Es spricht sich herum, dass..
Moderator: Menekaner [Mod]
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Zaina Masari
Die Augenblicke wurden zu einer halben Ewigkeit, während sie sich unterhielten. Sie fühlte eine angenehme Wärme in der Magengegend, selten spürte sie solch Ruhe in sich, obwohl die momentanen Umstände um sie und das Volk nicht die besten waren. Doch anscheinend tat es ihr gut, Fadi zu sehen. Warum auch immer, es war eben ein Gefühl, dem sie nicht widersprechen konnte. So wusste sie, dass es ihm gut ging und sie hoffte, dass es auch den anderen, die sie bisher noch nicht zu Gesicht bekam, gut ging.
Irgendwie war es erfrischend bei ihm zu sitzen, auch wenn das Gespräch an sich nicht gerade das erfreulichste war. Die Sorgen um das Leben um, und auf Menekur waren eben da, und es musste die Sicherheit und das Wohlbefinden für alle geklärt werden. Ein Ziel gesucht werden. Zu wem hätte sie sonst gehen können, wenn nicht zu Fadi oder Raakin, doch sie entschied sich für Fadi, einfach ein Gefühl aus dem Bauch heraus. Sie wusste, dass es die richtige Entscheidung war.
Wieder einmal schweifte sie mit ihren Gedanken in eine Richtung, die sie verwirrte, die leise Sehnsüchte in ihr aufwachen lies. Solch Gedanken und Gefühle waren gefährlich, ermahnte sie sich selbst.
Sie streifte einige lose Haarsträhnen aus dem Gesicht und fast schon ertappt fühlte sie sich, als Fadi, den Namen „Saalih“ aussprach. „Was hatte Fadi sie eben gefragt? Wie es um sie und Saalih stand?“ … aber wieso wollte er das nun wissen?“ Verwirrt schüttelte sie kaum merklich den Kopf und besann sich zur inneren Ruhe. Natürlich wollte er wissen wie es um sie beide stand, angesichts der Tatsache des Sturmes, der Zerstörung die über das Land regierte. Ihr Blick ruhte nun auf Fadi, während sie dann ruhiger Stimmer zu ihm sprach:
„Saalih … ich seh ihn kaum, er ist viel unterwegs, aber es geht ihm gut … und er ist aufs Festland unterwegs, er wollte sich um eine Unterkunft kümmern, bis der Sturm sich legt. Er möchte nicht, das mir etwas zustößt … und er wollte einen Boten nach mir schicken, sobald er was passendes gefunden hätte, aber bisher erreichte mich noch keine Nachricht.“
Sie verstummte für einen Moment, senkte den Blick, nachdenklich, ehe sie wieder zu Fadi aufsah und leise weitersprach … „Aber ich weiß nicht, ob ich ihm folgen soll … ich fürchte, mich würde ein schlechtes Gewissen plagen, wenn ich Menekur, meine Freunde und Familie hier zurücklassen müsste“ … für einen kleinen Augenblick trat Stille ein und sie schwieg wieder, ehe sie dann wieder ruhig weitersprach … „dennoch zieht es mich immer für winige Augenblicke fort, da der Sturm wie eine Bedrohung auf mich wirkt. Er macht mir Angst, dass kann ich nicht abstreiten, so sehr ich auch wollte!“
Kaum hatte sie jenen Satz zu Ende gesprochen, hob sie auch schon den Blick Richtung Treppenaufgang, als sie das Pochen der Türe ebenso wie Fadi vernahm. „Es wollen noch mehr zu Dir … lass sie nicht warten …“ eher beiläufig sprach sie die Worte, den Blick nicht von der Treppe gewandt, fast schon enttäuschend, das die Ruhe gestört wurde … aber es gab viel zu tun und zu besprechen ... und umso mehr erschienen, umso besser konnte geplant werden, wie es weitergeht.
Irgendwie war es erfrischend bei ihm zu sitzen, auch wenn das Gespräch an sich nicht gerade das erfreulichste war. Die Sorgen um das Leben um, und auf Menekur waren eben da, und es musste die Sicherheit und das Wohlbefinden für alle geklärt werden. Ein Ziel gesucht werden. Zu wem hätte sie sonst gehen können, wenn nicht zu Fadi oder Raakin, doch sie entschied sich für Fadi, einfach ein Gefühl aus dem Bauch heraus. Sie wusste, dass es die richtige Entscheidung war.
Wieder einmal schweifte sie mit ihren Gedanken in eine Richtung, die sie verwirrte, die leise Sehnsüchte in ihr aufwachen lies. Solch Gedanken und Gefühle waren gefährlich, ermahnte sie sich selbst.
Sie streifte einige lose Haarsträhnen aus dem Gesicht und fast schon ertappt fühlte sie sich, als Fadi, den Namen „Saalih“ aussprach. „Was hatte Fadi sie eben gefragt? Wie es um sie und Saalih stand?“ … aber wieso wollte er das nun wissen?“ Verwirrt schüttelte sie kaum merklich den Kopf und besann sich zur inneren Ruhe. Natürlich wollte er wissen wie es um sie beide stand, angesichts der Tatsache des Sturmes, der Zerstörung die über das Land regierte. Ihr Blick ruhte nun auf Fadi, während sie dann ruhiger Stimmer zu ihm sprach:
„Saalih … ich seh ihn kaum, er ist viel unterwegs, aber es geht ihm gut … und er ist aufs Festland unterwegs, er wollte sich um eine Unterkunft kümmern, bis der Sturm sich legt. Er möchte nicht, das mir etwas zustößt … und er wollte einen Boten nach mir schicken, sobald er was passendes gefunden hätte, aber bisher erreichte mich noch keine Nachricht.“
Sie verstummte für einen Moment, senkte den Blick, nachdenklich, ehe sie wieder zu Fadi aufsah und leise weitersprach … „Aber ich weiß nicht, ob ich ihm folgen soll … ich fürchte, mich würde ein schlechtes Gewissen plagen, wenn ich Menekur, meine Freunde und Familie hier zurücklassen müsste“ … für einen kleinen Augenblick trat Stille ein und sie schwieg wieder, ehe sie dann wieder ruhig weitersprach … „dennoch zieht es mich immer für winige Augenblicke fort, da der Sturm wie eine Bedrohung auf mich wirkt. Er macht mir Angst, dass kann ich nicht abstreiten, so sehr ich auch wollte!“
Kaum hatte sie jenen Satz zu Ende gesprochen, hob sie auch schon den Blick Richtung Treppenaufgang, als sie das Pochen der Türe ebenso wie Fadi vernahm. „Es wollen noch mehr zu Dir … lass sie nicht warten …“ eher beiläufig sprach sie die Worte, den Blick nicht von der Treppe gewandt, fast schon enttäuschend, das die Ruhe gestört wurde … aber es gab viel zu tun und zu besprechen ... und umso mehr erschienen, umso besser konnte geplant werden, wie es weitergeht.
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Fadi Yazir
Er versuchte die Worte, die sie scheinbar in aller Ruhe aussprach, möglichst regungslos auf sich einwirken zu lassen. Kurz fragte er sich dabei, was er sich gedacht hatte, das Gespräch in diese Richtung zu wenden. Achja, er wollte wissen wie es um Beide stand. In diesem Moment wurde ihm mehr als deutlich, welche Zweideutigkeit diese Frage zumindest für ihn hatte.
"Saalih ist auf dem Festland?" Kurz presste er die Zähne aufeinander, um sich sogleich ein Lächeln abzuringen. Sie alle waren durch die Sorge getrieben, doch niemand sollte seine Heimat erneut verlassen müssen. Kurz schweiften seine Gedanken an den Moment zurück, als einige seines Volkes gezwungen waren schon einmal die Heimat zu verlassen. "Ich hoffe auf seine Diskretion. Die Umstände auf Menek'Ur sollten in keinem Fall öffentlich werden. Wer weiß, wer gedenkt, sich die Wirren zunutze zu machen."
"Ich weiß wie es Dir gehen muss, wie es vermutlich allen hier geht." Versuchte er wieder beruhigend zu wirken. Dann das Klopfen. Einen Moment war er schon dabei sich zu erheben, doch trotz der veränderten Umstände, nicht alles sollte man über den Haufen werfen. Zu angenehm war der Moment und auch zu interessant, um ihn so schnell enden zu lassen. So tat er, was er gewohnt war, wenn es an der Tür klopfte.
Für einen kurzen Moment blickte er nochmal gen Zaina, um sich das Bild einzuprägen, was sich vermutlich durch den Besuch so nicht mehr einstellen würde, bevor er seine Hand kurz leicht anhob und ein kurzes "Entschuldige bitte..." hervorbrachte. Er wandte sich gen des nördlich gelegenen Flügels des Kellers und rief laut nach seiner Schwester. "Hadiya, es hat geklopft. Willst Du nicht nachsehen wer da ist?"
Wieder wandte er sich ihr lächelnd zu. "Deine Tapferkeit kennt kaum Grenzen. Du würdest für dein Volk Berge im Sturm erklimmen. Und das trotz deiner berechtigten Sorgen und Ängste. Jene sind es, die an jedem Ort den Schutz und Segen Eluives mit sich wissen können." Er war tatsächlich sehr von ihr angetan und es waren besondere, wirre Umstände.
Mit einem leisen Geräusch öffnete sich Hadiyas Tür und er wandte sich nochmals für einen kurzen Augenblick gen des Flügels. "Hadi, wenn Du schon gehst... siehst Du bitte gleich nach, ob Schreiben eingetroffen sind?"
