Ein Bote sucht Xontor..

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Keyra Drugar
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Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Ein Bote sucht Xontor..

Beitrag von Keyra Drugar »

... an allen bekannten letzten Aufenthaltsorten, bei Jedem Ort an dem er nicht fündig würd, verschlechtert sich die Laune des Boten, dennoch wird er weiter Reisen, zuletzt sogar bis Hagadun um den Gesuchten zu finden.
Findet er ihn, wird er ihm äußerst übellaunig ein Pergament in die Hände drücken und sich dann verkrümmeln wollen.


  • Seinen Segen Xontor,

    stell dir vor, ich war auf dem Markt vom Fischerdorf.
    Es war wirklich ein schöner mit vielen Lichtern und so.
    Er hätte dir vermutlich nicht gefallen, aber ich fand ihn wirklich sehr hübsch.
    Da war ein nettes Fräulein, Fräulein Wintereich und stell dir vor, sie hat Bären verkauft!
    Kunterbunte, hübsche, kuschelige Bären.
    Und als ich da so stand und die Bären durchgesehen hab, ist mir tatsächlich aufgefallen das einer aussieht wie du!
    Du wirst es nicht glauben!
    Sie hat mir erzählt, dass du eine Berühmtheit dort bist.
    Ein großer Krieger, hat sie gesagt.
    So etwas wie eine Legende!

    Da fiel mir ein, dass jetzt wo ich zurück bin, mir meine ganz eigene Legende fehlt.
    Ich würd mich ehrlich freuen, wenn du ab und zu vorbei schauen würdest.
    Eine Bleibe habe ich leider noch nicht wieder, aber ich arbeite daran.

    Ah und.. dein ganz eigener Bär wartet auf dich.
    Sie wollt ihn mir sogar schenken, aber wenn ich ihn dir geben will, muss er ja gekauft sein.

    Ich würde also gerne den Bären die Legende, gegen die echte Legende tauschen.

    Bitte komm zurück, du darfst mich auch gern wieder ärgern, ich halt das aus.

    Keyra.
Glück besteht darin, zu leben wie alle Welt und doch wie kein anderer zu sein.
Xontor
Beiträge: 56
Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Xontor »

*Als der Bote schließlich in Hagadun selbst angekommen ist wird man ihn zur Altersresidenz Xontors weisen. Vor dem schlichten aber sehr sauberen Haus trifft er allerdings erstmal nur einen zornigen Hund. Erst nach einem gekonnten Ablenkungsschachzug mit einer Wurst und zwei Fuß Bindfaden wird es dem Boten gelingen, ins Innere des Sitzes vorzudringen. Dort findet er schließlich den mehr oder minder pensionierten Xontor.
Der Bote übergibt das Pergament und will sich verkrümeln, doch da wird er direkt gepackt, offenbar scheint Xontor nicht gewillt einen zweiten für eine Antwort zu suchen. Der alte Soldat beginnt zu lesen...*


Hach... hättet ihr den nicht in den nächsten Gulli werfen können?

*Ein schwermütiger und sichtlich gequälter Seufzer, dann erhebt er sich und stiefelt zum Schrank hin. Dem irritierten Händler bringt er im Gehen nur eine abwinkende Geste entgegen woraufhin sich dieser dann doch verkrümelt, ohne Antwort. Derweil wird der Schrank aufgeschlossen und die dicke Decke von der alten eingestaubten Rüstung gezogen. Ein neuerlicher Seufzer...*

Ich bin wirklich zu alt für sowas...

*Ein leises Kichern entweicht ihm*

Bären... wieso ausgerechnet Bären... naja was solls...


*Später am Abend verlässt er das Haus, zwei kleine Nachrichten bleiben zurück. Eine für Adalbert, den älteren Herrn der sich um das Haus kümmert wenn er unterwegs ist. Die zweite für Brendal, den jungen Postboten. Auf ihr steht die kurze aber unmissverständliche Anweisung, den Streiter Karlmann aus seinem Loch zu zerren und an seinen Schwur zu erinnern. Er solle ihm alsbald folgen zu einem wahrscheinlich letzten Abenteuer.
Dann ist er auch schon unterwegs, auf altbekanntem Weg...*
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