen Ebene zu verstehen,
sie dient als Erklärung für den Antragsteller welche Punkte in die Entscheidung der Stadtverwaltung eingeflossen sind.
Sie soll nicht als Unterstellung anderer Motivationen der Antragsteller verstanden werden.
Es soll hier durch Transparenz der Entscheidungen ein besseres Verständnis trotz Ablehnung erreicht werden.

Mein Post Skriptum ist eine persönliche Notiz von meiner Seite, die keinen Eingang in die Archive der Stadtverwaltung findet.
Es sollte lediglich ein Rat sein von Würdenträger zu Würdenträger aus früherer Verbundenheit mit dir und Muireall.
Das die Diskussion in einer internen Kapitelversammlung der Bruderschaft aufgekommen ist,
wurde mir bereits von Ahad Muiraell mitgeteilt und nimmt mir meine mit dem Post Skriptum ausgedrückte Sorge.

Leider liegen mir wie ich auch schon Ahad Muireall mitteilte Berichte vor,
dass es in letzter Zeit gehäuft zu Diskussionen mit der Garde über die Gesetze seiner Heiligkeit zu kommen scheint.
Was mich dazu gebracht hat diese Zielen zu formulieren.

Möge sein Zorn unsere Feinde vernichten.

Für die Stadtverwaltung


Xen'draxol

Statthalter der heiligen Stadt Rahal
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