"Saalih ist auf dem Festland?" Kurz presste er die Zähne aufeinander, um sich sogleich ein Lächeln abzuringen. Sie alle waren durch die Sorge getrieben, doch niemand sollte seine Heimat erneut verlassen müssen. Kurz schweiften seine Gedanken an den Moment zurück, als einige seines Volkes gezwungen waren schon einmal die Heimat zu verlassen. "Ich hoffe auf seine Diskretion. Die Umstände auf Menek'Ur sollten in keinem Fall öffentlich werden. Wer weiß, wer gedenkt, sich die Wirren zunutze zu machen."
"Ich weiß wie es Dir gehen muss, wie es vermutlich allen hier geht." Versuchte er wieder beruhigend zu wirken. Dann das Klopfen. Einen Moment war er schon dabei sich zu erheben, doch trotz der veränderten Umstände, nicht alles sollte man über den Haufen werfen. Zu angenehm war der Moment und auch zu interessant, um ihn so schnell enden zu lassen. So tat er, was er gewohnt war, wenn es an der Tür klopfte.
Für einen kurzen Moment blickte er nochmal gen Zaina, um sich das Bild einzuprägen, was sich vermutlich durch den Besuch so nicht mehr einstellen würde, bevor er seine Hand kurz leicht anhob und ein kurzes "Entschuldige bitte..." hervorbrachte. Er wandte sich gen des nördlich gelegenen Flügels des Kellers und rief laut nach seiner Schwester. "Hadiya, es hat geklopft. Willst Du nicht nachsehen wer da ist?"
Wieder wandte er sich ihr lächelnd zu. "Deine Tapferkeit kennt kaum Grenzen. Du würdest für dein Volk Berge im Sturm erklimmen. Und das trotz deiner berechtigten Sorgen und Ängste. Jene sind es, die an jedem Ort den Schutz und Segen Eluives mit sich wissen können." Er war tatsächlich sehr von ihr angetan und es waren besondere, wirre Umstände.
Mit einem leisen Geräusch öffnete sich Hadiyas Tür und er wandte sich nochmals für einen kurzen Augenblick gen des Flügels. "Hadi, wenn Du schon gehst... siehst Du bitte gleich nach, ob Schreiben eingetroffen sind?"
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Hadiya Yazir
Als sie Fadis Stimme hörte, flog das Buch in hohem Bogen auf das Bett und sie stürmte voller Freude in den Raum. Endlich jemand zum Reden. Endlich etwas anderes, als diese bedrückende Stille, ab und an unterbrochen vom Knirschen der Mauern, wenn es wieder an irgendeiner Stelle einen neuen Riss gab.
So langsam verlor Hadiya jegliches Zeitgefühl. Im Keller war es nie richtig hell, immer nur Kerzenlicht. Egal ob Tag oder Nacht, die Hitze wurde immer unerträglicher.
Aber am meisten vermisste Hadiya Ismaael und ihre Freunde. Die Gespräche mit ihnen, das einfach gemütlich beisammen sitzen, das unbeschwerte Lachen. In den letzten Tagen sah man kaum noch jemanden, wenn dann nur bedrückte und besorgte Gesichter. Alle hatten sich vor dem Sturm zurück gezogen und nur wenige trotzten dem Wind und dem Sand.
Verdutzt sah Hadiya auf Zaina, auf den Krug, das Obst. Irritiert zog sie die Nase kraus. War Zaina etwa schon länger hier? Wieso hatte Fadi sie denn nicht gerufen?
Mit einem kaum merklichen Kopfschütteln schob sie diese Gedanken beiseite. Nichts desto trotz tat es ihr gut, Zaina zu sehen und sie begrüsste diese voller Freude.
Dann fiel ihr mit einem Mal wieder ein, weswegen Fadi überhaupt nach ihr gerufen hatte und eilig lief Hadiya die Treppenstufen hinauf. Kurz blickte sie sich in dem Zimmer um, dem Durcheinander, das hier herrschte. Der Raum wirkte wirklich alles andere als einladend. Leise seufzend ging sie auf die Eingangstür zu und öffnete diese ein Stück. Der Schwall heisser Wind, gemischt mit Sand, der durch den Spalt herein kam, nahm ihr im ersten Moment den Atem. Das erste was sie dann erblickte, waren drei vermummte, mit Sand bestäubte Gestalten, von denen sie ausser den Augen gar nichts erkennen konnte. Mit einer höflichen Verneigung begrüsste sie die Drei und bat sie herein.
So langsam verlor Hadiya jegliches Zeitgefühl. Im Keller war es nie richtig hell, immer nur Kerzenlicht. Egal ob Tag oder Nacht, die Hitze wurde immer unerträglicher.
Aber am meisten vermisste Hadiya Ismaael und ihre Freunde. Die Gespräche mit ihnen, das einfach gemütlich beisammen sitzen, das unbeschwerte Lachen. In den letzten Tagen sah man kaum noch jemanden, wenn dann nur bedrückte und besorgte Gesichter. Alle hatten sich vor dem Sturm zurück gezogen und nur wenige trotzten dem Wind und dem Sand.
Verdutzt sah Hadiya auf Zaina, auf den Krug, das Obst. Irritiert zog sie die Nase kraus. War Zaina etwa schon länger hier? Wieso hatte Fadi sie denn nicht gerufen?
Mit einem kaum merklichen Kopfschütteln schob sie diese Gedanken beiseite. Nichts desto trotz tat es ihr gut, Zaina zu sehen und sie begrüsste diese voller Freude.
Dann fiel ihr mit einem Mal wieder ein, weswegen Fadi überhaupt nach ihr gerufen hatte und eilig lief Hadiya die Treppenstufen hinauf. Kurz blickte sie sich in dem Zimmer um, dem Durcheinander, das hier herrschte. Der Raum wirkte wirklich alles andere als einladend. Leise seufzend ging sie auf die Eingangstür zu und öffnete diese ein Stück. Der Schwall heisser Wind, gemischt mit Sand, der durch den Spalt herein kam, nahm ihr im ersten Moment den Atem. Das erste was sie dann erblickte, waren drei vermummte, mit Sand bestäubte Gestalten, von denen sie ausser den Augen gar nichts erkennen konnte. Mit einer höflichen Verneigung begrüsste sie die Drei und bat sie herein.
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Zaina Masari
Zaina nickte auf seine Frage hin nochmals zustimmend, dass Saalih sich auf dem Festland befand und fügte dann entschuldigend, erklärend noch hinzu:
„Ich denke Saalih wird wissen was er tut, auch er trägt die Sorge um das Heimatland mit sich!“ … wieder einmal kreisten ihre Gedanken um Saalih, die Sorge, ob er auch die Schifffahrt gut überstanden hat. Der Sturm tobte nicht nur übers Land, sondern auch über einen gewissen Teil des Meeres. Die Sorge zeichnete ihre Gesichtszüge, aber es nützte nichts, sie wollte Menekur jetzt nicht im Stich lassen, auch wenn ihr nichts lieber wäre, als die Nähe von ihrem Verlobten zu spüren. Sie bekam Saalih nur allzu selten zu Gesicht, er war viel zu oft geschäftlich unterwegs. Aber ändern konnte sie es auch nicht. Es musste wohl so sein.
Ein leises Seufzen entrann ihr, was sie jedoch gleich peinlich berührte und sogleich versuchte sie davon abzulenken, als Fadi nach Hadiya rief …
„Oh Hadiya ist auch zu Hause?“ warf sie etwas verwundert ein …
Warum hatte sie nicht daran gedacht, auch Hadiya hier anzutreffen? Schließlich hielt sie sich zu Zeiten, die vor dem Sturm lagen, öfter hier im Hause auf, sie hatte Hadiya schon sehr in ihr Herz geschlossen, war es doch immer schön mit ihr gemütlich zu plaudern. Anscheinend war sie so gefesselt und gebannt von Fadis Worten, von seiner Erscheinung vor ihr sowie auch der Sorge um das Land, einen Zufluchtsort zu finden, der mehr Schutz bot, als die ganzen Keller in den Städten, die nach und nach sowieso kaum noch zugänglich waren, dank der tosenden Sandwirbel die sich immer wieder durch die Fenster drückten und den Steinboden mit Sand bedeckten. Es war schrecklich mit anzusehen, wie die Stadt langsam bröckelte und es wohl nicht aufzuhalten war. Wirre Gedanken und Gefühle schlichen sich in ihrem Geiste und Körper ein, die sie zweifeln ließ, ob sie richtig handelte und sich nicht zu schnell irgendwelchen Gefahren aussetzte, ganz gleich welches Gefühl sich dabei bot, aber irgendwie fühlte sie sich genau hier an diesem Ort sicher. Was war nur mit ihr los, dieses Chaos an Gedanken und Gefühlen fühlte sie bisher nur ein einziges Mal.
Freudig begrüßte sie Hadiya, als sie jene aus dem anderen Raum im Keller kommen sah. Nur ein winziger Augenblick lies die Begrüßung zu, da Hadiya direkt nach oben eilte, um die Türe zu öffnen. Sie sah ihr noch nach, wie sie Treppen nach oben ging, ehe sie sich wieder mit einem Lächeln zu Fadi wandte … „Bei euch ist immer was los … ob nun Ruhe im Land herrscht oder der Sturm über das Land wacht!“ … ein leichtes Schmunzeln setzte sie ihren Worten hinzu, da sie das rege Treiben in diesem Haus wohl schon öfter erleben durfte. Ein schönes Gefühl, nicht immer allein sein zu müssen … Besuch, egal welcher Art, tat immer gut, auch wenn es manchmal die Zweisamkeit störte und man doch allein sein wollte.
„Ich denke Saalih wird wissen was er tut, auch er trägt die Sorge um das Heimatland mit sich!“ … wieder einmal kreisten ihre Gedanken um Saalih, die Sorge, ob er auch die Schifffahrt gut überstanden hat. Der Sturm tobte nicht nur übers Land, sondern auch über einen gewissen Teil des Meeres. Die Sorge zeichnete ihre Gesichtszüge, aber es nützte nichts, sie wollte Menekur jetzt nicht im Stich lassen, auch wenn ihr nichts lieber wäre, als die Nähe von ihrem Verlobten zu spüren. Sie bekam Saalih nur allzu selten zu Gesicht, er war viel zu oft geschäftlich unterwegs. Aber ändern konnte sie es auch nicht. Es musste wohl so sein.
Ein leises Seufzen entrann ihr, was sie jedoch gleich peinlich berührte und sogleich versuchte sie davon abzulenken, als Fadi nach Hadiya rief …
„Oh Hadiya ist auch zu Hause?“ warf sie etwas verwundert ein …
Warum hatte sie nicht daran gedacht, auch Hadiya hier anzutreffen? Schließlich hielt sie sich zu Zeiten, die vor dem Sturm lagen, öfter hier im Hause auf, sie hatte Hadiya schon sehr in ihr Herz geschlossen, war es doch immer schön mit ihr gemütlich zu plaudern. Anscheinend war sie so gefesselt und gebannt von Fadis Worten, von seiner Erscheinung vor ihr sowie auch der Sorge um das Land, einen Zufluchtsort zu finden, der mehr Schutz bot, als die ganzen Keller in den Städten, die nach und nach sowieso kaum noch zugänglich waren, dank der tosenden Sandwirbel die sich immer wieder durch die Fenster drückten und den Steinboden mit Sand bedeckten. Es war schrecklich mit anzusehen, wie die Stadt langsam bröckelte und es wohl nicht aufzuhalten war. Wirre Gedanken und Gefühle schlichen sich in ihrem Geiste und Körper ein, die sie zweifeln ließ, ob sie richtig handelte und sich nicht zu schnell irgendwelchen Gefahren aussetzte, ganz gleich welches Gefühl sich dabei bot, aber irgendwie fühlte sie sich genau hier an diesem Ort sicher. Was war nur mit ihr los, dieses Chaos an Gedanken und Gefühlen fühlte sie bisher nur ein einziges Mal.
Freudig begrüßte sie Hadiya, als sie jene aus dem anderen Raum im Keller kommen sah. Nur ein winziger Augenblick lies die Begrüßung zu, da Hadiya direkt nach oben eilte, um die Türe zu öffnen. Sie sah ihr noch nach, wie sie Treppen nach oben ging, ehe sie sich wieder mit einem Lächeln zu Fadi wandte … „Bei euch ist immer was los … ob nun Ruhe im Land herrscht oder der Sturm über das Land wacht!“ … ein leichtes Schmunzeln setzte sie ihren Worten hinzu, da sie das rege Treiben in diesem Haus wohl schon öfter erleben durfte. Ein schönes Gefühl, nicht immer allein sein zu müssen … Besuch, egal welcher Art, tat immer gut, auch wenn es manchmal die Zweisamkeit störte und man doch allein sein wollte.
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Fadi Yazir
Hadiya, ja seine Schwester Hadiya. Gewöhnlich rief er sie, wenn Besuch kam. Auch für sie war der Aufenthalt in dem stickigen Keller keine Freude und doch nahm sie es ohne zu murren hin. Sie unterhielten sich gelegentlich und wenn es etwas zu tun gab, zog sie sich wieder in ihr Zimmer zurück.
Es waren die Wirrungen und es fing ja auch alles ganz geschäftlich an. Oder sollte es das nicht noch immer sein? Ziemlich irritiert im Inneren ruhte sein Blick noch auf Zaina. Es gab vieles, was er jetzt machen könnte, machen sollte. Vielleicht eilig einige Pergamente nehmen und schnell anweisen, die Mine herzurichten. Auf der anderen Seite konnte er das noch früh genug tun. Wieviele Augenblicke waren es wohl noch, bis jener oder jene, die gerade an die Tür klopften nach unten kommen würden und die Zweisamkeit unterbrechen würde?
Die Zweisamkeit? Ja, es war jene Zweisamkeit, die ihn in diesem Moment davon abhielt, das zu tun, was er gewöhnlicherweise tun würde, nur warum? Als er sie erneut anblickte, brauchte er die Frage für sich selbst nicht mehr beantworten. Dort war sie, wie eine Oase inmitten der unbarmherzigen Wüste. Man würde eher Jahre dort verweilen, anstatt sich erneut wieder hinaus in die Wüste zu wagen.
Ein kurzer Windhauch, Stimmen.... Hadiya hatte wohl die Tür oben geöffnet. "Ja, auch ich schätze dieses rege Treiben für gewöhnlich sehr. Und auch Hadiya bringt viel Leben in dieses Haus." Merkte er leise an.
Schnell, Fadi. Irgendetwas musst Du noch sagen. Alles was Du jetzt nicht sagst, wirst Du ihr so nie wieder sagen könnten. "Ich finde es sehr schön, dass Du hergekommen bist und das nicht nur, weil Dich so freudige Kunde auf Deinem Weg begleitet." Schnell griff er wieder zum Krug. Dann fiel es ihm wieder ein. Nicht nocheinmal, diesmal trink erst einen Schluck. Schnell ließ er von dem Krug ab und ergriff sein Wasserglas um einen kräftigen Schluck in sich aufzunehmen. "Besser" dachte er sich und blickte sie wieder an. "Ich würde mich freuen, wenn wir öfter beisammensitzen könnten." Die Freude, den Mut aufgebracht zu haben zu dem gezeigten Maß an Offenheit vermischte sich schnell mit einem Gefühl, das ihm für einen Moment den Magen zusammenzog und ihn leicht erröten ließ. Die sich in ihm widerstrebenden Gefühle hatten sich doch ihren Weg nach draußen gesucht. Er senkte kurz verlegen seinen Blick bevor er sie wieder mit einem dennoch freudigen Lächeln ansah.
Es waren die Wirrungen und es fing ja auch alles ganz geschäftlich an. Oder sollte es das nicht noch immer sein? Ziemlich irritiert im Inneren ruhte sein Blick noch auf Zaina. Es gab vieles, was er jetzt machen könnte, machen sollte. Vielleicht eilig einige Pergamente nehmen und schnell anweisen, die Mine herzurichten. Auf der anderen Seite konnte er das noch früh genug tun. Wieviele Augenblicke waren es wohl noch, bis jener oder jene, die gerade an die Tür klopften nach unten kommen würden und die Zweisamkeit unterbrechen würde?
Die Zweisamkeit? Ja, es war jene Zweisamkeit, die ihn in diesem Moment davon abhielt, das zu tun, was er gewöhnlicherweise tun würde, nur warum? Als er sie erneut anblickte, brauchte er die Frage für sich selbst nicht mehr beantworten. Dort war sie, wie eine Oase inmitten der unbarmherzigen Wüste. Man würde eher Jahre dort verweilen, anstatt sich erneut wieder hinaus in die Wüste zu wagen.
Ein kurzer Windhauch, Stimmen.... Hadiya hatte wohl die Tür oben geöffnet. "Ja, auch ich schätze dieses rege Treiben für gewöhnlich sehr. Und auch Hadiya bringt viel Leben in dieses Haus." Merkte er leise an.
Schnell, Fadi. Irgendetwas musst Du noch sagen. Alles was Du jetzt nicht sagst, wirst Du ihr so nie wieder sagen könnten. "Ich finde es sehr schön, dass Du hergekommen bist und das nicht nur, weil Dich so freudige Kunde auf Deinem Weg begleitet." Schnell griff er wieder zum Krug. Dann fiel es ihm wieder ein. Nicht nocheinmal, diesmal trink erst einen Schluck. Schnell ließ er von dem Krug ab und ergriff sein Wasserglas um einen kräftigen Schluck in sich aufzunehmen. "Besser" dachte er sich und blickte sie wieder an. "Ich würde mich freuen, wenn wir öfter beisammensitzen könnten." Die Freude, den Mut aufgebracht zu haben zu dem gezeigten Maß an Offenheit vermischte sich schnell mit einem Gefühl, das ihm für einen Moment den Magen zusammenzog und ihn leicht erröten ließ. Die sich in ihm widerstrebenden Gefühle hatten sich doch ihren Weg nach draußen gesucht. Er senkte kurz verlegen seinen Blick bevor er sie wieder mit einem dennoch freudigen Lächeln ansah.
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Ismaael Masari
Mit einem Lächeln sah er auf Hadiya, zog mit der rechten Hand die Kapuze von seinem Kopf. Der Schritt nach vorne, brachte ihn in Sicherheit, oder zumindest in ein Haus mit Dach obendrüber. Ob man das hier wirklich sicher nennen konnte, wusste er selbst nicht. Er bezweifelte es persönlich, dass diese Stadt überhaupt noch irgendwo sicher war. Dennoch durfte er seine Unmut nicht zeigen und vor allem nicht, dass er gerade sehr an allem zweifelte. Er wollte endlich Pläne hören, hören, wie wichtige Männer ihre Entscheidungen trafen.
Sein Blick strich über Hadiyas hübsches Gesicht, welches er doch so sehr vermisst hatte. Dort blieb er hängen, wich erstmal gar nicht. dann zog er auch die Ledermaske von seinem Gesicht, die erstmal Sandkörner fallen ließ, aufgrund der Erschütterung. Mit einem Husten, gefolgt von einem weiteren Lufteinziehen - befreite er erstmal den Mundraum von Staub und Sand. Leise erklang die Stimme gen Hadiya: Hadiya, ist denn Fadi gerade anzutreffen und hat er Zeit für mich, oder uns? Ich will helfen, doch ich muss auch wissen, wie ich das kann... Ich brauche Aufgaben, sonst werde ich hier verrückt! Beinahe bettelnd sah er sie an, hoffte auf eine baldige Antwort.
Aber eigentlich waren seine Gedanken doch nicht wirklich bei Fadi, oder sonstewem anderem. Vielmehr waren sie bei Hadiya, bei welcher er gebannt in die Augen sah, sich von ihr in eine Traumwelt leiten wollte. Doch berührte er sie nicht, sah einfach nur zu ihr. Als wäre eine unsichtbare Barriere zwischen den beiden, die weitere Tätigkeiten verhindere.
Sein Blick strich über Hadiyas hübsches Gesicht, welches er doch so sehr vermisst hatte. Dort blieb er hängen, wich erstmal gar nicht. dann zog er auch die Ledermaske von seinem Gesicht, die erstmal Sandkörner fallen ließ, aufgrund der Erschütterung. Mit einem Husten, gefolgt von einem weiteren Lufteinziehen - befreite er erstmal den Mundraum von Staub und Sand. Leise erklang die Stimme gen Hadiya: Hadiya, ist denn Fadi gerade anzutreffen und hat er Zeit für mich, oder uns? Ich will helfen, doch ich muss auch wissen, wie ich das kann... Ich brauche Aufgaben, sonst werde ich hier verrückt! Beinahe bettelnd sah er sie an, hoffte auf eine baldige Antwort.
Aber eigentlich waren seine Gedanken doch nicht wirklich bei Fadi, oder sonstewem anderem. Vielmehr waren sie bei Hadiya, bei welcher er gebannt in die Augen sah, sich von ihr in eine Traumwelt leiten wollte. Doch berührte er sie nicht, sah einfach nur zu ihr. Als wäre eine unsichtbare Barriere zwischen den beiden, die weitere Tätigkeiten verhindere.
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Hadiya Yazir
Hadiya hätte ihn unter Tausenden wieder erkannt, noch bevor er die Kapuze und das Mundtuch abgenommen hätte. Diese dunkelbraunen Augen, diesen liebevollen Blick, mit dem er sie ansah. Die schmale, feine Narbe, die sich durch seine linke Augenbraue zog.
Sie konnte die Erleichterung, die unbändige Freude darüber, das es ihm gut ging, das er er hier vor ihr stand, nur mit Mühe zurück halten. Die beiden anderen Männer, die hinter ihm standen, der Sturm, sie waren mit einem Schlag vergessen. Wie gerne hätte sie ihn berührt, aber sie wusste, das durfte sie nicht. Nicht hier, nicht vor diesen Männern. Alles was ihr blieb, war der Blick in seine Augen. Widerwillig verschränkte sie die Arme hinter ihrem Rücken. Als er zu zu sprechen begann, so leise und sie meinte auch so etwas wie Niedergeschlagenheit heraus zu hören, dieser hilfesuchende Blick, das traf sie tief. Ihre Finger verkrampften sich ineinander und wieder musste sie den Wunsch unterdrücken, ihm sanft über die Wange zu streichen, ihm etwas Trost zu geben.
Bemüht ihrer Stimme einen zuversichtlichen Klang zu verleihen, antwortete sie ebenso leise: "Fadi ist unten im Keller. Zaina ist auch schon da. Kommt doch einfach alle mit hinunter."
Ihren Blick dabei immer noch nicht von Ismaael lassend, bedeutete sie den Männern, ihr doch zu folgen.
Sie konnte die Erleichterung, die unbändige Freude darüber, das es ihm gut ging, das er er hier vor ihr stand, nur mit Mühe zurück halten. Die beiden anderen Männer, die hinter ihm standen, der Sturm, sie waren mit einem Schlag vergessen. Wie gerne hätte sie ihn berührt, aber sie wusste, das durfte sie nicht. Nicht hier, nicht vor diesen Männern. Alles was ihr blieb, war der Blick in seine Augen. Widerwillig verschränkte sie die Arme hinter ihrem Rücken. Als er zu zu sprechen begann, so leise und sie meinte auch so etwas wie Niedergeschlagenheit heraus zu hören, dieser hilfesuchende Blick, das traf sie tief. Ihre Finger verkrampften sich ineinander und wieder musste sie den Wunsch unterdrücken, ihm sanft über die Wange zu streichen, ihm etwas Trost zu geben.
Bemüht ihrer Stimme einen zuversichtlichen Klang zu verleihen, antwortete sie ebenso leise: "Fadi ist unten im Keller. Zaina ist auch schon da. Kommt doch einfach alle mit hinunter."
Ihren Blick dabei immer noch nicht von Ismaael lassend, bedeutete sie den Männern, ihr doch zu folgen.
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Zaina Masari
Es war nur der Moment, der Augenblick, der ihre Gedanken in eine Richtung trieb, von der manch andere nur zu träumen wagten … „gewöhnlich?“ sprach Fadi, mit einem stummen Nicken unterstrich sie seine Worte bestätigend. Doch was war in diesem Moment schon gewöhnlich? Wieso machte sie jenes Wort stutzig und nachdenklich, fast klang dieses einfache Wort so „ungewöhnlich“.
Angesichts der Tatsachen war kaum noch was gewöhnlich, wie ihr schien. Gedankenverloren spielte sie an einer Haarsträhne die ihr ins Gesicht hing, ihr Blick wanderte ins Leere durch den Raum, ruhte immer wieder auf Fadi. Schrecklich musste sie aussehen, zersauste Haare vom Wind, mit Sandkörnern versehen. Warum musste sie auch so lange Haare haben, gerade bei so einem Wetter war es unmöglich jene zu bändigen.
„öfter beisammen sitzen?“ … als Fadi diese Worte sprach, schreckte sie einwenig, wie aus Gedanken gerissen auf und ihre Augen ließen für einen kurzen Augenblick ein freudiges Leuchten aufflackern.
„Natürlich gerne“ … entgegnete sie mit sanfter Stimme … „ich komme gern öfter zu Besuch, ich bin sehr gerne hier bei euch!“ währenddessen versuchte sie nach ihrem Glas Wasser zu greifen, dass sie vor einer Weile neben den Krug gestellt hatte, doch sie griff ins Leere.
Warum konnte sie auch nicht hinsehen, wonach sie griff, ermahnte sie sich gedanklich selbst. Daraufhin wendete sie den Blick gen Glas, griff abermals danach, schmunzelnd und vor lauter Entsetzen über ihre eigene Dummheit schüttelte sie kaum merklich den Kopf, dabei entglitt ihr das Glas aus den Händen, während sie jenes anheben wollte. Als das Glas auf dem Sandsteinboden aufkam, zersplitterte es in tausend Teile und das Wasser verteilte sich wie eine kleine Pfütze auf dem Boden. Ihre Augen weiteten sich entsetzt, als sie sah, was sie angerichtet hatte.
„Himmel … das tut mir leid, wie ungeschickt ich doch bin … !“ … kam es ihr verlegen und peinlich berührt über die Lippen. Während sie sich auch schon erhob, um dann in die Knie zu gehen und am Boden die Glasscherben aufzusammeln. Kurz hob sie ihren Blick und sah zur Treppe. Hatte sich nicht Besuch angekündigt? Hoffentlich kam jener nicht in diesem Moment die Treppen herunter. Sie atmete innerlich erleichtert auf, als bisher nur die weit entfernten Stimmen von oben zu hören waren, aber noch keine Schritte, die sich auf den Weg hier nach unten machten.
Angesichts der Tatsachen war kaum noch was gewöhnlich, wie ihr schien. Gedankenverloren spielte sie an einer Haarsträhne die ihr ins Gesicht hing, ihr Blick wanderte ins Leere durch den Raum, ruhte immer wieder auf Fadi. Schrecklich musste sie aussehen, zersauste Haare vom Wind, mit Sandkörnern versehen. Warum musste sie auch so lange Haare haben, gerade bei so einem Wetter war es unmöglich jene zu bändigen.
„öfter beisammen sitzen?“ … als Fadi diese Worte sprach, schreckte sie einwenig, wie aus Gedanken gerissen auf und ihre Augen ließen für einen kurzen Augenblick ein freudiges Leuchten aufflackern.
„Natürlich gerne“ … entgegnete sie mit sanfter Stimme … „ich komme gern öfter zu Besuch, ich bin sehr gerne hier bei euch!“ währenddessen versuchte sie nach ihrem Glas Wasser zu greifen, dass sie vor einer Weile neben den Krug gestellt hatte, doch sie griff ins Leere.
Warum konnte sie auch nicht hinsehen, wonach sie griff, ermahnte sie sich gedanklich selbst. Daraufhin wendete sie den Blick gen Glas, griff abermals danach, schmunzelnd und vor lauter Entsetzen über ihre eigene Dummheit schüttelte sie kaum merklich den Kopf, dabei entglitt ihr das Glas aus den Händen, während sie jenes anheben wollte. Als das Glas auf dem Sandsteinboden aufkam, zersplitterte es in tausend Teile und das Wasser verteilte sich wie eine kleine Pfütze auf dem Boden. Ihre Augen weiteten sich entsetzt, als sie sah, was sie angerichtet hatte.
„Himmel … das tut mir leid, wie ungeschickt ich doch bin … !“ … kam es ihr verlegen und peinlich berührt über die Lippen. Während sie sich auch schon erhob, um dann in die Knie zu gehen und am Boden die Glasscherben aufzusammeln. Kurz hob sie ihren Blick und sah zur Treppe. Hatte sich nicht Besuch angekündigt? Hoffentlich kam jener nicht in diesem Moment die Treppen herunter. Sie atmete innerlich erleichtert auf, als bisher nur die weit entfernten Stimmen von oben zu hören waren, aber noch keine Schritte, die sich auf den Weg hier nach unten machten.
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Faaris Yazir
"Salam Hadiya" Er neigte sein Haupt mit einer, ihm in dieser Situation noch möglichen, Würde. Er betrat das Haus, welches zumindest ein wenig Schutz vor den unbendigen Winden bot und zog seinen Mantel aus, von dem ein ganzer Haufen an Sand abfiel. Etwas verlegen schaute er auf den Boden des Hauses und auf den Haufen Schmutz den er hinterließ. Doch weitere Blicke in dem Raum liessen ihn aufatmen, denn beinahe der ganze Raum war vom Sand bedekt. Wenigstens diese Stetigkeit ist ihnen in diesen harten Zeiten geblieben, denn alle Häuser sahen gleich aus. Die Mauern mit Rissen durchzogen und die Böden mit einer Schicht Sand bedekt. "Auch ich möchte zu Fadi" sprach er dabei Ismael zunickend. Leider kann ich keine guten Nachrichten überbringen, auch wenn wir diese gerade jetzt so dringend bräuchten. Ist er anzutreffen Hadiya?"
Als diese ihnen höflich verkündete Fadi sei im Keller, folgte Faaris ihr und betrat den dunklen Raum, nur von einigen Kerzen erhellt.
Ein Lächeln breitete sich auf seinem schmutzigen Gesicht aus, als er nicht nur Fadi sondern auch Zaina, die älteste der Masari erblickte. "Salam Zaina, aus dem ehrenwerten Hause der Masari, salam Cousin." Beiden neigte er sein Haupt entgegen.
Nachdem Faaris seine Schuhe auszog und platz nahm, begann er auch sofort nach Fadis Aufforderung an zu berichten.
"Leider bringe ich keine gute Kund. Das Ahnengrab bietet nicht genügend Unterschlupfmöglichkeiten um unser Volk dort in Sicherheit zu wiegen.
Zwar sind die Mauern stabil und auch sieht es so aus als wenn die Zugänge dem Sturm stand halten könnten, jedoch kriechen aus beinahe allen Winkeln Kreaturen hervor, welche wir lieber nicht in die Nähe unseres Volkes lassen sollten. Beinahe scheint es mir so als würden die Untoten sich mehren, stärker als sie es je getan hätten."
Seufzend nahm er einen Schluck von dem Wasser welches Fadi ihm gebracht hatte und kühlte seinen brennenden Hals damit.
Als diese ihnen höflich verkündete Fadi sei im Keller, folgte Faaris ihr und betrat den dunklen Raum, nur von einigen Kerzen erhellt.
Ein Lächeln breitete sich auf seinem schmutzigen Gesicht aus, als er nicht nur Fadi sondern auch Zaina, die älteste der Masari erblickte. "Salam Zaina, aus dem ehrenwerten Hause der Masari, salam Cousin." Beiden neigte er sein Haupt entgegen.
Nachdem Faaris seine Schuhe auszog und platz nahm, begann er auch sofort nach Fadis Aufforderung an zu berichten.
"Leider bringe ich keine gute Kund. Das Ahnengrab bietet nicht genügend Unterschlupfmöglichkeiten um unser Volk dort in Sicherheit zu wiegen.
Zwar sind die Mauern stabil und auch sieht es so aus als wenn die Zugänge dem Sturm stand halten könnten, jedoch kriechen aus beinahe allen Winkeln Kreaturen hervor, welche wir lieber nicht in die Nähe unseres Volkes lassen sollten. Beinahe scheint es mir so als würden die Untoten sich mehren, stärker als sie es je getan hätten."
Seufzend nahm er einen Schluck von dem Wasser welches Fadi ihm gebracht hatte und kühlte seinen brennenden Hals damit.
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Sahlim Ifrey
Als die Türe sich öffnete, erwachte Sahlim wieder ein wenig aus den Gedanken, die ihm gekommen waren während des Wartens. Schlimm sah es aus, hier, in der goldenen Stadt, der Perle der Wüste. Er lebte nun schon seit 20 Jahren in der Stadt der Wüstenmenschen, doch noch nie hatte er ein solches Unwetter erlebt. Es fiel ihm schwer, zu glauben, dass Eluive ihren Kindern derartiges antun konnte.
Mit Schmerz und Hilflosigkeit erfüllte es Sahlims Herz, als er die geborstenen und gerissenen Hauswände erblickte, die müden und erschöpften Gesichter seiner Schwestern und Brüder betrachtete. War dies nötig, um ein ergebenes Volk zu prüfen? War dies nötig, oh "gnadenreiche" Mutter?
Aber es war nicht die richtige Zeit für solche Gedanken. Dafür war nie die richtige Zeit. Sie alle hatten der Mutter doch so viel zu verdanken, konnte es da gerecht sein, dass er sie verdammte nur wegen eines Sturmes voller Sand und Wind? Das zornige und wütende Feuer in seinem Inneren, dass für wenige Momente fast zu bersten und hervorzudringen schien, ebte wieder ab. Zorn war kein schönes Gefühl, er musste es nicht offen zeigen.
Als die Türe sich öffnete, setzte Sahlim gekonnt wieder ein ergebens und freundliches Lächeln auf. Schwach blitzten im schwachen Sonnenlicht seine weißen Zähne, während das braungebrannte Gesicht mit Sand und Schweiß verunziert war. Höflich und respektvoll, wie es üblich war für einen Sohn der Wüste, verbeugte er sich tief vor der jungen Frau, die ihnen geöffnet hatte. Sie schien - zumindest verriet dies ihr Auftreten - eine edle Dame zu sein, und nichts anderes hatte Sahlim im Haus des Statthalters erwartet.
"Salam, werte Tochter der Wüste. Mein Name ist Sahlim aus dem alten Hause der Ifrey, und ich biete dem Statthalter meine Hände an, wo immer er sie brauchen kann." Die Worte wirkten wohlüberlegt, und das waren sie auch. Sahlim hatte nicht viel Erfahrung im Umgang mit wichtigen Personen, umso wichtiger erschien es ihm, die passenden und gewählten Worte sich zu eigen zu machen. Ein guter Eindruck konnte über manche Schwäche hinweg täuschen. Und ein gut gekonntes Lächeln vermochte manche Narbe zu überdecken.
Er kam jedoch nicht umher, die Abwesenheit der jungen Frau zu bemerken, die ihnen da die Tür geöffnet hatte. Vielmehr schien sie einen der beiden anderen Männer fixiert zu haben, sich gar nicht für die anderen zu interessieren. Ein schmales Lächeln huschte nur für einen Augenblick über Sahlims Lippen. Es gab mehrere Erklärungen, Gefühle waren die naheliegenste. Doch waren dies hier Begebenheiten, die ihn nichts angingen, weshalb er sich geduldig im Hintergrund hielt. Nicht oft war Sahlim von solcher Geduld geprägt, und eigentlich wäre er schon längst dazwischen gefahren, um sein Anliegen erfüllt zu wissen - doch machten die Umstände es ihm leichter, die kurze Verzögerung zu verzeihen.
Und in der Tat, schon wenige Momente später schien sich die Dame von ihrem Gegenüber zu lösen, trat beiseite. Im Keller befand sich also Fadi? Sahlim hatte lange genug in der Stadt gelebt, um zu wissen, dass es sich bei Fadi um einen gekonnten Diplomaten und einen wortgewandten Mann handelte. Vielleicht war sein Besuch nicht so vergebens, wie er anfangs angenommen hatte. Denn wer sonst würde ihm besser Rat geben können auf seiner Suche nach den Wegen der Flamme als ein solch gebildeter Mann? Zumindest konnte sich Sahlim vielleicht einen Hinweis erhoffen, wo er mit seiner Suche fündig werden konnte. Aber all dies brauchte Zeit, so bedauerlich und unaushaltbar dies auch war.
Sahlim trat die steineren Stufen in den Keller herab. Das Haus ähnelte allen anderen, der Sand und der Sturm hatten ihm schwer zugesetzt. Und wie in vielen anderen Bauwerken ließ es sich nur noch in den kühlen und luftdichten Kellergewölben aushalten. Als er die Steinstufen Schritt für Schritt passierte, fielen ihm sofort die beiden Personen auf. Fadi aus dem Hause Yazir, der Statthalter, den er schon so oft aus der Ferne gesehen und doch noch nie persönlich gesprochen hatte, und eine junge, attraktive Frau, die vor einer Wasserpfütze am Boden kniete. Beim Anblick der reizenden Frau funkelten Sahlims Augen kurz auf - schöne Frauen waren seit jeher seine größte Schwäche gewesen. Doch geziemte es sich nicht, in solch dunkler Stunde an die Freuden des Lebens zu denken, wenn es galt, die Scherben der Wirklichkeit zusammenzukehren.
Unten angekommen trat er einen Schritt beiseite, um den Nachfolgenden Platz zu machen, und verneigte sich dann tief und respektvoll vor Fadi.
"Salam, edler Statthalter der goldenen Stadt, Fadi aus dem Hause Yazir. Ich, Sahlim, Sohn aus dem alten Hause der Ifrey, biete euch hiermit die Kraft und das Geschick meiner beiden Hände an, auf dass sie dem menekanischen Volke dienen und nutzen sollen." Gewählte Worte. Geschraubte Worte. Aber wie sollte man auch anders mit einer so wichtigen Person reden? Erst jetzt, nach einer kurzen Denkpause, erhob sich der Kopf des jungen Menekaners wieder und ein Lächeln zierte das sandverschmierte Gesicht.
Mit Schmerz und Hilflosigkeit erfüllte es Sahlims Herz, als er die geborstenen und gerissenen Hauswände erblickte, die müden und erschöpften Gesichter seiner Schwestern und Brüder betrachtete. War dies nötig, um ein ergebenes Volk zu prüfen? War dies nötig, oh "gnadenreiche" Mutter?
Aber es war nicht die richtige Zeit für solche Gedanken. Dafür war nie die richtige Zeit. Sie alle hatten der Mutter doch so viel zu verdanken, konnte es da gerecht sein, dass er sie verdammte nur wegen eines Sturmes voller Sand und Wind? Das zornige und wütende Feuer in seinem Inneren, dass für wenige Momente fast zu bersten und hervorzudringen schien, ebte wieder ab. Zorn war kein schönes Gefühl, er musste es nicht offen zeigen.
Als die Türe sich öffnete, setzte Sahlim gekonnt wieder ein ergebens und freundliches Lächeln auf. Schwach blitzten im schwachen Sonnenlicht seine weißen Zähne, während das braungebrannte Gesicht mit Sand und Schweiß verunziert war. Höflich und respektvoll, wie es üblich war für einen Sohn der Wüste, verbeugte er sich tief vor der jungen Frau, die ihnen geöffnet hatte. Sie schien - zumindest verriet dies ihr Auftreten - eine edle Dame zu sein, und nichts anderes hatte Sahlim im Haus des Statthalters erwartet.
"Salam, werte Tochter der Wüste. Mein Name ist Sahlim aus dem alten Hause der Ifrey, und ich biete dem Statthalter meine Hände an, wo immer er sie brauchen kann." Die Worte wirkten wohlüberlegt, und das waren sie auch. Sahlim hatte nicht viel Erfahrung im Umgang mit wichtigen Personen, umso wichtiger erschien es ihm, die passenden und gewählten Worte sich zu eigen zu machen. Ein guter Eindruck konnte über manche Schwäche hinweg täuschen. Und ein gut gekonntes Lächeln vermochte manche Narbe zu überdecken.
Er kam jedoch nicht umher, die Abwesenheit der jungen Frau zu bemerken, die ihnen da die Tür geöffnet hatte. Vielmehr schien sie einen der beiden anderen Männer fixiert zu haben, sich gar nicht für die anderen zu interessieren. Ein schmales Lächeln huschte nur für einen Augenblick über Sahlims Lippen. Es gab mehrere Erklärungen, Gefühle waren die naheliegenste. Doch waren dies hier Begebenheiten, die ihn nichts angingen, weshalb er sich geduldig im Hintergrund hielt. Nicht oft war Sahlim von solcher Geduld geprägt, und eigentlich wäre er schon längst dazwischen gefahren, um sein Anliegen erfüllt zu wissen - doch machten die Umstände es ihm leichter, die kurze Verzögerung zu verzeihen.
Und in der Tat, schon wenige Momente später schien sich die Dame von ihrem Gegenüber zu lösen, trat beiseite. Im Keller befand sich also Fadi? Sahlim hatte lange genug in der Stadt gelebt, um zu wissen, dass es sich bei Fadi um einen gekonnten Diplomaten und einen wortgewandten Mann handelte. Vielleicht war sein Besuch nicht so vergebens, wie er anfangs angenommen hatte. Denn wer sonst würde ihm besser Rat geben können auf seiner Suche nach den Wegen der Flamme als ein solch gebildeter Mann? Zumindest konnte sich Sahlim vielleicht einen Hinweis erhoffen, wo er mit seiner Suche fündig werden konnte. Aber all dies brauchte Zeit, so bedauerlich und unaushaltbar dies auch war.
Sahlim trat die steineren Stufen in den Keller herab. Das Haus ähnelte allen anderen, der Sand und der Sturm hatten ihm schwer zugesetzt. Und wie in vielen anderen Bauwerken ließ es sich nur noch in den kühlen und luftdichten Kellergewölben aushalten. Als er die Steinstufen Schritt für Schritt passierte, fielen ihm sofort die beiden Personen auf. Fadi aus dem Hause Yazir, der Statthalter, den er schon so oft aus der Ferne gesehen und doch noch nie persönlich gesprochen hatte, und eine junge, attraktive Frau, die vor einer Wasserpfütze am Boden kniete. Beim Anblick der reizenden Frau funkelten Sahlims Augen kurz auf - schöne Frauen waren seit jeher seine größte Schwäche gewesen. Doch geziemte es sich nicht, in solch dunkler Stunde an die Freuden des Lebens zu denken, wenn es galt, die Scherben der Wirklichkeit zusammenzukehren.
Unten angekommen trat er einen Schritt beiseite, um den Nachfolgenden Platz zu machen, und verneigte sich dann tief und respektvoll vor Fadi.
"Salam, edler Statthalter der goldenen Stadt, Fadi aus dem Hause Yazir. Ich, Sahlim, Sohn aus dem alten Hause der Ifrey, biete euch hiermit die Kraft und das Geschick meiner beiden Hände an, auf dass sie dem menekanischen Volke dienen und nutzen sollen." Gewählte Worte. Geschraubte Worte. Aber wie sollte man auch anders mit einer so wichtigen Person reden? Erst jetzt, nach einer kurzen Denkpause, erhob sich der Kopf des jungen Menekaners wieder und ein Lächeln zierte das sandverschmierte Gesicht.
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Fadi Yazir
Unter einem Klirren, das das allgegenwärtige Knacken und Knirschen übertönte zersprang das Glas neben den Beiden. Sichtlich verlegen begann Zaina die Scherben aufzulesen. Einen Moment musste er schmunzeln. Die Verlegenheit stand ihr gut zu Gesicht. "Nicht doch Zaina, das fällt in dem Chaos kaum auf." Auch er wandte sich zur Seite und sammelte knieend mit ihr zusammen die Scherben auf. Es sind noch genügend da. Während beide nun die Scherben auflasen hörte man auch schon Schritte auf der Treppe und den Eintretenden musste sich ein eher ungewohntes Bild zeigen.
Ein ihm unbekannter junger Mann, welcher sich später als Sahlim auswies, Faaris, Ismaael und Hadiya kamen nacheinander die Treppe herab. Kurz stupste er Zaina an, räusperte sich kurz und stand mit einem möglichst würdevollen Gesicht auf, als wäre nichts an den Umständen in seinem Keller oder auf den Gassen ungewöhnlich.
Mit der gewohnten Ruhe und einem Lächeln nahm er die Begrüßungen und Ausführungen der Eingetretenen entgegen, als ein recht lautes Geräusch die Stille durchbrach, was aus dem oberen Stockwerk zu kommen schien. Während er noch verwundert gen der Kellertreppe blickte schritt die Wache nach unten durch, die er bei Zainas Erscheinen zum Quatier der Wache gesandt hatte.
Verwundert sah er die Wache an, welche sogleich anfing zu erklären. "Mein Statthalter, die Wände Eures Hauses geben dem Sturm nach. Die öffnung war ausreichend groß, um nicht die Türe nutzen zu müssen."
Für einen Moment stand er regungslos da. Das Haus würde über ihnen einstürzen, sein geliebtes Haus. Kurz blickte er gen Himmel, wobei der Blick noch immer von der Kellerdecke versperrt wurde. "Eluive, mein geliebtes Haus, unsere Stadt, unsere Freunde und Nachbarn. Was soll noch geschehen?" Aber alles klagen half nun nicht. Es musste gehandelt werden und das schnell.
"Ein jeder nimmt was er tragen kann, schnell, wir müssen hier raus. Ismaael, Faaris, Sahlim - nehmt von den Vorräten. Zaina nimm einige Decken von dort drüben und Hadiya nimm was du an Tränken greifen kannst. Alles ganz schnell und dann vor das Haus. Passt auf, das ihr nicht von weiteren Mauerteilen getroffen werdet."
Kurz sah er zu der Wache. "Geh hinauf auf die Strassen. Jeder dritte Mann der Stadtwache soll zum Palast eilen und dort die Palastwachen unterstützen. Die Familie des Erhabenen soll in Sicherheit gebracht werden. Vier Mann sollen sich gleich am Stadttor bereithalten. Wir brechen auf zum Salzberg. Der Rest soll die anderen Bewohner der Häuser aus den Kellern holen. Alle werden zum Salzberg geführt, Gruppenweise. Jeder Gruppe gehören Wachen an, bis die Stadt geräumt ist."
Eilig verließ die Wache das Haus wieder und nachdem er selbst einige dinge zusammengerafft hatte. eilte er mit den anderen hinauf auf die Strasse. "Wir gehen zum Salzberg. Der sollte stabil genug sein. Am Tor wird eine Abordnung der Stadtwache bereitstehen, die uns zum Berg führt." Kurz blickte er sich um, um zu prüfen, dass auch alle hinausgekommen waren.
Ein ihm unbekannter junger Mann, welcher sich später als Sahlim auswies, Faaris, Ismaael und Hadiya kamen nacheinander die Treppe herab. Kurz stupste er Zaina an, räusperte sich kurz und stand mit einem möglichst würdevollen Gesicht auf, als wäre nichts an den Umständen in seinem Keller oder auf den Gassen ungewöhnlich.
Mit der gewohnten Ruhe und einem Lächeln nahm er die Begrüßungen und Ausführungen der Eingetretenen entgegen, als ein recht lautes Geräusch die Stille durchbrach, was aus dem oberen Stockwerk zu kommen schien. Während er noch verwundert gen der Kellertreppe blickte schritt die Wache nach unten durch, die er bei Zainas Erscheinen zum Quatier der Wache gesandt hatte.
Verwundert sah er die Wache an, welche sogleich anfing zu erklären. "Mein Statthalter, die Wände Eures Hauses geben dem Sturm nach. Die öffnung war ausreichend groß, um nicht die Türe nutzen zu müssen."
Für einen Moment stand er regungslos da. Das Haus würde über ihnen einstürzen, sein geliebtes Haus. Kurz blickte er gen Himmel, wobei der Blick noch immer von der Kellerdecke versperrt wurde. "Eluive, mein geliebtes Haus, unsere Stadt, unsere Freunde und Nachbarn. Was soll noch geschehen?" Aber alles klagen half nun nicht. Es musste gehandelt werden und das schnell.
"Ein jeder nimmt was er tragen kann, schnell, wir müssen hier raus. Ismaael, Faaris, Sahlim - nehmt von den Vorräten. Zaina nimm einige Decken von dort drüben und Hadiya nimm was du an Tränken greifen kannst. Alles ganz schnell und dann vor das Haus. Passt auf, das ihr nicht von weiteren Mauerteilen getroffen werdet."
Kurz sah er zu der Wache. "Geh hinauf auf die Strassen. Jeder dritte Mann der Stadtwache soll zum Palast eilen und dort die Palastwachen unterstützen. Die Familie des Erhabenen soll in Sicherheit gebracht werden. Vier Mann sollen sich gleich am Stadttor bereithalten. Wir brechen auf zum Salzberg. Der Rest soll die anderen Bewohner der Häuser aus den Kellern holen. Alle werden zum Salzberg geführt, Gruppenweise. Jeder Gruppe gehören Wachen an, bis die Stadt geräumt ist."
Eilig verließ die Wache das Haus wieder und nachdem er selbst einige dinge zusammengerafft hatte. eilte er mit den anderen hinauf auf die Strasse. "Wir gehen zum Salzberg. Der sollte stabil genug sein. Am Tor wird eine Abordnung der Stadtwache bereitstehen, die uns zum Berg führt." Kurz blickte er sich um, um zu prüfen, dass auch alle hinausgekommen waren.
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Zaina Masari
Kurz schielte sie zu Fadi hinüber, als er begann die Scherben mit ihr gemeinsam aufzusammeln. „Ich mach das schon ... „ kam es ihr über die Lippen, als sie auch schon die Schritte hörte, die wohl die Treppenstufen hinunter führten. Eilig sammelte sie die noch übrig gebliebenen Scherben auf. Als Fadi sie dann noch leicht anstupste, schreckte sie leicht zusammen und ließ wieder alle Scherben, die sie in den Händen hielt, wieder fallen. Wie kann man nur so ungeschickt sein, doch erhob sie sich sogleich anmütig und doch unauffällig, als sie bemerkte, dass Sahlim, Faaris, Ismaael sowie Hadiya im Raum standen. Kurz blickte sie nochmal auf die Scherben und verzog kaum merklich das Gesicht dabei, ehe sie die anderen dann mit einem Kopfneigen begrüsste. Die Stille und der ruhige Moment war gebrochen.
Von oben her hörte man Krachen und Gepolter. Beängstigend mochte es klingen, zumindest für Zaina, für einen Moment zuckte sie zusammen und sah die herunterkommende Wache mit fragendem, wie auch entsetzen Blick an, als jene dann erläuterte was draußen vor sich ging.
Nachdem Fadi anwies was zu tun war, und Zaina sich vom ersten Schreck erholt hatte, trat sie eilig auf die Decken zu, und nahm so viele sie konnte unter die Arme. Dabei fiel ihr auf, dass sie sich beim Scherben aufsammeln, oder auch fallen lassen, ein paar kleine Schnitte an der linken Hand zugezogen hat. „Das auch noch!“ … murmelte sie leise vor sich hin, blaß wurde sie, doch nahm sie sich zusammen und versuchte sich nichts anmerken zu lassen … kurzerhand nahm sie das Ende ihres Kleides ein Stückchen hoch, riss ein Stück Stoff vom untern Rock ab und wickelte es sich um die Hand, nur um die Decken dann nicht zu beschmutzen. Insgeheim hoffte sie, dass das keiner gesehen oder gar gehört hat. Blickte sich nochmals kurz im Raum um, und ging dann eilig und vollgepackt Richtung Treppe, um aus dem brüchigen Haus zu fliehen. Immer wieder sah sie nach vorn, nach hinten, um sich, ob auch alle mit ihr hinaus gingen, damit alle in Sicherheit und sie nicht alleine war … wobei an Sicherheit bei dem draußen, tobenden Sturm auch nicht wirklich zu denken war …
Von oben her hörte man Krachen und Gepolter. Beängstigend mochte es klingen, zumindest für Zaina, für einen Moment zuckte sie zusammen und sah die herunterkommende Wache mit fragendem, wie auch entsetzen Blick an, als jene dann erläuterte was draußen vor sich ging.
Nachdem Fadi anwies was zu tun war, und Zaina sich vom ersten Schreck erholt hatte, trat sie eilig auf die Decken zu, und nahm so viele sie konnte unter die Arme. Dabei fiel ihr auf, dass sie sich beim Scherben aufsammeln, oder auch fallen lassen, ein paar kleine Schnitte an der linken Hand zugezogen hat. „Das auch noch!“ … murmelte sie leise vor sich hin, blaß wurde sie, doch nahm sie sich zusammen und versuchte sich nichts anmerken zu lassen … kurzerhand nahm sie das Ende ihres Kleides ein Stückchen hoch, riss ein Stück Stoff vom untern Rock ab und wickelte es sich um die Hand, nur um die Decken dann nicht zu beschmutzen. Insgeheim hoffte sie, dass das keiner gesehen oder gar gehört hat. Blickte sich nochmals kurz im Raum um, und ging dann eilig und vollgepackt Richtung Treppe, um aus dem brüchigen Haus zu fliehen. Immer wieder sah sie nach vorn, nach hinten, um sich, ob auch alle mit ihr hinaus gingen, damit alle in Sicherheit und sie nicht alleine war … wobei an Sicherheit bei dem draußen, tobenden Sturm auch nicht wirklich zu denken war …
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Fadi Yazir
Nachdem alle aus dem Haus herausgekommen waren, machten sie sich schleunigst zum Stadttor auf. Überall waren die Wachen dabei die Häuser zu räumen und die Bewohner aus diesen hinaus zu führen. Als er sah, wie Hadiya hinter ihm von Ismaael und Faaris zu ihren Seiten gehend geleitet wurde, war er beruhigt. Beide würden auf sie acht geben, so dass sie zusammenbleiben würden bei dem Durcheinander auf den Straßen.
Angekommen am Tor stand der abkommandierte Trupp bereit. "Mein Statthalter, soeben kam die Nachricht, dass der Eingang der Mine zusammengestürzt ist und diese vollkommen verschüttet ist. Zwei Kameraden der Stadtwache, die im Inneren verweilten sind eingeschloßen dort." Mit ernstem Blick nickte er kurz einige Male, bevor er zu Zaina blickte. "Du hattest recht Zaina, der Eingang war wohl brüchig. Etwas brüchiger sogar als ich gehofft hatte."
Er blickte zu den Anderen hinter sich und wieder zu den Wachen. "Einer von Euch geht zum Palast. Er soll kundtun, das wir das Volk zur Oase führen werden. Schickt noch ein paar Männer zur Mine und befreit Eure Kameraden so das möglich ist. Danach wird die Bevölkerung in geschützten Gruppen zur Oase geführt. Ihr zwei kommt mit uns. Wir werden sofort aufbrechen."
So schritten sie auf die Oase zu...
Angekommen am Tor stand der abkommandierte Trupp bereit. "Mein Statthalter, soeben kam die Nachricht, dass der Eingang der Mine zusammengestürzt ist und diese vollkommen verschüttet ist. Zwei Kameraden der Stadtwache, die im Inneren verweilten sind eingeschloßen dort." Mit ernstem Blick nickte er kurz einige Male, bevor er zu Zaina blickte. "Du hattest recht Zaina, der Eingang war wohl brüchig. Etwas brüchiger sogar als ich gehofft hatte."
Er blickte zu den Anderen hinter sich und wieder zu den Wachen. "Einer von Euch geht zum Palast. Er soll kundtun, das wir das Volk zur Oase führen werden. Schickt noch ein paar Männer zur Mine und befreit Eure Kameraden so das möglich ist. Danach wird die Bevölkerung in geschützten Gruppen zur Oase geführt. Ihr zwei kommt mit uns. Wir werden sofort aufbrechen."
So schritten sie auf die Oase zu...
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Sahlim Ifrey
Wie der Statthalter verheißen hatte, nahm Sahlim die Vorräte und eilte die Treppe nach oben. Oben drohte tatsächlich die Mauer und das gesamte Haus über ihnen einzubrechen. Schnell winkte er die Frauen, Fadi und die beiden Männer vor sich aus dem Haus, ehe auch er durch den Türrahmen trat. Ein gewaltiger Sturm wehte, der da Sandsteinhäuser zerbröckeln ließ wie Kartenhäuser.
Der nächste Weg führte sie zum Stadttor, wo die Wachen bereits auf sie warteten. Doch die Kunde war nicht erfreulicher als die Erste. Die Salzmine? Eingestürzt?
Verzweiflung machte sich in Sahlim breit. In beiden Händen hielt er soviele Vorräte, wie er tragen konnte, doch der Sturm und der Sand machten ihm schwer zu schaffen. Es zehrte an seinen Kräften, während der Statthalter seine Entscheidungen traf, und dennoch beugte er sich der Notwendigkeit des Augenblicks.
Auch Sahlim wurde einer der Gruppen zugeteilt, die richtung Oase marschieren sollte. Doch noch auf dem Weg wurde seine Gruppe von einem schweren Sturmschlag überrascht. Wer sich nicht zu Boden warf, wurde wie ein Holzmännchen umgepustet - so auch Sahlim. Ein Teil der Vorräte aus Fadis Haus verstreute sich im Sand, einen Teil vermochte er festzuhalten.
Doch während die anderen langsam wieder zu sich kamen und die Sachen einsammelten, blieb Sahlim, verborgen von einer dichten Schicht Sand, ohnmächtig liegen. Und wenn jemandem aus seiner Gruppe in den Sinn gekommen sein mag, nach ihm zu suchen, so würde er den kleinen Teil des Gesichtes, der noch frei lag, übersehen haben in dem Sandsturm. So brach die Gruppe auf richtung Oase, während Sahlim in der Wüste zurückblieb - umgeben von einem Ort des Feuers, wo die Hitze ihre ganze Macht demonstrierte.
Der nächste Weg führte sie zum Stadttor, wo die Wachen bereits auf sie warteten. Doch die Kunde war nicht erfreulicher als die Erste. Die Salzmine? Eingestürzt?
Verzweiflung machte sich in Sahlim breit. In beiden Händen hielt er soviele Vorräte, wie er tragen konnte, doch der Sturm und der Sand machten ihm schwer zu schaffen. Es zehrte an seinen Kräften, während der Statthalter seine Entscheidungen traf, und dennoch beugte er sich der Notwendigkeit des Augenblicks.
Auch Sahlim wurde einer der Gruppen zugeteilt, die richtung Oase marschieren sollte. Doch noch auf dem Weg wurde seine Gruppe von einem schweren Sturmschlag überrascht. Wer sich nicht zu Boden warf, wurde wie ein Holzmännchen umgepustet - so auch Sahlim. Ein Teil der Vorräte aus Fadis Haus verstreute sich im Sand, einen Teil vermochte er festzuhalten.
Doch während die anderen langsam wieder zu sich kamen und die Sachen einsammelten, blieb Sahlim, verborgen von einer dichten Schicht Sand, ohnmächtig liegen. Und wenn jemandem aus seiner Gruppe in den Sinn gekommen sein mag, nach ihm zu suchen, so würde er den kleinen Teil des Gesichtes, der noch frei lag, übersehen haben in dem Sandsturm. So brach die Gruppe auf richtung Oase, während Sahlim in der Wüste zurückblieb - umgeben von einem Ort des Feuers, wo die Hitze ihre ganze Macht demonstrierte.
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Aalina Yazir
Das Knacken machte sie wahnsinnig. Was sollte sie tun? Ihr blieb nicht viel, doch sollte sie langsam anfangen nachzudenken. Wo waren die anderen? Vielleicht sollte sie das Haus abermals verlassen um Raakin zu suchen, wo war er? Was tat er? Beriet er sich mit den Weisen, was zu tun war? Es machte sie wahnsinnig alleine zurückzubleiben, doch was sollte sie groß tun? Wo waren Zaina und Saheeb? Amira? Tausende an Gedanken schossen ihr durch den Kopf. Was, wenn sie das alle nicht überleben würden? Was, wenn sie ihre über alles geliebte Familie nie wieder sehen würde? Der Streit mit Saheeb lag lange zurück, doch war er nie geklärt worden. Was, wenn sie nie wieder die Gelegenheit dazu bekam? Nervös ging sie auf und ab und kaute auf ihren Fingernägeln herum, die mittlerweile alles andere als lang waren. Sie würde es nicht wagen, allein in die Wüste zu gehen. Nicht in der Wüste alleine ersticken. Sie hatte die Wüste abgelaufen, sie war an jedem Ort gewesen und sie hatte keinerlei Ort gefunden, der geschützt von den Winden war. Sie sah aus dem Fenster.
Sah sie dort Menekaner, die durch den Sand stapften? Oder formte der Wind nur wieder Bilder, welche sie nicht zu deuten vermochte? Aalina ließ sich weinend auf den Boden fallen. Sie hatte keinerlei Kraft mehr, sie war hungrig und durstig, doch griff sie nur im Notfall zu Essen oder Trinken, waren ihre Vorräte doch mittlerweile sehr beschränkt. Ihre trockene Kehle kratzte, ihr Magen drehte sich vor Hunger halb um und sie musste sich fast übergeben. Wie würde sie das überstehen? Geschwächt sank sie auf dem Boden zusammen. Immer wieder knackte es über ihr, was sie erneut umsehen ließ. Wie lange würde der robust gebaute Turm den Stürmen noch Stand halten? Sie schloss ihre Augen und trotz der unsagbaren Wärme fror sie. Gänsehaut befleckte ihre komplette Haut. Zitternd und zusammenkauernd lag sie auf dem Boden. Sie hatte Angst. Nicht nur um sich, sondern auch um das Leben von Raakin. Kurz wanderte ihr Blick an sich herab. Tränen liefen über ihre Wange. Alles war so unsicher. Nicht einmal die Möglichkeit Najiya zu besuchen blieb ihr, so wie sie es vorhatte. So gerne hätte Aalina gewusst, ob sie ein Geschenk der Liebe in sich trug oder nicht. Würde ihr das nun verwehrt bleiben? Aalina schloss die Augen und sie zuckte zusammen, als sie einen dumpfen Schlag vernahm. Ein Gemäuer von der Balustrade hatte sich gelöst und war auf dem Sandboden neben dem Turm aufgeschlagen. Krampfhaft biss sie sich auf die Lippen und atmete tief durch, ehe sie langsam merkte, wie ihr schwarz vor Augen wurde. Das Einzige, was durch die Schreie des Windes hallen konnte war ihr lauter Schrei.
"Raakiiiiiiiiin!?"
Sah sie dort Menekaner, die durch den Sand stapften? Oder formte der Wind nur wieder Bilder, welche sie nicht zu deuten vermochte? Aalina ließ sich weinend auf den Boden fallen. Sie hatte keinerlei Kraft mehr, sie war hungrig und durstig, doch griff sie nur im Notfall zu Essen oder Trinken, waren ihre Vorräte doch mittlerweile sehr beschränkt. Ihre trockene Kehle kratzte, ihr Magen drehte sich vor Hunger halb um und sie musste sich fast übergeben. Wie würde sie das überstehen? Geschwächt sank sie auf dem Boden zusammen. Immer wieder knackte es über ihr, was sie erneut umsehen ließ. Wie lange würde der robust gebaute Turm den Stürmen noch Stand halten? Sie schloss ihre Augen und trotz der unsagbaren Wärme fror sie. Gänsehaut befleckte ihre komplette Haut. Zitternd und zusammenkauernd lag sie auf dem Boden. Sie hatte Angst. Nicht nur um sich, sondern auch um das Leben von Raakin. Kurz wanderte ihr Blick an sich herab. Tränen liefen über ihre Wange. Alles war so unsicher. Nicht einmal die Möglichkeit Najiya zu besuchen blieb ihr, so wie sie es vorhatte. So gerne hätte Aalina gewusst, ob sie ein Geschenk der Liebe in sich trug oder nicht. Würde ihr das nun verwehrt bleiben? Aalina schloss die Augen und sie zuckte zusammen, als sie einen dumpfen Schlag vernahm. Ein Gemäuer von der Balustrade hatte sich gelöst und war auf dem Sandboden neben dem Turm aufgeschlagen. Krampfhaft biss sie sich auf die Lippen und atmete tief durch, ehe sie langsam merkte, wie ihr schwarz vor Augen wurde. Das Einzige, was durch die Schreie des Windes hallen konnte war ihr lauter Schrei.
"Raakiiiiiiiiin!?"